Party-Igel für herzhafte und süße Spieße

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Kulinarisches aus der Werkstatt
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    20 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Öffentliche Wertung

Für den Test der PBD 40 sollte es ein ganz besonderes Projekt werden, so lautete die Herausforderung:
"Kann man mit einer Ständerbohrmaschine auch Löcher in eine Kugel Bohren ?"
Hier die Antwort:
"Ja, man kann".

So entstand also ein Party-Igel welcher sich mit verschiedenen Sorten Spießen bestücken lässt.
Von süß bis herzhaft sind hier keine Grenzen gesetzt, aber schaut selbst.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Tischbohrmaschine
  • Handsäge
  • Zirkel
  • Bohrer
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Materialliste
  • 1 x Holzkugel | Buche (120mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Eine Auflage für die Kugel

Wie spannt man eine Kugel ein, ohne das sie kippelt ?

Hierzu habe ich mich an einen Hocker erinnert. Ein Hocker mit drei Beinen kann nicht kippeln !
Also musste für die Kugel auch eine Auflage geschaffen werden, auf welcher sie mit drei Punkten aufliegt.
So wurde also eine Leiste (etwas höher als der Anschlag der PBD 40) in drei Teile gesägt und zu einem Dreieck verschraubt. Mittels zwingen wurde die Auflage dann am Anschlag des PBD 40 Maschinentisch befestigt.
Danach konnte es an das erste grobe Ausrichten gehen.

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Ausrichten der Kugel

Nach dem ersten groben Ausrichten wurde die Kugel aufgelegt und es erfolgte das Feinjustieren.
Hierbei half auf der Laser der PBD 40 enorm.
Als alles Ausgerichtet war konnte es nun endlich mit der ersten Bohrung losgehen.

Durch
die Schnellspannklemme war es sehr einfach die Holzkugel zu befestigen.

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Aufteilen der Kugel

Durch die erste Bohrung, nach dem Justieren, war die Mitte nun also gesetzt und die weitere Aufteilung der Kugel konnte vorgenommen werden.
Als Hilfsmittel hat mir hierbei ein Zirkel gedient. Dieser wurde mit der Spitze in die Bohrung gesetzt und die Ringe mit dem Bleistift auf die Kugel gezogen.
Als Abstand zwischen den Ringen habe ich mich für 20 mm entschieden, da dies meiner Meinung nach eine gute Größe für Käsestücken und Weintrauben sein müsste. Dieser Abstand erwies sich, bei der Verteilung der Löcher auf den Ringen, als sehr gut, da die Löcher auf einem Ring nun jeweils einen Abstand von ca. 21mm bekommen konnten.
Fast perfekt (wer nachrechnet kommt mit Sicherheit auf andere Werte, aber bei mir hat es wunderbar gepasst.

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Bohren der Kugel

Kugel bohren

Nachdem alle Ringe sowie die Löcher angezeichnet waren, konnte die Fleißarbeit des Bohren beginnen.
Insgesamt wurden 53 Löcher mit einer Tiefe von jeweils 20mm gebohrt.
Auch hier konnte die PBD 40 mit ihrer Schnellspannklemme und dem Laser wieder punkten.
Die Kugel konnte schnell fest gespannt und wieder gelöst werden. Der Laser ermöglichte ein schnelles Ausrichten auf den nächsten Punkt.
In Video wird der gesamte zweite Ring gebohrt.

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Kugel abflachen und Sockel herstellen

Leider haben Kugeln immer wieder das bestreben sich zu bewegen sobald ein entsprechender Impuls vorhanden ist. Um dies zu unterbinden sollte die Kugel zunächst nur abgeflacht werden.
Da mir diese jedoch auch nicht gefiel habe ich einen Ring von der Kugel abgesägt um ihn später in umgekehrter Stellung wieder als Fuß zu befestigen.
Der Ring und die Abflachung wurden, genauso wie die Löcher für die Spieße, ausgehend von der obersten Bohrung wieder mit dem Zirkel angezeichnet.
Da ich leider keine Maschine besitze mit welcher ich eine Kugel zerschneiden kann, habe ich das Sägen mit der Hand erledigt.
Für einen gleichmäßigen Schnitt wurde der Ring jeweils entlang der Linie mit dem Dremel vorgeritzt und dann erst gesägt.
Das Sägen erfolgte im Kreis!
Ich habe immer ein paar mal gesägt und die Kugel dann ein Stück weiter gedreht.

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Schleifen und Zusammenbau

Nach Abschluss des Bohren und Sägen, wurde alles mehrfach geschliffen.
Als letztes wurden die Mitte der Kreisscheibe und der Kugel ermittelt.
Zum Verbinden kamen dann noch ein 8mm Dübel und etwas Leim zum Einsatz.

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Test & fertig

Nach einem "trocken" Test --> "Der Igel" konnte es an das Finish gehen.
Da die Kugel mit Lebensmitteln in Berührung kommt habe ich auf eine Behandlung mit Lack verzichtet und diese nur ausreichend mit Olivenöl versiegel.

Fehlte nur noch der Test in der Praxis.
Test 1
Also schnell etwas Käse und ein paar Weintrauben besorgt, 53 Spieße hergestellt und den Igel bestückt.
Hat alles wunderbar geklappt.
Schnell noch ein paar Fotos und schon war alles aufgegessen.
Test 2
Da ganze sollte doch wohl auch mit Süßigkeiten funktionieren !?
Also viele Gummi-Früchte und -Tiere besorgt, wiederum 53 "süße" Spieße hergestellt und den Igel bestückt.
Auch dies funktionierte wunderbar.
Schnell noch ein paar Fotos und ...
... (na klar) schon wurde wieder gefuttert.

So, nun viel Spaß beim Nachbauen
P.S. sollte auch ohne PBD 40 möglich sein, wird aber vielleicht ein wenig schwerer ;-)


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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