Neuer Stichsägentisch

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Stichsägentisch
der Alte von Neutechnik - hat Jahre lang gut Dienste geleistet
der Alte
  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    30 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Nach sicher schon 20 oder mehr Jahren mit meinem Neutechnik Sägetisch wollte ich einen Ersatz. Die ersten Ideen gingen Richtung einer kleinen Kreissäge, die "große" GTS10 steht in der Garage wegen der Staubentwicklung. Zudem ist die Stichsäge etwas leiser. 
In der Vergangenheit hatte ich auf dem Tisch schnell mal ein Rohr gekürzt, kleinere Teile zugeschnitten, usw. Da die nötigen Teile für einen Neubau im Keller vorrätig waren, habe ich am Wochenende schnell einen neuen Sägetisch gebaut. 
Was musste besser werden:
- größere Auflagefläche für die Werkstücke
- ein Parallelanschlag der sich wirklich feststellen lässt
- ein Winkelschieber der den Namen verdient. Der kleine von Neutechnik war nicht sehr brauchbar

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Stichsäge
  • Oberfräse
  • was man so in der Werkstatt hat
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Materialliste
  • 2 x T-Nut Schiene M8 | Alu (1m)
  • 1 x Siebdruckplatte | braun (400x400 mm)
  • 1 x Kunststoffplatte | Polypropylen (5mm 400x400 mm)
  • 2 x Schraube mit Mutter (M8 - 50mm lang)
  • 2 x Nutschraube

Los geht's - Schritt für Schritt

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Materialauswahl

erstmal sehen was das Lager hergibt
erste Gedanken wie das werden soll
Position der Säge auswählen

In der Werkstatt hatte ich eine 21mm Multiplex Platte mit ca. 400x400 mm gefunden. Nach etwas Überlegen hatte ich entschieden, dass die Größe reichen dürfte. Ziel war eine größere Auflagefläche.
Die Neutechnik Platte ist 300x300 mm.
Zwei M8 Nutschienen mit 1,5m waren auch noch da, auch vier passende Nutschrauben. An diesen sollte man die Ecken anschrägen, damit dies in den Schienen besser laufen.

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Zuschneiden und fräsen

Die Säge passt schon mal in den Ausschnitt
für die Schienen wurden die Ränder gefräst
Aufkleben der Schienen mit Uhu Endfest 300 - schrauben war mir zu unsicher

Zuschneiden der Grundplatte, Ausschnitt für die Stichsäge und einfräsen der Schienen auf dem neuen Frästisch. Wie man auf den Bildern sieht, fehlt dort der Anschlag noch.
Die Schienen wurde mit Uhu Endfest 300 aufgeklebt, da mir Schrauben zu unsicher waren.

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die Kunststoffplatte

die Kunststoffplatte
die Kunststoffplatte
für die Befestigung der Säge habe ich die Schrauben am Stichsägenfuß entfernt und die Löcher auf die Platte übertragen
Aufkleben der Platte mit dünnem Montageband

Vor längerem hatte ich mir ein paar Kunststoffplatten mit 500x1000 mm im Web bestellt, in verschiedenen Stärken. Für den Stichsägentisch habe ich eine 5 mm Polypropylen gefunden.
Die Alternative wäre eine HPL Kompaktplatte gewesen, davon hatte ich nur einen 350 mm breiten Rest. Diese wäre wesentlich stabiler, lässt sich aber kaum zuschneiden. Jedes Werkzeug wird stumpf beim Schneiden.
Recht aufwändig war der Schlitz für das Sägeblatt. kleine 2mm Löcher gebohrt und dann mit der Laubsäge ausgeschnitten. Das zurechtfeilen war langwierig, ich musste meine feinsten Schlüsselfeilen rausholen. 
Ohne Bild - für die Befestigung habe ich eine 8 mm Schlossschraube in die Siebdruckplatte mit dem Forstnerbohrer eingelassen und mit Endfest 300 eingeklebt.
Die Polypropylenplatte habe ich mit einem dünnen Montageband auf die Siebdruckplatte geklebt - mit 5 Streifen a 20 mmm Breite.

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Absaugung

Absaugung unten
mit Auffangkasten
in fertigem Zustand
Absaugung oben

Da die Absaugung der Neutechnik Platte immer einigermaßen funktioniert hatte, habe ich diese oben und unten einfach übernommen. Ebenso die Sägeblattführung. für diese hatte ich mir damals den langen Arm gekauft, diese ist auf den Arbeitstisch geschraubt.

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Anschlag

Bohren der Löcher für die Nutschrauben
Mit Nutschraube
Parallelanschlag
Parallelanschlag

Für den Parallelanschlag habe ich eine beschichtete Multiplexplatte 15 mm gewählt. An der Kreissäge einen Schlitz geschnitten und eine kleine Platte eingelassen, die ausserhalb der Nutschiene läuft und den rechten Winkel für den Parallelanschlag bildet. 
Die kleine Platte im Parallelanschlag würde ich beim nächsten Mal wesentlich breiter machen, so dass diese links und rechts jeweils 100 mm raus stehen. Entsprechend muss der Überstand ausgeschnitten werden. 
auf der hinteren Seite des Parallelanschlag ist auch eine solche Platte eingelassen.  

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Fertig

Fertig

Es fehlt noch ein Winkelanschlag, der hat aber noch Zeit. Bis dahin wird der Parallelanschlag dafür genutzt. 
Es sind auf beiden Seiten Nutschienen für die Aufnahme eines Winkelanschlags, so dass man diesen links und rechts vom Sägeblatt führen kann.

Die nächsten Tage werde ich das Ganze testen und hier evtl. ein paar Ideen posten für Verbesserungen. 


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