Handy Dockingstation, Heimwerker, oder Spaß - Challenge Februar 2020

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Fertige Ladestation
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    3-4 Tage
  • Öffentliche Wertung

Da @Maggy und ich zusammen, die Materialien vorgegeben habe und ich der Meinung bin, wenn ich diese Ehre habe, mich auch zu beteiligen. Es gibt natürlich auch Angelegenheiten, wo es einem nicht möglich ist, teil zu nehmen.

Da gleichzeitig der Wettbewerb: "Aber bitte in Farbe" lief, blieben noch 10 Tage für dieses Projekt.
Dass ich nun wieder ins KH musste, konnte ich natürlich nicht ahnen.

Diese Handyladestation sollte eigentlich nicht veröffentlicht werden, da sie so einige Macken aufweist, aber man muss auch mit Fehlern leben können und beim nächsten Mal weiß ich es vielleicht besser.

Die Ladestation wollte ich von Beginn an, etwas älter aussehen. Deshalb wurden auch nicht alle Kratzspuren und Abdrücke beseitigt.

Meiner Enkelin hat sie damals so gefallen, dass sie sie zu ihrem Geburtstag als kleine Zugabe mitbekommen hat.

Vielleicht gefällt sie euch trotzdem.
Also schaut sie euch einfach an.
Ich freue mich über jeden Kommentar, natürlich über Kritik genauso, wie über Tipps und Ratschläge, wie und was ich es beim nächsten Mal besser machen kann.
Ich glaube, dass ich noch in einem lernfähigem Alter bin.

Kosten kann ich auf 0,- setzten, da der größte Teil aus Palette gemacht wurde und der Rest vorhanden war.
Die Maße können individuell angepasst werden.

Für mich habe ich den Schwierigkeitsgrad mit MITTEL angegeben, da ich nicht für Alles, das passende Werkzeug hatte. Mit der richtigen Ausrüstung kann man die Dockingstation bestimmt unter LEICHT, einsortieren.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Bleistift
  • Dremel Dekupiersäge
  • Hammer
  • Bohrer
  • Bohrmaschine
  • Schnitzwerkzeug
  • Sandpapier unterschiedlicher Körnung
  • Winkellineal
  • Lochbohrer
  • Pinsel für Beize
  • Tuch für Öl
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Materialliste
  • Papier zum aufzeichnen
  • Glattkantbrett, Fichte
  • Palettenholz
  • Holzleim
  • Schraube
  • Nägel
  • Beize, selbstgemacht
  • Holzöl

Los geht's - Schritt für Schritt

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Holz aussuchen

Glattholzbrett, Abschnitte Pallette

In meinem Restekorb gekramt, habe ich Stücken eines Glattkantbrettes aus Fichte und Palettenholz gefunden. Ich dachte mir, dass diese sich eignen könnten und habe sie gleich grob ausgemessen.
Etwas zu lang, aber ein bisschen Sägen kann man ja noch.

Ich hatte mir auch eine Zeichnung gemacht, aber kann das Bild nicht mehr finden. Ich weiß nicht, wo dieses bei der Übertragung vom Handy auf den PC gelandet ist.

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Messen,sägen, Vertiefung ausheben, schleifen

Grundplatte aus Palettenholz
Ob ich diese Äste kaschieren kann?
Anzeichnen der Vertiefung von Haftnotizzetteln
mit Schleifpapier nachgearbeitet
Kleinteile gesägt und vorgeschliffen
mit 1500er Schleifpapier geglättet
Brett geschliffen und Beize getestet
Stück für Uhren aus schmalen Streifen vom Palettenholz gesägt
Säule, Uhrenhalter, Handyhalter

Die Teile, die ich aus Palettenholz machen wollte, habe ich erst einmal grob, mit einem 60er Schleifpapier und dem Akku-Exzenterschleifer beschliffen.
Für die Maße habe ich meine Utensilien, die sich darauf befinden sollen als Anhaltspunkt genommen.

Teile benötigte ich folgende:
- eine Grundplatte, Palettenholz
- eine Holzwand, an der das Handy lehnen wir, Glattkantbrett
- 2 kleine Stückchen, auf dem das Handy steht, Glattkantbrett
- ein rechteckiges Stück, welches senkrecht stehen und die Wand halten wird, Palette
- ein Stück, welches zum Teil auf der Oberseite des senkrechten Sockels liegen wird und für Uhren, Ketten, oder dergleichen Platz findet, Glattkantbrett

Da die Wand schräg nach hinten stehen wird, mussten beide Enden winklig zugesägt werden. Bei mir waren es 50° Grad, es kommt darauf an, wie steil das Brett steht.
Die untere Seite musste winklig sein, um das Brett schräg stehenzulassen und die obere Seite, um einen geraden, zur Grundplatte parallelen, Abschluss zu haben.

Begonnen habe ich mit der Grundplatte.
Hier hatte das Holz ein paar ordentliche Macken und ich war ziemlich gespannt, wie ich die ausbügeln konnte.
Auf der linken Seite des Brettes habe ich eine Fläche aufgezeichnet. Hier sollte eine Vertiefung entstehen, in die man einen Notizzettelblock legen konnte.
Des Weiteren habe ich 3 Bohrungen aufgezeichnet, welche für Stifte vorgesehen waren. Später habe ich aber nur 2 Löcher, mit einem 8er Bohrer, gebohrt.
Nun musste ich mir überlegen, wie ich in die vorgezeichnete Fläche eine Vertiefung bekomme.
Zuerst habe ich mit Schnitzwerkzeug die Linien angeritzt und bin dabei so weit ins Holz, wie es nur ging.
So konnte ich den Rand der Fläche, von innen her, abstechen. Mit einem kleinen Schleifer habe ich versucht, das Holz zu entfernen. Außer einer Hügellandschaft ist nichts daraus geworden.
Nun musste ich per Hand, mit Schnitzwerkzeug ran, um die Fläche wenigstens annähernd gerade zu bekommen. Anschließend habe ich sie mit 60er Schleifpapier bearbeitet.
Dabei haben es mir die Holzmacken(Äste) ganz schön schwer gemacht und ganz gerade habe ich sie auch nicht bekommen.

Die Säule habe ich rechteckig zugesägt. Ich musste darauf achten, dass sie nicht breiter war, als die Auflage des Uhrenhalters, der darauf aufgeleimt werden sollte.

So wie auf Bild 8 sollte es einmal aussehen.

Nun blieben nur noch die 2 Klötzchen, auf dem das Handy stehen sollte. Die hatte ich gleich zu Beginn mit ausgesägt.
Das Ladekabel des Handys sollte, in der Mitte, durch den Abstand der Klötzchen und das, dafür gedachte Loch, zur Steckdose geführt werden.

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Bohren, flambieren und mit selbstgemachter Beize und Holzöl streichen,

Loch für Ladekabel bohren
mit Forstnerbohrer gebohrt
Löcher für Stifte bohren

In die Wand habe ich ein entsprechend großes Loch mit dem Lochbohrer gebohrt. Durch dieses Loch verschwand später das Ladekabel nach hinten zur Steckdose.

Die Löcher für die Stifte habe ich durch die gesamte Stärke des Holzes gebohrt und wie auch das Loch für das Kabel beschliffen.
Den finalen Schliff hat alles kurz vor dem Zusammenbau bekommen.

Natürlich habe ich auch wieder einmal unbeabsichtigte Fehler begangen. So habe ich die Teile vor dem Zusammenbau gebeizt, mit Holzöl bestrichen und flambiert.
In meinem Eifer habe ich überhaupt nicht daran gedacht, dass ich das Öl erst nach dem Zusammenbau hätte aufbringen dürfen.manchmal glaubt man, dass das Gehirn irgendwo spazieren geht, während man so vor sich hin arbeitet.

In die Grundplatte habe ich noch vor dem Handyhalter eine Nut geritzt und beschliffen. Diese dient dazu, eine Brille abzulegen.

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Zusammenbau und Pannen

Holzsockel an Wand befestigen, vom oben
Von vorne
noch eine andere Ansicht
ohne Notizzettel
falsches Handy, ohne Kabel
fertige Dockingstation

Beim Zusammenbau habe ich mit den beiden Klötzchen an die Wand begonnen. Diese habe ich mit Holzleim, außen bündig zur Wand, genau über das Loch darin geklebt.

Nun konnte ich die Wand, mit Holzleim, auf die Grundplatte und an der Säule kleben. Dafür hatte ich mir Beides angezeichnet. So konnte ich vermeiden, dass der Holzleim die Grundplatte und auch den Sockel verschmierte.
Von unten, durch die Grundplatte, hatte ich, mit einem 3er Bohrer, ein Loch bis in die senkrecht stehenden Säule gebohrt, um diese, vor dem Verleimen, mit einer Schraube zu sichern.
Als es getrocknet war, habe ich von der Seite der Holzsäule vorsichtig noch einen dünnen Nagel eingeschlagen.
Durch das schräg stehen der Wand hatten diese und die Säule nur ein kleines, gemeinsames Stück zum Verkleben.

Um den Uhrenhalter auf die Holzsäule zu kleben habe ich wieder mit Holzleim und einer Schraubzwinge gearbeitet. Unter das freiliegende Ende des Uhrenhalters hatte ich ein passendes Glas gestellt. Dieses sollte eine zusätzliche Stütze für den Uhrenhalter sein, um ihn in der Waagerechten zu halten, bis der Leim getrocknet war.

Zwischendurch musste natürlich immer abgewartet werden, bis die verleimten Teile fest waren.
Ich habe auch immer wieder, versucht, den Teil mit den Ästen zu beschleifen. Selbst, als ich schon Beize aufgetragen hatte.
Hinterher musste ich natürlich immer wieder mit Beize nach streichen.

Ich hatte wieder einmal vergessen, Bilder zu machen.
Die Bilder mit der Schraubzwinge, habe ich etwas später gemacht und die Schraubzwinge war nicht richtig fest zugedreht. Deshalb sind auch, zwischen Holz und Schraubzwinge keine Hölzchen gelegt, um Druckstellen zu vermeiden.

Pannen
- Warum ich die Grundplatte, so wie sie lag, nicht einfach um 180 Grad gedreht habe, keine Ahnung!
- ölen, vor dem Kleben.
- Die Nut für die Brille ist nicht gerade geworden.
- Der Uhrenhalter ist, durch das Beschleifen, etwas schmaler geworden als die Klebefläche der Säule, was man auch auf einem Foto erkennen kann. Da musste ich mit Beize und Öl nachträglich etwas kaschieren.

Für die Bilder habe ich mein altes Handy benutzt. Dieses ist etwas kleiner, als das, der Enkelin.

Wie euch sicher aufgefallen ist, fehlt auch noch das Ladekabel. Ich kann euch aber garantieren, dass es durch das Loch passt.

So, das war’s.
Wie immer freue ich mich über eure Kommentare und kann natürlich auch gut mit konstruktiver Kritik umgehen.
Es sind mir bestimmt der eine, oder andere Fehler unterlaufen was ich beim nächsten Mal anders machen würde.


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