Leopard die Schnellste Raubkatze der Welt

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Die Schnellste Raubkatze der Welt
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    10 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Allgemeines über den Leoparden
Der Leopard gehört zu der Gattung der Panthera und zur Familie der Großkatzen. Für viele Menschen galt der Leopard als Verkörperung für Mut und Stärke. Auch in Mythologien und verschiedenen Kulturen spielt der Leopard noch heute eine große Rolle.

Der Lebensraum der Leoparden
Leoparden haben das weiteste Verbreitungsgebiet aller Großkatzen. Leoparden kommen in zahlreichen Ländern Asiens und Afrikas vor, ursprünglich lebten sie sogar auch in Südeuropa. In vielen Ländern gelten Leoparden jedoch mittlerweile als stark bedroht, zum Beispiel in der Türkei.

Größe und Gewicht der Großkatzen
Leoparden sind schwerer als Geparden und haben auch einen stärkeren Körperbau als diese. Die Flecken ihres Fells sind dunkel und einige der Flecken sind rosettenförmig - an diesem Merkmal kann man Leoparden gut von Geparden unterscheiden.

Innerhalb der Verbreitungsgebiete unterscheiden sich Körpergröße und Gewicht der einzelnen Leopardenarten stark voneinander. In Wäldern lebende Leoparden weisen in der Regel eine kleinere Körpergröße auf als Leoparden, die in offenen Savannen leben. Leoparden können ausgewachsen, inklusive ihres Schwanzes, bis zu knapp drei Meter lang werden. Insgesamt gibt es 27 wissenschaftlich bestätigte Unterarten des Leoparden.

Ausgewachsene Männchen können zwischen 40 bis 90 Kilogramm auf die Waage bringen. Die Weibchen sind etwas kleiner und wiegen daher meist nur zwischen 30 bis 60 Kilogramm.
Aufgrund seines Körperbaus ist der Leopard das schnellste Landtier der Welt. Er erreicht im Lauf bis zu ca. 110 km/h, kann diese hohe Geschwindigkeit aber nur etwa ein bis zwei Sekunden durchhalten.

Die Fellzeichnung des Leoparden
Für Antilopen, Stachelschweine und andere Bewohner der afrikanischen Savanne ist der Leopard eine böse Überraschung: Der Anschleichjäger nähert sich seiner Beute durch tiefes Gras oder niedrige Zweige und bleibt so fast unsichtbar.

Dank der Punkte, Flecken und Kringel auf dem Fell fällt er kaum auf. Typisch für das Fell eines Leoparden sind die Rosetten, die meist reihenförmig auf dem Rücken angeordnet sind. Bauch und Unterseite des Körpers sind weiß bis cremig und haben keine Muster.

Die Zeichnung des Fells unterscheidet sich übrigens je nach Unterart. Leoparden, die vorwiegend in Waldgebieten jagen, haben eine dichtere und dunklere Fellzeichnung. Die Natur hat eben stets das passende Tarnkleid parat!



Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorbereitung

Ich hatte mir aus dem Baumarkt eine Pappel Sperrholzplatte besorgt, die ich dann zuerst mit einem 180 er Schleifpapier schlief, anschließend habe ich diese mit Wasser leicht befeuchtet, hier sollte man gleich anschließend mit einem Heißluftföhn die Fläche Trocknen, da sich eventuell sich die obere Schicht wellt. Dannach das gleiche mit 240 er und 320 er Schleifpapier wiederholen.
Bei dieser Arbeit des Vorschleifens erspart man sich hinterher viel Arbeit und man tut sich einfach leichter, auch bei den Nacharbeiten (Schleifen Passieren weniger Fehler und Beschädigungen.

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Motiv Übertragen

Durch das Vorschleifen lässt sich auch das Übertragen des Motivs mit Blaupapier sehr leicht Bewerkstelligen. Desweiteren habe ich das Motiv mit meinem Kopierer auf 2x2 Seiten vergrößert und mit Schnittmarken versehen. Danach habe ich die Ränder an den Schnittmarken mit einem Papierschneider ab getrennt und mit einem Malergrepp genau zusammen geklebt, vorne nur geheftet und auf der Rückseite durgehend.


Blaupapier hat den Vorteil, dass man die Motive mehrmals benutzen kann, das Rentiert sich ganz besonders wenn man die Vorlagen sich Kauft, bei dem Aufkleben der Vorlage ist diese dann unwiderruflich weg.

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Aussägen

Von der Größe her zeigte sich jetzt, dass ich hier an die Grenzen des Möglichen an meiner Dekupiersäge angekommen bin. An der Pappelplatte musste ich die Ecken abschneiden, damit ich um die Runde kam. Hier musste ich manche Bohrungen (1,5 mm & 2 mm Bohrer) doppelt Bohren, damit ich das zu entfernende Teil Aussägen konnte, was dann nur Müh und Not konnte. 

Gerade bei den Bartharren auf der rechten Seite des Leoparden kam ich ins Rudern, diese habe ich aber dann mit Verzierungen versehen, unter dem Motto Ende Gut alles gut. 
Ansonsten ging alles ordentlich zu Sägen, wo ich allerdings über 3 Tage Brauchte ( ca. 7 Std. am Tag).

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Nachbehandlung der Rückseite

Beim ersten Bild sieht man deutlich, das hier leichte Fasern an den Schnittkannten zu Sehen sind, diese habe ich mit einer kleinen Diamant Schlüsselfeile entfernt. Dies liegt aber an den Sägeblättern die ich verwende, diese haben keine Gegenzähne und ganz lässt sich das auch nicht vermeiden, außer man schneidet die Vorlage mit einer C & C Fräse aus, hier ist dann das Schnittbild ohne jegliche Fehler.

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Verzierungen

Jetzt war die Überlegung verziere ich die freien Flächen der Platte oder belasse ich sie so. Ich entschied mich nach längerer Überlegung jedoch für das Verzieren, da sonst der Leopard so leer und kahl aussieht, dass werden manch andere anders Sehen, aber ich mach das ja nach meinem Geschmack und Wünsche. 


Aus etlichen anderen Vorlagen die ich habe, habe ich mir dann so einiges ausgesucht. Dann wieder Vorschleifen, Motiv aufbringen, Aussägen und wiederum die Nachbehandlung. Als ich die Verzierungen fertig hatte, habe ich erst mal alles Probe gelegt, wie alles am besten zusammen passt. Jetzt wurden die Ausgesägten Verzierungen noch mit Acrylfarben versehen und wieder leicht feucht abgewischt, damit die Farben nicht so Krass hervor heben.

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Hintergrund

Die Hintergrundplatte (Schrank Rückwand) für den Leoparden habe ich aus meinem Fundus genommen. Hier habe ich die Maße der Pappel Platte auf die Hintergrund Platte Übertragen und dabei 3 – 5 mm überstehen lassen. Danach habe ich die Platte mit eine 320 er Schleifscheibe per Hand angeraut und anschließend mit einem Lappen mit Nitro macht die Fläche Fettfrei) abgerieben damit eine bessere Haftung der Lackfarbe gewährleistet ist. 


Nach der Trocknung habe ich diese dann nochmals ganz leicht die Oberfläche mit einem 500 er Schleifpapier geköpft, dann wieder mit Nitro abgerieben und mit einem schwarz matt Lack Lackiert.

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Verleimen

Da jetzt alle Teile fertig waren, konnte nun mit der Verleimung begonnen werden. Hier habe ich mit einem Leimpinsel mit Tüpfligen Bewegungen auf der Rückseite auf gebracht, man sollte hier tunlichst vermeiden, das der Leim über die Kannten ab läuft, weil man sonst nach dem aufbringen des Klarlacks so leichte Flecken sieht. 

Jetzt wurde der Leopard auf die Hintergrundplatte aufgelegt und anschließend die Verzierungen auf geklebt. Nun habe ich eine Opferplatte drauf gelegt und mit gewichten versehen, hier ist der Vorteil, das nichts verrutscht wird, als wenn ich das mit Zwingen gemacht hätte, da kann es sein das es hier zu einem Bösen Erwachen kommt. Und dann wäre dies ein Fall für die Tonne.

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Fertigstellung

Zum guten Schluss habe ich noch auf der Rückseite zwei Aufhängungsösen gleichmäßig angebracht und anschließend noch mit einem Klar Lack versehen. Nach der Trocknungszeit war der Leopard fertig zum Verschenken (Geburtstag meines Schwiegersohns)
Ich hoffe doch es dem einen oder den anderen gefällt.


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