Hunde - Intelligenzspielzeug - Testbericht PBD 40

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    5 €
  • Dauer
    2-3 Tage
  • Öffentliche Wertung

Was ein Glück endlich mal ein Feiertag und somit etwas Zeit um mein Hundespielzeug einzustellen :-) achso und allen noch ein FROHES OSTERFEST!

Wie ich schon, im Testbericht der PBD 40, geschrieben hatte, habe ich letztes Jahr in den verschneiten Wintermonaten mit meinem Hund häufig Intelligenzspielzeuge gespielt und es hat ihr so viel Spaß gemacht, das ich mir dann überlegt hatte, einfach mal ein eigenes zu bauen. Dank BOSCH ist es dann sogar soweit gekommen, das ich meine Ideen umsetzen konnte und dafür möchte ich mich noch mal ganz herzlich bedanken, denn ohne die PBD 40 wäre das ganze nie möglich gewesen! VIELEN DANK!!!!

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PBD 40  - Bohrmaschine (stationär)
  • Stichsäge
  • Oberfräse
  • Forstnerbohrer
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Materialliste
  • 4 x Holz | Buche (30 x 30 cm)
  • 1 x Rundholzstäbe | Buche (8 mm)
  • 3 x Rundhölzer | Buche (40mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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1. Variante

Die erste Schublade sollte deshalb auch gleich mit einer zweistufigen Bohrung versehen werden, um den Knoten aufzunehmen. Das war eigentlich gar nicht vorgesehen, aber ich hatte jetzt richtig Spaß an der PBD40 und wollte so viel wie möglich machen. :-) Wie auf dem Foto zu erkennen, hat die Kleine hier eine Holzkugel am Seilgriff, an der sie die Schublade öffnen kann. Dann habe ich die Vorderkante mit der Stichsäge in Form gebracht (bei den anderen beiden auch).

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2. Variante

Die nächste Schublade bietet der Kleinen die Möglichkeit mit der Pfote oder den Zähnen tätig zu werden. Dazu habe ich einfach mit dem Forstnerbohrer ein Loch gebohrt und dann sehr sorgfältig die Innenkanten abgerundet.

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3. Variante

Die dritte Schublade konnte ich wieder mit einer Stufenbohrung für den Seilknoten versehen. Hier wird das Seil am offenen Endemit mehreren Knoten versehen.

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Zusammenbau

So nun ist es soweit alle Schubladen kommen an ihren Platz und dann habe ich die Fläche dünn mit Ponal eingeschmiert (geht am allerbesten mit dem Finger). Dabei darauf achten, dass beim drücken kein Leim in die Schubladen gelangen kann. Jetzt die dritte Platte bündig auflegen und mit Zwingen zusammendrücken.

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Drehvariante

Da ich nun, für sie, viele Spielvarianten im inneren des Spielzeugs versteckt hatte, sollten nun auf die oberste Seite auch noch verschiedene Varianten entstehen.
Also gesagt, getan!

Die erste Variante ist eine Drehvariante mit einer Leckerlivertiefung.Sprich die Kleine dreht mit der Pfote oder Schnau*e die oberste Scheibe, in der ein Loch ist, so lange, bis das oberste Loch über dem Vertiefungsloch ist, wo das Leckerli drin liegt.
Und so habe ich die Variante hergestellt: Aus der obersten Platte habe ich den Kreis ausgefräst. Passend dazu habe ich eine Innenscheibe gefräst. Dann habe ich die Platte auf die unteren geklebt. Die Innenscheibe habe ich auf dem Spielzeug positioniert und fixiert. Dann die Zentrumsbohrung auf 8mm erweitert und in das Spielzeug verlängert. Dann habe ich ein 8mm Rundholz eingeleimt, dass als Achse dient. Die Scheibe dreht sich schön leichtgängig.

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Drehvariante

Jetzt habe ich mit dem großen Forstnerbohrer durch die Scheibe in das Spielzeug gebohrt. So liegen die Löcher 100% übereinander. Die Scheibe hat dann gegenüber dem Loch ein weiteres 8mm Loch für die Griffkugel bekommen

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Griff der Drehscheibe

Als Griff zum drehen der Scheibe habe ich in eine Holzkugel ein 8mm Rundholz geklebt. Das Rundholz ist länger als die Dicke der Scheibe, so dass man den Stift erst anheben muss, sonst rutscht er in das Leckerli Loch und die Scheibe lässt sich nicht mehr weiter drehen. Das ist aber eher was für Boarder Collies oder weit Fortgeschrittene. Deshalb hat mir mein Freund mit der Dekupiersäge eine Pfote gemacht, die zwischen Scheibe und Kugel sitzt und für freies Drehen sorgt.

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Aroma - Schnuppervariante

Die zweite Variante ist eine Schnupperübung, wo bei sich die Leckerli unter den Hüttchen verstecken und sie diese durch die kleinen Punktöffnungen erschnuppern muss.

Also brauchte ich zu erst einmal meine Vertiefungsbohrungen, die ich dann in unterschiedlichen Tiefen bohrte. Als diese fertig waren, habe ich die Rundhölzer in unterschiedlichen Längen zu geschnitten, so das sie in den verschieden tiefen Löchern gleich hoch herausstehen. In ihren Boden habe ich mit dem 30mm Forstnerbohrer tiefe Löcher für Leckerli gebohrt. Nun kam mir die Idee, nicht nur einfache Aromalöcher zu bohren, die dann aussehen wie Salzstreuer, sondern den Namen der Kleinen „Fee“ einzubohren.

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FERTIG :-)

So nun das Ganze noch mit Leinöl behandeln und fertig ist es zum spielen :-)

Da die Kleine so begeistert von dem Spielzeug ist und sie mit voller Motivation zur Sache geht, habe ich noch Korkuntersetzer auf der Unterseite des Spielzeugs angeklebt, da sie sonst mit samt dem Spielzeug quer durch meine Wohnung geflitzt ist. *lol

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So nun aber zum Projekt:

Ich hatte von meiner Küchenarbeitsplatte noch ein paar Bucheholzbrocken über und somit entschied ich mich einfach aus ihnen dasSpielzeug zu fertigen.
Der Kubus hat die Masse 30 x 30cm und somit schnitt ich die Platten in den Massen zu.

Auf eine weitere (Abmaße identisch, der ersten) habe ich dann die gewünschten Schubladen gezeichnet und mit deren Maßen rumgespielt, was man auf dem Foto noch gut erkennen kann.

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Schubladen

Als mir die Form und Anordnung der einzelnen Schubladen gefiel, kam die Stichsäge zum Einsatz. Mit ihr habe ich dann die einzelnen Formen ausgesägt. Dabei habe ich jeder Schublade beidseitig eine 7mm Kante (2,5cm breit) spendiert, an denen die Schubladen stoppen und sie nicht von meiner Beagledame im Eifer des Gefechts komplett rausgezerrt werden können.( Sorry, das Foto ist leider etwas unscharf geworden!)

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Schubladen und Rondell

Aus einer weiteren Platte habe ich dann die Schubladen ausgeschnitten und das Rondell gefräst. Damit die kleine Maus die Schubladen auch irgendwie aus dem Kubus bekommt, habe ich sie 5cm länger gemacht und sie dann mit unterschiedlichen Griffen versehen.

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Schubladen

Die Schubladen haben hinten eine 5mm Verbreiterung auf beiden Seiten und stoppen so automatisch. Mit der Oberfräse habe ich die Schubladen 3mm flacher gemacht, damit sie nicht hängen. Nur im hinteren Bereich habe ich die Schubladen gelassen, aber zur Mitte hin ansteigend geschliffen. So hat sie nur einen hohen Punkt, der dafür sorgt, dass die Schublade nicht kippt.

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Lochbohrungen für Kordel und Leckerlifächer

Nun mussten die Schubladen gebohrt werden. Das Rondell bekommt zuerst im Kreismittelpunkt eine Bohrung für ein Stück M4. Ich wollte hier auch ein Holz nehmen, hatte aber Angst, dass es bricht. Da ich ja, zum Glück, zwei Profi - Werkler zur Seite habe, wurde das ganze mit meinem Freund und meinem Pap`s diskutiert. Die Beiden waren sich einig, das ich zu einem späterem Zeitpunkt das Teil nicht mehr ohne größeren Aufwand reparieren konnte und somit entschied ich mich hier für das einzige Metallteil im ganzen Projekt. Der Mittelpunkt liegt etwa 1cm von der Kante entfernt. Die beiden Fächer für die Leckerli bohrten sich wie Butter mit der PBD40 in die Buche, obwohl sie über 50mm groß sind. Ein Abenteuer war für mich die Bohrung der Löcher für die Kordel. Erst in die Kante ein Loch bohren, durch das die Kordel passt und dann in die Fläche ein Loch, das das andere trifft und groß genug für den Knoten ist. Nachdem ich das ohne große Probleme gemeistert habe, war die Vorfreude auf die anderen Bohrungen groß! Alle Kanten habe ich natürlich gerundet.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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