mobiler Frästisch für die Oberfräse

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    30 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Wer nicht die nötige Zeit hat, sich einen Frästisch zu bauen, der kann sich auch eine kleine mobile Variante bauen.

Dieser mobile Frästisch wird bei Gebrauch einfach mit zwei Schraubzwingen an die Werkbank (oder wo er gebraucht wird) festgespannt.

Das Material für diesen kompakten Frästisch ist in jedem Baumarkt für wenig Geld erhältlich.

Die Originalanleitung gab es glaube ich damals bei selbst.de.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Schlagbohrmaschine
  • Stichsäge
  • Mess- und Anreißmittel
  • Schraubzwingen
  • D3-Leim
  • 40 mm Forstnerbohrer
  • Bohrständer
  • 45 mm Forstnerbohrer
  • 20 mm Forstnerbohrer
  • Hammer
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Materialliste
  • 1 x Grundplatte | Birke Multiplex (400 x 400 x 15 mm)
  • 4 x Rahmenteile quer | Birke Multiplex (400 x 50 x 18 mm)
  • 4 x Rahmenteile längs | Birke Multiplex (328 x 50 x 18 mm)
  • 2 x Anschlag | Birke Multiplex (400 x 80 x 15 mm)
  • 2 x Schlossschrauben | Edelstahl (M8 x 80 mm mit großen Unterlegscheiben und Flügelmuttern)
  • 4 x Senkkopfschrauben | Edelstahl (M4 x 30 mm mit Unterlegscheiben und Muttern)
  • 2 x Schlossschrauben | Edelstahl (M8 x 40 mm mit Unterlegscheiben und Flügelmuttern)
  • 2 x Anschlagbacken | Siebdruck (200 x 80 x 15 mm)
  • 1 x Haupt-/Maschinenschalter
  • 1 x Stromkabel (2 m lang)
  • 1 x Doppelsteckdose

Los geht's - Schritt für Schritt

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Montage der Oberfräse

Bei der Montage wurden von oben vier M4 x 30 mm Senkkopfschrauben durch die Fräs- und Montageplatte der Oberfräse gesteckt. Danach wurden große Unterlegscheiben und jeweils zwei M4-Muttern aufgeschraubt und gekontert.

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verschiebbare Anschlagbacken

Zum bestehenden Anschlag habe ich hier nun aus 15-mm-Siebdruckplatten zwei Anschlagbacken zugesägt.

Diese wurden dann mit Leimzwingen am Anschlag befestigt und ausgerichtet.

Anschließend wurden die benötigen Langlöcher angezeichnet.

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Langlöcher und Bohrung für Schlossschraube

Den Anschlag mit den fixierten Anschlagbacken habe ich mir an der Langlochmaschine festgespannt.

Zuerst bohrte ich durch beide Teile (Backen und Anschlag) ein 8 mm Loch.
Danach habe ich die Backen entfernt und auf die benötigte Länge (45 mm) ein Langloch an dem Anschlag gefertigt.

Um die Schlossschraube an den Backen zu senken, bohrte ich mit einem 20 mm Kunstbohrer 6 mm tief nach.

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Montage der Backen

Durch die Siebdruck-Backen steckte ich nun die M8-Schlossschraube (M8 x 40 mm) und klopfte mit einem Hammer nach.

Wie man sieht, ist diese schön versenkt (ca. 2 mm).
Danach wurden die Backen am Anschlag mit Unterlegscheibe und Flügelmutter befestigt.

Fertig war der verschiebbare Anschlag.
Die Werkstücke lassen sich nun auch noch besser am Fräser vorbeischieben, da nun alles etwas besser gleitet.

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Hauptschalter und Steckdosen

Hier habe ich nun den Kasten für den Hauptschalter gebaut, die mit einer Doppelsteckdose verbunden wurde.

Achtung: Bitte nicht ohne Elektrokenntnisse nachahmen. Sicherheitshalber von einem Elektrofachmann überprüfen lassen.

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Zuschnitt

Als erstes habe ich mir sämtliche Holzteile im Baumarkt auf die Fertigmaße zuschneiden lassen.

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Rahmen

Mein zweiter Arbeitsschritt war, die Rahmenteile zu verleimen.

Dafür wurden jeweils zwei der 400 x 50 x 18 mm und die 328 x 50 x 18 mm zusammen verleimt.

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Das Grundmodul

Hier habe ich die fertigen Rahmenteile mit der Grundplatte verleimt und danach nochmals verschraubt. Vorher wurden jedoch auf einem 400 mm Stück Aussparungen für die Schraubzwingen gefertigt.

Für mehr Stabilität wurden innen noch kleine Winkel verschraubt.

Es folgte dann mit dem 45 mm Forstnerbohrer die Bohrung, für das Fräserloch. Da ich von meinem Frästisch eine Befestungsplatte übrig hatte, nam ich diese als Orientierung für die Bohrungen des Fräserlochs und Schraubenlöcher. Anschließend wurden die Schraubenlöcher mit einem Querlochsenker bearbeitet, so dass die benötigten M4-Schrauben bündig mit der Grundplatte waren.

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Anschlag

Für den Anschlag habe ich die zwei 400 x 80 x 15 mm im rechten Winkel stumpf aufeinandergeleimt.

Vorher wurde allerdings mittig, 20 mm von der Außenkante mit einem 40 mm-Forstnerbohrer auf beiden Teilen (senk- und waagerecht) ein Loch gebohrt.

Das waagerechte Teil des Anschlags bekam zusätzlich links und rechts je ein 9 mm Langloch als Verstellschlitz.

Die zwei 40 mm-Löcher wurden mit der Bandsäge aufgeschnitten.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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