Kinetische Skulptur

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Kinetische Skulptur
Video Kinetische Skulptur
  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    10 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Meine Tochter stöbert andauernd in Pinterest und so kam es das sie auf kinetische Skulpturen aufmerksam wurde. Total begeistert davon zeigte sie mir verschiedenste Modele. Mit einem herzzerreißenden Augenaufschlag kam dann die Frage "Papa, machst du mir so eine??"
Welcher Papa kann dazu schon nein sagen! Somit nahm ich die Herausvorderung an, sagte meiner Tochter jedoch nichts davon. Es soll später ein Geburtstagsgeschenk werden. Hoffentlich bekomm ich es bis dahin hin!
Bei Pinterest stammen alle Skulpturen von David C. Roy. Er präsentiert diese auf einer eigenen Seite, gibt dort einen großen Einblick in sein schaffen, jedoch verrät er die entscheidenden Details nicht. Somit machte ich mich Netzweit auf die Suche nach hinweisen, wie diese Skulpturen funktionieren. Aber was soll ich sagen, entweder bin ich nicht schlau genug den richtigen Beitrag zu finden oder es gibt wirklich keine engeren Details. 


Also machte ich mich daran, die Funktion zu verstehen und erste Prototypen zu bauen. In klein, nur um die Funktion zu verstehen. Der Aufziehmechanismus wird über eine Konstantkraftfeder gewährleistet. Aber die genaue Funktion der konstanten Kraftabgabe mit Energierückgewinnung ist mir bis heute noch nicht ganz klar. Aber seht selbst wie weit ich bin und mit welchen Problemen ich zu kämpfen habe. 

Die aktuelle Skulptur läuft ca. eine halbe Stunde und sie dreht sich noch viel zu schnell. Dies ist im Video sehr deutlich zu sehn. Hier ist noch einiges an Verständnis und Feintuning zu unternehmen. Die Skulpturen von David Roy laufen ca. 10 bis 15 Stunden von alleine!! Mir würden schon zwei, drei Stunden reichen!
Des weiteren ist mir noch nicht ganz klar wie ich die gegenseitige Stopp Verriegelung anbringen kann damit diese auch funktioniert. Zahlreiche Fehlversuche habe ich schon hinter mir. Aber ich glaube momentan spreche ich für die meisten von Böhmischen Dörfern.
Nun gut, ich wünsche euch viel Spaß beim Durchlesen...

Hier findet ihr meine anderen Projekte

Los geht's - Schritt für Schritt

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Am Anfang steht die Konstruktion

Bild 1: Die vorläufige Sketchup Zeichnung
Bild 2: Details in der dritten Dimension
Vorlagen erstellen
Bild 3: Die einzelnen Aufhängungen

Bild 1: Aller Anfang ist schwer, somit machte ich mich daran, zuerst mal in Sketchup die Größenverhältnisse der endgültigen Skulptur aufzureisen. Der obere Drehkranz, ich nenne es mal Blüte hat einen gesamten Durchmesser von 60 cm.

Bild 2: Ich versuchte im Model abzubilden unter welchen Höhenunterschieden ich die einzelnen Räder anzuordnen habe. Wichtig dabei war, das die späteren Verbindungen sich nicht gegenseitig berühren.

Bild 3: Hier ein detaillierter Blick von unten. Zeichnerisch entwarf ich nur die Hauptelemente, alles andere entsteht dann in der Werkstatt.

Bild 4: Aus Sketchup heraus habe ich dann die einzelnen Schablonen für das spätere Aussägen ausgedruckt. Dazu gehe ich folgendermaßen vor:
Ich gehe bei Sketchup in die Draufsicht und schalte im Reiter Kamera von perspektivischer Ansicht in parallele Projektion.
Danach gehe ich auf Draufsicht und grenze den zu druckenden Bereich exakt im Bildschirm ein.
Jetzt gehe ich auf Exportieren und exportiere die Ansicht in ein PDF File.
Danach einfach im Adobe Reader die Ansicht in tatsächlicher Größe unter Posterdruck ausdrucken und schon hat man eine 1:1 Vorlage die man sich an den mitgedruckten Schnittmarken zusammenkleben kann.

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Wenn's mal wieder Eilig ist

Bild 5: Die Vorlagen
Bild 6: Kreis auf BS aussägen
Bild 7: Die fertigen Kreise
Bild 8: Papier bohren!!
Bild 9: Mittelpunkt finden
Bild 10: Vorlage aufkleben
Bild 11: Bohrungen für Deku
Bild 12: Innenkontur sägen
Bild 13: Erste Stellräder sind fertig

Bild 5: Die ausgedruckten Vorlagen wurden dann mittels Tesa zusammengeklebt. Gerade bei den größeren, wo sechs DIN A4 Blätter zusammengeklebt werden mussten, ist viel Sorgfalt beim Schnitt und beim Verkleben notwendig, damit nachher alles passt.

Bild 6: Ich nahm nun 10mm Sperrholz, legte meine Kreisschneidevorrichtung auf die BS. Stellte meine BS auf den richtigen Durchmesser und sägte die ersten vier Scheiben aus. 

Bild 7: Nun fragte ich mich, warum habe ich die Vorlagen erstellt und nicht aufs Holz aufgeklebt??? Echt ärgerlich! 

Bild 8: Also machte ich mich daran bei den vier versäumten Vorlagen, Löcher ins Papier zu bohren. Das hab ich so noch nie gemacht, aber man lernt ja bekanntlich nie aus!

Bild 9: Die Vorlage platzierte ich dann mittig unter Zuhilfenahme des Bohrers auf den jeweiligen Holzscheiben. und klebte diese dann mittels Doppelseitigem Klebeband auf.

Bild 10: Glück gehabt, es hat doch besser funktioniert als noch anfangs erwartet. Ich glaube das passiert mir in Zukunft nicht mehr.

Bild 11: Nun bohrte ich mit einem 10mm Bohrer ein paar Löcher in die Scheiben um die Innenschnitte auf der Deku machen zu können.

Bild 12: Meine schlimmste Strafe! Sägen mit der Deku - ich hasse es! Wir werden wohl nie Freunde werden. Die ersten schnitte gleichen einem harten Seegang und sind alles andere als gerade bzw. folgt der Schnitt nicht wirklich exakt dem Anriss.

Bild 13: Auch bei den folgenden Rädern wurde es nicht wirklich besser. Ich hatte zwar Hoffnung, jedoch habe ich für die Deku einfach kein glückliches Händchen. Aber was solls, es gibt ja noch sowas wie Schleifer, Schmirgelpapier usw. um die Berge und Täler wieder etwas auszubügeln.

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Fertigstellung der vier Antriebsräder

Bild 14: 22er Forstner
Bild 15: Aufsenken des Durchgangslochs
Bild 16: Die fertig gesenkten Räder
Bild 17: Kugellager einsetzen
Bild 18: Rad In Schraube verschrauben
Bild 19: Ab damit in die Bohrmaschine
Bild 20: Dremel vorbereiten
Bild 21: Nut fräsen
Bild 22: Fertige Nut
Bild 23: Ich habe Feuer gemacht!
Bild 24: Kanten brechen
Bild 25: Nur noch schmirgeln

Bild 14: Mit einem 22er Forstnerbohrer werden nun alle vier Räder sieben mm tief gesenkt.

Bild 15: Vor dem einsetzen der Kugellager wird noch die mittige Bohrung auf 18mm aufgebohrt, das habe ich hier mit einem Senker erledigt.

Bild 16: Nachdem alle vier Räder, übringeds haben zwei davon einen Aussen-Ø von 160mm und die anderen zwei 200mm, angersenkt waren...

Bild 17: ...können nun die Kugellager eingesetzt werden. Es handelt sich dabei um 608er auch bekannt als Skateboard Kugellager. Habe hier mal 50 Stück für knapp 10 Euro bei A. express geschossen. Die tuns gut!

Bild 18: Nun nehme ich eine lange M8 Schraube und große Unterlegscheiben, damit verschraube ich die Räder so das sich das Kugellager nicht mehr drehen kann.

Bild 19: Die Schraube mit dem Rad spanne ich nun in meine Bohrmaschine. Leider habe ich keine Drechselbank mehr. Mein Eigenbau ging mir Kaput und ich hätte für dieses Projekt echt eine gebrauchen können. (Ich will wieder eine Drechselbank - Heul)
Mit dem Rad fahre ich direkt auf eine Platte, so das sich das Rad sauber plan anlegt.

Bild 20: In meinen Dremel spanne ich einen konisch zulaufenden Abrundfräser

Bild 21: Und unter langsamer Drehzahl an der Bohrmaschine und furchtbar schneller Drehzahl am Dremel, fräse ich eine Nut in die Stirnseite der Räder. Das funktionierte besser als ich gedacht hätte.

Bild 22: Ok, es gibt ein wenig abdrücke vom Fräser, aber ich glaube die sind für meine zwecke sogar dienlich und werten die Nut nicht im geringsten ab.

Bild 23: Uhhaaahhhhh ICH HABE FEUER GEMACHT !!!!!! 
Natürlich wurde ich mit jedem Rad immer sichererer und auch schneller. Beim letzten sollte es dann passieren, ich habe das Rad zu fest auf die Unterlegplatte gedrückt um die Nut zu fräsen und somit hatte ich auf einmal eine starke Rauchentwicklung in der Werkstatt!!! Auch durch schmirgeln konnte das Rad nicht mehr gerettet werden. Also nochmal ein machen inkl. der gehassten Deku!

Bild 24: Nachdem ich dann endlich alle Räder fertig hatte, habe ich auf dem MFT und einem 2mm Abrundfräser die Kannten an den Rädern gebrochen. Klar war, das auch hier wieder Brandspuren entstehen, die lassen sich jedoch problemlos entfernen.

Bild 25: Zum Schluss muss dann noch alles schön gemacht werden. Also ist schmirgeln eine der Hauptaufgaben.

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Herstellung der Blumenräder

Bild 26: Jetzt mit Vorlage
Bild 27: Erster Schnitt der Aussenring
Bild 28: Wieder zurück auf die BS
Bild 29: Innenkontur
Bild 30: Innenkontur
Bild 31: Puh endlich fertig
Bild 32: Abrunden

Bild 26: Dieses mal hatte ich daran gedacht die Vorlage aufzukleben. Ich verwendete für die zwei Blumenräder 6mm Pappel Sperrholz. Auf der BS wurde der äußere Kreis ausgeschnitten.

Bild 27: Innenlöcher wurden nun gebohrt und als aller erstes wurde der äußerste Ring auf der Deku (Ich hasse sie) ausgesägt.

Bild 28: Dann wieder zurück an die BS und den den äußeren Ringrest abtrennen. Dieser wird nicht weggeworfen sondern findet später nochmals Anwendung um die einzelnen Rippen aufzukleben.

Bild 29: Nun zurück an meine Lieblingsmaschine und die Blume vom Innenleben befreien. Ich gehe hier nicht näher darauf ein.

Bild 30: War aber froh, nachdem ich mit beiden Ringen fertig war.

Bild 31: Hier schön zu sehen, auf dem abgetrennten Rest bleibt die Vorlage aufgeklebt. 

Bild 32: Auch die beiden Blumenringe werden ringsum mit dem 2mm Abrundfräser abgerundet.

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Herstellung der Rippen

Bild 33: 32 x Rippen sägen
Bild 34: Geschafft
Bild 35: Innenbogen schleifen
Bild 36: Außenbogen schleifen
Bild 37: Abrunden
Bild 38: fertig
Bild 39: schwarze Beize vorbereiten
Bild 40: Rippen beizen

Bild 33: Nun musste ich 32 Rippen mit der Deku aussägen, was für ein Spaß (Ich hasse die Deku). Ich glaube auch beim 32sten Teil habe ich noch immer die Kurve nicht exakt erwischt, ich lerne das wohl nie!

Bild 34: Die Rippenbögen mussten jeweils als linke und rechte Variante gesägt werden.

Bild 35: Auf der Bohrmaschine habe ich dann mittels einer Schleifhülse alle 32 Rippen innen nachgeschliffen.

Bild 36: Und auf dem Tellerschleifer die Außenkontur.

Bild 37: Ich habe mir lange überlegt ob ich die Rippen auch noch mittels des 2mm Abrundfräsers abrunde. Irgendwie waren mir meine Finger zu nahe am rotierenden Werkzeug. Somit habe ich mir dann kurzerhand aus einem Restmaterial einen kleinen Halter mit einem vorne angeklebten Moosgummi hergestellt. Damit ging es hervorragend und ich konnte sicher die Rundungen fräsen.

Bild 38: War eine wahnsinnige Arbeit bis zu diesem Schritt. Aber Alle Rippen wurde soweit wie ich sie mir vorgestellt hatte.

Bild 39: Da im Zimmer meine Tochter die Wand Weiß ist , wollte ich etwas Kontrast erzeugen und rührte ein wenig schwarze Clou Spiritus Beize an.

Bild 40: Damit habe ich dann alle Rippenbögen gebeizt. Schön kräftig!

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Herstellung der Konstantkraftfeder

Bild 41: Biegevorrichtung vorbereiten
Bild 42: Federstahldraht vorbereiten
Bild 43: Wickeln der Feder
Bild 44: Innere kleine Aufnahme anfertigen
Bild 45: Innere große Aufnahme anfertigen
Bild 46: Feder aufziehen
Bild 47: Alles vorbereitet und doch gescheitert!
Bild 48: Feder aus dem 3D Drucker
Bild 49: Abdeckung anfertigen
Bild 50: Korpus verleimen
Bild 51: Verleimte Aufnahme
Bild 52: Feder aufschrauben

Bild 41: Ich habe mir vorgenommen die Konstantkraftfeder selbst herzustellen, da käuflich diese sehr teuer sind und ich vor allem keine Ahnung habe welche Federkraft ich benötige.
Also nehme ich eine dicke Schraube, säge das vordere Gewinde ab und säge dann einen Schlitz in den Schraubenstummel.

Bild 42: Ich habe noch eine Rolle Federstahlband, dieses ist schon sehr alt und ich habe keine Ahnung mehr was das mal gekostet hatte.

Bild 43: Das Federstahlband wird dann in den Schlitz eingeschoben und die Schraube zwischen zwei Hölzern gespannt. Für die erste Biegung drehe ich die Schraube in das weiche Sperrholz bis ich einen annähernden 90 Rad Winkel habe, dann habe ich die beiden weichen Hölzer gegen Buchenholz (Hartholz) ausgewechselt und die Schraube gedreht bis ich eine Rolle hatte. Das Ergebnis zeige ich später.

Bild 44: Um die Feder aufnehmen zu können mussten noch zwei kleine Aufnahmen hergestellt werden. Diese habe ich dann mit einer Lochsäge gemacht. (Hatte ich es schon erwähnt, ich brauche wieder eine Drechselbank)

Bild 45: Als gegenrolle für die Federbandaufnahme mussten zwei größere Rollen hergestellt werden. Auch dieses erledigte ich mit einer Lochsäge.

Bild 46: Und hier das erschreckende Ergebnis meines Wickelversuchs. Eigentlich schaut die Spirale ja toll aus, aber sie ist für den Zweck überhaupt nicht geeignet. Ich dachte ich bekomme es hin, dass das Federband ganz eng zusammen liegt und nicht wie eine Spirale auseinander geht.

Bild 47: Ich stellte mir noch die restlichen Scheiben für die seitliche Führung der Feder her und ging etwas resignierend ins Bett! Muss ich mir doch etwas solche Federn kaufen ohne zu wissen welche ich genau benötige????

Bild 48: Nachts kommen einem dann meist die rettenden Einfälle. Ich druck mir meine Feder einfach selbst. Keine Ahnung ob das klappt, jedoch ist es einen Versuch wert. Somit setzte ich mich am nächsten Tag ans Fusion360 und zeichnete mir die Konstatntkraftfeder wie ich sie mir vorstellen würde. Der Ausdruck erfolgte mit PETG, dieser Kunststoff kann gebogen werden ohne gleich zu brechen. Beim Ausdruck achtete ich darauf, das ich den druck entlang der Faser erfolgen lasse. Mal schaun obs Funzt!

Bild 49: Damit die Feder nicht abrutschen kann braucht sie noch eine seitliche Führung. Diese hatte ich schon erstellt, jedoch fehlte ein deutlicher Radius an der Außenkontur. Dieser wurde flux an der Bohrmaschine mit Schmirgelpapier erledigt.

Bild 50: Die Seitlichen Deckel wurden dann mit der inneren Federaufnahme verleimt.

Bild 51: Mittels Schraube habe ich die beiden Teile dann zusammengedrückt bis der Leim abgebunden hatte.

Bild 52: Nun habe ich die Feder auf die innere Aufnahme aufgezogen und mit dieser verschraubt. Soweit so gut.

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Anfertigen der Umlenkrollen

Bild 53: Der größte Teil ist geschafft
Bild 54: Bohren der Umlenkrollen
Bild 55: Ausschneiden der Umlenkrollen
Bild 56: Aufbohren
Bild 57: Kugellager einsetzen
Bild 58: Fürs schleifen vorbereiten
Bild 59: Kontur schleifen
Bild 60: Nut fräsen
Bild 61: fertig

Bild 53: Soweit sind schon mal die ersten Hauptbauteile angefertigt. Was fehlt sind noch die kleinen Umlenkrollen.

Bild 54: Diese zeichne ich mir wiederum auf 10mm Sperrholz auf und bohre alle mit einem 22er Forstnerbohrer für die Kugellageraufnahme 7mm tief vor.

Bild 55: Danach werden diese mit einer Lochsäge ausgesägt (Wo ist bloß meine Drechselbank)

Bild 56: Mit einem 16er Bohrer wird aufgebohrt damit der Innenring der Kugellagers auch freilauf hat.

Bild 57: Nun setzte ich in die Umlenkrollen wiederum die 608er Kugellager ein.

Bild 58: Danach werden die Rollen auch auf eine Schraube aufgezogen damit ich diese in die Bohrmaschine spannen kann, geht auch nicht anders ohne Drechselbank :)

Bild 59: Jetzt wird erst mal geschliffen was das zeug hält.

Bild 60: Um danach mit dem Dremel wiederum die Nut einzufräsen.

Bild 61: Fertig. Die Umlenkrollen sollten funktionieren.

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Fertigstellung der Blumenräder

Bild 62: Forstnern
Bild 63: Versuch Rippen zu kleben
Bild 64: Rippen aufkleben
Bild 65: Oberring auflegen und beschweren
Bild 66: So geht's richtig
Bild 67: Fertig

Bild 62: Als erstes werden die Beiden Flügelräder mit dem Forstnerbohrer (Ø 22) 7mm tief gebohrt. Aber komisch, die Blumenräder sind ja nur 6mm stark. Egal durch damit, dann muss ich mir später hierzu noch was einfallen lassen.

Bild 63: Nun lege ich den inneren und äußeren Ring auf kleine Unterlegscheiben auf. Dazwischen lege ich den ausschnitt welchen ich früher zur Seite gelegt hatte. Ich erhoffe mir durch die Unterlage der Scheiben, das meine zwei Ringe etwas höher liegen als der Ring mit dem Aufdruck für die Platzierung der Rippen.

Bild 64: Nun nehme ich mir die passenden Rippen zur Hand und verleime diese mit dem Außen- und Innenring. Ich achte dabei darauf, das ich peinlichst die Kontur an der Schablone treffe.

Bild 65: Danach lege ich den zweiten Ring darauf und beschwere das Ganze mit unterschiedlichsten Utensilien. Beim auflegen, rutschte der untere Ring auf einer Seite von den Unterlegscheiben herunter und die Rippen verdrehten sich dadurch. Das ging mehr als schief und gut war, das da niemand bei mir in der Werkstatt war, den es folgen die Fetzen!!

Bild 66: Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte unternahm ich einen neuen Versuch. Dieses mal beschwerte ich jede einzelne Rippe mit etwas was mir in die Finger kam und genügend Gewicht aufwies! Das funktionierte dann doch besser als das vorherige Konstrukt. Auf die Unterlegscheiben habe ich auch verzichtet.

Bild 67: Und so erstellte ich mir dann meine beiden Blumenräder!

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Anfertigen der Grundplatte

Bild 68: Auflegen der Teile frei Schnauze
Bild 69: Kontur anzeichnen
Bild 70: Kontur fertigzeichnen
Bild 71: MFT mit Stichsäge
Bild 72: Aussägen
Bild 73: Kontur schleifen
Bild 74: Radiusfräser 6mm
Bild 75: Radien an Oberseite fräsen
Bild 76: Schönheitsfehler
Bild 77: verschleifen
Bild 78: weiter schleifen
Bild 79: Fertig geschliffen
Bild 80: Beize anrühren
Bild 81: Unterseite beizen
Bild 82: Fertig beizen

Bild 68: Für die Anordnung der einzelnen Gewerke habe ich kein definiertes Maß, ich lege mir die Teile auf einer groß genugen Platte so zurecht damit die Funktion erfüllt werden kann.

Bild 69: Ich markierte mir die Fixpunkte der einzelnen Bauteile und fing an eine Kontur frei Schnauze aufzuzeichnen.

Bild 70: Es sollte Formtechnisch schon etwas von einer Blume oder Pflanze haben. Ich habe mehr radiert als gezeichnet, aber irgendwann war ich dann auch mal fertig.

Bild 71: In meinen MFT spannte ich dann meine Stichsäge ein und legte los die Kontur auszuschneiden.

Bild 72: Das ging Ruck Zuck und war gegenüber der Deku eine Wohltat!!

Bild 73: Jetzt mussten natürlich noch alle Konturen nachgeschliffen werden.

Bild 74: In meinen MFT spannte ich nun die OF und einen 6mm Abrundfräser.

Bild 75: Damit wurde dann die Oberseite des Stängels abgerundet.

Bild 76: An den engen Stellen war für den Abrundfräser kein Platz hier ist nachträgliche Handarbeit gefragt.

Bild 77: Mit Schmirgelleinwand wurde dann alles nochmals abgezogen und geglättet.

Bild 78: Bevor ich die Oberflächen abgeschliffen habe, wurden die Fixpunkte mit einem Körner markiert. Danach ging's ans abschleifen.

Bild 79: Fertig

Bild 80: Wiederum habe ich ein wenig Beize angerührt.

Bild 81: Und zuerst die Unterseite damit gebeizt, anschließend die Seiten und die Oberseite.

Bild 82: So soll es sein, so soll es bleiben...

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Befestigungsschrauben in Grundplatte einbringen

Bild 83: Mit einem 13mm Bohrer vorbohren
Bild 84: Fixpunkte sind gebohrt
Bild 85: Schrauben einstecken
Bild 86: Schrauben einziehen
Bild 87: Bis sie hinten Bündig sind
Bild 88: Probeaufbau

Bild 83: Nun bohre ich alle zuvor angekörnten Löcher mit einem 2,5mm Bohrer durch. und Bohre von Hinten mit einem 13mm Bohrer 5mm Tief in das Holz ein.

Bild 84: Danach wird noch mit einem 8mm Bohrer das 2,5mm Loch aufgebohrt und fertig ist die Vorbereitung für den Einsatz der Schrauben.

Bild 85: Ich nehme sehr lange M8 SKT Schrauben und stecke diese von hinten her in die Grundplatte ein.

Bild 86: Von Oben lege ich eine Unterlegscheibe auf und ziehe mit dem Gabelschlüssel den Schraubenkopf ins Holz hinein.

Bild 87: Gerade soweit, damit der Schraubenkopf auf der Rückseite bündig abschließt.

Bild 88: Jetzt stecke ich alle Teile zusammen und versuche mittels Unterlegscheiben die jeweiligen Höhen auszuloten, so das alle Verbindungen zueinander fluchten und sich nirgends etwas kreuzen bzw. berühren kann.

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Fertigstellung des linken Stellrades

Bild 89: Höhe der Schrauben ermitteln
Bild 90: Schrauben kürzen
Bild 91: erneut einschrauben
Bild 92: Feder Forstnern
Bild 93: Kugellager einbauen
Bild 94: Unterlegscheiben anfertigen
Bild 95: Feder einsetzen
Bild 96: Distanzscheibe aufleihmen
Bild 97: Stellrad aufleimen
Bild 98: Alles verschrauben

Bild 89: Der Aufbau des linken Stellrades ist so noch nicht abgeschlossen. Die Schrauben sind noch viel zu lang. Also Abmessen was ich davon abzusägen habe und wieder demontieren.

Bild 90: Den Überstand der Schraube entferne ich mit der Bügelsäge. Bei der zweiten Schraube hatte ich Glück und konnte auf eine kleinere zurückgreifen.

Bild 91: Die gekürzten Schrauben werden wieder eingeschraubt.

Bild 92: An der Aufnahme der Feder hatte ich noch keinen Kugellagersitz eingebracht, dies lag daran, das ich bis zum Probeaufbau nicht wusste wo bei der Feder oben und unten ist. Da dies nun Ermittelt war, kann ich mit dem 22er Forstner 7mm tief einbohren.

Bild 93: Und anschlißend die Kugellager einsetzen.

Bild 94: Da ich zuvor den Aufbau mit Unterlegscheiben absolviert hatte, und ich nicht wollte, das wenn man die Skulptur von der Seite anschaut, alle Scheiben sichtbar sind. Habe ich Distanzscheiben in der jeweiligen richtigen Höhe aus Holz angefertigt. Diese werden einfach auf die Grundplatte aufgeleimt.

Bild 95: Danach kann nun die Feder aufgesteckt werden. Die kleine Spannrolle hat ein Kugellager oben und unten, die große nur unten.

Bild 96: Auf die große Spannrolle wird wiederum ein Distanzstück aufgeklebt.

Bild 97: Und auf dieses Distanzstück wird das Stellrad verleimt.

Bild 98: Danach nur noch die Mutter oben drauf und anziehen. Fertig. Jetzt sollte sich alles ohne Kraftaufwand drehen lassen. Wichtig ist hierbei das der Teil mit dem Stellrad als ein kompletter Block verbunden ist.

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Fertigstellung des rechten Stellrades

Bild 99: Schrauben einkürzen
Bild 100: Distanzringe ermitteln
Bild 101: Fertigstellen

Bild 99: Auf der rechten Seite werden ebenfalls die beiden Schrauben eingekürzt. Die Maße sind hier anders als auf der linken Seite.

Bild 100: Ebenfalls werden die Distanzstücke angefertigt, hier sind auch andere Abstände wie auf der linken Seite zu beachten. Danach wird auch hier in die Feder das jeweilige Kugellager an der richtigen Position eingebracht und aufgesteckt. Die Distanzscheibe zwischen der Feder und dem Stellrad ist hier nur 2mm dick.

Bild 101: Danach noch alles verschrauben und auch diese Seite muss sich einfach und locker drehen lassen. 

Dreht man an dem Stellrad indem man den Finger in die Rundung schiebt, sprich mit dem Uhrzeigersinn, dann wickelt sich die Feder auf die Aufnahme des Stellrades und wird gespannt. Lässt man nun das Stellrad los, wickelt sich dieses wieder um das kleine Rad der Feder zurück. Dies ist der entscheidende Punkt. 
Was mir noch fehlt ist der genaue Zusammenhang zwischen Federkraft und gegenseitigem Stopp. Es ist sehr schwierig das zu erklären. Aber beide Seiten, die rechte und die Linke müssen sich gegenseitig unterstützen und aber auch gegenseitig abbremsen. Dies wird erreicht indem man einen automatischen Stopper einbaut der durch die gegenkraft der gegenüberliegenden Feder deaktiviert wird und sich aber anschließend wieder aktiviert. 
Das habe ich bisher noch nicht sauber funktionstüchtig hinbekommen. Daher zeige ich es auch hier noch nicht. Wenn ich es schaffen sollte wird es natürlich nachgereicht.

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Fertigstellung der mittleren Umlenkung

Bild 102: Schraube einkürzen
Bild 103: Distanzstück anfertigen
Bild 104: Distanzstück verleimen
Bild 105: untere Umlenkung montieren
Bild 106: Obere Umlenkung montieren
Bild 107: Umlenkrolle montieren
Bild 108: Fertig
Bild 109: Ansicht von links
Bild 110: Ansicht von rechts

Bild 102: Nun wird die mittlere Umlenkung montiert. Hierzu wird wiederum die Schraube auf die richtige Länge eingekürzt und wieder verschraubt.

Bild 103: Danach fertige ich das passende Distanzstück an um den unteren Schraubenturm zu verdecken.

Bild 104: Diese wird dann wiederum mit der Grundplatte verleimt.

Bild 105: Danach wird die 160mm Umlenkrolle aufgesteckt und genau darauf wird die kleine Umlenkrolle verleimt. Diese beiden Teile müssen fest miteinander verbunden sein.

Bild 106: Als Distanz zwischen den beiden kleinen Umlenkrollen dienen zwei kleine Unterlegscheiben. Dann wird die zweite kleine Umlenkrolle aufgesteckt. Diese wird nicht mit den unteren beiden Umlenkrollen verbunden!

Bild 107: Darauf kommt dann die große Umlenkrolle und wird mit der kleinen wiederum verleimt. Zum Abschluss noch die Mutter drauf und anziehen. Fertig!

Bild 108: Hier die Ansicht des bisher geschafften. Alle drei Rollenpaare sind nun installiert.

Bild 109: Die Ansicht von links gesehen. Abhängigkeit des Stellrades ist hier zur kleinen oberen Umlenkrolle.

Bild 110: Ansicht von rechts, hier besteht die Abhängigkeit des Stellrades zur unteren kleinen Umlenkrolle.

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Fertigstellung der Blumenräder

Bild 111: Ausrichten der Schraube
Bild 112: Distanzstück aufleimen
Bild 113: Umlenkrolle aufleimen
Bild 114: Untere Distanz anfertigen
Bild 115: zweite Rolle
Bild 116: Distanz verleimen
Bild 117: Lagerverschluss
Bild 118: Umlenkrolle anbringen
Bild 119: Lager Außenseite
Bild 120: Gesamtansicht
Bild 121 Anordnung

Bild 111: Nun wird noch die letzte Schraube auf ihr erforderliches Maß eingekürzt und wieder verschraubt. Hier ist besonders auf Winkligkeit der Schraube zu achten.

Bild 112: Für das untere Blumenrad musste ich eine extra Buchse anfertigen um das Lager in seiner Position zu halten, da es auf beiden Seiten offen ist. Somit wurde ein Verschlussstück auf die Unterseite aufgeleimt.

Bild 113: Die Oberseite des Blumenrades wird mit einer der kleinen Umlenkrollen verheiratet.

Bild 114: Den Abstand für das erste Blumenrad wird wieder mit einem passenden Distanzstück verblendet. Darauf wird dann das erste Blumenrad gesteckt.

Bild 115: Das obere Blumenrad bekommt ebenfalls einen Kugellagerverschluß auf die Unterseite.

Bild 116: Auf die Oberseite wird ein passendes Distanzstück geleimt.

Bild 117: Dieses Distanzstück muss an der Bohrung soweit offen sein, damit der Innenring des Lagers frei laufen kann.

Bild 118: Darauf kommt dann wieder eine der kleinen Umlenkrollen.

Bild 119: Alles wird fest miteinander verleimt.

Bild 120: Das Ganze schaut dann so von der Seite aus.

Bild 121: Die beiden Blumenräder werden dann aufgesteckt und wiederum mit einer M8 Mutter von oben verschraubt.


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Anfertigen und Installation der kleinen Umlenkungen

Bild 122: Nut fräsen
Bild 123: schmirgeln
Bild 124: Aufhängung sägen
Bild 125: Aufhängung verschleifen
Bild 126: Aufhängung bohren
Bild 127: Aufnahme aussägen
Bild 128: fertig schleifen
Bild 129: beizen
Bild 130: Verschraubung anfertigen
Bild 131: Umlenkrolle verschrauben
Bild 132: Umlenkung anbringen
Bild 133: Umlenkung ausrichten

Bild 122: Nun benötige ich noch zwei kleine Umlenkungen. Dafür stelle ich mir zwei kleine 10mm dicke Scheiben her und behandle diese wie die größeren Umlenkrollen. Die Nut wird wieder mit dem Dremel eingebracht. Hierfür spanne ich gleich beide Rollen auf eine Schraube auf.

Bild 123: Anschließend alles schön glatt schmirgeln.

Bild 124: Die Halterung für die beiden kleinen Umlenkrollen zeichne ich nach Gefühl auf ein 20mm Sperrholz auf. Einzig der Mittelpunkt für die Rollenaufnahme ist hier entscheidend. Diesen ermittle ich bei meinem Aufbau. Dann ab damit auf die BS und aussägen.

Bild 125: Nach dem Aussägen werden die äußeren Konturen geschliffen.

Bild 126: Die Bohrung für die Achse stelle ich mit einem 7,5mm Bohrer her.

Bild 127: Nun säge ich einen 11mm breite Nut auf der BS aus der Aufnahme heraus. Damit die Rollen auch platz haben.

Bild 128: Nun kann auch die Seitenfläche verschliffen werden.

Bild 129: Die Aufnahmen werden auch mit schwarzer Beize behandelt.

Bild 130: Für die beiden Achsen nehme ich eine M8 Gewindestange und säge diese auf 20mm länge ab. Danach noch auf einer Seite einen Querschlitz einsägen und fertig.

Bild 131: Die Umlenkrolle wird nun eingesetzt und mit der Achse fixiert.

Bild 132: An der dafür vorgesehenen Position wird in die Grundplatte von hinten eine Holzschraube zur Fixierung des Halters eingedreht und der Halter damit verschraubt.

Bild 133: Beide Halter für die Umlenkung sind nun auch montiert.

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Anfertigen der Gummiringe

Bild 134: Gummischnurr
Bild 135: Gedruckte Vorrichtung
Bild 136: Schnurr auf länge schneiden
Bild 137: Schnurr mit Kleb benetzten
Bild 138: Verkleben

Bild 134: Als Bänder verwende ich eine Gummischnurr mit einem ca. Ø von 3,5mm. Diese habe ich als Meterware über die Bucht erworben. Kostenpunkt ca. 4 Euro für 5 Meter.

Bild 135: Ich habe mir eine kleine Vorrichtung gedruckt um erstens die Schnurr sauber und gerade abzuschneiden und zweitens auch wieder sauber und gerade zusammen zu kleben.

Bild 136: Hier wird die Schnurr eingefädelt und mit einem Cutter abgeschnitten. Die Länge ermittle ich vorab indem ich die Schnurr um die verschiedenen Rollen lege.

Bild 137: Dann wird ein Ende mit Loctite 406 benetzt. 

Bild 138: Und stumpf mit dem anderen Ende in der kleinen Vorrichtung zusammengefügt. Hierzu hat die Vorrichtung ein kleines Prisma damit es auch passgenau zusammen geht.
Das Verkleben mit dem Loctite Kleber braucht ca. 30 Sek. danach ist der Ring sofort einsatzbereit. Und glaubt mir, das hält Bombenfest. Der Ring kann richtig gezogen werden ohne das die Klebestelle aufreist. 

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Auffädeln der Gummischnurr

Bild 139: Auflegen des rechten Gummiringes
Bild 140: Auflegen des linken Gummiringes
Bild 141: Auffädeln des Hauptringes
Bild 142: weiteres Auffädeln
Bild 143: Fertig verbinden

Bild 139: Für das rechte Stellrad kann ein kommpletter Gummiring vorab erstellt werden. Dieser wird mit dem unteren kleinen Rad der mittleren Umlenkung verbunden.

Bild 140: Ebenfalls für das linke Stellrad wird ein kompletter Gummiring vorab erstellt und aufgezogen. Dieser wird an der oberen kleinen Umlenkrolle der mittleren Umlenkung angebracht.

Bild 141: Jetzt wird es etwas komplexer. Dieser Ring kann nicht vorab erstellt werden, da er an mehreren Stellen durchgeschlauft werden muss. Den Anfang macht die kleine Umlenkrolle am unteren Blumenrad. Von hier aus bewege ich mich, der linken Seite folgend, nach unten zu der kleinen Umlenkung...

Bild 142: ... in der extra dafür angefertigten Halterung. Ich fädele dies dann unten ein und lnach oben wieder hraus. Dann gehe ich wieder hoch zum oberen Blumenrad ...

Bild 143: ... und lege das Band um die Umlenkung und ziiehe es dann recht herunter. Von hier aus lege ich das Band dann um das große obere Rad der mittleren Umlenkung und fädle es an der linken kleinen Umlenkung wieder zurück üver das untere große Rad der mittleren Umlenkung. Nun müssen nur noch beide Enden miteinander verleimt werden und Fertig.

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Abdeckung der offenen Muttern

Bild 144: Schleifen der Abdeckungen
Bild 145: Die geschliffenen Abdeckungen
Bild 146: Bohren mit 13mm
Bild 147: Einpressen des Schraubenkopfes
Bild 148: Beizen
Bild 149: Aufpressen
Bild 150: fertig

Bild 144: Damit die offenen Muttern bei den ganzen Rädern noch abgedeckt werden. Mache ich mir mit der Lochsäge mehrere Abdeckungen dafür. Dies Schleife ich dann auf dem Tellerschleifer zurecht.

Bild 145: Nach dem schleifen werden diese dann noch von Hand etwas nachgearbeitet.

Bild 146: Mit einem 13mm Bohrer bohre ich dann von einer Seite in die Abdeckungen 5mm tief ein.

Bild 147: In dieses gebohrte Loch drücke ich dann mit hilfe des Schraubstocks jeweils eine M8 SKT Schraube ein. Diese wird anschließend wieder entfernt. Ich benötige nur den Abdruck im Holz.

Bild 148: Auch die Abdeckungen werden mit schwarzer Beize eingestrichen.

Bild 149: Und anschließend mit einer Schraubzwinge auf die Muttern aufgepresst.

Bild 150: Das schaut dann im fertigen Zustand so aus. Die Löcher in der Mitte der Abdeckungen hätte ich sicherlich noch mit einem pfropfen verschließen können, aber mir gefällt's.

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Abschluss und Fazit

Bild 151:Die vorerst fertige Skulptur

Bild 151: Für die Probe habe ich erstmal die Skulptur in meiner Werkstatt an die noch einzig frei Wandfläche befestigt. Dort wird sie nicht bleiben, da ich noch einiges daran verändern werde und sie schließlich einen angenehmeren Platz im Zimmer meiner Tochter finden wird.


Fazit: Ich habe gefühlt die gesamte Skulptur 100 mal auseinander und wieder zusammen gebaut und bin immer noch nicht schlauer. Die nächsten Schritte werden sein, das ich mir verschiedene Federn dafür herstellen werde und den Stopp Mechanismus wohl mittels des 3D Druckers realisieren werde. Erste Ideen dazu habe ich nun. Aber das entscheidende wird die verwendete Federkraft sein, hier muss ich noch einiges experimentieren. Des weiteren möchte ich an der mittleren Umlenkrolle die beiden kleinen Umlenkungen noch als Exzenterscheiben ausführen. Somit bekomme ich bei langsamerem lauf noch zusätzliche Unregelmäßigkeiten in die beiden Blumenräder. Dies könnte sich dann aber wiederrum auf die Dynamic der Federspannung auswirken. Mal schaun wie es weiter geht. Auf jeden Fall sieht es schon mal cool aus wie sich das Ding hin und her dreht. 

Danke fürs durchlesen


Euer
saberlod


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