Massivholz Notenständer aus Buche Leimholz und Ahorn

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Massivholz Notenständer aus Buche Leimholz und Ahorn
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    10 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Öffentliche Wertung

Dieses Jahr gab es unter dem Weihnachtsbaum einen kleinen Notenständer als Motivation für das Geige üben.
Den Notenständer habe ich hauptsächlich aus Buche Leimholz gebaut und für etwas Kontrast in der Mitte ein kleines Stück Ahorn verwendet.
Vorerst soll der Notenständer nur auf einem Tisch verwendet werden, da die Höhe passend ist und der Platzbedarf so geringer ausfällt. In Zukunft wird er jedoch auf einem eigenen Fuß stehen, den muss ich allerdings dann erst noch bauen

Du brauchst

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Werkzeuge
  • POF 1400 ACE  - Fräse (elektrisch)
  • PBD 40  - Bohrmaschine (stationär)
  • Sonstiges,  Flachdübelfräse PJ7000J
  • Tischkreissäge,  TKU 1693 D
  • Kapp- und Gehrungssäge,  GCM 8 SJL
  • Exzenterschleifer,  GEX 125-150 AVE
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Materialliste
  • Buche Leimholz
  • Ahorn

Los geht's - Schritt für Schritt

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Zuschnitt der notwendigen Holzstücke

Die notwendigen Buche Teile habe ich aus Reststücken zunächst auf meiner Formatkreissäge auf Breite zugeschnitten und im Anschluss mit der Kappsäge auf die richtige Länge gebracht.
Bei dem Ahorn Stück handelt es sich um ein Teil von einem Fußboden. Dieses habe ich zunächst auf die richtige Dicke gehobelt und dann ebenfalls mit Formatkreissäge und Kappsäge zugesägt.

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Verbindungen

Die beiden äußeren Streben habe ich mit Lamellos verbunden, bei der mittleren aus Ahorn war das leider nicht möglich, da sie zu schmal war, hier habe ich Runddübel verwendet.
In die Strebe habe ich Löcher gebohrt und diese dann mit Dübelsetzern auf die äußeren Rahmenteile übertragen. Im Anschluss konnte alles verleimt werden.

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Ausarbeiten der Form

Um die Form des Notenständers herzustellen, habe ich zunächst die Ecken unterschiedlich abgerundet. Dazu habe ich Schablonen verwendet, die ich auf meinem 3D Drucker erstellt habe. Die Form der Schablone wird auf das Werkstück übertragen, und dann grob mit der Band oder Stichsäge ausgesägt. Im Anschluss kann die Schablone mit einem Bündigfräser am Frästisch verwendet werden, um die genaue Form zu übertragen.
Für die geschwungene Form an der Obeseite des Notenständers habe ich mir aus MDF eine Schablone erstellt, die bis zur Hälfte des Notenständers reicht. Nach dem Fräsen der ersten Seite wird die mit doppelseitigem Klebeband auf dem Werkstück befestigte Schablone einfach umgedreht, so dass beide Seiten identisch werden.

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Notenablage

Damit die Noten besser auf der Ablage halten, habe ich in diese Nuten gefräst. Die Nuten sollten nicht durchgängig sein, welshalb ich auf meinem Frästisch Anschläge am Anfang und Ende des Werkstücks verwendet habe.
Die Notenablage habe ich wiederum mit Flachdübeln am Rest des Notenständers befestigt.

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Kanten abrunden

Diesen Arbeitsschritt habe ich vor dem Verleimen erledigt!

Die Kanten des Notenständers, die später nicht miteinander verleimt werden, habe ich mit dem Abrundfräser am Frästisch bearbeitet.
Das geht vor dem Verleimen deutlich besser, da alle Kanten noch gut zugänglich sind. Des Weiteren kann der Frästisch nach dem Verleimen nur noch für eine Seite gut verwendet werden.
An den Ecken, die beim Verleinem entstehen musste natürlich nachgearbeitet werden.

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Halterung

Für die Halterung des Notenständers habe ich drei Platten miteiander verleimt. Der Fuß wird zwischen den beiden äußeren Platten geklemmt. Da mir das ganze zu breit war, habe ich die beiden äußeren Platten auf der Bandsäge in der Dicke etwa um die Hälfte reduziert.
Natürlich sollte die Neigung verstellbar sein, weshalb ich einen Halbkreis in die Halterung gefräst habe. Für diesen Halbkreis habe ich die Halterung auf einem Reststück am Frästisch befestigt und bei laufender Fräse im Kreis bewegt.
Die Halterung habe ich wiederrum mit Flachdübeln am Rest des Notenständers befestigt. Um zwei Dübel nebeneinader setzten zu können, habe ich jeweils bei einer Fräsung ein Restholz als Unterlage verwendet.

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Oberflächenbehandlung/Fertigstellung

Zu guter Letzt habe ich den Notenständer mit Hartwachsöl behandelt. Dabei habe ich zwei Schichten mit Zwischenschliff aufgetragen, da dies eine besonders glatte Oberfläche ergibt, auf die meine Tochter sehr viel Wert legt.
Alles in einem war es für mich ein schönes kleines Projekt, das seit Weihnachten täglich genutzt wird und über das sich meine Tochter sehr gefreut hat.


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