Ich brauche noch mehr Sitzecken

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    100 €
  • Dauer
    3-4 Tage
  • Wertung

Im vorderen Bereich neben dem Hof hatten wir noch einen kleinen Schandfleck. Am Haus vorbei geht ein schmaler Weg, welcher von einem relativ steilen Hang hinauf zum Nachbargrundstück abgegrenzt ist. Anfangs hatten wir auf diesem Hang Rasen gesät. Leider ist der nicht wirklich gut gewachsen, wahrscheinlich wegen der Hanglage. Hinzukommt, dass es ein Südhang ist, sodass die Wiese noch schneller austrocknete. Wir hatten daraufhin dort einen Steingarten entlang des Hanges gestaltet. Im vorderen Bereich haben wie nur eine Kiesfläche hergestellt, auf die der PKW-Anhänger gestellt wurde. Nun, ein Jahr später wollten wir uns den Anhänger nicht mehr anschauen. Auch Nachbarn hatten uns darauf aufmerksam gemacht, dass man an dieser Stelle eigentlich eine Sitzecke bauen könnte, um eben auch den recht schön gestalteten Steingarten genießen zu können. Gleichzeitig wäre diese von der Straße aus durch das angrenzende Carport verdeckt, sodass sie von den Spaziergängern nicht einsehbar wäre.

So wurde dieses Projekt geboren, welches sogar recht schnell umgesetzt werden konnte.

Die Sitzecke soll lediglich eine kleine Sitzgruppe fassen. Somit reicht ein Durchmesser von etwa 3m aus. Da das ganze Gelände ein Gefälle ausweist, haben wir eine Trockenmauer geplant.

Mehr dazu in der Beschreibung.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Spaten
  • Handschuhe
  • Geduld und Zeit
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Materialliste
  • 1 x Granitsteine ungeschliffen | nach Bedarf
  • 1 x Kies | (hatte ich bereits da)
  • 1 x Noppenbahn
  • 1 x Vlies | (hatte ich bereits da)
  • 1 x Bau-Eimer (20l)
  • 1 x Abwasserrohre (5cm)
  • 1 x Springbrunnenpumpe
  • 1 x Unterwasserbeleuchtung

Los geht's - Schritt für Schritt

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Materialbesorgung

Granithaufen
Granithaufen
Noppenbahn

Als Material mussten vorerst lediglich Granitsteine beschafft werden. Die Böschung sollte durch eine ungeformten Granitsteinen und in Form einer Trockenmauer abgefangen werden. Zufällig haben wir in einer Kleinanzeige günstige Steine gefunden. Für 2 PKW-Anhänger voll haben wir 40€ bezahlt. Für die Abgrenzung der Mauer zum Erdreich habe ich mich für eine Noppenbahn entschieden, weil diese recht stabil ist. Außerdem hatte ich die Idee, in die Mauer einen Springbrunnen zu integrieren, welcher wie eine Grotte oder Höhle eingepasst werden soll. Als Wasserbecken habe ich mich für einen 20l Bau-Eimer entschieden. Darin sollte dann irgendwie unter dem Deckstein heraus ein Wasserfall in den Eimer plätschern. Darum wollte ich mich dann aber später mal kümmern. Vorab hierzu: Es war im Forum auf meine Anfrage hin eine rege Diskussion bzgl. des 20l-Eimers. So ziemlich alle sind der Meinung, dass die 20l viel zu wenig seien. Die 20l reichen völlig aus und ich habe in 2 Monaten nicht einmal das Wasser nachfüllen müssen, obwohl es kaum geregnet hat. Allerdings ist es kein Wasserfall geworden. Dazu später mehr.

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Ausgangslage

Vorherige Kiesfläche
Vorherige Kiesfläche

Ausgangslage war, wie bereits erwähnt, die Kiesfläche neben dem Carport. Grundsätzlich passte diese zwar zu dem Steingarten, aber irgendwie sah diese Ecke nach nichts aus. Besonders mit dem Anhänger darauf war es eigentlich ein Schandfleck. Der Anhänger musste nun in den hinteren Teil des Gartens umziehen.

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Der Kies muss weg

Zuerst muss die Kiesschicht weg. Diese haben wir abgetragen und in Kübeln und auf einem Haufen zwischengelagert. Darunter hatten wir ein Vlies gelegt, welches wir auch für eine erneute Verwendung zur Seite gelegt haben. Was letztendlich mit dem Kies passiert, war in dem Moment noch nicht klar. Wie die Sitzecke ausgelegt werden soll, haben wir dann erst später geplant.
Von oben habe ich den Kies mit Ziegelsteinen abgefangen, damit er nicht ständig runter rollt.

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Die Erde muss raus

Nun haben wir die Terrasse grob „abgesteckt“ und 3 PKW-Anhänger voll mit Erde weggeschafft. Die Fläche haben wir somit einigermaßen begradigt und vorerst etwa 10cm tief ausgebuddelt. Mit einem Richtscheit mit aufgelegter Wasserwaage habe ich über die Fläche Maß genommen. Dabei ist sind wir auf einen Granitstein auf Höhe der zukünftigen Terrassenfläche gestoßen, den wir nicht wegbekommen haben. Wir entschlossen uns nach einiger Überlegung, den Stein einfach drin und sichtbar zu lassen. Dies erweist der Terrasse dann ein zusätzliches Blickelement. Gleichzeitig passt der Stein ja auch zum Rest der Gestaltung, weil die Sitzecke ja durch Granitsteine umrandet wird.

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Bau der Mauer – Erster Schritt: Springbrunnen

Loch für den Eimer
Um das Loch herum habe ich eine Stufe für die Granitsteine gelassen
Tiefen-Probe
Eimer in Vlies gestellt, anschließend Erde rings herum raus genommen.
Vlies breit gelegt
Erste Lage Granit um den Eimer
Bereits mehrere Schichten Granitsteine und Leerrohr
Leerrohr von oben
Grottenstein mit Zugang für Pumpenschlauch

Ich habe die Mauer mit der Grotte begonnen, weil das der schwierigste Teil war. Dabei hieß es erst mal, den Bau-Eimer einzubuddeln, damit ich anschließend die Granitsteine drum herum aufbauen konnte. Aber Achtung: Auch hinter dem Eimer muss genügend Platz gelassen werden. Dies hatte ich nicht gemacht, sodass ich zwischendurch noch einmal etwas Erde abstechen musste, wodurch wieder Dreck in meine Baustelle gefallen war, welchen ich dann wieder rausholen musste.
Zuerst hatte ich die Steine so um den Eimer herum gesetzt, dass man darauf weitere Schichten aufbauen konnte. Immer wieder musste ich umstapeln, weil es nicht so ganz gepasst hatte. Beim Aufbau habe ich stets darauf geachtet, dass ich den Eimer komplett raus nehmen kann, damit ich problemlos einen Wasserwechsel machen kann. Außerdem kann der Eimer ja mal kaputt gehen und da möchte ich nicht die halbe Mauer deswegen abreißen müssen.
Beim Aufbau habe ich dann zusätzlich das Leerrohr eingesetzt. Die 5cm Durchmesser sind recht knapp bemessen. Um die Winkel bekomme ich den Schlauch kaum herum. Auch der Stecker von der Pumpe passt nur gerade so und auch nur vor dem Schlauch durch. Später habe ich das Rohr dann einfach wieder entfernt, weil ich den Schlauch einfach nicht reinbekommen habe. Aber stört ha nicht. Die Granitsteine fallen nicht in sich zusammen, sodass der Schlauch und das Kabel nun einfach durch die entstandene Lücke durchgeführt werden können. Einen großen Granitstein habe ich dann für den „Deckel“ der Grotte aufgehoben, welchen ich dann zum Schluss drauf gesetzt habe.

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Restliche Trockenmauer

Das ist noch übrig

Die restliche Trockenmauer habe ich dann um die Grotte drum herum gebaut. Dieser Teil ging recht schnell von der Hand, weil die Granitsteine auch nicht mehr so perfekt zueinander passen müssen. Ein sehr großer Teil der besorgten Granitsteine ist so noch übrig geblieben. Aber die verbaue ich auch noch irgendwo.

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Bodenbelag für die Sitzecke

Lange haben wir überlegt, was wir nun als Bodenbelag für die Sitzecke verwenden. Mehrere Ideen kamen zu Tage:

Betonpflaster wie auf dem Hof?

  • Vorteil: Die Sitzecke würde das „Thema“ Hof mit integrieren und so den Übergang vom Steingarten zum angrenzenden Hof harmonischer gestalten.
  • Nachteile: Optisch wäre ein Betonpflaster sicherlich keine Augenweide. Außerdem bestände da der Mehraufwand, dass wir über die gesamte Fläche weiter ausheben und mit Unterbau verfestigen müssten.

Holzterrasse?

  • Vorteil: Je nach Farbe würde es sich von den Granitsteinen abheben. Meine spontane Idee war es dabei, rings um die Terrassendielen blaue Steine als „See“ zu legen. So würde es wie ein Steg bzw. eine kleine Insel aussehen. Gleichzeitig würde das Thema des Steingartens aufgenommen werden, weil wir auch hier mit blauen Steinen einen Flusslauf angedeutet haben.
  • Nachteil: Holz verzieht sich und kann splittern. Die Kinder können sich da schnell mal Schiefer einjagen. Außerdem wird auch da ein Unterbau benötigt.

WPC-Dielen?

  • Vorteil: Gleiche Möglichkeiten wie bei Holzdielen. Kann nicht splittern.
  • Nachteil: Sehr teuer, auch die Unterkonstruktion.

Hier hat letztendlich die Vernunft gesiegt, vorhandene Materialien mit wenig Aufwand auszubauen. Wir nehmen einfach den Kies, welchen wir vorher runter genommen und zwischengelagert hatten. Dies ist auch bereit im vorherigen Arbeitsschritt erkennbar.

  • Vorteil: Kein weiteres Schaufeln und keine Befestigung des Untergrundes nötig. Sehr leicht einzubauen und gleichzeitig flexibel in der Höhe.
  • Nachteil: Der Kies hebt sich optisch nicht vom Rest ab. Dies ist zwar sehr schade, aber die Sitzecke sollte auch keine Großbaustelle werden.

So haben wir das vorhandene Vlies in die Gruppe reingelegt und mit Kies aufgefüllt. Zischenzeitlich mal ein Probesitzen... Und schließlich weiter verfüllen, bis aller Kies wieder an Ort und Stelle war. Von der Menge her passte dies recht gut.

Nun war die Sitzecke an sich soweit fertig, dass man diese nutzen kann. Der Granitstein, welchen wir beim Buddeln nicht heraus bekommen haben, ist nun auch deutlich zu sehen. Dieser macht die Sitzecke sogar ein wenig interessanter, weil er ganz einfach zum Rest perfekt passt.

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Der große Tag der Einweihung

Wir großen haben die Sitzecke eingeweiht
Die Kinder haben die Sitzecke eingeweiht
Die Tiere haben die Sitzecke eingeweiht...
Batteriebetriebene LED-Unterwasserleuchten
Testlauf Beleuchtung mit Batteriebetrieb

Das erste Mal eingeweiht haben wir die Sitzecke am Tag darauf. Die Kinder, wir Großen und sogar die Tiere haben sich schon mal mit dieser Sitzecke angefreundet. Die Hinterlassenschaften der Tiere ist zum Glück nicht zu einem Dauerzustand geworden. Wäre schlimm, wenn ich jeden Tag irgendwelche Häufchen weg machen müsste...

Abends haben wir uns dann Gedanken zur Beleuchtung gemacht. Ich hatte mal so ein 10er-Pack batteriebetriebene Lichter gekauft. Diese konnte ich nun für einen Testaufbau prima einsetzen. Auf einem Bild ist ersichtlich, wie eine Beleuchtung in etwa aussehen könnte. Nun hieß es, nach entsprechenden Lichtern Ausschau zu halten.

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Wasserfall, der erste Versuch

Versuch mit selber zusammengedrückten Schlauch
Dieses Blech musste her halten
Anzeichnen der Knick-Kanten mit Winkel
Knicken über Tischkante
Anprobe :-)
Die schmaleren Kanten habe ich mit Hilfe des Schraubstockes gebogen
Anprobe
Die Wanne von hinten
Die Wanne von vorne
Anpassung der "Träger" an den Grottenstein, damit das Blech nicht mehr zu sehen ist
Messen und Anzeichnen des Schlitzes für den Wasserfall
Messen und Anzeichnen des Schlitzes für den Wasserfall
Schlitz geschnitten mit der Flex
Der Grat nach dem Flexen
etwas entgratet
Der völlig frustrierende Testlauf

Wie bereits angedeutet, sollte aus dem Grottenstein heraus ein Wasserfall in den Eimer plätschern. Dafür hatte ich mir eine Teichpumpe mit einer Leistung von 3000l/Min gekauft. Der erste Versuch ist komplett gescheitert. Mein Gedanke war gewesen, ein Stück Blech zurecht zu biegen und mit einem Schlitz zu versehen. Mit einem Winkel angezeichtet, gebogen, angehalten, bebogen, wieder angehalten usw., bis ich einen kleinen Kasten gebogen habe, welcher als Wanne für das Wasser dienen sollte. Mit der Flex habe ich dann einen Schlitz in die Wanne geschnitten und diesen anschließend entgratet. Der Versuch mit Wasser war sehr ernüchternd Das Wasser schoss drüber hinaus. Eine kleinere Pumpe würde da allerdings auch keine Abhilfe schaffen. Selbst wenn die Pumpe nur so viel Wasser liefern würde, wie die Auffangschale fassen würde, fließt das Wasser leider nicht auf breiter Fläche durch den gesamten Schlitz, sondern nur an einer oder an zwei Stellen. Somit habe ich den Tag voller Frust und vorerst ohne weitere Idee beendet.

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Wasserfall, der zweite Versuch

Diese Staubsaugerdüse soll es richten
Damit kann man leben
Von oben ist die Staubsaugerdüse nicht mehr zu sehen
Der Eimer mit Granitsteinen ausgelegt
Beleuchtungstest
Beleuchtungstest mit Licht von oben
Beleuchtungstest, die angenehmste Farbe

Der zweite Versuch war etwas erfolgreicher, auch wenn ich mich letztendlich komplett gegen einen Wasserfall entschieden habe. So habe ich einfach mal eine Staubsaugerdüse für Polster auf den Schlauch gesteckt. Und siehe da, ich hatte einen Wasserfall. Optisch sah dieser einigermaßen gut aus, sodass ich das vorerst so gelassen habe. Nun habe ich die Pumpe und den Eimer versteckt, indem ich kleinere und schmale Granitsteine in den Eimer gelegt habe. Optisch gefiel mir das nun sehr gut.
Später dann, als wir uns des Abends gemütlich gemacht haben, stellten wir fest, dass der Wasserfall sehr laut ist. Durch den Umbau mit den Steinen wird der Schall des Wassers komplett in Richtung Sitzecke gelenkt. Dies ist sehr laut. Ohne Staubsaugerdüse sah der Wasserstrahl zwar nicht mehr so schön aus, war aber leiser. Dennoch war es auf Dauer viel zu laut. Ich hatte bereits eher schon festgestellt, dass die Pumpe viel zu viel Leistung hatte, um dieses kleine Wasserspiel zu bedienen. Selbst in der niedrigsten Stufe kam einfach zu viel Wasser durch. Daraufhin habe ich eine neue 800l Springbrunnenpumpe gekauft, welche nun deutlich weniger Wasser fördert. Weiterhin wieder ein Test mit den Batterie-LED-Leuchten, wie der Wasserfall mit Beleuchtung aussieht. Ergebnis: Definitiv muss im Eimer ein Licht installiert werden sowie ein Licht von oben auf das Wasser leuchten.

Als die kleinere Pumpe ankam, habe ich diese sogleich eingebaut und die große Pumpe ersetzt. Ergebnis: Der Wasserstrahl ist nun zwar ein wenig leiser, aber trotzdem noch zu laut, um direkt daneben sitzen zu können. Da muss ich mir noch was überlegen.

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Beleuchtung der Sitzecke

Die Unterwasser-Beleuchtung
Beleuchtung der Grotte bei Tag
Beleuchtung der Grotte bei Dämmerung

Ich habe eine 4er LED-Unterwasserbeleuchtung besorgt. Diese habe ich nun erstmal installiert: Eine Lampe im Eimer, eine leuchtet von oben auf den Eimer, sowie jeweils links und rechts eine, welche die Mauer anstrahlt. Installiert habe ich die Lampen so, dass ich sie über den Winter abbauen kann. Das Kabel habe ich unter dem Kies versteckt, soweit es möglich war. Die Beleuchtung mit 4 Flammen sieht sehr gut aus. Der Test mit den 10 Batterie-Lampen gefällt mir zwar besser, aber die Unterwasserbeleuchtung konnte halt auch gleich für die Beleuchtung des Wassereimers verwendet werden. Somit halte ich vorerst das Thema Beleuchtung für abgeschlossen.

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Das Ergebnis der Wasserfall-Misere

Erster Versuch - Aufsatz zu schmal
Mit breiteren Aufsatz spritzt das Wasser nicht mehr so hoch
Springbrunnen noch einmal mit Beleuchtung
Springbrunnen noch einmal mit Beleuchtung

Egal was ich mache, der Wasserfall ist zu laut. Ein Gedanke ist noch, dass ich das mal so bauen könnte, dass das Wasser vom Grottenstein aus einen kleinen Bachlauf hinunter in den Eimer läuft. Damit platscht das Wasser nicht ungehindert in den Eimer und es sollte um einiges leiser sein. Dafür habe ich allerdings noch keinen passenden Stein, wobei ich mir vorstellen kann, dass ein massiver Granitstein in dieser Größe zu schwer für den Eimer werden könnte. Eine passende Stein-Attrappe habe ich im Internet gefunden, welche allerdings 50€ schwer ist. Deswegen habe ich das erstmal auf Eis gelegt. Stattdessen habe ich Versuche gestartet, den Wasserfall vorerst still zu legen und stattdessen die Springbrunnenpumpe auch als Springbrunnen zu nutzen. Dabei ist es nun auch geblieben. So habe ich halt eine Grotte mit Springbrunnen, dafür aber sehr viel leiser.

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Fertig

Bepflanzung der Mauer
Bepflanzung der Mauer

Die Sitzecke ist nun endlich fertig. Die Sitzecke an sich war auch sehr schnell gebaut. Einzig das Wasserspiel hat mir ziemliches Kopfzerbrechen bereitet. Nun bin ich aber auch damit größtenteils zufrieden. Nun ist das schon seit knapp 2 Monaten in Betrieb. Ich musste in den 20l-Eimer noch nicht einmal Wasser nachfüllen, auch wenn es sehr wenig geregnet hat. Somit halte ich den 20l-Eimer für meine Zwecke von der Größe her für ausreichend. Die Beleuchtung der Sitzecke rundet das Ganze noch ab. Mit wenig Aufwand haben wir so eine zusätzliche schöne Sitzecke geschaffen, welche den Garten im Ganzen aufwertet.

Da nun Herbst und somit Pflanzzeit ist, hat meine Frau ein paar Pflanzen in die Zwischenräume der Trockenmauer eingesetzt. Wenn diese angewachsen sind und sich ausbreiten, werden sie der ganzen Sitzecke einen natürlichen Flair geben.

Beleuchtung und Pumpe werden über schaltbare Steckdosen unter dem Carport geschaltet. Mit einem smarten Zwischenstecker lässt es sich sogar über das Smart Home ansteuern, allerdings leider nicht die Farbe der Beleuchtung.

Von den Kosten bin ich auf etwa 100€ gekommen. 40€ für die Granitsteine, der Rest für Pumpe, Rohre, Noppenbahn. Alle anderen Materialien hatte ich bereits da.


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