Neue Werkstatt Teil 5 "Innenausbau und Einrichtung"

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Rundgang durch die Werkstatt
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Öffentliche Wertung

Hier kommen wir zum Innenausbau und zur Einrichtung der neuen Werkstatt.

  • Absauganlage
  • Bodenabsaugung
  • Schubladenschrank bauen
  • Kapp- und Gehrungssäge einbauen
  • Verstellbares Wandregal bauen
  • Elektrische Verkabelung herstellen
  • French Cleat Wand herstellen
  • Diverse Aufhängungen an der French Cleat Wand herstellen
  • Mobile Verleimstation bauen
  • Akku Ladestation herstellen
  • Fahrbares Untergestell für die Hobelmaschiene
  • Aufhängungen für die Drechseleisen
  • Aufbewahrung für diverse Schienen, Profile Gewindestangen und Dergleichen
  • Regalablage für kleine Holz- und Plattenreststücke
  • usw.....

Falls jemanden der gesamte Ablauf der dieses Projektes interessiert sind hier die Links zu den vorbereitenden Arbeiten angeführt.

Wundert euch nicht, dass der Teil 5 Innenausbau und Einrichtung schon vor dem Teil 4 veröffentlicht ist. Der Grund dafür ist, dass im Außenbereich aufgrund der schlechten Witterung derzeit noch nicht alles fertig gestellt werden konnte. Das passiert aber in den nächsten Tagen.
Unterdessen habe ich aber im Innenbereich schon einiges geschafft.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Zentrale Absauganlage

Innen in der Absaugkammer
Absaugung mit flexiblem Schlauch angeschlossen
Weiterführung der Absaugung im Werkstattbereich
Weiterführung der Absaugung im Werkstattbereich
Mittig noch eine Abzweigung zur Kreissäge, zum Frästisch und zum Hobel
Natürlich mit Absperrschieber
Hier die Kreissäge schon angeschlossen natürlich flexibel mit einem Absaugschlauch
Abzweigung zur Bandsäge
Immer 2 Stk. 45° Bögen verwendet, keine 90°
Der Maschinenanschluss natürlich flexibel mit einem Absaugschlauch
Hier die Absaugung zur Drechselmaschine (ganz links) zur Kehrstation (Mitte) und zum Spindelschleifer (Rechts) Dort wo das gelbe Klebeband klebt wird später der Schlauch für den Bodenstaubsauger angeschlossen.
Hier der Anschluss für die Ständerbohrmaschine
Hier für die Bandsäge
Detailaufnahme zum Anschluss der Hobelmaschine
Hier steht später der Sauger für die oberen Absaugungen
Absaugung zur Kapp- und Gärungssäge und zum Spindelschleifer
Absaugung mittig von der Decke für die Homelmaschine (100mm) und für die Fräse und die Kreissäge 50mm
Hier die oberen Absaugungen zur Fräse und Tischkreissäge
Beide oberen Absaugungen angeschlossen und mit jeweils einem Absperrschieber versehen
Die unteren Absaugungen für die Fräse und die Tischkreissäge. Diese werden mit einem eigenen Sauger versorgt.

Da meine neue Bandsäge geliefert wurde und heute in Betrieb genommen wird, habe ich gleich den ersten Teil der Absauganlage montiert.
Da die einzelnen Positionen der fix montierten Maschinen noch nicht 100%ig fest stehen kann ich diesen Schritt nur nach und nach erledigen.

Dafür verwende ich 110mm Abflussrohre welche später noch ausreichend geerdet werden um eine statische Aufladung und somit eine mögliche Staubexplosion verhindert wird.

Die Aufhängung der Absaugrohre sind mit verzinkten Halterungen ausgeführt.

(Da ich dieses Projekt nach und nach dokumentiere unterbreche ich an dieser Stelle und fahre später mit dem Arbeitsschritt Absauganlage fort.
Dies nur zur Information um die unterschiedlichen Ausbaustufen welche man an den Fotos erkennen wird erklärt sind.)



HINWEIS:

Bei einer Absauganlage sollte keinesfalls der Durchmesser verringert werden (z.B. von 100mm auf 75mm oder 50mm) dadurch geht die Absaugleistung fast zur Gänze verloren.

Ganz grob beschrieben:
Die Absauganlage ist auf großen Volumenstrom ausgelegt, ein Staubsauger auf Unterdruck.
Wenn man mit einem Staubsauger einen großen Haufen Späne absaugen will verstopft dieser meist, da kommt man z.B. mit einer Hobelmaschine nicht weit weil zu wenig Volumenstrom vorhanden ist..
Man kann mit einer Absauganlage keine Handgeräte absaugen weil zu wenig Unterdruck vorhanden ist.

Es empfiehlt sich also mindesten zwei unterschiedliche Absauganlagen zu betreiben.
Eine mit großem Durchmesser für Geräte mit großem Absauganschluss. (z.B. Hobelmaschine, Drechselbank usw.

Mindestens eine, besser aber zwei Staubsauger für die Handgeräteabsaugung und für Geräte mit kleinem Absauganschluss.
Ein Staubsauger für die oberen Absaugstellen und einer für die unteren Absaugstellen.
z.B. Tischkreissägen, Frästische oder Kapp- und Gärungssägen und dergleichen

Vor jedem Staubsauger eine Zyklon- Abscheidevorrichtung mindert zwar die Saugleistung ein klein wenig, hat aber den Vorteil, Sauger mit kleineren Auffangbehältern, nicht so oft entleeren zu müssen.

Diese Hinweise stellen keinen Anspruch auf Vollständigkeit und auf fachlich richtige Beschreibung, sie spiegeln nur meine Erfahrungen mit diversen Absaugungen an unterschiedlichen Maschinen wieder.

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Bodenabsaugvorrichtung

Zusätzlich habe ich noch ein 100mm Rohr bis 5cm über den Boden geführt (natürlich mit Absperrschieber) und unten in die freien 5cm noch einen kleinen Kehrtrichter befestigt.
Hier kann ich nach beim Kehren den Kehrstaub gleich absaugen lassen.


(Ich habe diesen Schritt nur extra angeführt, da in jedem Arbeitsschritt nur 3000 Zeichen enthalten sein dürfen, und das war im Schritt 1 bereits der Fall.)

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Die ersten Schränke platzieren

Schiebetürschränke aus der Versteigerung
Rollwagen, hier noch übereinander stehend
Weitere Schiebetürschränke, sehr platzsparend und praktisch

Bei einer Versteigerung habe ich für wirklich kleines Geld einige Büromöbel mit Schiebetüren erstanden. (In "Weiser Voraussicht)
Schon das Plattenmaterial für die Schränke hätte ein vielfaches gekostet, also verwende ich sie sehr gerne für meine Werkstatt.

Das eine oder andere kleine Update an den Schränken wird noch notwendig sein um sie für meinen Bedarf passend zu machen.

Auch die ersten Teile aus der "alten" Werkstatt habe ich schon übersiedelt und an den vorgesehenen Platz gebracht.

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Schubladenschrank

Der Obere Rahmen unter der späteren Arbeitsplatte
Die ersten Steher montiert
Die ersten Ladenauszüge angeschraubt
Ladenauszüge montiert
Die Arbeitsplatte zuschneiden
Umleimer zuschneiden
Auf die richtige Höhe bringen
Umleimer angeleimt und verschraubt
Umleimer zuschneiden
Umleimer fixiert

Weil zwischendurch mal kurz Zeit war, habe ich mal mit der Grundkonstruktion für die "Schubladenschränke" begonnen.


Links neben dieser Konstruktion bekommt später die Kapp- und Gärungssäge ihren Platz.

Dafür habe ich die noch übrigen 6x10cm Staffeln verwendet. Diese Konstruktion ist sicher überdimensioniert aber die hatte ich noch zur Hand.

Daraus das Rechteck für den Unterbau der Arbeitsplatte zusammengeschraubt. Sie Steher dafür zurecht geschnitten und untergestellt.

Die Konstruktion fest mit den Wänden verschraubt und noch Ladenauszüge im gewünschten Abstand angeschraubt.

Danach habe ich aus dem Restbestand ersteigerter Platten noch eine 4cm starke Spanplatte zur Hand genommen und die benötigte Arbeitsplatte mit 160cm x 85cm zugeschnitten.

Aus Lärchen Restholz der Fassadenschalung habe ich danach 4cm x 2cm Leisten ausgesägt und auf Gehrung geschnitten, diese danach an die Kanten der Sperrholzplatte geleimt und mit Schrauben fixiert.

In der Zwischenzeit habe ich die Rahmenkonstruktion noch um 2cm erhöht, indem ich Fichtenleisten aufgeschraubt habe.
Das mache ich um alle Arbeitsflächen auf der selben Höhe zu haben wie die Kreissäge und die Bandsäge.

Aus Restholzleisten von der Fassade habe ich Umleimer ausgesägt, und an den Sichtseiten der Arbeitsplatte angeleimt.

Danach die Arbeitsplatte von unten mit der Rahmenkonstruktion verschraubt und zur Wand hin mit einer Silikonfuge abgedichtet.

Für die Schubladen muss ich leider einen eigenen Arbeitsschritt einfügen, da pro AS nur 3000 Zeichen möglich sind. (Wie ich eben bemerkt habe :-))

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Die Schubladen

Die Schubladen:

Zuerst habe ich das lichte Innenmaß zwischen den bereits montierten Ladenauszügen (68,9cm)gemessen, danach die gewünschte Tiefe der Laden (72cm) festgelegt.

Danach die Seitenwände der Laden zugeschnitten. Je Lade 2 Stk 72x15cm und 2 Stk. 65,10x15cm (2x19mm für die Materialstärke abgezogen) und miteinander zu einem Rechteck verschraubt.

Danach habe ich aus einem Reststück Platte 7mm die Ladenböden ausgeschnitten 72x68,9cm und auf die Verschraubten Rechtecke aufgeschraubt.

Aus den Ladenauszügen habe ich danach die entnehmbaren Schienen entnommen und links und rechts an den Ladengrundkörpern festgeschraubt und danach die Lade wieder in die Ladenauszugsschienen eingeführt.

Danach die Gesamthöhe (83cm) und Breite (74cm) der zu verblendenden Laden abgemessen und auf 3 bzw. 4 Laden aufgeteilt. Dadurch ergibt sich die benötigte Größe jeder Ladenblende.(abzgl. 3mm Sägeblattbreite als Ladenzwischenraum)

Aus einer 22mm Siebdruckplatte habe ich danach diese Ladenblenden ausgeschnitten und an der Frontseite mit einem Abrundfräser abgefräst.

Den Grifflochabstand (13cm) abgemessen und 5cm von der Blendenoberkante Mittig auf der Blende diese Positionen markiert und mit einem 5mm Bohrer durchgebohrt.
An der Rückseite der Blende habe ich die Bohrungen noch angesenkt und danach die Griffe aufgeschraubt.

An jeder Ladenfrontplatte habe ich 6 4mmLöcher von innen nach außen gebohrt und 4x30mm Schrauben angesetzt.

Danach die Ladenblende an den Ladenfrontplatten ausgerichtet und mit Zwingen zum verschrauben fixiert.

Danach mit den 6 Schrauben von innen nach außen die Ladenblenden an die Ladenfrontplatten angeschraubt.


(Dem aufmerksamen Bildbetrachter wird aufgefallen sein, dass ich vor der Montage der Ladenblenden noch die Konstruktionshölzer des Schubladenschrankes mit Lerchenholz verkleidet habe, diesen Schritt erspare ich euch an dieser Stelle da es ja keine Raketenwissenschaft ist Deckblenden an eine Konstruktion zu schrauben.)

In die Schubladen kommen noch Einsatzladen, diese baue ich im nächsten Schritt aus 10mm Siebdruckplatten.
Die Einsatzladen liegen links und rechts auf je einem 22mm starken OSB Leisten welche seitlich an die Ladenwand geschraubt wurden auf.
Sie sind halb so Tief wie die Lade selbst und auch nur 5cm hoch, diese können dann in der Lade vor und zurück bewegt werden und bieten dadurch eine zweite Ladenebene.

In die Einsatzlade habe ich noch 3mm Moosgummi und in die Lade einen 3cm Schaumstoff als Ladeneinlage eingelegt.

Auch in die Erhöhungen der anderen fertigen Schränke (dass alles auf einer Arbeitshöhe ist) habe ich noch Schubladen eingebaut um den Platz zu nutzen.

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Montage der Kapp- und Gehrungssäge

Die Kapp- und Gehrungssäge habe ich zwischen dem Schubladenschrank und einem weiteren fertigen Schiebetürschrank montiert.

Auf diesen Schiebetürschrank habe ich ebenfalls eine 4cm Spanplatte mit Lerchenholzumleimer montiert. Da der fertige Schrank noch nicht die selbe Höhe hatte wie der Schubladenschrank, habe ich die Arbeitsplatte mit Distanzhölzern auf die richtige Höhe gebracht.
Den entstandenen Zwischenraum nutze ich später um Schubladen zu montieren.

Die Montageplatte der Kapp- und Gehrungssäge habe ich so weit tiefer gesetzt, dass sich die Werkstückauflage in einer Ebene mit den beiden Arbeitsplatten der Schränke befindet.

Dabei habe ich mit einer Waaglatte und einem digitalen Neigungsmessgerät darauf geachtet, dass alle Oberflächen zu 100% in Waagerecht sind.

Die Säge habe ich danach mit M6 Gewindestangen und M6 Muttern fest mit der Montageplatte verschraubt.

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Verstellbares Wandregal

Quadrate mit 7x7x2cm
Leisten mit 63,4x7x2cm
Leim auf die Quadrate aufgetragen
Quadrate auf der ersten Leiste verschraubt, Distanz beigelegt und nächstes Quadrat verschraubt
Wieder Leim aufgetragen
Zweite Leiste aufgeschraubt
Sieht danach so aus
Davon 3 Stk.
5mm Loch in das oberste und unterste Quadrat gebohrt und 6mm Schraube eingedreht für die Wandmontage
Halterung an der Wand montiert und Leisten eingesteckt

Um längere Holzteile oberhalb des Arbeitsbereiches ablegen zu können, habe ich ein Wandregal mit verstellbaren Halterungen gebaut und oberhalb der Drechselbank montiert.


Dazu habe ich wieder Reststücke der Lerchenholzleisten der Fassade verwendet.
Daraus15 Stk. Quadrate mit 7x7cm gesägt und 6 Stk. Leisten mit einer Länge von 63,4cm.
Auf diese Leisten habe ich anschließend beginnend an einem Ende ein Quadrat aufgeleimt und verschraubt. Danach ein weiteres aufgelegt und ein 1mm breites Distanzlineal beigelegt um etwas Spiel zu haben.
Daran danach das nächste Quadrat geleimt und verschraubt, bis je 5 Quadrate mit 4 Zwischenräumen verschraubt waren.
Darauf habe ich eine weitere Leiste geleimt und verschraubt.

Diese Konstruktion habe ich drei mal hergestellt, in das jeweils oberste und unterste Quadrat danach Stirnseitig je ein 5mm Loch vorgebohrt und mit langen Schrauben an der gewünschten Position an der Wand verschraubt.

Danach habe ich 6 Stk. der gleichen Leisten mit Je einer Länge von 57cm abgesägt und in je einen Zwischenraum eingesteckt.

Aus einem weiteren Reststück noch 6 Stk. kleine Keile zugeschnitten und den eingesteckten Leisten untergelegt um für stabilen Halt zu sorgen.

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Elektrische Einrichtungen

Die Stromzuleitung und den Sicherungskasten habe ich durch einen konzessionierten Elektriker errichten lassen.

Die elektrischen Einrichtungen in der Hütte habe ich ab dem Sicherungskasten selbst vorgenommen und durch einen konzessionierten Elektriker überprüfen und abnehmen lassen.

Eine Überprüfung und Abnahme durch einen konzessionierten Elektriker ist aus Versicherungstechnischen Gründen unbedingt erforderlich.

Darüber hinaus sollte man elektrische Installationen nur dann selber vornehmen, wenn man grundsätzliches elektrisches Verständnis mit bringt und die Installationen vor Inbetriebnahme überprüfen lässt!
Oder wenn man selber eine entsprechende Ausbildung absolviert hat und dazu berechtigt ist.

Aus diesem Grund gehe ich hier an dieser Stelle nicht näher auf die Elektroinstallation ein und beschränke mich auf die Dokumentation mit Fotos und eine kurze Erklärung.

Zu Beginn habe ich alle Halteklips und die Leerverrohrung installiert, danach die benötigten Kabel eingezogen und entsprechend angeschlossen.
An der Position an welcher später der Sicherungskasten installiert wird, habe ich die Kabel mit etwas Überlänge lose gelassen und so beschriftet, dass der Elektriker beim Anschließen eindeutig jedes Kabel und den entsprechenden Verbraucher identifizieren kann.

Die Absaugungen kann ich an der Position jeder einzelnen Maschine mittels Taster Steuerung Ein und Aus schalten.


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French Cleat Halterungen

Leisten sägen
Mittig mit 45°
Spitze Kante per Hand schleifen
Alls Seiten schleifen
Erste Leiste Montieren
Immer im gleichen Abstand
Gegebenenfalls Distanzhölzer zuschneiden

An den Wänden habe ich mich für ein "French Cleat" System entschieden.

Es ist einfach zu bauen und bietet maximale Flexibilität.

Dazu habe ich die übrig gebliebenen Fichten leisten von der Kontralattung 6x2cm verwendet.
Diese der Länge nach mittig mit einem 45° Schnitt in zwei Leistenteile gesägt.

Die unteren Teile wurden auf die benötigten Längen abgesägt, rundum geschliffen (Die spitze Kante per Hand, alle Seiten an der Kantenschleifmaschine) und an den entsprechenden Stellen an der Wand verschraubt.

Um immer den gleichen Abstand zwischen den Leisten zu haben und diese auch waagerecht zu montieren habe ich eine Waaglatte als Distanz verwendet.
Dort wo diese nicht aufgelegt werden konnte (Weil Leitungen, Steckdosen oder dergleichen im Weg waren, habe ich mir Distanzhölzer im selben Maß zugeschnitten und beigelegt.

Die oberen Leistenteile benötige ich nach und nach für die einzelnen Aufhängungen und wurden (werden) bei Bedarf auf die benötigte Länge gesägt.

Danach habe ich gleich zum Probieren mal einige Teile aufgehängt.

Das war sicher noch nicht die letzte Wand mit so einer Halterung. Ich muss aber erst die richtigen Positionen dafür finden und habe diese mal zur Ansicht dokumentiert.

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Mobile Verleimstation

French Cleat Halterung
Montagebretter
Halterungen für die Rohrteile
An der Montageplatte festgeschraubt
Auf allen 4 Montagebrettern
Rohrstücke einzeln
Rohrstücke verschraubt
Stange verschraubt
Rohr Schraubzwingen und Schnellspanner
Auf das Rohr aufgesteckt, und aufgeschraubt
T Stück montiert
An der Wand eingehängt
Andere Ansicht
Zwei Bretter verleimt

Aus Platzgründen habe ich mich für eine mobile Verleimstation an der French Cleat Wand entschieden.

Diese kann bei Bedarf einfach aufgehängt werden und ist Einsatzbereit.

Zuerst die French Cleat Leisten auf 25cm abgesägt (4 Stk.)

Danach 4 Reststücke der Fassadenbretter Lerchenholz 14x25x2cm abgesägt und die FC Halterung auf der Rückseite fest geschraubt.

Danach 8mm Löcher gebohrt und die Rohrschellen mit je zwei M8x30mm Schrauben und Unterlegscheiben die Rohrschellen an den Montagebrettern befestigt.

Danach an das Rohr T-Stück links und rechts ein kurzes (10cm) Rohrstück eingeschraubt.

Auf das lange Rohr die Schnellspanner aufgeschoben und die Schraubzwingen aufgeschraubt.
Danach das Rohr mit dem noch freien Ende in das noch freie Gewinde des T-Stückes eingeschraubt.

Diese Konstruktion in die Rohrschellen eingelegt und fest geschraubt.

Die einzelnen Spannelemente können jetzt je nach Bedarf an der FC Wand eingehängt werden.
In meinem Fall über einen Teil der Werkbank, das hat den Vorteil, dass die Spannelemente schräg nach oben hängen und die zu verleimenden Teile so ordentlich aufliegen.

Wenn die Verleimvorrichtung nicht benötigt wird, wird sie einfach an einem freien Platz an der Wand in eine FC Halterung gehängt. - Bis zum nächsten Einsatz.

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Zentrale Akku Ladestationen

Für die Vielzahl meiner Akku Ladegeräte baute ich heute eine Zentrale Ladestation für die French Cleat Wand.


Zuerst habe ich alle meine Ladegeräte nebeneinander angeordnet um einen besseren Überblick über den benötigten Platz zu erhalten.
Auch eine Ablagemöglichkeit für die Reserve Akkus sollte vorhanden sein.
Die Akkus sollten leicht zu entnehmen sein, möglichst keine Kabel sichtbar sein und mit möglichst wenigen Steckdosen auskommen.

Von diesen Ladestationen benötige ich derzeit 2 Stk., ich baute aber gleich noch eine Dritte mit, da Erfahrungsgemäß die Akkugeräte nicht weniger werden.

Die Ladegeräte habe ich in gewünschter Reihenfolge angeordnet und danach die Abmessungen festgelegt.
Auf die Maße gehe ich hier nicht näher ein, da sich diese nach den benötigten Ladegeräten richten.

Zuerst habe ich die benötigten Teile aus einer Multiplexplatte mit 19mm ausgesägt.
Da die Auflagefläche für die Ladegeräte schräg sein soll, habe ich an zwei Brettern je eine 45° Gehrung gesägt.

Danach das Ablagebrett mit dem Deckbrett (späterer Ablageplatz für die Akkus) zusammengeleimt und verschraubt.

Danach die Rückwand und die Bodenplatte im rechten Winkel miteinander verleimt und verschraubt.

Danach die beiden hergestellten Teile miteinander verleimt und verschraubt.

Aus einem Reststück Siebdruckplatte habe ich danach die vorderen Stützleisten ausgesägt und an die Vordere Kante geschraubt.

Auf die Rüchplatte habe ich French Cleat Halterungen angeschraubt.

Danach die Ladegeräte an der schrägen Ablageplatte angeordnet und hinter den Ladegeräten je ein 4cm Loch für die Kabeldurchführung gebohrt.

Aus einem Reststück Fichtenholzbrett habe ich danach noch kleine Leisten ausgesägt und diese jeweils an der Ladegeräte Oberkante festgeschraubt.

Auch zwischen den einzelnen Ladegeräten habe ich jeweils eine kleine Leiste angeschraubt um den Ladegeräten besseren Halt zu geben. So können diese beim Einstecken und Entnehmen der Akkus nicht verrutschen.

Die Kabel der Ladegeräte durch die Bohrungen in den Korpus geführt und dort an einem Mehrfachverteiler angesteckt.
So reicht eine Steckdose für alle Ladegeräte einer Ladestation.

Danach die Ladestationen an den dafür vorgesehenen Platz an der FC Wand aufgehängt und fertig ist der Zauber.

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Aufhängung für Schraubzwingen / Einhandzwingen

Leiste für Zwingeneinschub
Rückplatte
Leiste auf Rückplatte geschraubt
FC Leiste an der Rückseite angeschraubt
Auf beiden Halterungen
Fertige Halterungen an die FC Wand gehängt
Zwingen einsortiert
Lange Zwingen in der Absaugkammer

Für die Vielzahl an (kleinen) Zwingen habe ich noch diverse Halterungen (Aufhängungen) gebaut.

Die Variante für die French Cleat Wand zeige ich im Detail, die anderen Aufhängungen sind vom Prinzip her gleich gebaut, diese wurden aber fix an den Werkstattschränken verschraubt.

Zuerst die Gesamttiefe und Länge der Zwingen abmessen.
Danach aus einem Restholzstück (bei mit Siebdruckplatte) eine Leist in dieser Breite aussägen.

Den benötigten Abstand zwischen den Zwingen abmessen (bei meinen 2,5cm) und die Stärke des Zwingenstabes abmessen (5mm)

Ein Klebeband auf die Leiste kleben und jeweils in diesen Abständen eine Markierung setzen.

Den Schiebeschlitten auflegen und an der Tischkreissäge die benötigte Tiefe des Einschnittes einstellen. (in meinem Fall 27mm)

Die Leiste hochkant auf den Schiebeschlitten stellen und jeweils die Einschnitte sägen.
Ich habe diese 6mm breit gemacht, das sind genau zwei Sägeblattstärken.

So viele Einschnitte sägen wie Zwingen aufgehängt werden sollen.

Danach die Leiste in die gewünschte Länge sägen und abmessen.
Die Gesamtlänge der offenen Zwinge ebenfalls abmessen.

Aus einem Reststück 8mm Platte habe ich danach eine Platte (Rückplatte) mit diesen Maßen ausgesägt und an einer Seite die Leiste von hinten aufgeschraubt.(Etwas Leim kann auch nicht schaden)

Danach von den vorbereiteten FC Leisten ein eben so langes Stück absägen und auf die Rückseite der Rückplatte aufschrauben.

Die Halterung in die FC Wand einhängen und die Zwingen einsortieren.

Die extra langen Zwingen habe ich aus Platzgründen an der Absaugkammer Innenwand, einfach an zwei 5x8cm Staffeln montiert.

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Aufhängungen an der FC Wand für Bandsägezubehör

Kreissägevorrichtung
Parallelanschläge
Detailaufnahme zur Parallelanschlag Aufhängung
Sägebänder
Detailaufnahme zu der Sägebandaufhängung
Winkelanschlag
Tischverlängerung