Mein Gesellenstück

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Mein Gesellenstück
  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    130 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Ich freue mich euch endlich mein Gesellenstück vorstellen zu können- eine Telefonkonsole aus Buche.

Ich weiß nicht genau wie viele Stunden ich für diese Arbeit (mit Zeichnungen usw.) gebraucht habe (es waren einige Stunden), doch ich habe mich bemüht die Schritte kurz zusammenzufassen und oft sagen Bilder mehr als viele Worte.
Außerdem habe ich auf meinem Youtube Kanal (wo ich normalerweise Gedichte von mir hochlade) eine kurze und hoffentlich unterhaltsame Diashow von der Entstehung gemacht.
Viel Spaß mit dem Projekt!
Bei Fragen oder Kritik gerne in den Kommentaren...

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Tischkreissäge
  • Arbeitstisch
  • Schwingschleifer
  • Akku-Schrauber
  • Schleifpapier
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Materialliste
  • Buchenholz
  • Glasplatte (gekauft)
  • Buchefurnier
  • versch. Beschläge

Los geht's - Schritt für Schritt

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Planung

Richtige Zinkenteilung finden
Fertige Konstruktionszeichnung

Die Idee für die Konsole stammt aus einem Fachbuch. Dann fing ich an, mir alle Details aufzuschreiben, mit dem Ausbilder und Familie absprechen, Pläne verwerfen, umkonstruieren, Skizzen entwerfen. Ich suchte mir die Holzart aus (Buche), suchte nach passenden Beschlägen usw.


Dann, als all dieses getan war, zeichnete ich die Konstruktionszeichnungen auf zwei DIN A-3 Blätter.

Für die Glasplatte machte ich eine Zeichnung mit SolidWorks und bestellte sie bei einer Glasfirma (dafür haben wir nicht die passenden Maschinen).

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Korpus

Das Buchebrett
Die Zwischenwand befestigen mit Lamello

In unserem Holzlager fand ich ein Buchebrett, das laut meinem Ausbilder mind. 15 Jahre dort getrocknet hatte.

Das verwendete ich für den Korpus und für die Front der Schublade.
Auf der Kreissäge zugeschnitten, und dann von Hand mit der Japansäge und Stechbeitel die Zinkenverbindung an allen vier Seiten, jeweils beidseitig auf Gehrung. Der Korpus ist 250mm tief, in Hartholz, da stand ich ne Weile...
Doch ich muss sagen, es hat jede Menge Spaß gemacht, und am Ende wurden die Verbindungen so gut, dass ich fast ein wenig stolz wurde... 
Doch zurück zum Thema. Ich verleimte den Korpus, schliff ihn ringsherum und sägte ihn dann längs auf der Kreissäge in zwei Teile. Die kleine Zwischenwand, wo später der Schubkasten dran läuft, wurde (als der Schubkasten fertig war) mit Lamello eingeleimt.

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Rückwand

Furnier aufleimen
Fälzen

Die Rückwand aus Birkensperrholz habe ich mit Buchefurnier furniert, passend zurechtgesägt und auf der Kreissäge gefälzt. Anschließend mit Spax Schrauben verschraubt, nicht zu knapp, da an der Rückwand später das ganze Gewicht hängt.

Für die Aufhängung habe ich freihand mit der Oberfräse in die Rückwand zwei Aufhängebeschläge eingelassen.

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Schubkasten

Das Zinken
Das Festleimen des Bodens aus Sperrholz
Das Einpassen der Laufleisten
Passt

Der Schubkasten ist auch aus Buche, 14mm Wandstärke, hinten offen gezinkt und vorne halbverdeckt in das Vorderstück verzinkt. In den Seitenwänden sind Nuten, in denen der Schubkasten läuft (hängende Führung). Die Laufleisten sind auch aus Buche, diese habe ich mit einem Anschlag in den Korpus geschraubt (s. Bilder) und dann immer wieder bisschen mehr abgeschliffen, bis der Schubkasten sauber darin lief. Als Tiefenanschlag dient das Vorderstück.

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Lackieren

Lackiert wurde alles zweimal mit PUR Lack und der Becherpistole. Grundieren, Zwischenschliff, Deckschicht. Der Lack lässt sich super verarbeiten und trocknet schnell.

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Zusammenbau

Anzeichnen der Dübellöcher
Bohren
Trocken probieren
Verspannen

Vor dem Lackieren habe ich auf der Langlochbohrmaschine die Dübellöcher gebohrt, wo später die Dübel reinkommen, die durch Bohrungen in der Glasplatte gehen und so den oberen und unteren Korpusteil zusammenhalten.

Jetzt habe ich D3 Leim in den Löchern angegeben und den Korpus verspannt. Den frischen Leim habe ich sauber abgeputzt und nun mussten nur noch die Beschläge angeschraubt werden und mein Gesellenstück war fertig!

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Fertig und Fazit

Von hinten

Hier noch ein paar Bilder des fertigen Stückes.

Mehr Bilder von allen Arbeitsschritten gibt es im Youtube Video...
Das Projekt hat sehr viel Spaß gemacht und natürlich ist das Gefühl unbeschreiblich, wenn man ein Möbelstück geplant, konstruiert und hergestellt hat.
Ich habe auch hier wie bei allen anderen Projekten sehr viel gelernt und freue mich auf viele weitere Arbeiten.


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