Pantorouter 2.0

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Pantorouter
Mit Sketchup-Zeichnung
Pantorouter deutsch ..1/2.. für Makita Kantenfräse RT 0700C
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    1 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Vor etwas längerer Zeit habe ich mir ein Pantorouter gebaut allerdings war ich mit dem einen oder anderen Punkt nicht ganz zufrieden.
Jetzt hatte ich die Möglichkeit von Grund auf alle Verbesserungen in den 2.0 Pantorouter einfließen zu lassen.
Zum Nachbau habe ich eine Sketchup-Zeichnung angefertigt ....Bei Bedarf einfach anschreiben...
Hinweis: direkt beim Video ist in der Videobeschreibung eine Liste mit den verwendeten Bauteilen...
Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Projekt und dem Video


hier findet ihr älte Projekte...Klick...

Los geht's - Schritt für Schritt

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Demontage ....neue Unterplatte anfertigen + Linearführung anpassen

Bild1
Bild2
Bild3
Bild4

Als erstes habe ich den alten Pantorouter demontiert
Ich konnte das eine oder andere noch gebrauchen.
Bild1und Bild2
Bild3 bei meinem alten Pantorouter hatte ich normale Schubauszüge verwendet allerdings habe diese ein Nachteil sie haben seitliches Spiel....
Bei dem neuen habe ich eine 8mm Linearführungen ähnlich wie bei der Plattensäge allerdings habe ich dort eine 20mm Achse verwendet.
Bild4 nicht wie bei meinem alten wollte ich jetzt 30x30 Bosch-Profil
verbauen.

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beweglicher Tisch

Bild1
Bild2
Bild3
Bild4
Bild5

Jetzt wo die Linearlager schon grob ausgerichtet sind kann dich den beweglichen Tisch für die Fräse zusägen.
Ich habe beschichtetes Siebdruck Material verwendet
Bild1 hier beim zusägen.
Ich habe beide Lager im Abstand von 10cm zu Seite verbaut
und so konnte ich das Material zusägen
Bild2 Ich habe ein genauen Zwischenraum gelassen damit ich die Lager ganz gerade zueinander verschrauben kann.
( Die Welle muss sich sehr leicht bewegen )
Ich habe beide Platten einfach verschraubt hier beim bohren und senken Bild3
Bild4 jetzt konnte ich die Lager von unter verschrauben
( direkt im Lager sind Löcher mit Gewinde schon vorhanden )
Bild5 ja so soll es aussehen ...beide Lager müssen genau zueinander stehen damit die Welle spielfrei sich bewegen kann.
Bild6 hier beim testen .... hört sich doch an.



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Fräsvorrichtung

Bild1
Bild2
Bild3
Bild4
Bild5
Bild6
Bild7
Bild8
Bild9
Bild10

Jetzt kommen wir zur Fräsenhalterung...
Hier beim anzeichnen der beiden Halterungen Bild1
Der Innendurchmesser von 65mm ist wichtig damit die Fräse gut gespannt werden kann.
Mit einem Kreisschneider habe ich nun die Aufnahme der Fräse gebohrt Bild2
Bild3 die Fräse sollte spielfrei in dieser Haltung sitzen
( Ich habe mehrfach Probebohrungen machen müssen)
Nun konnte ich die äußeren Konturen mit der Bandsäge aussägen. Bild4
Als Achsen habe ich 8mm Alu als Material verwendet.
Meine Idee war das ich in den Seiten ein 5mm Gewinge einschneiden und beidseitig die Achsen mit einer U-Scheibe und einer Schraube sichere.Bild5
Sehr wichtig ist das alle Bohrungen für die Achsen sehr genau sind
bzw.den gleichen Abstand ( gleiche Verhältnis ) zueinander haben.Bild6
....Matthias Wandel hat diese Thema sehr gut beschrieben.....
Damit ich auf beiden Seiten identische Bohrungen bekomme habe ich beide Halterung mit beidseitigen Klebeband verklebt Bild7
gebohrt Bild8 und auch die seitlichen Leisten Bild9 gebohrt.
Bild10 und Bild11 nun konnte ich alles schon einmal zur Probe zusammenbauen allerdings ist mir aufgefallen das die untere Achse zu kurz war ...Die Achse mußte ich neu zusägen.








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Linearlager befestigen Halterung verleimen und den beweglichen Tisch weiter zusammenbauen

Bild1
Bild2
Bild3
Bild4
Bild5
Bild6
Bild7
Bild8
Bild9
Bild10
Bild11

Bild1 und  Bild2 jetzt wo ich soweit bin konnte ich den beweglichen Tisch bzw. die Wellenhalter parallel zum unteren Tisch befestigen.
Als Unterstützung und damit sich die 8mm Welle nicht zu sehr durchbiegt habe ich mittig ein Leiste verbaut.Bild3
( Der bewegliche Tisch mit Fräse ist nicht sonderlich schwer )
Bild4 hier säge ich gerade die äußeren seitlichen Lager für die untere Alu-Achse zu.
Bild5 jetzt kann ich die ganze Vorrichtung verleimen bzw. zusammenbauen.
Damit ich die Fräse ausreichend spannen kann habe ich auf beiden Seiten Löcher gebohrt ein Gewinde geschnitten und mit Schrauben befestigt Bild6
und weiter zusammenbauen Bild7
Als nächstes konnte ich die hinteren Bosch-Profile befestigen.
Die seitlichen Winkel habe ich so befestigt
Löcher gebohrt ins Material ( beweglicher Tisch ) ein Gewinde geschnitten und dann die Winkel verschraubt....
falls sich die Lösung nicht bewährt bohre ich einfach durch und setze unterhalb eine Mutter gegen.Bild8
Bild9 bis Bild11 Der Griff der Fräsenhalterung hat mir nicht so richtig zugesagt aus diesem Grund habe ich ein neuen gebaut ...



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Zusammenbau und Endmontage

Bild1
Bild2
Bild3
Bild4
Bild5
Bild6
Bild7
Bild8
Bild9
Bild10
Bild11

Ich wollte die Fräsenhalterung nicht direkt auf dem beweglichen Tisch verschrauben ...bei meinem Glück brauche ich etwas Spielraum um alles etwas feinjustieren zu können.
Bild1 Ich habe diese Platte mit Langlöcher versehen und direkt im Tisch mit Rampamuffen verschraubt.
Bild2 und Bild3 jetzt kann ich die Vorrichtung genau mittig verschrauben
Bild4 bis Bild7 nun kann ich die Nutplatte fertigstellen
Als erstes habe ich das Flacheisen auf Länge gesägt damit die Nutplatte genau auf Höhe steht. ( im Video sieht man das besser )
In diesem langen Nutstein habe ich ein Gewinde geschnitten .
Hinweis... Die Vorrichtung ist zZ. noch seitenverkehrt verbaut
Bild8 bis Bild11
Jetzt konnte ich die hintere Schubstange fertiggestellen.

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Werkstücktisch

Bild1
Bild2
Bild3
Bild4
Bild5
Bild6
Bild7
Bild8
Bild9

Damit ich auch die Tiefe bzw. eine Tiefenbegrenzung für den Fräser
einstellen kann habe ich seitlich eine T-Nutschiene mit Stopklötze verbaut..Bild1
Bild2 da ich jetzt genau die Höhe vom Fräser ermittelt habe konnte ich nun den Werkstücktisch zusägen.
Damit beide Seiten identisch sind beides zusammenkleben und aussägen.
Bild3 und Bild4 damit ich etwas mehr Stabilität erreiche habe ich ein Zwischensteg verbaut.
Damit ich den Werkstücktisch besser verschrauben kann habe ich im unteren Bereich eine weitere Platte eingesetzt und mit den Seitenteile verschraubt Bild5.
Um die Werkstückplatte etwas in der Höhe feinjustieren zu können habe ich Winkel mit Langlöcher( aus dem Fensterbau )verbaut Bild6
Bild7 hier habe ich die 3 Nuten gefräst 
Ich wollte die T-Nutschienen nicht verschrauben aus diesem Grund habe ich alles mit Epoxy verklebt Bild8
Bild9 Der Griff war mir etwas unflexibel aus diesem Grund habe ich ein kleines Gelenk mit Griff gebaut
( Ich finde so kann man viel angenehmer werkeln und sich den Griff so einstellen wie man ihn gerade braucht )

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Test und fertig

Bild1
Bild2
Bild3
Bild4
Bild5
Bild6
Bild7
Bild8
Bild9
Bild10

Ein Pantorouter ist so vielseitig aber man braucht zu jeder Anwendung eine Schablone. Bild1 hier habe ich eine Langlochschablone gebaut
( eben nur ein Provisorium )
Bild2 und hier habe ich gleich die breiten Langdübel gefertigt
... eine Arbeit von Minuten ...
Der Test Bild3 ( im Video viel besser zu sehen )
und das Ergebnis Bild4 und Bild5 kann sich doch sehen lassen...oder?
Bild6 bis Bild10 Detailbilder....


Ich hoffe euch hat das Projekt etwas gefallen bis zum nächsten Mal
lg TroppY


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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