Korkensammler, Spaßchallenge Monat Mai

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1. Kron- und Korkenbaum
  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    8 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Für die Challenge im Mai durfte unsere liebe Maggy, als Gewinnerin des Vormonats, sich 2 Gegenstände aussuchen. Sie hat sich für Holz und Korken entschieden.

Nun muss ich etwas ausholen.
Der Freund unserer Tochter hatte ein Männerhochbeet gebaut. Natürlich wurde dabei auch an die Frauen gedacht. Nun ja, gebaut ist etwas zu viel gesagt. Der Grundsein war schon gelegt. Das Gestell dafür war  bereits vorhanden. Es musste nur noch etwas ein und umgebaut werden.
Als ich das Bild im KK gezeigt hatte, schrieb unser Hexlein, sie ist gespannt, wann der 1 Korkenbaum wächst. So habe ich, da das Beet zum Männertag eingeweiht werden sollte ein Bäumchen zusammengeschustert. Das ist aber nicht wirklich das Projekt. um welches es hier geht.
Vorher hatte ich mich schon im www. umgeschaut und bin auf diese Korkensammler gestoßen, denn, wenn man im Garten gemütlich beieinander sitzt, etwas trinkt, müssen die Korken ja auch ihren Platz finden. Pünktlich zum Männertag war alles fertig.
Der eigentliche Einsatzort wäre also der Garten gewesen, aber beide, Tochter und Freund haben dann entschieden, dass sie nicht dem Wetter ausgesetzt werden. Das Bäumchen steht immer noch im Männerbeet und wartet auf Regen, damit es weiter wachsen kann.


Nun aber zum  Projekt.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Bohrschrauber
  • Bleistift
  • Lineal
  • Dekupiersäge
  • Drucker
  • Edding
  • Schraubendreher
  • Schere
  • Lochbohrer
  • Glasschneider
  • Handsäge
  • Stemmeisen
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Materialliste
  • 2 x Bilderrahmen | MDF (14,2 x 21)
  • 2 x Glasscheiben | Glas (11 x 21)
  • 2 x Acrylplatten | Acryl (14,2 x 21)
  • 2 x Druckerpapier | Papier
  • 1 x Sanitär Silikon | Silikon
  • 1 x Acryllack | Farbe
  • 2 x Klebefolien | Folie (14,2 x 21)
  • 2 x Schrauben
  • 1 x Sekundenkleber Glas | Kleber
  • 1 x Angelschnur
  • 1 x Weinkorken
  • 1 x Kronkorken

Los geht's - Schritt für Schritt

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Woraus so schnell einen Rahmen bauen?

Rahmen

Da ich im Moment nicht in den Baumarkt gekommen bin um mir Material zu kaufen, habe ich mich für den Billigladen meines Vertrauens mit 3 Buchstaben, entschieden. Hier finde ich meistens etwas, was ich zum Basteln gebrauchen kann.
Dabei sind mir die 2 Bilderrahmen in die Hände gefallen. Da sie die entsprechende Tiefe hatten, so ähnlich wie IKEA- Rahmen und der Preis passte habe ich sie mir mit genommen. Ich dachte, falls es nicht funktioniert, einen Bilderrahmen braucht man immer.
Die Rückwände habe ich entfernt, da diese für meine Zwecke nicht geeignet waren.

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So, und nun wie weiter?

Bei diesem Projekt habe ich eigentlich nur in Schritten gedacht. Wie geht es jetzt weiter? Ich wusste zwar was ich wollte, aber noch nicht so richtig wie ausführen, obwohl es letztendlich so einfach war.

Für die Ansicht brauchte ich Glas, welches ich beschriften wollte. Die Originalgläser waren für das aufsetzten vorne auf den Rahmen zu klein und zu dünnwandig.
Da man, ( Frau) ja nicht immer gleich alles zum Müll bringt, habe ich die Einlegeplatten von einem entsorgtem Spiegelschrank wieder aus der Versenkung geholt und probiert, ob sie passen. Gut, in der Breite haben sie zwar nicht ganz den Rahmen bedeckt, aber waren doch breit genug, die vordere Öffnung ab zu decken. In der Länge hatte ich dafür wieder ein paar Zentimeter zuviel.
Einen Fliesenschneider hatte ich nicht, also ab in den Sonderbaumarkt und einen gekauft und die Scheiben damit auf 21 cm Länge geschnitten. Hierbei bitte ich um Nachsicht, da ich bisher weder Fliesen noch Glas geschnitten habe.
Die Schnittkanten habe ich mit Schmiergelpapier im wahrsten Sinne des Wortes, entschärft.

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Die Löcher für Korken

Mit Lochbohrer Loch für Weinkorken gebohrt
Passt, wackelt und hat Luft
Öffnung für Kronkorken angezeichnet

Die Öffnungen für die Korken hatte ich mir vorgezeichnet.
Der Bohrer  für den Weinkorken war aber eine Nummer zu klein gewählt, also habe ich versucht, mit einem größeren nachzubohren. Das ging aber etwas in die Hosen. Dabei zerkratze ich mir den Rahmen.
Schitt!, das waren die beiden letzten Rahmen, die es in der Größe gab. Was nun?
Dann habe ich mir das Loch mit Schmiergelpapier etwas größer gemacht.
Um die abgekratzen Stellen wieder weiß zu bekommen habe ich sie mit einem weißen Edding übermalt. Geht doch.
Dann kam die Öffnung für die Kronkorken.
Nun stand ich da mit meinem Verstand. Eigentlich war geplant, ein Loch in die Mitte zu bohren und die Öffnung weiter mit der Dremel Moto-Saw in die gewünschte Form zu sägen.
Als ich vor der Dremel stand, ist mir klar geworden, dass es auf diese Weise ja gar nicht geht. Wie sollte ich den Rahmen da einlegen. Also habe ich mir viele kleine Löcher gebort, mit einem kleinen Stemmeisen die Stücken so weit es ging abgestemmt und mit einer kleinen Handsäge und Schmiergelpapier begradigt.
Den nächtsten Schritt hätte ich mir sparen können, das es nicht brachte.
Eigentlich sollten die Rahmen einen Shabby Style erhalten und ich habe sie mit grauem Acryllack besprüht. Dieser hat sich aber wieder abgelöst. Bleiben sie eben weiß.

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Sanitärsilikon auftragen

Um die Feuchtigkeit etwas ab zu halten habe ich die Rahmen innen mit Sanitär Silikon abgedichtet.
Jetzt weiß ich, dass ich mir auch das hätte sparen können.

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Glasscheiben beschriften, aufkleben und alles fertig stellen

Schrift Wein gespiegelt
Schrift Bier gespiegelt

Leider habe ich ab hier keine Bilder mehr.

Die Schriftzüge habe ich gespiegelt, gedruckt und  mit schwarzem Edding nachgeschrieben, dann die Scheibe gedreht und schon war die Schrift wieder richtig. Das ging richtig gut.
Mit Sekundenkleber habe ich die Scheiben mittig auf die Rahmen geklebt.
Leider ist er an manchen Stellen zu sehen.

Nun kam die Rückseite.
Anfänglich sollte sie fest angebracht sein, aber dann ist mir doch tatsächlich eingefallen, dass die Korken auch wieder raus genommen werden müssen, wenn die Behälter voll sind. Oh man, manchmal sind die grauen Zellen doch schon etwas langsam.
Grübel, grübel. Im Keller hatte ich noch Acrylplatten, woraus ich mir die Rückseiten gesägt, mit Schmiergelpapier entgradet und mit Klebefolie in Holzoptik an der Innenseite beklebt habe.
Mit einer Schraube habe ich ganz vorsichtig die Acrylplatte an den Rahmen befestigt, damit das Acryl nicht zerspringt.
So kann die hintere Platte hin- und herbewegt  und die Korken entnommen werden.
Als Aufhänger habe ich Angelschnur verwendet.

Nun stehen die beiden Korkensammler bei der Tochter im Esszimmer.
Nichts mit Hochbeet, aber soll mir auch egal sein. Hauptsache die Überraschung war gelungen und sie haben sich gefreut.

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Zum Nachdenken und Anregung

Es macht mir jedes mal Spaß, mich bei dieser Challenge zu beteiligen.

Andere Projekte stelle ich ehr selten ein, weil es manchmal nervt, dass man stundenlang sitzt, bis Bilder hochgeladen werden, oder auf einmal alles weg ist, oder, oder.
Die Projekteinstellung dauert manchmal länger, als die Anfertigung.
Für dieses kleine Projekt habe ich 5 Stunden gebraucht bis ich am Ende war.
Darüber sollte man sich wirklich mal Gedanken machen.
Was mich in diesem Zusammenhang noch interessiert.

Warum kann man bei der Werkzeugeingabe, Elektrowerkzeuge nicht per Hand eingeben?
Viele sind bei der Auswahl überhaupt nicht aufgeführt.


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