Grundplattenvergrößerung für meine Katsu (Makita) Kantenfräse

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Die Kantenfräse mit vergrößerter Grundplatte
Die Kantenfräse im Originalzustand
Hier kann man schön sehen, das die Fräse mit wenig Fläche auf dem Werkstück aufsitzt. Dadurch wird es sehr kippelig
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    1 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Ich habe mir ja vor kurzem eine neue Kantenfräse gegönnt. Die Fräse will ich dann immer mit einem Fräser bestückt lassen, damit sie schnell im Einsatz ist. Es handelt sich hierbei um die Kantenfräse der Firma Katsu, die aber baugleich mit der Makita RT 0700 Kantenfräse ist. Deshalb ist diese Projekt auch für diese Fräse übertragbar. Ich hoffe, dass dieses kleine Miniprojekt euch gefällt

Und hier noch weitere interessante Projekte von mir

Los geht's - Schritt für Schritt

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Die Grundplatte auf die Siebdruckplatte zeichnen

Das Maß der Original Grundplatte ermitteln. Hier sind es 88mm
Auf einem Reststück Siebdruckplatte eine Mittellinie mit einem Randabstand von 44mm anzeichnen
Fräse aufsetzten und mit einem weißen Filzstift die Grundplatte anzeichnen
Die Position des Holzknaufes festlegen
Mit einem Zirkel einen größeren Kreis um den Knaufdurchmesser zeichnen
Die beiden Kreise mit einer Tangende verbinden

Zuerst habe ich eine Mittellinie in einem Randabstand von 44mm gezeichnet, da die Grundplatte einen Durchmesser von 88mm hat. Danach habe ich die Kantenfräse auf der Mittellinie ausgerichtet, und den Umfang der Grundplatte mit einem weißen Lackstift nachgezeichnet. In einem für meine Verhältnisse ausreichenden Abstand habe ich einen alten Möbelgriff aus meinem Fundus auf die Mittellinie gelegt, und den Sockeldurchmesser angezeichnet. Anschließend den Mittelpunkt bestimmt und mit einem Zirkel einen größeren Kreis drum herum gezeichnet. Das ist dann die Außenkante meiner späteren Grundplatte. Die beiden Kreise habe ich dann anschließend mit einer Tangende verbunden. Nun ist die Grundplatte fertig angezeichnet, und kann nun mit der Stichsäge ausgesägt werden.

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Grundplatte aussägen und schleifen

Grundplatte mit der Stichsäge ausgesägt
Die Kanten werden so lange geschliffen, bis die Kante den Strich erreicht hat
Der Umpfang der Grundplatte ist nun fertig

Mit der Stichsäge (Pendelhub aus) nun langsam im geringen Abstand von der Linie aussägen. Anschließen mit dem Bandschleifer bis an die Linie heran schleifen.

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Befestigungslöcher bohren u. senken

Grundplatte für das Löcher kopieren abgeschraubt
Mit doppelseitigem Klebeband habe ich die Origalsohle auf die Siebdruckplatte geklebt
Der selbstzentrierend Bohrer im Einsat
Löcher noch schnell angesenkt, damit die Schraubenköpfe unter die Oberfläche verschwinden

Danach habe ich die Original PVC Grundplatte von der Fräse geschraubt, weil ich die als Bohrschablone verwenden will. Mit doppelseitigem Klebeband habe ich sie dann auf die Siebdruckplatte geklebt. Mit einem Selbstzentrierenden Bohrer habe ich dann die Bohrungen der Grundplatte auf die Siebdruckplatte übertragen. Nun nur noch die Löcher Versenken, bis die Schraubenköpfe unterhalb der Gleitkante sitzen. Mit einem normalen Holzbohrer dann ein 4mm Durchgangsloch für die Schraube vom Holzknopf bohren.

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Zentrum durchbohren für den Fräser, und alles mit einer kleinen Fase besäumt

Grundplatte zum ersten mal angeschraubt, um den Fräserdurchbruch herzustellen
Einen Schriftfräse in die Maschine gespannt
Mit eingesetzter Maschine das Zentrum markiert
Den Durchmesser der Öffnung ermittelt
Mit einem 35mm Forstnerbohrer ein Loch für den Fräser gebohrt
An die Außenseite eine kl. Fase gefräst
An der Lochkante eine kl. Fase gefräst
Die fertige Grundplatte von oben
Das gleiche von unten
Komplet mit Fräse montiert
Die Fräse sitzt jetzt stabil auf dem Werkstück
selbst bei der Dachlatte kann die Fräse jetzt sicher ohne kippen geführt werden

Die Grundplatte montierte ich jetzt provisorisch auf den Fräskorb, damit ich mit einem Schriftfräser das Zentrum finden kann. Im Fräskorb den Fräserdurchlass vermessen und in die Siebdruckplatte ein 35mm Loch mit dem Forstnerbohrer gebohrt..Übrigens als kleiner Tipp. Nie das Loch in einem ruck mit dem Forstnerbohrer bohren. Ich bohre so tief, das gerade die Spitze herausschaut. Dann drehe ich das Werkstück um, und bohre von der Gegenseite. So bekommt man ausrissfreie Löcher. Nachdem alles fertig war, habe ich mit meiner Tischfräse schnell noch die ganzen Kanten mit einer kleinen 45 Grad Fase versehen. Anschließend wieder alles montieren, fertig ist das Projekt


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