Mein stummer Werkstattdiener

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Mein stummer Diener ;-))
  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    3 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

In meiner Werkstatt fliegt schon seit einer Ewigkeit ein Monitorarm herum. Das war zwar nervig, aber irgendwie schaffte ich es nicht, das Teil wegzuschmeißen, obwohl man solche dicken Monitore ja heute gar nicht mehr hat. Nun kam mir die Idee, eine Art Butler für das gängigste Werkzeug zu bauen. Darauf soll das Werkzeug plaziert werden, was man ständig braucht. Und so kam es zu diesem Projekt. Ist zwar nichts großes, aber ich hoffe, das es euch trotzdem gefällt

Und hier noch weitere interessante Projekte von mir

Los geht's - Schritt für Schritt

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Monitorarm zusammenbauen

Alle Teile auspacken
Monitorarm zusammenschrauben
Halter weggeklappt
Halter vorgeholt

Zuerst habe ich den Arm aus all den Einzelteilen zusammen geschraubt, damit ich dann mal sehen konnte, wie groß das Teil ist. Viel zum zusammenbauen gab es da auch nicht wirklich, so war das auch schnell erledigt. Anschließend einen geeigneten Platz in der Nähe der Werkbank gesucht, und den Halter an die Wand geschraubt.

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Steckbrett anfertigen

Maße der Platte anzeichnen
Meine Sägehilfe am Strich anlegen
Mit der Akkukreissäge zugeschnitten
Mit dem Streichmaß die Schraubenlöcher angezeichnet
Mit dem Bohrsenker und Tiefenstopp die Löcher gebohrt
Schrauben zum verbinden eingedreht
Oberfläche und Seiten mit dem Akkuschleifer geschliffen
An meinem Frästisch die Kanten angefast
So ist die Verletzungsgefahr gering gehalten

In meinem Holzvorrat habe ich noch eine alte Tischlerplatte gefunden, die für dieses Vorhaben genau richtig war. Ich habe mich an den Maßen von der Monitorplattform orientiert. Mithilfe der selbstgebauten Sägehilfe für die Akkukreissäge, habe ich die 2 Bretter auf Maß gesägt. Rechts habe ich die Platte überstehen lassen, damit ich auch längere Werkzeuge wie Schraubendreher durchstecken konnte. Mit Holzschrauben habe ich die zwei Platten zusammengeschraubt, damit die Platte dann ca. 36mm dick war. So hatte ich genug Material, damit ich schöne Sacklöcher in die Platte bohren konnte, ohne das die Bohrer gleich auf der anderen Seite wieder rauskommen. Den Überstand etwas bearbeitet, und anschließend eine Fase an der Tischfräse gefräst.

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Aufteilung planen & Löcher bohren

Positionen vom Werkzeug festlegen
Bohrdurchmesser ermitteln, Maß zugeben, und auf dem Brett notieren
Löcher bohren
Damit ich bei den verschiedenen Bohrdurchmesser und somit verbundenen unterschiedlichen Bohrerlängen die Kontrolle behalte, habe ich ein kl. Holzbrettchen als Tiefeneinstellung genutzt
Nur keinen Platz verschenken ;.))
Mit dem Incra Anreißhilfe die Löcher für die Dremelteile angezeichnet
Die Löcher in der Halterungsplatte genutzt, um das Brett von unten mit Schrauben zu sichern
fertiger Werkzeughalter
Seitenansicht, wie das aufgebaut ist
Den Dremel mit einem Schraubhaken gleich dazu gehängt.

Ich hatte dann angefangen, die Platte etwas aufzuteilen. Werkzeuge die lang waren, auf die rechte Seite, damit ich sie durchstecken konnte. Körner und Durchschläge in den oberen Bereich, da ich die weniger brauche. Die Aufbewahrungslöcher für die Dremel Zubehörteile habe ich dann links unten platziert. In der Mitte habe ich noch freien Raum gelassen. Wahrscheinlich werde ich da eventuell Schraubenbits aufbewahren. Nachdem alles gebohrt war, die Löcher mit einem Senker noch entgratet. Die fertige Platte habe ich dann von unten auf die Monitorplatte geschraubt. So kann sie nicht von alleine runterfallen. An der linken Seite habe ich noch einen Schraubhaken eingedreht, damit ich meinen Dremel daran aufhängen kann. Jetzt ist das Teil komplett fertig. Wenn ich den stummen Diener nicht benötige, kann ich es weg von der Werkbank zur Wand schwenken. Wenn ich Werkzeuge entnehmen möchte, drehe ich den Arm zu mir an die Werkbank, und ich habe alles griffbereit zur Hand. So ich hoffe, dass euch dieses kleine Projekt gefallen hat.


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