Maschinenschrank

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Maschinenschrank
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    300 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Öffentliche Wertung

Eins vorweg, das ist eine laaaaange Beschreibung.

Ich hatte alle meine Maschinen in den entsprechenden Koffern oder in den Pappschachteln in einem alten Schrank gelagert, dies war nicht sehr Platz sparend, auch das Hantieren mit den Koffern war mir zu umständlich. Da ich meine Maschinen nicht mehr verleihe und alle meine Arbeiten bei mir zu hause mache ist die Notwendigkeit die Maschinen in den Koffern zu lagern nicht gegeben. Um einen direkten Zugriff auf die Maschinen zu haben habe ich mich entschlossen diese ohne Koffer/Karton in einem Schrank zu lagern, so entstand dieses Projekt.

Weitere Projekte von mir findet Ihr hier.

Du brauchst

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Werkzeuge
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Materialliste
  • 5 x Paar Touch to Open Vollauszüge | Metall
  • 4m x LED Streifen
  • 2m x Kabel 2x0,75mm²
  • 1 x Plattenmaterial | MDF
  • 1 x Plattenmaterial | Siebdruckplatte
  • 1 x Plattenmaterial | Sperrholz
  • 30 x Lamellos | Holz
  • 2 x Möbelfuß | Kunststoff
  • 1 x Winkelmaterial | Aluminium
  • 26 x Rampamuttern | Messing

Los geht's - Schritt für Schritt

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1. Fräsungen anbringen

Die Fräsung für den Rolladen habe ich wie bei den anderen Schränken auch wieder mit einer Schablone aus Sperrholz, einer Kopierhülse und einem 8mm Nut-Fräser gemacht. Da beim Festtackern der Rükwand schon mal das MDF bricht habe ich mich dieses mal für eine Nut 3,2mm entschieden in die die Rückwand eingeschoben wird, diese Nut habe ich mit Hilfe des Fräsanschlag gefräst. Für die Beleuchtung kommen LED-Bänder zum Einsatz, diese Fräsung habe ich mit einem 8mm Nutfräser und dem Paralellanschlag der OF gefertigt. Um das Kabel für die Zuleitung zu verstecken habe ich in diese 8mm Nut eine weitere Nut mit 3,2mm eingefräst, hier wird dann das Kabel unter dem LED Band verlegt. Der Boden bekommt ebenfalls Nuten für Kabel, diese werden von Unten in den Boden gefräst, zum einen für die Zuleitung und zum anderen für die Verbindung der beiden LED Bänder.

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2. Lamellos Fräsen

Die Seitenwände, den Boden und den Deckel mit Fräsungen für den Einsatz von Lamellos versehen.

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3. Löcher für Regalböden

Mit der Oberfräse, einer Kopierhülse und einer Schablone sind die Löcher ruck-zuck, sehr genau gebohrt.

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4. Pocketholes anbringen

Zusätzlich zu den Lamellos verwende ich noch Schrauben die in Pocketholes eingedreht werden.

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5. Verleimen

Nachdem ich alles mal zusammengesteckt habe um zu sehen das alles passt wird alles miteinander verleimt.

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6. Kanten abrunden und Lakieren

Zuerst alles gründlich verschleifen, die Kanten abrunden, dann mit Vorstreichfarbe grundieren, die Grundierung etwas anschleifen und zuletzt die Farbe auftragen. Zum Abrunden der Kanten habe ich zum einen an die OF eine Auflagenverlängerung und zum anderen einen Führungsanschlag montiert.

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7. Füße montieren

Als Füße kommen verstellbare Füße für Küchenschränke zum Einsatz, diese werden je mit 4 Schrauben befestigt und zum Ende wird ein Loch durch den Boden gebohrt, hier durch kann man dann die Höheneinstellung vornehmen.

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8. LED-Band und Kabel verlegen

Die Kabel und das LED-Band habe ich mit etwas Heiskleber fixiert. Auch die Lötstellen sind mit Heißkleber isoliert.

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9. Neue Idee :))

Als ich so am Werkeln war ist mir die Idee gekommen die Maschinen könnten doch an Bretter befestigt sein die über Vollauszüge aus dem Schrank gefahren werden. Super Idee, dann brauche ich auch keinen Rolladen zu bauen, die Fronten werden aus Siebdruckplatten gemacht.
Also mal sehen was ich noch an Plattenmaterial habe, gefunden habe ich rot gestrichene Tischlerplatten, daraus wird das Innenleben des Schranks gebaut. Also die Farbe muss runter.

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10. Herstellung der oberen und unteren Halterung für die Vollauszüge

Nachdem die rote Farbe runter war hab ich mir die Bretter an der Tks zurecht geschnitten, dort wo später die Vollauszüge angeschraubt werden habe ich Rampamuttern in die Leisten eingebracht. Die Leisten wurden mit Lamellos an die beiden Platten (Boden und Deckel) angeleimt, dann noch alles schön eingewachst und die Auszüge an geschraubt. Um die Bretter vernünftig an den Schrankwänden zu befestigen habe ich mir aus Aluwinkel Schienen angefertigt, diese werden an die Schrankwand geschraubt und die Regalböden werden auf die Winkel geschraubt.

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11. Elektroarbeiten

Da ich jetzt noch gut an die Kabel komme habe ich erst mal alles verkabelt, als Abzweigdose habe ich das Gehäuse eines alten Steckernetzteil umgebaut. Damit ich die Beleuchtung bei Bedarf auch mal ganz abschalten kann habe ich noch einen "Hauptschalter" an die Vorderseite angebracht.

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12. Maschinenträger anfertigen

Auch hier wieder erst etwas Schleifen, die Kanten abrunden, für die Befestigung der Fronten Pocketholes anbringen, alles schön einwachsen, die Schienen der Vollauszüge montieren und einpassen.

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13. Fronten anbringen

Die Fronten aus Siebdruckplatten werden so eingepasst das sie in den Korpus einfahren, dafür habe ich an die Korpuswand einen 3mm Abstandshalter aus MDF befestigt, die Front eingesetzt und mit einem Bleistift von innen die Trägerkante aufgezeichnet. Dann alles wieder abgebaut und auf der Werkband die Front mit der Trägerplatte über die Pocketholes verschraubt.

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14. Schubladen anfertigen

Der untere Teil des Schranks wird mit Schubladen ausgestattet, die Obere dient der Aufnahme des Maschinenzubehör, die beiden Unteren sind für weitere Maschinen. Hier hatte ich dann auch keine Lust mehr die rote Farbe abzuschleifen, die Schubladen werden gestrichen.

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15. Endschalter für die Maschinenträger und die Schubladen.

Damit die Beleuchtung beim Öffnen automatisch angeht, habe ich noch Endschalter eingebaut.

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16. Halter für die Maschinen herstellen

Aus Resten von Siebdruckplatten habe ich mir für jede Maschine Halter angefertigt, hier mal eine exemplarisch für eine Oberfräse. Um die Kabel zu befestigen habe ich ein Stück Rundholz schräg nach oben an den Halter angebracht, so kann das Kabel nicht runter fallen.

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17. Ordnungssystem für Zubehör untere Teil

für das Zubehör in der oberen Schublade benötige ich noch ein System zum Einteilen in die unterschiedlichen Maschinen, hierfür habe ich mir ein Stecksystem ausgedacht im 50mm Raster. Um das Raster genau herstellen zu können, habe ich mir eine kleine Index-Vorrichtung für den Frästisch gebaut. Im unteren Teil kommt alles Zubehör rein was nicht von einer Oberfräse ist, im Oberen Teil sind dann die Zubehörteile für die Oberfräsen.

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18. Ordnungssystem für die Zubehörteile der Oberfräsen, oberer Teil

Der obere Teil ist zum herausheben gedacht, evtl. werde ich daraus auch noch eine Schublade machen, wenn ich öfter als gedacht an die Teile im unteren Teil ran muss. An den Seiten habe ich Öffnungen zum greifen angearbeitet, hierfür habe ich mit einem 23mm Forstnerbohrer jeweils 2 Löcher gebohrt, dann mit Doppelseitigem Klebeband ein gerades Stück Holz aufgeklebt und mit einem Kopierfräser den Griff ausgefräst. Die Einzelteile wurden mit Lamellos und dem Boden verleimt. Alles nochmals verschliffen und den Boden mit Wachs behandelt, auch hier habe ich ein Stecksystem zum unterteilen angefertigt.

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19. Fertig

Maschinenschrank-Touch to Open
Maschinenschrank-Beleuchtung

hier nun das Endergebnis.
Die Beleuchtung läuft mit 12V Gleichspannung, für diese hatte ich bereits beim Umbau der Garage in die OSB Platten entsprechende Anschlüsse vorgesehen.
Leider kommt die Beleuchtung im Video nicht so richtig rüber.


Rechtlicher Hinweis

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