Hochbeet-Upgrade zum Gewächshaus

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    100 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Meine Tochter hatte im Winter bei sich in der Küche Paprikasaaten in Blumentöpfen eingesetzt und wahr mega stolz, dass daraus doch tatsächlich nach und nach immer größer werdende Paprikapflanzen wuchsen. Wohlwissend, dass die Pflanzen über kurz der lang umgetopft und nach draußen in die Sonne müssen, hat sie sich dann aus dem Baumarkt ein kleines Hochbeet gekauft. Mit diesen Selbstbauset, zwei Pflanzstangen und einem weißen Gartenvlies stand sie dann bei mir im Haus und bat mich, ob ich daraus eine Art Gewächshaus für ihre Paprikapflanzen bauen könne.


Überhaupt gar keine Frage, nur ihre Vorstellung, die Pflanzstangen in den Ecken zu befestigen um dann da irgendwie den Viel drumherum und darüber zu verlegen, das konnte nichts werden.  Also bin ich in den Baumarkt und habe die Materialien besorgt, die ich meinen Vorstellungen für das Hochbeet-Gewächshaus benötigte.

Mit schwebte vor, aus Douglasie-Latten nach innen genutete Rahmen zu fertigen, in die ich Stegdoppelplatten einsetzen wollte. Nach vorne sollte das Gewächshaus zu öffnen sein und das Dach stufenweise nach oben hin offen gestellt werden können. Im Prinzip ganz einfach und relativ schnell umgesetzt.


Du brauchst

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Werkzeuge
  • PSM 18 LI  - Multischleifer (Akku)
  • PBD 40  - Bohrmaschine (stationär)
  • PBS 75 A  - Band- und Varioschleifer (elektrisch)
  • Akku-Bohrschrauber,  GSR 12V-15 FC
  • Allzwecksauger,  Mehrzwecksauger WD 6 P Premium
  • Untergestell,  GTA 2600
  • Kapp- und Gehrungssäge,  GCM 8 SJL Paneelsäge
  • Sägestation,  PTS 10 T Tischkreissäge
  • Oberfräse,  Flachdübelfräse 900W
  • Kartuschen-/Silikonpresse
  • Puksäge
  • Talmeter
  • Maßband
  • Pinsel für Lasuren
  • Holzhammer/Tischlerhammer
  • Holzbohrer
  • Messschieber
  • Schraubzwingen
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Materialliste
  • 1 x Dobar Hochbeet mit Ablageboden ( 80 cm x 80 cm x 60 cm)
  • 8 x Douglasie-Holzlatten | Holz (30 x 50 x 2000 mm)
  • 3 x Stegdoppelplatten | Kunststoff (4,2 x 800 x 1500 mm)
  • 2 x Ladenbänder - gelb verzinkt | Metall/Beschläge (300 x 30 mm)
  • 2 x Aufschraubkloben D2 - gelb verzinkt | Metall/Beschläge (82 x 30 mm / Ø 10 mm)
  • 2 x Hettich Kleiderlüfter Stahl/Kunststoff Weiß | Metall/Möbelzubehör
  • 1 x Anschluss-Acryl Braun (310 ml)
  • 1 x Ösenplatte mit Überfalle - verzinkt | Metall/Beschläge (37 x 37 x 13 mm)
  • 1 x Holzlasur
  • 1 x Anschluss-Acryl Braun (310 ml)
  • 1 x Holzleim
  • 4 x M6 Schrauben | Metall (50mm)
  • 8 x M6 Sicherheitsmuttern | Metall
  • 1 x Hettich Stangenscharnier Stahl vermessingt | Metall ( 900 x 32 mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Aufbau des eigentlichen Hochbeetes

Hochbeet in seiner ursprünglichen Ausfertigung
Fixierung der innenliegenden Leisten mit zusätzlichen 3,0x25mm Schrauben
Seitenansicht des ursprünglichen Hochbeetes

Im ersten Schritt habe ich mit dem Zusammenbau des 80 x 80 x 60 xm großen Dobar Hochbeet mit Ablagefläche begonnen, welches meine Tochter im Obigekauft hatte. 


Das Selbstbauset bestand aus den vier Stützbeine, vier Seitenwänden, einer Bodenplatte und der Ablagefläche, die mit den beigefügten Holzschrauben und der schwarzen Einlegefolie innerhalb  von ca. 30 Minuten schnell zu dem eigentlichen Hochbeet zusammengebaut war.

In die innenliegenden Leisten, mit denen die schwarze Foli befestigt werden musste, habe ich allerdings noch zusätzliche und etwas längere Schrauben eingesetzt, weil die Leisten mit den wenigen beigefügten Schrauben nicht ausreichend genug gehalten haben.

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Profilhölzer für die Rahmen

Grundmaterialien Douglasie-Kanthölzer und 4,5mm Stegdoppelplatten
zugeschnittenen Douglasie-Latten
Nuten mit der Tischkreissäge
genutete Profilhölzer
Tiefe 10mm - Breite 5mm
schleifen der Profilhölzer
Profilholz ungeschliffen
Profilholz nach dem Schleifen

Materialien:

  • 30 x 50 x 2000 mm Douglasie-Kanthölzer - roh/ungehobelt
  • 4,5 x 800 x 1500 mm Stegdoppelplatten

Die Seitenwände, die Tür und das Dach den Gewächshaus-Aufbaus bestehen aus Douglasie-Kanthölzer und Stegdoppelplatten. 

Dafür habe ich zunächst die Kanthölzer auf die passenden Längen zugeschnitten. Jeweils mit 50mm Zugabe, um später beim Sägen auf Gehrung noch genug Spiel zu haben. Getreu dem Motto: ab geht immer!

Nach dem Zuschnitt erfolgte das Nuten der Profilhölzer mit der Tischkreissäge. Da die Stegdoppelplatten eine Stärke von 4,5mm hatten, habe ich für die Nuten eine Breite von 5,5mm breit und eine Tiefe von 10mm gewählt.

Vor dem Sägen auf Gehrung sind alle Rahmenhölzer erst grob auf dem Bandschleifer geschliffen und hinterher noch mit dem kleinen Primo-Schwingschleifer glatt nachgeschliffen worden. 

Auch das Hochbeet habe ich mit dem Schwingschleifer von außen noch nachgeschliffen, da das Holz zum größten Teil doch recht raus gewesen ist. Es fühlte sich für mein Empfinden vorher einfach nicht gut genug an.

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Zusammensetzen der einzelnen Elemente

Zuschneiden der Stegdoppelplatte auf die passenden Längen
Schneiden mit scharfen Cuttermesser
Maßnehmen
anzeichnen der richtigen Breite
an beiden Seiten die Breite anzeichnen
Abkleben der offenen Kanten
Silikon mit der Silikonkartusche in die Nuten füllen
Silikon in die Nuten füllen
Ecken mit Holzleim einstreichen
Stegdoppelplatten in die Nuten stecken undden Rahmen mit Schraubzwingen fixieren
Rahmen um Rahmen zusammensetzen
Holzleim komplett durchtrocknen lassen - besser, etwas länger warten, als zu früh die Schraubzwingen lösen
ausgetretenen getrockneten Holzleim ab- und die Ecken nachschleifen

Die genuteten und glatt geschliffenen Rahmenhölzer wurden nun auf die exakt passenden Längen mit der Kappsäge auf 45° Gehrung geschnitten.


Auf die Stegdoppelplatten die passende Länge aufgezeichnet. Für das Zuschneiden habe ich mich aus folgenden Gründen für das Cuttermesser entschieden:
  1. der Aufwand, die Stegdoppelplatten erst zwischen zwei Holzplatten zu fixieren, um sie dann mit der Stichsäge sägen zu können, war mir zu groß und tat auch nicht not
  2. beim Schneider mit der Stichsäge verteilen sich die feinen Sägespäne innen in die Stege der Stegsoppelplatten, wo man sie nicht wieder herausbekommt, selbst mit starker Druckluft nicht
Nach dem Zuschneiden der Stegdoppelplatten auf die passenden Längen habe ich diese in die genuteten Rahmenhölzer gesteckt, um die exakte Breite anzeichnen und sie anschließend entsprechend mit dem Cuttermesser zuschneiden zu können.

Damit sich später kein Wasser in die Nuten und somit in die Stege der Stegdoppelplatten zieht kann, ist es sinnvoll, die Nuten mit Silikon zu füllen. Um zu verhindert, dass nun auch kein Silikon in die Stege gedrückt wird, habe ich die Stegdoppelplatten rundherum mit Tesafilm abgeklebt.

Die Ecken der Rahmenhölzer wurden vorm Zusammensetzen beidseitig mit Holzleim eingestrichen - nicht zu viel und nicht zu wenig -, die Stegdoppelplatten in die Nuten gesteckt und mit den Rahmenhölzern gerahmt. 

Schraubzwingen dienten zur Fixierung, bis der Holzleim komplett getrocknet war. Zum Schluss habe ich die getrockneten Holzleimreste, die ich vorher nicht abgeputzt bekommen habe, mit dem kleinen Schwingschleifer abgeschliffen und die Ecken nachgeschliffen.

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Aufbau der Rückwand und Seitenelemente

Senkungen für die Rankhilfen
Senkungen für die Rankhilfen
aufgesetzte Rückwand und Seitenwände
Rückwand
Fixierung der Rückwand mit einer 9mm Siebdruckplatte
Bohrungen/Senkungen für die Querstangen für die Rankhilfen
eingesetzte Querstangen
Fixierung der Seitenwände mit 4,0x60mm Senkkopfschrauben

Zum Anbringen von Rankhilfen und gleichzeitig zur Stabilisierung der Seitenwände habe ich in die oberen Rahmen der Seitenelemente jeweils drei Bohrungen/Senkungen gemacht. Durchmesser 11mm, sprich so breit, wie die Stangen, die ich da einsetzen wollte. Tiefe 15mm, also halb so tief, wie die Rahmenhölzer dick waren.


Da das Holz des Hochbeets nur 12mm dick war, konnte ich die Rückwand und die Seitenelemente nicht mit Holzdübel darauf anbringen. Aus dem Grunde habe ich eine 9mm Siebdruckplatte an die Rückseite des Hochbeetes geschraubt und daran die Rückwand fixiert.

Die Seitenelemente wurden mit 4,0x60mm Senkkopfschrauben von außen durch die Rahmen mit der Rückwand verschraubt. 

Die Querhölzer habe ich passend zugeschnitten vorher in die vorgebohrten Senkungen gesteckt und dienen später nicht nur zum Anbringen von Rankhilfen, sondern geben den Seitenwänden eine zusätzliche Stabilität.

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Gewächshaustür

Tür kann schnell und einfach ausgehangen werden
Tür Innenseite
Tür Außenseiterin Ladenbänder
Aufschraubkolben, in die die Tür mit den Ladenbändern eingegangen wird
Schnappverschluss zu Verschließen der Tür

Materialien:

  • 2 Stk. Aufschraubkloben D2 Gelb Verzinkt 82 mm x 30 mm Ø 10 mm
  • 2 Stk. Ladenband Gelb Verzinkt 300 mm x 30 mm

Zum Einsetzen der Tür habe ich mich dazu entschlossen, dass diese jederzeit schnell und einfach herauszunehmen ist. Dafür habe ich an die Stirnseite der linken Seitenwand oben und unten je einen Aufschraubkolben angebracht, sowie an das Rahmenholz der Tür (Vorderseite) auf gleicher Höhe je ein 300mm langes Ladenband.

Mit einem Schnappverschluss oben am Rahmen der rechten Seitenwand kann die Tür fest verschlossen werden.

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Gewächshausdach

Materialien:
  • 1 Stk. Hettich Stangenscharnier 900 mm x 32 mm Stahl vermessingt
  • 1 Stk. Ösenplatte mit Überfalle - verzinkt

Die für das Dach gerahmte Stegdoppelplatte habe ich mit einem auf die passende Länge zugeschnittenem Klavierband (Stangenscharnier) an die Rückwand verschraubt.

Die Überfalle an dem Dach mit der Ösenplatte an der Außenseite mittig oben am Rahmen der Tür verhindert, dass das Dach bei starken Wind hochgedrückt wird.

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Aufstellmechanismus für das Dach

Materialien:

  • 2 Stk. Hettich Kleiderlüfter Stahl/Kunststoff Weiß
  • 4 Stk. M5x50 Senkkopfschrauben plus U-Scheiben 
  • 8 Stk. selbstsichernde M5 Muttern

Als Lösung, mit der das Dach zwecks Belüftung in versch. Höhen so aufgestellt werden kann, ohne dass es auch bei stärkerem Wind nicht zu- oder umschlägt, fiel mir im Baumarkt ein  sog.Kleiderlüfter in die Hände. Diese werden normalerweise in Kleiderschränken eingebaut und können hochgeklappt werden, um Kleiderbügel daran aufzuhängen. Für mich ideal als Aufstellsicherung für das Gewächshausdach.

An beiden Seiten an den Rahmen des Daches habe ich diese Kleiderlüfter von unten an die Innenseite angeschraubt.

Durch die Rahmen der Seitenwände dienen jeweils zwei M6x50mm Senkkopfschrauben als Fixierung. Damit die Kleiderlüfter nicht von den M6-Schrauben abrutschen, habe ich jeweils zwei Muttern auf die Schrauben gedreht: die erste zum Festschrauben an dem Rahmen und die zweite nur soweit, dass sie gerade eben am Ende der Schrauben sitzen. 

Mittels dieser Aufstellstangen (Kleiderlüfter) kann nun das Dach zwecks Belüftung in unterschiedlichen Höhen bis zu ca. 26cm hoch aufgestellt werden. 

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fertiges Hochbeet-Gewächshaus - unbepflanzt

Materialien:

  • Silikon - braun
  • Holzschutzlasur für außen

Das nun in sich fertige Hochbeet-Gewächshaus wurde von mir abschließend mit Holzschutzlasur gestrichen (allem voran die Holzrahmen des Gewächshaus-Aufbaus), sowie die Stegdoppelplatten innen und außen mit Silikon an den Rahmen abgedichtet.

Nachdem die Lasur und das Silikon ausreichend getrocknet war, konnte es dann mit dem Hochbeet-Gewächshaus gut und sicher auf meinem großen Anhänger verzurrt auf zur Wohnung meiner Tochter gehen. Auf dem Weg dahin musste ich allerdings noch die richtige Pflanzende im Baumarkt kaufen, wo ich dann auch direkt etwas Neus dazu lernen durfte:
Pflanzerde ist nicht gleich Pflanzerde
es reicht nicht nur Pflanzende für ein Hochbeet aus, sondern benötigt man Holzspäne und zwei versch. Sorten Pflanzerde

Zum Glück waren alle drei Sorten gerade im Angebot, so dass ich mit "nur" knapp 20 Euro dafür ausgekommen bin. Egal, ist ja für meine eigene Tochter - was soll's.

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Ran ans Bepflanzen

aller guten Dinge sind drei und wenn, dann auch gleich Bio ;-)
1/3 Bio-Hackschnitzel
1/3 torffreier Bio-Hochbeetkompost
1/3 Bio Hochbeet-Erde
Erstbepflanzung: eine von meiner Tochter selbst aufgezogenen Paprikapflanze
die dann sogar schon ganz beträchtliche Paprikas getragen hatte
erst einmal ein Foto an ihren Freund schicken
Feierabend für diesen Tag - morgen geht's weiter
Direkt aus dem Gartencenter kamen dann noch zwei Tomatenpflanzen, eine große Paprikapflanze, eine Minze und ein paar Erdbeerpflanzen dazu

Materialien:

  • 1 Sack Bio-Holzhachschnitzel
  • 1 Sack Bio-Hochbeet-Kompost - torffrei
  • 1 Sack Bio-Hochbeet-Erde - torffrei
  • versch. Gemüsepflanzen

Wie auf den Säcken angegeben, haben wir das Hochbeet zu jeweils 1/3 erst mit den Holzhackschnitzel, dann mit dem Hochbeet-Kompost und zum Schuss mit Hochbeet-Erde gefüllt und alles gut gewässert.

Nun kam der Moment der Momente, die erste und von meiner Tochter voller Stolz selbst aufgezogenen Paprikapflanze konnte in das Gewächshaus umgepflanzt werden. 

Als ich ihr sagte, sie solle doch auch gleich ihre anderen Gemüsepflanzen mitbringen, die sie selbst hochgezogen hatte, kam ein trauriges "Die sind mit leider eingegangen" jedoch mit einem großen "Aber Mama guck mal, wie viele Paprika diese Pflanze dafür hat und wie groß die schon sind!" Ich musste richtig grinsen, wie meine Tochter mit dieser, ihrer kleinen Paprikapflanze dabei sprach, wie mit einem kleine Baby - das war herzergreifend schön.

Wessen Mutterherz fängt da nicht an höher zu schlagen und wiederum auch an zu bluten, angesichts der Enttäuschung seines Kindes über die in diesem Fall eingegangenen übrigen Gemüsepflanzen.

Also am nächsten Tag nochmal los, um neue Gemüsepflanzen für das Hochbeet-Gewächshaus zu kaufen. Meine Tochter hatte ihren 24Std.-Dienst, war nicht zu Hause und wusste auch nichts von meinem Einkauf. 
Um so größer war ihre Überraschung und Freude, als sie am nächsten Morgen um 8 Uhr nach Hause kam, sich vor dem Schlafen legen noch auf die Terrasse setzen wollte und das nun mit Tomaten-, Paprika- und Erdbeerpflanzen bepflanzte Gewächshaus sah. Oh, die Minze nicht zu vergessen. Warum gerade Minze? Klar für Mojito (gins) 

Mutter hat somit dann doch alles richtig gemacht :-D

Übrigens, nachdem ich die größere Paprikapflanze mit gelben und roten Paprikas dazugepflanzt hatte, wurden innerhalb eines Tages die kleinen grünen Paprika an der Pflanze meiner Tochter schlagartig rot - ok, erst ein wenig mit und bekamen dann stetig mehr rote Farbe.

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Happy Child > Happy Mother > Happy End

Und so sieht es nun final aus, das Hochbeet-Gewächshaus für und bei meiner Tochter.

Ganz bestimmt wird meine Tochter die Pflanzen irgendwann umpflanzen müssen, wenn oder weil sie zu groß werden. Ich selber bin nicht die große Pflanzenkennerin, weswegen ich ihr direkt noch ein Fachbuch für den Umgang und die Pflege von Hochbeeten und deren Pflanzen geschenkt habe. Das hat sich sogar auch schon komplett durchgearbeitet - zwischen den 24 Std.-Rettungsdiensteinsätzen ist halt auch immer mal Zeit zum Lesen und Studieren ;-)

Ein paar Hinweise und Beispiele aus dem Buch über versch. Hochbeetarten habe ich von ihr schon bereits per WhatsApp geschickt bekommen - ganz ohne Kommentare dazu - klar, was das für mich heißt ;-)

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nachträgliche Erklärungen zum Befüllen von Hochbeeten

Quelle: selbst.de (Verlinkung siehe unten in diesem Arbeitsschritt) Foto: sidm / JB
Quelle: selbst.de (Verlinkung siehe unten in diesem Arbeitsschritt) Foto: sidm / JB

Hier die Angaben zum richtigen Befüllen von Hochbeeten aus den m.E. fundiertesten Zeitschriften im Bereich Garten, aus "Mein schöner Garten" und "Selbst.de"


Mit einem Hochbeet lassen sich Gemüse, Salate und Kräuter mit großem Erfolg anbauen. Für die optimale Nährstoffversorgung der Pflanzen und eine reiche Ernte ist eine besondere Schichtung im Inneren verantwortlich. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Schicht für Schicht Ihr Hochbeet richtig befüllen.
Mit diesen Schichten wird ein Hochbeet befüllt

Insgesamt besteht ein Hochbeet aus VIER verschiedenen Schichten. Sie alle sind jeweils zwischen 5 und 25 Zentimeter hoch – abhängig davon, wie viel vom jeweiligen Material verfügbar ist.
  1. Beginnen Sie ganz unten mit einer Schicht aus Schnittholzabfällen wie dünnen Ästen, Zweigen oder Holzhäckseln.
  2. Anschließend folgt eine Lage umgedrehter Rasensoden, Laub oder Rasenschnitt.
  3. Dann füllen Sie halbreifen Kompost ein, dem Sie zusätzlich noch halb verrotteten Pferde- oder Rindermist untermischen können.
  4. Als letztes geben Sie hochwertige Gartenerde in das Hochbeet, die im oberen Bereich mit reifem Kompost verbessert wird.

Erst dann folgt die eigentliche Bepflanzung.


2. aus "Selbst ist der Mann" bzw. "www.selbst.de"

In einem Blumentopf können Sie einfach entsprechende Blumenerde einfüllen, anders sieht es jedoch aus, wenn Sie ein Hochbeet befüllen, denn ein Hochbeet besteht im Inneren aus einem sorgsam zusammengestellten Mix aus Blumenerden, Kompost, Laub und Baumschnitt sowie weiteren Zusätzen. Durch die Verrottung der organischen Bestandteile entstehen – wie im Komposthaufen – nährstoffreicher Humus und Wärme (bis zu 5° mehr als im Erdbeet). Durch die besondere Befüllung des Hochbeets keimt das Saatgut schneller und vor allem früher, und die Erträge sind höher.
  1. Zuunterst füllen Sie Äste, Zweige oder Wurzeln etc. ein.
  2. Darauf folgen feines Schnitt- und Häckselgut sowie Laubreste, Rasenschnitt und Gartenabfälle. Ggf. abgestochene Grassoden mit der Erde nach oben einlegen!
  3. Nun können Sie noch halbreifen Kompost einfüllen.
  4. Die Pflanzschicht besteht aus reifem Kompost, gemischt mit Gartenerde oder gekaufter Pflanzerde.
Quellenangaben der Bilder:
https://www.selbst.de/drainage-fuers-hochbeet-auf-die-schichtung-kommt-es-hochbeet-fuellen-42185.html


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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