Grillhäuschen

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  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Ich möchte euch hier unser Grillhausprojekt vorstellen. 

Begonnen hat es mit einer Spinnerei an einem der unzähligen Grillabenden, bei denen mal zum xten mal die Probleme des alten 0815 Baumarktkamingrill aufgefallen sind. Der Rost ist zu klein, die Hitze lässt sich nur über 3 Stufen regeln, die Reinigung ist aufwändig, der Rost ist schlecht beleuchtet, es gibt keine richtige Ablagefläche, bei Regen grillt es sich schlecht, für das anschließende gemütliche Zusammensitzen bei offenem Feuer braucht man immer die extra Feuerschale usw usw. Nach endlosen Diskusionen über Größe, Design und Umsetzung die sogar in der Erstellung von 3D Objekten am Rechner gipfelten, einigten wir uns auf ein, zugegeben etwas groß dimensioniertes, Grillhaus und nach 1/1/2 Wochen Urlaub, mehreren Wochenenden und der Hilfe von den besten Freunden und Nachbarn konnten wir das Projekt auch fertig stellen. Entschuldigt mir die fehlenden Fachbegriffe in der Bauanleitung. Ich verbringe meinen Arbeitstag normalerweise im Büro und nicht in der Werkstatt :) 

Viel Spaß mit den Bildern! 
 
 

Los geht's - Schritt für Schritt

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Pflaster/Fundamente

Als erstes galt es den alten Grillplatz so zu vergrößern, damit der neue Grill auch auf die Fläche passt. Wir entschieden uns, dass alte Pflaster für den Innenbereich des Grills zu nutzen, um diesen optisch etwas abzusetzen. Da das Pflaster schon 7 Jahre der Witterung und so manchem Ascheregen trotzte wurde es vorher gereinigt. 
Schon krass, was da alles an Dreck runter kam. 
Im Anschluss wurde die Fläche entpflastert und das alte Grillfundament entfernt.
Es folgte das unliebsame Ausschachten (wer schon mal in der Nähe von Bäumen gebuddelt hat kennt das Problem). Die Fundament-Schablonen für den eigentlichen Grill sowie für die 8 Pfeiler wurden versenkt und im Anschluss wurde die gesamte Fläche mit Schotter und Kies aufgefüllt. Gefühlten 10 Tonnen später konnten wir beginnen die Randborte zu setzen und die Fundamente zu gießen. Für die Balken wurden H-Profile in die Fundamente eingegossen. Der erste Bauabschnitt haben wir durch das Neupflastern beendet.
 
 

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Bau des Grills

Der eigentliche Grill sollte in der Mitte des Grillhauses stehen (wer hätte es gedacht) und eine Grillfläche von ca. einem Meter im Durchmesser bieten. da keiner von uns richtig mauern kann entschieden wir uns Pflanzsteine mit Beton zu füllen und die entstandene Röhre mit Sand auf zufüllen. in der Mitte wurde eine Grillschale eingesetzt. Diese wurde dann, um einen sauberen Abschluss zu bilden, von einem Betonring umfasst, auf den Fließen gesetzt wurden. Der Grillrost wurde von einem ansässigen Schlosser angefertigt. Ich denke das Ergebnis ist doch oder gerade durch die verwendeten Pflanzsteine sehr ansehnlich.

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Bau des Hauses

Hiermit beginnt der schwerste Teil des Projektes.
Die benötigten Balken wurden passend geschnitten und dann mehrfach lackiert.
Zu erst wurden die 8 Pfeiler aufgestellt und mit einem Ring am oberen Ende verbunden.
Anschließend wurde das Mittelstück an einen Balken geschraubt und auf die Konstruktion gehoben. die restlichen 7 Balken wurden nun nach und nach an die "Dachkrone?!" geschraubt und mit den Pfeilern verbunden. anschließend wurden Bretter als Dach aufgeschraubt. Um das Dach abzudichten wurde zuerst eine Lage Dachpappe aufgenagelt und dann Dachschindeln drauf gesetzt. Außerdem wurde ein Feld (Das an dem der später ein Bestelltisch angebracht werden sollte) mit Brettern geschlossen. 

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Sonstiges

Natürlich fehlte für den perfekten Grillabend noch so einiges aber wir haben die Fertigstellung des Dachs genutzt und den Grill direkt eingeweiht. So gut hat das erste Steak vom Grill noch nie Geschmeckt! Aber trotzdem ging es nun nach und nach weiter. Zwischen den  8 Säulen wurden Bänke eingebaut, die insgesamt Platz für ca. 15 Personen bieten. Damit der Grill auch in das richtige Licht gesetzt wird, und damit beim Grillen auch die Musik stimmt, wurden im Dach Kästen angebracht, in die abwechselnd LED Spots und Lautsprecher gesetzt wurden. Die Lautsprecher werden von einem  Autoradio versorgt. Das war der einfachste Weg alle möglichen Musikquellen abzudecken(USB/SD/AUX/MP3CD). Zwischen der geschlossenen Wand und dem Grill wurde ein Tisch eingebaut, um zusätzliche Ablagefläche zu schaffen. Da beim Grillen auch das eine oder andere Bier nicht fehlen darf wurden Bieröffner angebracht und damit man nicht immer auf den Deckel achten muss wurden unter die Öffner Magnete geschraubt. Die Magnete halten bis zu 40 Deckel (ja das haben wir getestet ;) ) bei 4 Öffnern sollte das also auch für einen etwas längeren Grillabend reichen. Damit der heimische Faktor auch nicht zu kurz kommt, hab ich noch ein Bild gemalt (Edding auf Leinwand). Der Grillrost wird über eine selbstgebaute Kurbel hoch oder runter gekurbelt. Es gibt noch viele andere kleine und große Dinge die aber meines Erachtens den Umfang dieses Posts sprengen.  Wir planen für das Frühjahr noch den ein oder anderen Umbau aber ich denke mal das bisherige Ergebnis kann sich sehen lassen.


Rechtlicher Hinweis

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