Pflanzkasten für Tomaten

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Direkt nach der Fertigstellung
Drei Wochen später
  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    60 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Öffentliche Wertung

Seit einigen Jahren pflanzen wir unsere Tomaten nun schon in Töpfe und stellen sie unter den Carport. Dort stehen sie vor Regen geschützt, sonnig und liefern deshalb jedes Jahr reichhaltigen Ertrag. Da die Töpfe jedoch relativ klein waren, unschön aussahen und bei Wind regelmäßig umkippten brauchten wir eine dauerhafte Lösung. Mörtelkübel standen sowieso noch im Weg herum und somit wurde entschieden: Ein Pflanzkasten für Tomaten muss her!


PS: Ich hoffe auf milde Kritik für mein erstes Projekt :)

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PTS 10  - Tischsäge, Unterflur-Zugsäge
  • PSM 18 LI  - Multischleifer (Akku)
  • Akku-Schrauber
  • Kapp- und Gehrungssäge
  • Oberfräse
  • Flachdübelfräse
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Materialliste
  • 1 x Konstruktionsholz | Douglasie (70x45x2500 mm)
  • 8 x Terrassendielen | Douglasie (21x124x2500 mm)
  • 2 x Mörtelkübel 90l | Kunststoff (420x300x720 mm)
  • 24 x Schrauben | Edelstahl (5x60 mm)
  • 24 x Schrauben | Edelstahl (6x80 mm)
  • 28 x Schrauben | Edelstahl (3,5x35 mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Stirnwände

Zuschnitt
Schleifen
Zweimal geölt
Diele überstehen lassen, um Rand der Mörteltonne zu verblenden
Jede Diele ist von Innen mit zwei Schrauben befestigt

Da der Rand der Mörtelkübel auf den Beinen aufliegen und von den Dielen verblendet werden soll, muss dies bei der Berechnung der Länge der Beine Berücksichtigung finden (erkennbar auf Bild 4). Einmal berechnet, ist der Zuschnitt der sechs Beine und Dielen schnell erledigt. Anschließend wurde bis zu einer Körnung von 180 geschliffen, geölt, Zwischenschliff mit 240 und nochmals geölt. 

Beim Zusammenbau wurden die Füße nach unten einen Zentimeter überstehen und zwischen den Dielen zwei Millimeter Luft gelassen. Nach oben wurden die Beine für den Rand des Mörtelkübels zurückgesetzt. Alle Dielen wurden von Innen mit jeweils vier Schrauben befestigt!

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Seitenwände und Boden

Ausmessen der Länge der Seitenwände
Ölen der Seitenwände zum Glück im Freien
Zusammenbau des Kastens
Halteleisten für den Boden
Einbau des Bodens
Ausrichten des Pflanzkastens

Um die Länge der Seitenteile zu ermitteln, habe ich einfach kurzerhand alle Bauteile zusammengestellt und direkt ausgemessen. Anschließend wurden die Dielen wieder auf Länge gesägt, geschliffen und geölt. Zum Glück konnte das alles diesmal bei schönstem Frühlingswetter draußen stattfinden. 

Nun endlich der Zusammenbau des Kastens. Hierbei wurde wieder jede Diele von innen mit vier Schrauben befestigt und zu guter Letzt die zwei mittleren Beine mittig ausgerichtet und an allen Dielen befestigt.

Für den Boden habe ich aus Abschnitten vier Leisten gesägt die ich anschließend mit jeweils sieben Schrauben im Kasten befestigt habe. Die Querleisten wurden aus Restholz hergestellt und lose eingelegt. 
Nicht vergessen: Ablauflöcher in die Mörtelkisten bohren!

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Abdeckung und Rankhilfe

Das Holz für die Abdeckung wird zugesägt
Anschließend wird ein 45 Grad Winkel an die Enden gesägt
Die Gehrung wird mit Flachdübeln verbunden
Die Abdeckung wird verleimt
Alle nach oben zeigenden Kanten werden abgerundet
Ölen der Abdeckung
Die Rankhilfen werden am Ende in Hacken geführt
Fertig

Für die Abdeckung des Kastens habe ich die Dielen zuerst grob abgelängt und anschließend auf eine Breite von 80 mm gesägt. Daraufhin habe ich die Enden auf 45 Grad und gleichzeitig auf die richtige Länge gesägt. Um die Leimfuge der Gehrung zu stabilisieren, habe ich mich dazu entschlossen 20er Leimdübel einzuleimen. Die Länge der mittleren Strebe ermittelte ich durch das lose zusammenstecken des äußeren Rahmens. Nach dem Verleimen mit D4 Leim ging es ans abrunden mit Hilfe der Oberfräse und eines sechs Millimeter Abrundfräsers. Anschließend folgte abermals Schleifen und Ölen. 

Da die Abdeckung nur aufgelegt wird, habe ich gegen Verrutschen von unten in jede Ecke eine hervorstehende Schraube eingedreht.
 
Um ein Umkippen der Rankhilfen zu verhindern, habe ich die Spitzen jeweils in einen Hacken eingefädelt, so lassen sie sich auch einfach wieder entnehmen. 
Jetzt blieb nur noch: Befüllen, Pflanzen und beim Anwachsen zuschauen!


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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