Insektenhotel aus einem Baumstamm

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Öffentliche Wertung

Von dem Bau der Baumstammdeko hatten wir noch einen Baumstamm übrig :-D
Mit diesem wollten wir gern unseren Garten etwas verschönern und gleichzeitig noch etwas Gutes tun. Ein Insektenhotel aus einem Baumstamm, oder besser gesagt aus zwei. Dieses ist schnell gebaut und sieht nachher noch schön aus. Unser Rosenbeet wurde dadurch sehr aufgehübscht.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Die Stämme

Zwei dicke oder nicht so dicke Stämme, das ist sicherlich Ansichtssache. Mehr Auswahl hatten wir aber auch nicht.

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Einschlaghülsen

Zum Aufstellen der Stämme haben wir uns für 90er Einschlaghülsen entschieden. Für etwa 6€ waren sie schnell erstanden. Damit die Stämme in die Hülsen passen, musste ich sie entsprechend zurecht sägen. Dies habe ich mit der HKS vorgesägt, soweit wie es ging. Den Rest musste ich dann mit dem Fuchsschwanz nacharbeiten.

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Standort

Der Standort für ein Insektenhotel sollte sonnig und windgeschützt sein. Mit sonnig kann ich bieten, windgeschützt? Naja. Ein Stamm sollte ins Rosenbeet, der zweite in den Nutzgarten. Zum Einschlagen der Hülsen haben wir alte Balken gekürzt und als Opferholz verwendet.

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Aufstellen der Stämme

Die Stämme mussten dann nur noch eingesteckt und mit Schrauben fixiert werden.

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Dekorieren

Nun kann man den Stamm beliebig dekorieren. Im Bestand hatten wir noch ein kleines Vogelhäuschen, welches ganz gut drauf gesetzt werden könnte. Ich weiß, eigentlich vertragen sich Vögel und Insekten nicht so gut, aber optisch ist das ein Highlight. Wenn genügend Futter im Haus ist, lassen sie vielleicht auch die Insekten in Ruhe... Zum Aufsetzen des Hauses habe ich die entsprechende Stelle mit einer Stichsäge etwas begradigt. Mit einer Schraube wurde das Haus fixiert. Mit einer flexiblen Verlängerung bin ich mit dem Akkuschrauber ran gekommen.

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Bohren der Löcher

Als Lochgrößen habe ich Größen zwischen 2 und 10 mm gewählt. Die meisten Löcher habe ich zwischen 3 und 6 mm gebohrt. Mit den Löchern kann man durchaus auch Muster gestalten. Ein Herz hatte ich so gemacht. Den Rest habe ich willkürlich gebohrt. Die Löcher sollten so tief wie möglich sein, aber nie durchgebohrt werden, damit es nicht zieht. Außerdem sollte man nie z.B. in eine flache Baumscheibe bohren. Mit der Zeit entstehen da Risse, welche die Löcher nach hinten öffnen. Dadurch kommen Schädlinge von hinten in die Löcher rein. Da ich den Stamm immer von vorn eingebohrt habe, ist in dieser Hinsicht bei mir alles gut :-)
Theoretisch soll man die Löcher auch von innen entfranzen, also z.B. ausschleifen. Ja gut, keine Ahnung, wie das bei einem 2mm kleinen Loch gehen soll. Es geht darum, dass sich z.B. die Bienen nicht die Flügel verletzen, wenn sie rückwärts in das Loch kriechen. Die Rinde ist bei meinen Stämmen dünn, sodass ich sie dran gelassen habe. Bei einer dicken Rinde ist es besser, diese zuvor zu entfernen.

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Noch mehr Dekoration und Abschluss

Meine Frau wollte noch in eine Astgabelung ein Herzchen einklemmen. Mit der Deku war das schnell aus einem Restholz ausgesägt. Das Streichen der Schnittstellen hat da fast schon länger gedauert. Dieses Herz konnten wir dann einfach einklemmen.
So kann man den Stamm beliebig dekorieren. Man kann da auch alte Topfdeckel drauf legen, oder anderes Gebaumel dran hängen. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
Dies war der erste Beitrag in dieser Richtung. Eventuell kommt auch mal ein größeres Insektenhotel mit verschiedenen Materialien in unseren Garten.


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