Keller Renovierung (Teil 3) abdichten, isolieren, uvm.

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Reinigung und Nacharbeiten
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    10000 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Ja also hier Teil 3,
ausgeführte Arbeiten:
- letzten Sockel wegstemmen
- Kellerwand reinigen und trocknen lassen
- Abschlusswände betonieren
- Löcher im Sockel verputzen
- "Hohlkehle" betonieren
- Botament- Abdichtung in 2 Schichten aufziehen

Weitere Projekte

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Bohrhammer
  • Hochdruckreiniger
  • Akku-Bohrschrauber
  • Winkelschleifer
  • div. Kellen,Rührquirl,
  • Rührquirl
  • Mörteleimer
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Materialliste
  • 14 x Eimer | Botament Abdichtung (je20kg)
  • Fertigzement/ -beton
  • Aussenputz im Sack
  • div. x Schalungswände | OSB - Platten (passend geschnitten)
  • div. x Dachlatten als Stützen | Holz (passend geschnitten)
  • div x Spax - Schrauben

Los geht's - Schritt für Schritt

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Restlichen Sockel wegstemmen

Tja , da der Bagger schneller war als wir mit dem Sockel mussten wir das dann aus der Grube machen, und weil meine Frau keine Memme ist, hat sie sich mal kurz umgezogen, "gib mir deinen Hammer" gerufen, und los gings...

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Reinigung

Sockelputz ist ab
Mit Hochdruck reinigen....

Der Putz ist rundherum ab - jetzt Eimerweise raustragen - Danke an meine Frau, die ist da echt hart im nehmen, Fallrohre abbauen,dann Reinigen der Kellerwand mit dem Kärcher, da der Lehm teilweise noch Zentimeterdick an der Kellerwand klebte. Anschliessend war durch das viele Wasser der Graben 2 Tage nicht zu betreten, purer Schlamm und Dreck.

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Schadensaufnahme

Hier muss eine Betonabschlussmauer hin - wir lernen Betonieren
Auch hier darf eine Betonwand hin und zwischen Betonwand und Sockel muss eine Hohlkehle - idealerweise aus Beton....
Löcher die der Zementputz mitgerissen hat aus der Betonkellerwand - wir lernen verputzen
Gasanschluss - das wird fummelig und bauen wir die Notverriegelung (links wo das Kabel reingeht) ab oder lassen wir sie...viele Fragen
...da is ein Eck weg...
Strom für den Gartenteich und Kabelanschluss

Nachdem alles abgetrocknet war, haben wir uns die Sache erst mal angeschaut....
Da sind so einige Arbeiten entstanden, die wir vorher nicht bedacht hatten. Ab jetzt wurde der wirklich freundliche und geduldige Mitarbeiter von Raab Karcher unser ständiger Begleiter bei Fragen und der Suche nach der optimalen Lösung.

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Betonieren - oder die Erkenntnis " ...wohl den falschen Sommer ausgesucht..."

Abschluss Beotnieren - kein gutes Bild, da mit Regenabdeckung - ohne gings nicht.
Wir lernen verputzen - nur die Löcher wurden zugeputzt
Wie beschrieben - die Hohlkehle per Hand betoniert....insgesamt ca 25m

Als erstes fingen wir mit den Abschlusswänden an zu betonieren; dazu bastelte ich mir aus OSB Platten -  Resten von der Hausrenovierung und aus Dachlatten, 2 Schalungen  und Stützen. Zur Unterstützung holte ich mir 2 Faulenzer vom Baumarkt, die super Dienste leisteten. Aus Zeitgründen hatte ich nur eine Schalung sauber abgestützt, meine Frau fing in meiner Abwesenheit bei der anderen an - die kippte um und 4 Eimer Beton landeten in der Grube. Also alles wieder in den Eimer und hinter die andere Schalung gekippt. 2 neue Eimer rein - da kam der Platzregen, und direkt über dem frischen Beton - der Fallrohranschluss; da kam ich gerade nach Hause, meine Frau bis zu den Knöcheln im Schlamm, patschnass, der frische Beton floss ihr um die Beine und aus dem Fallrohr kam ein Sturzbach - sie war ein wenig verzweifelt....alles schnell mit einer Plane abgedeckt, im Baumarkt KG-Rohr besorgt und einen provisorischen Ablauf für das Fallrohr gebastelt. Als soweit alles sicher war, wir dafür bis auf die Haut nass und dreckig, haben wir uns erst mal eine heisse Dusche gegönnt.
Nach 2 Tagen haben wir die Schalung entfernt - der Beton hat trotz Regen angezogen, also Schalung wieder hin und fertig Betoniert. Unser Glück, dass es nur zum Abschluss diente und keinerlei tragende Funktion hatte.
Anschliessend wurde die "Hohlkehle" betoniert. Auch hier habe ich mir aus OSB-Resten und Dachlatten einen "Abzieher" gebastelt. Die Idee war, den Beton im 45-Grad Winkel "abzuziehen", damit die Isolierung sauber darauf "aufsetzen" konnte. Leider wurde damals etwas "ungenau" gearbeitet, deshalb war die Entfernung Sockelkante zu Betonkellerwand im Verlauf der Wand "etwas" unterschiedlich (ca 7-12 cm). Bei den grossen Entfernungen war die Betonmenge zu gross und rutsche weg - wir wollten ja von Sockelkante bis Betonwand eine Schräge. Somit wurde alles per Hand "individuell" angeschrägt, halt ohne gleichmässigen 45 -Winkel. Auch hier überraschte uns ein plötzlicher Platzregen; innerhalb von wenigen Minuten standen wir wieder im Schlamm und ich bastelte aus Dachlatten und Abdeckplanen eine Abdeckung im strömenden Regen - gut dass Akkuschrauber keine Stromschläge verursachen - bis ich fertig war, war der Regen fast vorbei. Halt nicht den besten Sommer ausgesucht. Trotzdem hat wunderlicherweise alles gehalten und  - nach 2 Tagen Zwangspause - konnten wir auch diesen Teil fertigstellen.

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Abdichten - Botament ich hab ne Hassliebe....insgesamt 2x 50qm

Erster "Aufzug"
Da isses - 14 Eimer Botament - sorry meine Garage wurde zum Baulager
Erster Aufzug von Botament fertig - Yeah
Auch die Kinder haben beim "Verschönern" mitgeholfen - leider an der falschen Stelle, dennoch seeehhhr schööön.
2ter Aufzug - und schön in die Knie gehen und wieder hoch.....

Jetzt abdichten - Botament besteht aus einem Polymerdings - bums - verbindung und hat 2 Komponenten die im Eimer erst zusammengemischt gehören; das eine ist hellgrüner Baaz - wie man in Bayern so schön sagt - das andere ist dunkles Pulver - staubt schön, riecht nach Jauche oder Odel und wird ab 30 Grad Aussentemperatur nicht mehr verarbeitbar. Wir hatten 32 - 34 Grad, d.h. das Zeug ist uns im Eimer an der Oberfläche fest geworden. Folglich hiess es schnell , nein sehr schnell arbeiten.....Wer mich fragt, warum Botament und nicht Bitumen - erstens lassen sich die Geräte sauber reinigen, es ist unschädlich für die Umwelt, ist nach 3 Stunden regenfest, kann überputzt und gestrichen werden ( bei Bitumen kommt euch alles nach 3 Jahren entgegen), wäscht nicht aus (beim reinigen der Kellerwand kam schwarze Sosse runter) und duch Farbwechsel (wie im bild zu sehen) kann man sofort erkennen, wo es fest und trocken ist und wo nicht (die dunklen Stellen sind trocken). Das Ganze braucht 2 Anstriche oder "Aufzüge" , weil man es ja auch "aufzieht". Tipp: nach jedem Eimer Kellen sauber reinigen - einfach abkratzen und ein bisschen Wasser dazu.
Da wir von der Bodenplatte bis Rauhputz aufgezogen haben, habe ich einen Weltrekord im Kniebeugen gemacht.


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