Mein erster Terassenbau

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    400 €
  • Dauer
    3-4 Tage
  • Öffentliche Wertung

Mein Vater träumte schon länger von einer Terrassenerweiterung an seiner Gartenhütte. Da ich in meinem Garten auch bald die Terrasse neu machen möchte, das aber vorher noch nie gemacht habe bot sich hier die perfekt Gelegenheit zum üben.


Generell habe ich bei diesem Projekt viele Arbeitsschritte das erste mal in meinem Leben ausgeführt, einfach um mal zu schauen was ich in Zukunft ruhig öfter machen könnte. Neue Sachen lernt man schließlich am besten bei fremden Projekten. :)

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Stichsäge
  • Schlagbohrmaschine
  • Schonhammer
  • Wasserwaage
  • Spaten
  • Maurerkelle / Glätkelle
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Materialliste
  • 28 x Terrassenplatten (40x40x4)
  • 0,75t x Unterbau | Schotter (12 cm)
  • 0,25t x Tragschicht | Basaltsplit (4 cm)
  • 4 x Randsteine | Beton

Los geht's - Schritt für Schritt

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Ausschachtung und Abfangen des steilen Geländes

Die neue Terrasse sollte an zwei Steinen an die bestehende angefügt werden. Um die neue Fläche eben machen zu können, musste ich hohe Randsteine setzen, damit in Zukunft keine Erde auf die neue Terrasse absackt.

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Untergrund vorbereiten

Als Unterbau wurde eine knapp 12 cm dicke Schotterschicht verbaut und verdichtet. Darauf eine 4 cm dicke Tragschicht aus Basaltsplit.


Nachdem ich (leider viel zu lange...) die Höhe mit einer Schlauchwaage kontrolliert und danach eingebaut habe, hatte der Nachbar einen guten Tipp für mich: Latten zusägen, auf Höhe bringen und darüber den Split glattziehen. Total simpel, muss man halt nur drauf kommen...

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Platten verlegen

Das muss ich vorweg sagen: Ich habe mich nicht vermessen. Durch den Busch der den Gartenteil begrenzt hatte ich zwei Möglichkeiten:


1. Genau vier Reihen verlegen
2. Vier Reihen legen und in der fünften Reihe zugeschnittene Platten

Für Möglichkeit 1. hätte ich die Randsteine deutlich besser setzen müssen als ich es getan habe. Das habe ich mir einfach nicht zugetraut. Möglichkeit 2. war daher meine "Idiotensichere" Wahl.

Die vorher auf Höhe gebrachten Holzlatten wurden natürlich entfernt und die Lücken wieder mit Split aufgefüllt.


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Abschluss und Feinarbeiten

Im Endeffekt wurden es jedoch keine zugeschnittenen Platten. Nachdem ich zwei Platten für vorhandene Hindernisse auf der Hüttenseite zuschneiden musste, wollte ich den Nachbarn nicht noch einen ganzen Nachmittag mit Flex-Geräuschen und Gerüchen zumuten.

Spontan haben wir dann noch etwas Beton angerührt und Zierkies im örtlichen Baumarkt gekauft. Auf den Fotos sieht der Beton noch relativ dunkel aus, mittlerweile ist er getrocknet und dadruch deutlich heller geworden.

Insgesamt sind sowohl mein Vater als auch ich sehr zufrieden mit der Erweiterung. Ich hatte die Möglichkeit zum ersten mal mit Beton zu arbeiten, Rand- und Terrassensteine zu setzen. Jetzt bin ich gespannt wie sich die Platten über den Winter verhalten bevor ich dann im nächsten Sommer bei mir im Garten anfange.


Rechtlicher Hinweis

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