Kernnlochbohrung mit 250mm Durchmesser

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Die gesamte Anlage an der Wand.
Befestigung durch Spannschraube und Strebe
30 mm Zwischenstück
Blick von hinten
Geschafft
Die Bohrung von außen, ohne Beschädigung
Der Bohrkern
Die Bohrkrone
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Öffentliche Wertung


Bohrung eines Kamindurchbruches in einem Altbau mit 250mm Durchmesser. Da in dem Altbau nicht mit schlagenden Werkzeugen gearbeitet werden kann, kam nur eine Kernlochbohrung in frage. Dabei stellten sich einige Probleme ein die das Ganze zu einem Projekt machten.
1. Der vorhandene Bohrständer war nur bis 200mm ausgelegt.Um eine Bohrkrone mit 250mm zu verwenden können musste ein Zwischenstück angefertigt werden. Ein 30mm Alublock mit Nut und Feder.
2. Auf der unebenen Wand war ansaugen nicht möglich, und der Dübel fand auch nicht den richtigen halt. So wurde zur Unterstützung mit zwei Streben an der gegenüberliegenden Wand abgestützt.
3. Da kein Wasseranschluß vorhanden war mußde mit einem Druckbehälter gearbeitet werden.

Für all diejenigen die nicht wissen wie Kernbohren funktioniert, hier ein paar Infos.
Eine Kernbohranlage besteht aus drei Teilen.
a. Dem Bohrständer. Dieser kann entweder mit einer Vakuum-Saugplatte angesaugt werden. (Ebener und glatter Grund vorausgesetzt) oder mittels Schwerlastdübel befestigt werden.
b. Dem Bohrmotor. Ein starker Motor mit Gewinde zur Aufnahme der Bohrkrohnen und den Spülwassseranschluß.
c. Der Bohrkrone. Die Bohrkrohne ist ein Metallrohr mich ca 3mm Wandstärkre und an der Vorderseite mit Diamantsegmenten besetzt.

Beim Bohren wird die Bohrkrone gegen das Gestein gedrückt, und das Bohrmehl durch das Spülwasser entfernt. Es können fast alle Gesteins und Betonwände bearbeitet werden. Eisen in den Wänden werden werden mit durchgebohrt.


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