Kompressor

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  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    40 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Heute fand ich die Bilder von meinem 2006 gebauten Kompressor.
Leider hatte ich damals nur das Endprodukt fotografiert.
Für den Drucklufttank nahm ich einen ausrangierten Feuerlöscher, vom alten Kühlschrank das Aggregat, der Druckwächter war auch gebraucht, zugekauft hatte ich nur den Druckminderer mit Wasserabscheidung und Monometer, Sicherheitsventil und die Kupplungen.

Mehr solcher Dinge hier: http://www.1-2-do.com/de/mitglieder/inhalte/30947/shortyla/

Du brauchst

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Materialliste
  • 1 x Druckwächter mit Manometer | Schaltung ( ..)
  • 1 x Druckminderer mit Manometer | Ventil (..)
  • 1 x Sicherungsventil | Messing (.)
  • 1 x Kabel, Schlauch | . (..)
  • 1 x Alurohr fürs Gestell | Alu (.)
  • 1 x Schrauben | Eiden (.)
  • 1 x Gewindestange M6 | Eisen (M6 x 1000mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Ich erinnere mich ..

Nachdem ich bei einer Recycling-Firma ein FCKW entsorgtes Aggregat bekam und beim Test ein störendes Laufgeräusch hörte, bat ich um 2 cl Kompressoröl ( dazu muss man das dritte geschlossene Röhrchen öffnen, und Öl nachfüllen), danach lief es wie ein neuer Kühlschrank. Den "Tank" bekam ich von einem Schornsteinfeger, der bei uns auch die Feuerlöscher überprüft. Da dieser schon "abgeschossen" war, konnte ich den Verschluß gefahrlos aufschrauben und das restliche Löschpulver entleeren.

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Drucktest

Nach gründlicher Reinigung des Tankes füllte ich denselben bis zum Überlauf mit Wasser, schloss einen Schlauch mittels einem T-Stück zwischen Manometer, den Tank und dem Aggregat und lies die "Sache" laufen. Bei 12 Bar schaltete ich das Aggregat ab; Drucktest erfolgreich. Um einige Bedenken euerseits vorwegzunehmen, der Test ist vollkommen ungefährlich, da der Tank ja vollkommen mit Wasser gefüllt ist und der Druckaufbau nur in dem kurzen Schlauch erfolgt. Durch das Wasser würde die vorhandene Kompression zusammenfallen, sollte der Tank den Druck nicht standhalten.

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Montage

An dem Anschlußstutzen vom Feuerlöscher passte eine Reduzierung für den Anschluß des Druckwächters und mit einem T-Stück verbunden das Manometer, das zwischen dem Druckminderer montiert wurde. Statt dem Prüfventil des Feuerlöschers kam da das Sicherheitsventil. Zwischen dem Druckrohr des Aggregates und dem Druckwächter montierte ich mittels eines T-Stückes ein Ventil eines Autoreifens, mit dem ich auch nach Beendigung der Arbeit mit dem Kompressor die Druckentlastung zwischen dem Ventil und dem Aggregat durchführte.

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Elektrik und Modifizierung

Nun führte ich eine Messung der Luftmenge aus. (Badewanne voll, Eimer Kopfüber rein, Schlauch vom Aggregat unter den Eimer und 1 Minute laufen lassen. An der Menge der Wasserverdrängung im Eimer sieht man das Volumen der Luftmenge). Da das Aggregat 16 l/Min. lieferte, zum ruhigen Arbeiten beim Airbrush zwischen 17-20 l/Min. günstig wäre, zudem das Aggregat sehr warm wurde, schaltete ich ein zweites Aggregat parallel, obwohl der intakte, eingebaute Thermoschalter nie ansprach. Danach lieferten die Beiden 33 l/Min. und die Betriebstemperatur und Einschaltdauer reduzierten sich erheblich. Geräuschpegel wie ein flüstender Kühlschrank

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Demontage zur Farbgebung

Nachdem ich den Kompressor für verschiedene Arbeiten (Nagler, Reifenwechsel, Geräte reinigen, außer airbrushen) verwendet hatte, demontierte ich das Gerät, montierte noch ein Wasserablaufventil, lackierte den Tank blau, die Aggregate grau und wollte alles auf ein fahrbare Gestell montieren, da die Aggregate doch ein erhebliches Gewicht aufweisen...     ... und beim wollen blieb es.

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Das Ende ... vielleicht ein neuer Beginn?

Dann kam zweieinhalb Jahre eine wunderschöne "Auszeit" dazwischen, und als ich rückkehrte war mir das Gestell und der Tank im Weg, und so etwas braucht man doch nicht mehr, usw...

Das eine Aggregat hatte ich mal kurz als Vacuumpumpe verwendet und ist noch im Keller.

Hier noch der Link für die Bauanleitung und Material, das ich aber damals vor Ort kaufte. : http://www.h-haider.de/home.htm


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