Heimwerker Min Zen Garten

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Heimwerker Min Zen Garten
  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Wieder einmal war es Zeit für eine Heimwerkerherausforderung. Diesmal für den Januar 2019.

An Material sollte genutzt werden:
- M10 Mutter
- Sand

Beim Thema Sand kam mir die Idee, einen Mini Zen Garten zu bauen.
Um die Mutter auch noch unter zu bringen, interpretierte ich den Zen Garten zum Heimwerker Zen Garten um, und ersetzte den klassischen Stein durch die M10 Mutter. Zusätzlich verpasste ich dem obligatorischen Rechen noch einen Werkzeuggriff.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Material

Die M10-Mutter hatte ich noch im Fundus, sowas hat man als Bastler und Heimwerker einfach da.

Sand hatte ich auch noch eine Hand voll da, der stammte aus einem Aquarium, das schon länger trocken stand. Den Sand musste ich mir nur noch fein durchsieben.

Für den Rahmen nutzte ich Buchenholz, wofür ich mich mal wieder im Brennholzstapel bediente.

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Buchenbretter herstellen

Aus dem Bucheklotz schnitt ich zunächst auf der Tischkreissäge mehr oder weniger einen Vierkant raus.
Da der dann zur weiteren Verarbeitung auf der Tischkreissäge noch zu dick war (ich sollte mir doch endlich mal eine Bandsäge anschaffen …), hobelte ich den Klotz auf ein Maß, das das Kreisägeblatt noch von der Höhe schaffte.

Dann konnte ich auf der Tischkreissäge 2 Brettchen von ca. 12 mm Stärke sägen, die ich auf dem Dickenhobel dann noch einheitlich und gleichmäßig auf eine Dicke von ca. 10 mm hobelte.

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Gehrungen schneiden

Die so gewonnen Brettchen teilte ich noch einmal, so dass ich für die 4 Seiten des Rahmens 4 gleiche Brettchen hatte.

An diese schnitt ich dann an der Tischkreissäge Gehrungen. Die Brettchen waren mittlerweile recht klein, so dass ich mich dazu entschloss, nicht das Sägeblatt zu kippen, sonder die 45° mit dem Winkelanschlag zu sägen.
Die Gehrungen passten dann sogar.

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Nuten fräsen

In den Rahmen sollte ja auch noch ein Boden eingesetzt werden, auf den dann der Sand geschüttet werden kann.
Um diesen Boden zu tragen, fräste ich in den Rahmen umlaufend eine 4mm Nut.
Da ich nur einen 3 mm Nutenfräsen in meinem Set habe, fräste ich in 2 Durchgängen. Mit einem Stück 4mm Sperrholz prüfte ich, ob die Nut auch passte.

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Die Füße

Ich wollte keine extra Füße an den Rahmen kleben. Stattdessen schnitt ich aus den Rahmenbrettchen Ausschnitte, so dass sich an den Ecken Füße ergaben.

Die Ausschnitte zeichnete ich direkt auf dem Holz an und sägte sie dann an der Dekupiersäge aus.

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Der Boden

Für den Boden nutzte ich einfaches 4mm Pappelsperrholz, das wird später eh nicht zu sehen sein.

Ich nahm das Innenmaß des Rahmens und beaufschlagte noch 2mm, so konnte der Boden in der Nut Halt finden.

Den Boden schnitt ich auch wieder an der Dekupiersäge aus.
Bevor ich den Rahmen verleimte, prüfte ich noch, ob alles passte.

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Rahmen verleimen

Die Rahmenteile legte ich an eine Aluschiene an, damit sie auch sauber zusammen passen.
Die Teile verband ich mit Kreppband, drehte alles um und gab in die Gehrungen und die Nut Holzleim.
Damit ich mich nicht zu sehr beeilen musste und auch noch was ausrichten konnte, nutzte ich hier keinen Expressleim und nahm etwas längere Klebezeit in Kauf.

Ich steckte erst den Boden in die Nut eines Rahmenteils und schlug dann die anderen Rahmenteile drum herum.
Auf die 4. Ecke kam dann auch noch Klebeband.

Ich maß dann noch die Diagonalen, um sicher zu gehen, dass der Rahmen auch winklig zusammen gefügt wurde.

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Griff aufbereiten

Während der Leim des Rahmens trocknete bereitete ich mir den Griff auf.
Der lag schon eine Weile in meiner alten Werkzeugkiste, war entsprechend fleckig und rostig.
Ich steckte den Griff mit einem Dorn in die Bohrmaschine und bürstete erst die Metallhülse mit einer Drahtbürste blank.
Anschließend nahm ich mit Schleifpapier so viel Material vom Griff ab, bis er sauber war.

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Der Rechen

Für den Rechen benötigte ich nicht nur den Griff aus dem vorigen Arbeitsschritt.
Aus einem Stückchen Sperrholz gestaltete ich den Kopf, für die Zinken nahm ich Zahnstocher und der für Stiel musste mal wieder ein Schaschlikstäbchen herhalten.

Den Kopf zeichnete ich mir auf dem Sperrholz an uns sägte ihn an der Dekupiersäge aus.
Mit einem 3mm Bohrer bohrte ich ein Sackloch für den Stiel. Auf der Kante bohrt ich 5 2mm Löcher für die Zinken. Da die genau positioniert werden mussten, dass es vernünftig aussieht, nahm ich dafür den Bohrständer.
Die gekürzten Zahnstocher setzte ich mit etwas Leim als Zinken ein.

Den Stiel setzte ich mit etwas Leim in den Griff ein und dann setzte ich auch mit einem Tropfen Leim den Rechenkopf auf dem Stiel auf.

Den Rücken des Rechenkopfes ließ ich gerade, so dass damit der Sand glatt geschoben werden kann.

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Schleifen

Nachdem der Leim des Rahmens angezogen war, konnte ich die Klebestreifen wieder entfernen und die Oberflächen noch etwas schleifen. Der Einfachheit halber nahm ich dafür meinen Exzenterschleifer her.

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Ölen

Jetzt konnte ich noch alle Oberflächen mit Öl behandeln. Ich nutzte dazu einfache Leinölfirnis.

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Sand

Beherzt schüttete ich nun den Sand in den Rahmen und rüttelte ihn eben.

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Dekoration und fertig

Schließlich setzte ich statt des üblichen Steins noch die M10 Mutter in den Zen Garten.
Und wie es sich gehört, zog ich dann gleich ein paar Muster mit dem Rechen in den Sand.


Rechtlicher Hinweis

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