Kletterwand auf Schaukelgerüst

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    150 €
  • Dauer
    2-3 Tage
  • Wertung

Meine Tochter wünscht sich schon seit längerem eine Kletterwand.
Die erste Zeit habe ich den Wunsch ignoriert, da ich einfach nicht so viel Bastelzeit übrig habe. Da es ihr aber wohl wirklich wichtig ist und sie sehr gerne klettert habe ich mich nun doch endlich breit schlagen lassen.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Schaukelgerüst vorbereiten

Um nicht noch ein weiteres Teil irgendwo rumstehen zu haben, ist der Plan eine vorhandene Fläche zu nutzen. 
Carport-Wand wurde verworfen, da der freie Fall auf's Beton-Pflaster etwas schmerzhaft werden könnte.
Nach etwas überlegen kam uns das Schaukelgerüst in den Sinn, da dort der Untergrund Rasen ist.
Alles was ich dazu vorbereiten musste, war die Querstreben zu entfernen um dort ohne Abstand einen Rahmen zu befestigen.

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Rahmen bauen

Rahmen 1
Rahmen nah

Den Rahmen habe ich aus kesseldruckimprägniertem Nadelholz 60x40 gebaut.
Alle Löcher habe ich mit Leinölfirnis versiegelt. (Seit ich die Terassendielen damit eingelassen habe bin ich ziemlich begeistert von dem Zeug.)
Wo die alten Querlatten oben waren habe ich in der passenden Breite das Rahmenholz befestigt.
Der Rahmen selbst ist auf das Standard-Siebdruckplatten-Maß angefertigt.
Soweit verfügbar habe ich Edelstahlschrauben verwendet.
Den Rahmen habe ich am Schaukelgerüst mit verzinkten Hutschrauben & Muttern befestigt.
Die Siebdruckplatte soll 45 cm über dem Boden befestigt werden, damit das Klettererlebnis etwas mehr in die Höhe geht und ich mit dem Mäher noch gut durch komme.

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Siebdruckplatte vorbereiten und befestigen

Siebdrucklatte
Ansicht von hinten

Die wetterbeständige 19mm Siebdruckplatte habe ich aufgerauht und mit einem Acryl-Lack (auf Nitrobasis) eingelassen. 
Auf der Oberkante habe ich eine PVC-U-Schiene befestigt, damit bloß kein Wasser in das Holz eindringt. (bin schon mal mit Siebdruckplatten für das Karusell auf die Nase gefallen, obwohl ich die Kanten mehrmals eingelassen hatte..)
Die Platte habe ich final mit V2A-Terassenschrauben befestigt.
Die lange Lackier-Vorbereitung auf der Oberfläche hat leider nichts geholfen und man kann den Lack mit etwas Gewalt mit dem Fingernagel abkratzen. 
Die dunkelbraune Harz-Beschichtung auf der Siebdruckplatte hätte ich wohl irgendwie anätzen müssen, oder Ähnliches, damit ein Lack darauf hält. - Was soll's, ist ein Spielgerät. Bei Bedarf werden die Kratzspuren überpinselt. 
Und wenn es ganz schlimm wird tausche ich die Platte und lasse sie dunkelbraun.

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Stütze montieren und Griffe verteilen

Die zwei 70x70 Stützen quer hätte es eigentlich gar nicht gebraucht, da das Schaukelgerüst bereits fest verankert ist. 
Noch dazu sind sie optisch nicht der Hit und beim Rasenmähen eher unpraktisch.
Als Gürtel zum Hosenträger habe ich sie trotzdem montiert. 

Wenn der Boden mal durchnässt ist, der Wind von hinten bläst und ein Kind oben wackelt, kann mit solch einer Stützkonstruktion auf alle Fälle nichts passieren. :o)

Final habe ich dann noch die Griffe verteilt. Die Löcher habe ich alle so gebohrt dass sie in ein 15x15cm Raster passen würden. Vielleicht bohre ich irgendwann das komplette Raster um öfters mal die Strecke umzubauen. Auch hier habe ich alle gebohrten Löcher mit Leinölfirnis eingelassen. 

Meine Tochter ist noch immer sehr begeistert und tut sie sich noch schwer ganz nach oben zu kommen. Wir haben auch noch eine wetterfeste Faltmatratze vom Schweden gekauft, aber die nutzt bisher nur ihr kleiner Bruder und seine Kumpels.


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