Heizungsraum Klappe die zweite“ der Innenausbau“

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    250 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

So nun geht es zum zweiten Teil meins Heizungsraumes, der Innenausbau.

Wir haben als erstes die Fliesen in dem Raum verlegt, dass habe ich allerdings nicht näher beschrieben.
Es wurde halt ein Lot gezogen, so dass man in einer Ecke anfangen konnte die Fliesen gerade zu verlegen, dann wurde der Kleber mit einer Zahnspachtel aufgetragen und die Fliesen nach und nach verklebt (Kleber ist ein normaler Fliesenkleber für den Innenbereich).
Um einen genauen Abstand zu haben, wurden Fliesenkreuze benutzt. Nachdem dann der Kleber ausgehärtet war, wurden die Fliesen noch Mit Fugenmittel verfugt. Beim verfugen ist immer wichtig,
dass die Fliesen immer schön sauber gewaschen werden. Hierzu kann man einen einfachen Schwamm nehmen und mit Wasser alles schön sauber waschen.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Handkreissäge
  • Schlagbohrmaschine
  • Stichsäge
  • Schraubenschlüssel
  • Ratschenkasten kein und groß
  • Lötkolben
  • Pinsel
  • Schraubzwingen
  • Handsäge
  • Wasserwaage
  • Entfernungsmesser
  • Zollstock
  • Werkzeugkoffer mit Seitenschneidern, Schraubendrehern, Quetschzangen usw.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Dach, Wände und Farbe

Das Dach wurde von innen mit Glaswolle gedämmt. Die Glaswolle wurde auf Maß zwischen die Dachsparren zugeschnitten und eingesetzt.
Es ist sinnvoll die Glaswolle etwas größer zu schneiden, wie der Abstand zwischen den Dachsparren ist, somit kann man gewährleisten das die Glaswolle von selbst
zwischen den Sparren hängen bleibt. Beim einsetzen der Glaswolle ist noch darauf zu achten das die Dämmung nicht gequetscht wird. die Dämmung muss dicht an den Sparren anliegen und sich in Ihrer vollen Breite entfalten können. Nur so hat man gute Dämmwerte. Die Dachsparren haben eine Stärke von 12cm, daher habe ich mich auch nur für eine solche Dämmstärke entschieden.
Es handelt sich bei mir nur um einen Heizungsraum, von daher habe ich mir gesagt, dass die Dämmung somit von der Stärke ausreicht.
Wenn man natürlich ein Hausdach dämmen möchte, dann sollte man sich vorher schlau machen, wie stark die Dämmung sein sollte und wie man die Dämmung verbaut.

Nachdem die Glaswolle jetzt überall verteilt wurde, konnte ich eine Dampfsperre an die Dachsparren tackern. Hierbei sollte man auch darauf achten,
dass diese faltenfrei von innen an die Dachsparren angebracht wird. An der Wand habe ich die Dampfsperre ca. 15-20 ca. überlappen lassen.
An der Wand wurde die Dampfsperre mit einem zwei Komponentenkleber befestigt.
Die Dampfsperre wurde deshalb verklebt, damit der Raum nach oben hin dicht ist und keine Wärme verloren geht.
Damit die Dampfsperre jetzt nicht durch Ihr Eigengewicht wieder von der Decke fällt habe ich auch gleich die Lattung für die Rigipsplatten angeschraubt.
Die Latten wurden in einem Abstand von 50cm. an die Decke geschraubt.
Die Rigipsplatten habe ich noch nicht angebracht, beschreibe ich in einem späteren Schritt.

Jetzt haben wir die kleine Lichtquelle (6 Glasbausteine) die dem Heizungsraum Licht spenden, gegen ein Fenster ersetzt.
Dazu mussten die Steine weichen, diese wurden mit Hammer und Meisel einfach rausgeschlagen.
Die Größe vom Fenster habe ich der Öffnung in der Wand angepasst.
Nachdem jetzt die Glasbausteine sauber aus der Wand entfernt wurden, habe ich mir den Sturz angeschaut, ob dieser für das Fenster noch ausreicht, dem war so.
Dann Wurde das Fenster von dem Fensterrahmen getrennt (ist meistens nur mit einem Bolzen gesichert) dieses erleichtert das Einsetzen in die Wand.
In dem Fensterrahmen sind seitlich jeweils zwei Befestigungsbohrungen schon eingebracht gewesen. Benötigt wurde jetzt noch Fensterdübel, Fensterschaum und etwas Werkzeug.
Den Rahmen haben wir in der Öffnung ausgerichtet und mit Kunststoffkeilen in der Öffnung verkeilt. Somit konnten wir ohne Probleme den Fensterrahmen seitlich im Mauerwerk verankern. Dazu wurden 10mm Löcher gebohrt und die Fensterdübel danach eingesetzt. Beim festziehen der Dübel ist darauf zu achten, dass das gleichmäßig passiert, nicht das man dann den Rahmen wieder verzieht.
Die Keile habe ich noch nicht entfernt, jetzt habe ich das Fenster in den Rahmen wieder eingesetzt und geprüft ob dieses sauber öffnet und schließt.
Dies war der Fall, dann konnte ich auch anfangen das Fenster rundherum mit Fensterschaum auszuschäumen. Nachdem der Schaum ausgehärtet war habe ich die Keile entfernt und die kleinen Öffnungen auch noch ausgeschäumt. Nach dem jetzt der Schaum komplett ausgehärtet war wurde der Schaum, der zu viel rausgequellt war, mit einem Messer abgeschnitten.
 
Der nächste Punkt war es die Wände mit Dachlatten zu verkleiden, weil die Wände sehr schief waren.
Also habe ich erst in einer Ecke angefangen eine Dachlatte an die Wand zu schrauben und dann in der anderen Ecke. Die Dachlatten musste ich teilweise mit
kurzen Dachlattenstücken hinterfüttern, damit ich diese überhaupt gerade an die Wand bekommen habe.
Jetzt habe ich ein Richtscheit genommen und auf die Beiden Dachlatten gelegt. Somit hatte ich eine Flucht und danach wurden alle anderen Dachlatten
im Abstand von 50cm an die Wand geschraubt. So wurden alle Wände ausgeglichen.

Nachdem ich jetzt alle Wände mit Dachlatten ausgerichtet hatte konnte ich die Elektrik verlegen.
Ich habe aber nur einen Lichtschalter, zwei Lampen und zwei Steckdosen in dem Raum angebracht, mehr benötige ich nicht.
Die Kabel habe ich hinter den Latten langezogen und mit Nagelschellen grob befestigt.


Jetzt nachdem die Dachlatten alle zum ausgleichen der Wände angebracht waren und die Elektrik auch verlegt war, konnte ich mit dem anbringen der Rigipsplatten anfangen.
Dazu habe ich Einmannplatten verwendet, die sind 1m x 1,5m. Die Decke kam als erstes dran. Rigipsplatten eignen sich gut für den Innenausbau, die Platten kann man leicht mit einem Messer zuschneiden.
Schön an den Platten ist auch, wenn man sich mal um einen halben cm verschnitten hat, kann man dies leicht mit der Spachtelmasse ausgleichen.
Bei den Wänden musste ich, bevor ich die Platten einfach an die Wand geschraubt habe, erst mal die Kabel für die Elektrik kennzeichnen, sonst weiß man hinterher nicht mehr, wo die Kabel waren.
Ich habe auch gleich die Einbaudosen für Lichtschalter und Steckdosen  in der Wand verbaut und das Kabel durchgezogen.
Nachdem jetzt alle Platten befestigt waren und die Kabel auch alle aus der Wand hingen, wurde mit dem Verspachteln der Platten begonnen. Zum verspachteln gibt es spezielle Spachtelmasse für Rigipsplatten, diese habe ich verwendet. Mit einer Glättkelle wurden die Fugen alle zugespachtelt, so kann man größere Flächen schaffen und man kann dadurch schöner und sauberer spachteln.
Wer beim Spachteln sich mehr Mühe gibt, der muss beim Schleifen nicht so viel abschleifen.
Wichtig ist auch noch beim abschleifen, dass man einen eine Atemschutzmaske verwendet, damit der Staub nicht eingeatmet wird.

Nachdem die Wände und Decken alle abgeschliffen worden sind, haben wir die Wände mit weißer Farbe gestrichen. Die weiße Farbe haben wir mit Quarzsand verfeinert,
sieht jetzt aus wie verputzt, war aber wesentlich günstiger.
Wichtig bei der Farbe ist, dass Ihr diese schön durchrührt, weil sich der Sand mit der Zeit im Eimer absetzen kann.
 
Im nächsten Abschnitt erkläre ich Euch, wie wir den Schornstein eingebaut haben.


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