Halbes Auto

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  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    1000 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Öffentliche Wertung

... vor längerer Zeit sagte / fragte mein Junior: hast Du schon mal so'n Hänger aus einem halben Auto gesehen ?
Was, halbes Auto ?
So begann das Abenteuer ...

Hier seht ihr die Arbeit bis zur Vollendung mit dem TÜV Segen bzw. dem Segen der KÜS Abnahme

Los geht's - Schritt für Schritt

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... der 1. Schritt, liegen geblieben

... nach vielen Kilometern gab nun die Maschine auf und so kam die Idee das doch für den Junior umzusetzen, was vor vielen Monaten Inhalt des Gesprächs war.

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das Ausschlachten ist in vollem Gange

... in vollem Tatendrang hab ich vergessen das alles mit Bildern zu dokumentieren, nachdem das Ausbauen der Scheibe mit ganz vielen Glassspittern endete, machte ich ein Bild.
Im Inneren sieht man schon dass ich die hintere Hälfe abgeklebt habe.

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Blick von der Seite

Nachdem der Motor ausgebaut und die ganzen anderen Verbindungen gekappt bzw. ausgebaut waren wurde getrennt.
... hier der Vorderwagen, noch mit Rädern usw. zum bewegen. Im Einsatz waren die Flex, die Säge und weitere Hilfsmittel wie Kran usw. damit mir die Karosse nicht einknickt und verformt. In den Holmen, das war mir nicht bewusst, da waren Vertärkungen verb

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Vorderwagen

... der Vorderwagen mit (noch) Rädern zum leiteren bewegen. Benutzt wurde neben der Flex und versch. Sägen auch der Kran um ein einknicken zu verhindern. In den Holmen waren einige Versteifungen versteckt.

hier der abgetrennte Vorderwagen, noch mit Rädern zum besseren bewegen. In den unteren Holmen waren einige Versteifungen verborgen die meine Trennwerkzeuge an den Rand der Leistungsfähigkeit brachten.

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Versteifung

hier sieht man den unteren eingeschweißten Verstärkungsholm und das über Kreuz eingeschweißte Vierkantrohr.

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Karosseriearbeiten

Versteifungen

... nun beginnen die Karosseriearbeiten auf der Hebebühne und die Verkleidungsbleche werden angepasst, eingeschweißt bzw. verschraubt.
Ich habe nur verzinktes Blech verarbeitet um später einen guten Rostschutz zu haben.

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Zugdeichsel

aus dem Zubehörhandel gekauft, Kupplung, Zugrohr, Stützrad und Befestigungsklemmböcke. Diese an das Fahrzeug angepasst, verschweißt und verschraubt.

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Karosseriearbeiten

nun wird es kniffelig, gilt es das Frontblech an die Konturen anzupassen. Mußte mehrmals die Kontur nacharbeiten bis es auch an der Front optisch passte.
Die Abkantungen dienen der Stabilität des Frontbleches.

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Weiter geht es

da die Karosse an der B- Säule getrennt wurde und das neue Frontblech an der Außenkante endete mußte ich die 5 bis 8 cm bis zur Tür auch Karosseriemäßig anpassen. das habe ich mit vorher angepassten Blechstreifen erledigt. diese waren je Seite aus 2 Teilen.
Habe das mit dem Spaltmaß an der Tür erledigt und das Blech an der Front geheftet. Das Frontblech war erst mal nur angeschraubt, so konnte ich nach dem Heften das gesamze Blech abnehmen.
Dann habe ich komplett über die ganze Länge geschweißt, das ist mir ganz gut gelungen da ich keinen Verzug hatte. Anschl. die Konturen passend geschnitten und geschliffen und mit ausreichend Rostschutz versehen.

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weitere Bilder

noch ein paar Bilder der Blecharbeiten

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Elektro

die Beleuchtung des Fahrzeuges wurde angezapft, das Kabel vom hinteren Bereich unter dem Sitz nach außen geführt und im Zugrohr an die Anhängekupplung geführt.

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Termin bei der KÜS

Angekommen in der Prüfstelle, nahm der Prüfer erst mal alles in Augenschein, dann vermessen, wiegen, Beleuchtung überprüfen usw.
Zugdeichselbefestigung überprüft, Schrauben kontrolliert usw. Die Scheißnähte hatte ich zugänglich gelassen was dem Prüfer gefallen hat da er sich so ein Bild machen konnte.
Im Vorfeld wurde schon mitgeteilt daß eine solche Einzelabnahme nicht günstig sei. Na ja !! jetzt war ich so weit, da sollte es nicht scheitern sagte ich mir.
Das weitere Vorgehen besprochen und dann ging es zurück.

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Zulassungspapiere

nun konnte ich die Restarbeiten wie abdichten usw. erledigen. Restlichen Rostschutz aufgebracht und Grundiert.
Dann wurde über die (Regulierungsbehörde o.ä.) eine Fahrgestellnummer zugeteilt, dann Typenschild hergestellt und angebracht.
Beweisfoto erstellt, an KÜS gesendet und nach einiger Zeit waren die Papiere zur Zulassung abholbereit.
Vorher noch das Gutachten bezahlen und nun kann die Zulassung erfolgen als Transportanhänger oder Partymobil. 750 Kg ungebremst.
Übrigens hat man hier drin eine 2 Meter lange Liegefläche und kann darin auch gut übernachten nach der Party.

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ein paar Ansichten

so, nun alles fertig, Projekt abgeschlossen


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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