Heimwerker - Herausforderung Monat März 2021: Bau eines Brillenhalters

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Eule als Brillenhalter, Endprodukt
1. Versuch
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    4 €
  • Dauer
    2-3 Tage
  • Öffentliche Wertung

Die Heimwerker Herausforderung, des Monats Februar, hatte, ganz zu meiner eigenen Überraschung, ich selbst gewonnen.
Nun hieß es, 2 Gegenstände für die Herausforderung des Monats März, auszusuchen.
Das ist gar nicht so einfach.
Da wir gerade eine alte Deko, einen Baumstamm, mit 3 Porzellanvögeln und anderer Deko entsorgen wollten, dachte ich mir,
Holz und Vogel wären nicht schlecht. Holz haben alle zu Hause und ein Dekovogel findet sich ganz bestimmt auch, also habe ich diese beiden Gegenstände genannt. Dabei war es ganz egal, welches Holz und aus welchem Material der Vogel besteht, benutzt werden.
Daraus sollte eine neue Deko entstehen.
Etwas später habe ich mich dann entschieden, doch etwas ganz anderes zu fertigen.
Ich hatte früher einmal eine Eule aus Holz, als Brillenhalter gesehen und diese ist mir wieder eingefallen.
So konnte ich beide Gegenstände in einer Figur vereinen.

Ich habe mir nach meinen Erinnerungen, eine Eule skizziert und habe im Keller, nach Holz gesehen.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Skizze und Sichtung der Materialien

Skizze der Eule

Viel an Holz brauchte ich nicht. Der Körper und die Grundplatte sollten aus Fichte Leimholz sein. Die Augen, eigentlich aus runden Astscheiben, hatte ich aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Die Augenbrauen, der Schnabel, die Füße und der „Bart“ aus 6er und 8er Sperrholz. Davon benötigte ich nur Reste. Davon hatte ich zur Genüge.

So sollte die Eule in etwa aussehen. Gezeichnet hatte ich auf Transparentpapier. Dies hatte den Vorteil, dass ich das Blatt. Senkrecht, in der Mitte der Eule zusammenklappen und den darunter liegend Teil sehen konnte. So konnte ich beide Teile aneinander anpassen.

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Teile aufzeichnen, abkleben und aussägen

Teile 2-fach aufgezeichnet
grob ausgesägte Teile und zusammengeklebt
aussägen der Scheiben, die gesägt wurden, um den Spalt zu kaschieren
Pupillen aus halber Styroporkugel
Pupillen der Augen, mit Acrylfarbe bemalt
Spalt zwischen Holzscheibe und Ring
Schleifen der Augenringe
Kleinteile geschliffen und mit Leinöl behandelt

Die Kleinteile sollten aus der gleichen Platten gesägt werden.
Ich habe sie alle auf das Sperrholz übertragen. Vorher hatte ich sie einzeln ausgeschnitten und auf das Holz gelegt. So konnte ich sehen, ob mein Stück Holz reicht.
Die zusammengehörigen Teile habe ich grob ausgesägt, und provisorisch, mit Klebeband zusammengeklebt. Anschließend das Klebeband nochmal gerichtet und die Teile an der Dekupiersäge, im Doppelpack, ausgesägt.
So konnte ich mir sicher sein, dass der Teile gleich wurden.

Am Körper unten und in der Mitte der Krallen wurde ein Stück Holz, zugegeben. Diese sollten später in die Grundplatte eingeklebt werden.

Wie schon geschrieben, hatte ich für die Augen keine Astscheiben.
Deshalb musste ich etwas experimentieren.

1. Versuch
Ich hatte noch eine dickere, aus Massivholz gesägte, runde Scheibe, von einem früheren Projekt. Diese habe ich sie in 2 gleiche Teile geteilt.
Im Durchmesser waren sie leider etwas zu klein. Was nun?
Mit 2 unterschiedlich großen Lochsägen habe ich 2 Ringe, die ich um die Scheiben legen wollte ausgesägt.
Jetzt hatte ich einen Spalt zwischen dem Augeninneren und den Ringen. Um diesen Spalt auszugleichen habe ich noch 2 Scheiben Sperrholz, in der Größe des Außendurchmessers, der Ringe, gesägt, um dahinter zu kleben.

Nach und nach wurden die Teile geschliffen und mit Leinölfirnis behandelt, nach dem Trocknen noch einmal geschliffen und mit Leinöl eingestrichen.
Nun habe ich mich dem Rumpf und der Grundplatte gewidmet und die restlichen Teilen auf den Rumpf gelegt.
Hier noch ungeschliffen.

Die Pupillen wurden aus jeweils einer halben Styroporkugel gefertigt, mit Acrylfarbe bemalt und mit meinem "Starken August" aufgeklebt.
Später habe ich die Styroporkugeln aus Scheiben, von einem Sektkorken ersetzt.

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Zusammenbau und Fertigstellung

Probeliegen, ungeschliffen
Einpassen von Rumpf und Krallen
Rumpf im rechten Winkel einsetzten
noch einmal eine Probe
Mit Acrylfarbe bemalt
Scheibe eines Sektkorkens
Ankleben der Augen, Nase und Bart
Kunstblume
Bart auf erstes Paar Augen geklebt
Zweites Paar Bart aufgeklebt
fertige Brilleneule

Ein Teil nach dem anderen wurde auf den Rumpf geklebt.
In die Grundplatte wurde ein Loch, für den Rumpf und die Krallen gesägt.
Mithilfe eines Winkels habe ich den Rumpf senkrecht eingeklebt. Anschließend waren die Krallen an der Reihe, die ich vor und mit dem Rumpf verklebt habe.

Mittlerweile hatte der Baumarkt wieder geöffnet und ich habe mir Holzscheiben besorgt.
Die schon aufgeklebten Augen vom 1. Versuch wurden ganz vorsichtig wieder gelöst und die Astscheiben aufgeklebt. Dieses Mal habe ich die Pupillen gleich aus Sektkorken gefertigt. Das Innere wurde aus Kunstblumen entnommen und auf die Korkscheiben geklebt.
Mit den neuen Augen gefällt mir persönlich, die Eule viel besser.

Den Bart hatte ich auf den unteren Tel der Augen gesetzt und darauf den Schnabel befestigt. Dabei bemerkte ich, dass, die Brille nicht halten würde, da der Schnabel, der die Brille eigentlich hält, zu weit an den Augen saß. Deshalb habe ich diesen noch einmal abgenommen, ein Stück Sperrholz darüber gesetzt, ein 2. Paar, vom Bart gesägt, mit einem kleinen Mittelsteg auf das 1. Paar geklebt und den Schnabel wieder darauf angebracht.
Nachdem der Holzleim getrocknet war habe ich alles noch einmal mit Leinöl eingepinselt und anschließend die Überreste abgenommen und etwas poliert.

Ich war fertig und hoffe, dass meine Herausforderung etwas Gefallen findet.
Vielen Dank für euer Interesse.

Ich wollte noch kurz zeigen, was aus den Porzellanvögeln, die ich eigentlich verarbeiten wollte, geworden ist. Einen konnte ich bei der Deko verwenden. Die Beiden anderen fristen ihr Dasein im Schrank, vorerst.


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