Keller Renovierung (Teil 4) isolieren, uvm.

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    10000 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Hallo - zurück aus dem Urlaub. Hier gabs Neuigkeiten. Also erst mal habe ich erfahren, dass meine Frau nicht mehr alleine ist - Juhu, die Freude war gross - doch gleichzeitig fiel sie jetzt als Hilfskraft aus -MIst. Egal, mein Vater musste ab sofort ran...Als wir heimkamen, war die Lehmwand mal wieder eingestützt - diesmal auf der Seite des Hauses die noch nie Probleme diesbezüglich gemacht hat und auf ganzen 11m, 30cm hoch . Also hiess es erst mal schaufeln; da ich keine Lust hatte wieder 3 Tage zu warten, bis die Grube getrocknet war, habe ich mir aus OSB Platten und Ziegelsteinen einen "Steg" gebaut.

Mehr von mir zu sehen, gibt es hier.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Bohrschrauber
  • Grosses Holzsägeblatt von Bügelsäge
  • Kellen
  • Metallsägeblatt
  • Heissdrahtschneider (ausgeliehen )
  • Dremel
  • Lochkreissägesatz
  • Lineal, Filzstift
  • Wasserwaage 3x
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Materialliste
  • div. x OSB Platten (30 cm breit)
  • div. x Ziegelsteine
  • 50 qm x Styroporplatten (125cm x65cm)
  • 2 x Eimer | Botament ( jje 20 kG)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Isolieren

Hier ist der Steg schon gebaut, und die erste Reihe Platten wird verklebt.
Sauber ausrichten, andrücken - einschwimmen - Platte für Platte ein Sieg
Juhu- wir machen Meter

Vom Stegbau habe ich keine Fotos - kann sich ja jeder selber denken wie das geht - anhand der Bilder. Also zuerst haben wir die unterste Reihe begonnen, da die Platten Nut -und Feder hatten. Egal wie herum wir die Platten gedreht haben - wir hätten immer einen "Hohlraum" über der Hohlkehle gehabt - also die kleinere Version des Hohlraums genommen - und los gehts - juhu wir können Meter machen. Dank des Perfektionismus meines Vaters, wurde auch alles sehr exakt und waagrecht. Leider konnten wir die vom netten Raab - Karcher Mitarbeiter empfohlene Zahnspachtelung des Botaments nicht nehmen, da die Wand immernoch solche Unebenheiten aufwies, dass Teile der Platten auf diese Weise gar nicht auf der Wand auflagen - also gingen wir zur Batzen - Technik über - diesen Job erledigte noch meine Frau. Hier wären wir zu 2 aufgeschmissen gewesen. Sie hat uns viel Laufarbeit erspart. Leider dauerte das exakte ausrichten der Platten fast den ganzen Vormittag - mann haben die damals gemurkst....aber nach der ersten Reihe gings flott voran und wir haben fast die ganze Hausrückseite an einem Tag geschafft - wiedermal bei über 30 Grad...

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Bastelarbeiten an der letzen Reihe - und mal wieder Regen....

Bastel - Wastel nicht aufgeben...hier ist rechts auf der Seite auch die betonierte Abschlusswand zu sehen, die ja erst mal eingestürzt ist (Teil 3 )
Immer schön alles Beschriften und die Reihenfolge festlegen....Hirnschmalz ist gefragt ...und an Nut und Feder denken....
Hier ist die Beschriftung zu sehen - keiner hat mein System verstanden...ausser Mir, manchmal

Den letzten Teil der grossen Flächen, vllt. 5 qm,  musste ich alleine machen, das heisse Wetter und die doch anstrengende Arbeit hatte meinen Vater "schachmatt" gesetzt, der Kreislauf wollte nicht mehr, ist ja auch schon älter. Anschliessend war die oberste Reihe dran - reine Bastelarbeit. Hierbei fiel uns auf, dass wenn wir immer nur die Platten nutzen würde, bei denen die Nut und Feder schon passt, müssen wir immer eine halbe Platte wegschmeissen - blöd, weil ich hab nix zu verschenken. Also Hirnschmalz einschalten - wir schneiden immer alles so zu , dass die Platten auf flachen Stoss treffen, am besten mit der Sticksäge, das geht am schnellsten..... - ok nach 3 Platten mit krummen und schiefen Schnitten - ein neuer Plan! Die Seite die keine Nut und Feder hat - ha - die bekommt einfach eine. Noch nicht wissend was das für eine Mess - Markier - und Schneidearbeit würde - zog ich es eiskalt durch. Teilweise gings um Millimeter. Nur der Zuschnitt der obersten Reihe  - ohne Verkleben - hat mich 2 ganze Tage gekostet...ich hätte k....können.
Da noch nichts verklebt war , habe ich alle Zuschnitte beschriftet - die vielen natürlich mit der Zeit wieder runter.... und alles von Frau fotografieren lassen - damit beim verkleben wieder die Reihenfolge stimmte. Es musste auch ein Ausschnitt für das Stromkabel gemacht werden - die Lochsäge und der Bohrschrauber hatten ihren Einsatz. Für grosse lange Ausschnitte die nicht mit dem Heissdrahtgerät zu schneiden gingen, nahm ich das Blatt der Holzbügelsäge (immer Handschuhe tragen - habs nur einmal ohne gemacht...man lernt nie aus.),
Als ich mit meiner Frau als "Anreicherin für Platten mit Botament - Batzen" -so ihr offizieller Baustellen Titel - die letzten Meter machen wollte - juhu - Platzregen. Jetzt hatte ich zum ersten mal einen Aussetzer verbaler Art - der Bayer flucht halt kräftig....

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Noppenbahn verlegen

Jetzt noch die Noppenbahn verlegen zum Schutz der Isolierung vorm Rollkies. Auch hier ist eine 3. und 4. Hand von nutzen- die Styropordübel wurden im Abstand von 50cm gesetzt. Der einfallende Kies entwickelt unglaubliche Kräfte - an manchen Stellen ist die Bahn leicht ausgerissen.


Rechtlicher Hinweis

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