Hochbeete aus Granitstein

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    1000 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Öffentliche Wertung

Lange haben wir überlegt, an welcher Stelle im Garten ein großes, aus Granitsteinen gemauertes Hochbeet errichtet werden soll. Klar war, die provisorischen Hochbeete aus Paletten und Palettenumrandungen sollen möglichst schnell ersetzt werden.
Kurze Wege, passend zum Gesamtbild, andere Nutzung, Nähe zu Wasser - alles Faktoren die wir berücksichtigen wollten.
Brainstorming in der Ehe läuft wie folgt ab: Die Frau macht Vorschläge, der Mann hört zu, oft sogar interessiert (lach), trinkt ein Bier dabei und spielt gedanklich die Arbeiten im Kopf durch.
So auch bei uns. Nur wenn mir etwas absolut nicht passt oder die Machbarkeit nicht möglich ist, dann kommt mein Veto und das Verweigern der Arbeit.
Aber so einfach ist es nicht, denn sinnvolle Argumente müssen ebenfalls vorgebracht werden.
Zum Glück haben wir aber einen Platz gefunden der uns beiden gefällt und optisch auch an der Stelle passt.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Winkelschleifer
  • Bohrhammer
  • Hammer
  • Meissel
  • Kelle
  • Wasserwaage
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Materialliste
  • viele x Steine | Granit (15x20x40)
  • 1 x Estrichsand
  • 8 x Trasszement
  • viel x Strauchschnitt
  • viel x Mutterboden
  • viel x Komposterde

Los geht's - Schritt für Schritt

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Areal abstecken, Material besorgen

Zuerst wurden mehrere Schnüre gespannt um einen Eindruck der zu erwartenden Größe zu bekommen. Des Weiteren musste natürlich Sand und Zement besorgt werden. Und 5 Paletten von Steinen mussten von der Straße nach hinten gebracht werden.
Also immer 6 Steine in die Karre und ab nach hinten zum aufstapeln.
48 Steine pro Palette und jeder Stein so um die 33 kg. Knapp 8t mit der Schiebekarre. Dazu kommt ein Fuder Estrichsand und 10 Sack Trasszement.
Das Beet entsteht auf dem jetzigen Bouleplatz. Dessen Untergrund besteht aus Basaltmehl und Split, darunter dann ca. 50 cm Mineralgemisch. Basaltmehl und Split wird abgekratzt, gemauert wird direkt auf das Mineralgemisch.

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Setzen der ersten Reihe

Entlang der vorhandenen Kantensteine werden die ersten Steine der unteren Schicht gesetzt. Die spitzen Ecken müssen alle geschnitten werden. Dazu wird mit der 230er Flex der Stein ca. 2 cm eingeschnitten und dann mit zwei Flachmeißeln abgeschlagen. So entsteht eine fast natürliche Bruchkante, sofern der Stein das möchte. Falls nicht, bricht er vollkommen anders und dann gehts von vorn los.

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Es geht in die Höhe

Nachdem die erste Schicht min. einen Tag abgebunden hat, wird mit der nächsten Reihe begonnen.
Steine provisorisch auflegen, Mischung machen, Mörtel verteilen und Steine endgültig aufsetzen. Der dicke Motteck, mit dem kurzen Stiel, wird zum Ausrichten und festklopfen der Steine benutzt.

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Steine schneiden

Hier mal ein Bild wie die Steine angeschnitten und dann mit zwei Meißeln gespalten werden.

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Der Rücken wird gerade

So langsam geht es in den Bereich wo man wieder im Stehen arbeiten kann. Innen werden die Fugen gleich mit verstrichen.
Ab und an muss man mal das Richtscheid auflegen um so halbwegs in Waage zu bleiben. Es kommt hier aber nicht auf den Zentimeter an und das liegt mir.

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Das Beet wird geschlossen

Die rechte Seite wird nun auch geschlossen.

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Letzte Lücken verschließen

Die letzten Lücken werden verschlossen. Dann wird von innen der Rest verstrichen.

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Füllen des kleinen Hochbeetes


Der Test der Säbelsäge steht noch an. Das passt doch. Also für den Test einen Teil der Sträucher schneiden und direkt im kleinen Hochbeet, 2,30 m x 1,55 m, lagern.
Dann darf ich mal wieder einen von 5 Anhängern voll Mutterboden holen und in das Beet schaufeln.

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Da fehlt doch noch was

Richtig. Es muss außen noch verfugt werden. Am 2. Oktober werden die ersten Fugen geschlossen. Am 3. Oktober - irgendwie haben wir den Feiertag verpasst - wird den ganzen Tag gefugt. Keine gute Arbeitshaltung. Leichter Job, aber der Rücken schmerzt.
Man(n) ist halt keine vierzig mehr und Frau auch nicht.

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Das große Beet wird gefüllt

Das große Beet, 5,80 m x 1,55 m wird mit dem restlichen Schnitt der Blutpflaumen gefüllt. Auch die abgeernteten Tomaten wandern dort hinein. Danach ist dann wieder Erde schaufeln angesagt. Kleine Rampe aus Paletten, dann die Schiebekarre ausschaufeln.

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Kompost leeren und im Beet einarbeiten

Zum Glück ist mir noch rechtzeitig eingefallen den Kompost zu leeren und ins Hochbeet einzuarbeiten.

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Restliche Erde einbringen

Vorbei mit dem Schönwetterglück. Ab jetzt wird nur noch in den Regenpausen gearbeitet.

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Einarbeiten gekaufter Komposterde

Da der Mutterboden sehr fein und sandig ist, wird noch Komposterde aus dem Baumarkt eingearbeitet. Dann darf alles über den Winter stehen und ordentlich sacken.

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Steckzwiebeln im kleinen Hochbeet

Wer's glaubt .....
Ins kleine Hochbeet werden noch Steckzwiebeln gesetzt.

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Dreieck Weg Hochbeet

Das Dreieck zwischen Weg und Hochbeet wird noch schön hergerichtet. In die Mitte kommt ein neuer Apfelbaum. Der Rest der Pflanzen steht dort schon länger, wird aber teilweise umgepflanzt.

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Aktuelle Bilder

Hier kann man gut erkennen wieviel die Erde gesackt ist. Teilweise habe ich schon wieder aufgefüllt und auch Komposterde zum Anreichern des Mutterbodens ist bereits vorhanden.
Die Zwiebeln stehen prächtig und können im April geerntet werden.


Rechtlicher Hinweis

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