Lernturm für meine Nichte

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    25 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Meine dreijährige Nichte hilft gern in der Küche beim Backen und Kochen. Damit sie sicher und hoch genug stehen kann, habe ich ihr einen sogenannten Lernturm gebaut. Dabei handelt es sich um ein kleines Podest mit Geländer.

Dies ist mein erstes Projekt, was ich hier veröffentliche, aber auch mein erstes Projekt überhaupt. Teilweise wirkte es mehr wie eine Studie, was man mit den verschiedenen Werkzeugen alles falsch machen kann, aber dazu mehr in den einzelnen Arbeitsschritten...

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PHO 1500  - Hobel (elektrisch)
  • UniversalVac 15  - Staubsauger (elektrisch)
  • PBD 40  - Bohrmaschine (stationär)
  • PKS 55 A  - Kreissäge (elektrisch)
  • Uneo Maxx  - Bohrhammer (Akku)
  • PST 700 E  - Stichsäge, Feinschnittsäge/Säge mit NanoBlade-Technologie (elekt
  • PEX 400 AE  - Exzenterschleifer (elektrisch)
  • POF 1400 ACE  - Fräse (elektrisch)
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Materialliste
  • 1 x Leimholz | Fichte (40x80)
  • 1 x Leimholz | Fichte (20x80)
  • 2 x Latte | Fichte (2m x 24x48mm)
  • 2 x Rahmen | Fichte (2m x 58x58mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Herstellung der Beine

Zuerst habe ich aus den beiden Fichtenrahmen die 4 Beine hergestellt. Sie haben eine Länge bzw. Höhe von ca. 80 cm. Circa 80 cm deshalb, weil ich sie zuerst mit meiner Stichsäge zugesägt habe und sich das Blatt doch ziemlich verzogen hat. Gerade konnte man diese Schnitte wirklich nicht nennen... Bei der Kreissäge fehlten ein paar Millimeter zum kompletten Durchsägen. 


Deshalb "musste" ich erst noch eine Kappsäge kaufen. Damit ging es gut, aber von den geplanten 80cm fehlte dann eben ein Stück. Gut, auch nicht weiter schlimm.

Nun sollte das nächste neue Werkzeug erprobt werden: die Oberfräse. Die Kanten sollten "entschärft" werden. Fräser eingesetzt und gleich mal die erste Kante langgerutscht. Rutschen war der richtige Ausdruck, denn ohne richtige Befestigung des Werkstücks lernt man die komplette Länge der Werkbank kennen. Mit laufender Oberfräse nicht das schönste Erlebnis... 

Also eine Hilfskonstruktion gebaut, mit der ich die Beine stabil festklemmen konnte.

Danach noch die Seiten mit dem Exzenterschleifer geglättet, das war aber eher unspektakulär.

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Anfertigung der Dübellöcher

Ja, Löcher halt... Hab die Löcher angezeichnet, sollten ja auch alle ungefähr auf gleicher Höhe sein. Dann hieß es festklemmen, Loch bohren, festklemmen, Loch bohren.... hat mit der PBD-40 gut geklappt. 


Wo mussten überall Löcher hin? Von oben nach unten zuerst für die obere Querstrebe des Geländers, dann für die untere Querstrebe, dann die Auflagen für die Stellfläche und zuletzt für die Stufe.

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Querverbindungen herstellen

Ich habe aus den Fichtenlatten als Nächstes die Querverbindungen gesägt, wieder mit der Kappsäge. Die kurzen Seiten ca. 28,5 cm, damit ich auf eine Tiefe von 40 cm komme (Tiefe der Leimholzplatte). In der Breite war ich flexibel, daher habe ich sie auf ca. 40 cm geschnitten.


Da die Fichtenlatten sägerau waren, habe ich den Hobel auf 0,25 mm gestellt und war überrascht, wie glatt das Holz plötzlich ist. Die Kanten habe ich damit auch noch sozusagen abgerundet.

Als nächstes war mal wieder eine Hilfskonstruktion fällig. Da ich die Löcher an den Beinen nicht wirklich einheitlich angebohrt habe, musste ich JEDES einzelne Loch an der Stirnseite der Querverbindungen passend zu dem zugehörigen Bein markieren. Damit die Querstreben wenigstens mittig an den Beinen sitzen, habe ich eine Konstruktion gebaut, mit der das beim Markieren per Dübelspitze möglich ist.

Zusätzlich habe ich dann noch die Streben für die Stufe gebaut.

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Zusammenbau der Teile

Zum Glück habe ich alle Teile markiert, also ging dieser Teil recht schnell. Holzdübel mit Leim rein, Teile zusammenfügen und mit Zwingen zusammenpressen.


Als die ersten Teile verleimt waren, konnte ich den Boden zusägen. Das ging dann mit der Stichsäge ganz gut. Danach noch mit dem PEX 400 glätten. 

Dann weiter verleimen und zusammenpressen. Zum Schluss auch noch die Stufenkonstruktion und wieder pressen und warten.

Dann war es auch eigentlich fertig, nur noch Farbe rauf. Davon habe ich keine Bilder, aber sie ist weiß.

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Qualitätskontrolle

Auch wenn ich bei dem Projekt vieles festgestellt habe, was man besser oder auch völlig anders machen könnte: das Ergebnis wurde durch die strenge Qualitätskontrolle meiner Nichte abgenommen. Meine Nichte ist glücklich!


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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