Im eigenen Haus gefangen...

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  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    1500 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Öffentliche Wertung

Endlich, wir hatten uns verliebt - in dieses kl. Reihenhaus, nur ein paar Minuten vom Wald entfernt und doch so Zentrumnah! Endlich Schlüsselübergabe und es ist unseres. meine Freundin leistete mir bei der Schlüsselübergabe Gesellschaft und nachdem die Vorbesitzerin (die einen Schweinestall hinterließ) das Weite gesucht hatte, verbrachten wir noch einige Stunden damit schon einmal Tapeten abzureißen und die eklige Toilette zu reinigen, dann hatten wir den Kanalö gestrichen voll von versüfften Toiletten, stinkenken Teppichen und mden mit Ölfarbe bemalten Tapeten, die den Entfernungversuchen standhaft zu widerstehen versuchten. Wir wollten gehen.
"Lass uns dochschnell noch den Schlüssel ausprobieren und das obere Türschloss, ob alles funktioniert" Wir drehten den Sicherheitsknauf am Türschloss - ja, geht... ABER leider nicht wieder auf!!! der Knauf drehte sich einfach durch...in jegliche Richtung, Schloss blieb zu, wir konnten ja schlecht ohne Werkzeug irgendetwas unternehmen. So riefen wir einen Kollegen auf Arbeit an, der uns die Nummer unseres Haus-Schlüsseldienstes zukommen ließ. Meine Freundin kletterte durchs Fenster hinaus und ich blieb gefangen, bis der Herr vom Schlüsseldienstmich befreite - ich nutzte die Gelegenheit, gleich alle Schösser auszutauschen (die Vorbesitzerin schien mir nicht koscher - bewahrheitete sich auch auf eine Art)
nun konnte auch ich unser Reich verlassen. Die renovierung war weiterhin chaotisch: Wände, hinter denen tote heizungsrohre lagen und die hinter stinkenden "Sauerkrautplatten", die bestimmt schon seit 1938 dort waren, versteckt waren. wir hatten 4 Wochen: 2 zum Renovieren des Hauses und 2 zum Renovieren der Wohnung im Sinne des Vermieters, also insgesamt 200m² - war nur zu schaffen mit Hilfe der Schwiegereltern (mein Mann hat 2 li. Hände) und...ich hatte KEINEN Urlaub :( Wir schufteten täglich bis 20 Uhr,ich oft bis 24 Uhr nach der Arbeit, während mein Mann mit seinen Eltern noch essen ging (fies, nicht?) Aber wir haben es geschafft. Nun wohnen wir schon seit Jahren hier und sind mit unserem alten Häuschen happy. Schlimm war nur der Umzug...10m² mehr, aber weniger Platz...Horror alles unterzubringen und viele Fahrten mit dem geliehenen Van nur...irgendwie ist immer noch was zu tun, was ich noch nicht geschafft habe

Los geht's - Schritt für Schritt

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