Gewürzschrank mit Memofläche

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Schrägansicht
Inneenansicht
  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    30 €
  • Dauer
    2-3 Tage
  • Öffentliche Wertung

Gewürzschrank mit Tafelfolie für Notizen pp

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Bohrschrauber
  • Oberfräse
  • Schleifpapier
  • Handsäge
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Materialliste
  • 1 x Sperrholz Plattenware | Birke (9mm Stärke)
  • 1 x Leimholz Regalboden | Kiefer (18mm Stärke)
  • 1 x Leisten | Kiefer (12x5mm)
  • 4 x Scharniere | Messing
  • 1 x Rückwand beschichtet | MDF (3mm Stärke)
  • 2 x Winkel Wandbefestigung | Eisen
  • Tafelfolie
  • Schrauben
  • Dübel
  • Holzleim
  • Holzspachtelmasse
  • 2 x Winkeschrauben | mit Wanddübeln

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorbereitung

Da unsere Gewürze in unterschiedlichen Behältnissen im Schrank standen und wir hier immer suchen mussten, bzw. erst einmal Behältnissen herausnehmen mussten, um an ein hinteres Gewürz zu kommen, musste unbedingt etwas Neues her.

Ich dachte an einen Schrank, ähnlich eines Dart-Schrankes.
Und wir brauchten neue Gewürzdosen.
Diese suchte ich im Netz und fand einen Anbieter in Österreich, der leere Dosen anbot, die uns gefielen. Zudem hatte jede Dose einen Dreheinsatz mit 3 unterschiedlichen Streuöffnungen.

Entsprechend unserer Gewürze bestellte ich die gewünschte Anzahl plus ein paar Dosen Reserve/Ersatz.

Die Maße des Schrankes ergaben sich aus der Anzahl der Dosen und deren Größe.
Daher verzichte auf genaue Maßangaben. Der versierte Heimwerker kommt sicher auch ohne klar, zudem sie sich auch individuell ergeben.
Von daher ist dies mehr als Idee für einen Gewürzschrank zu sehen.

Auch habe ich den Schrank bereits vor einem halben Jahr gefertigt und keine Arbeitsschritte fotografiert.
Daher ein paar Handskizzen.

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Teile zusägen

Der Schrank besteht aus Seiten (der Rahmen), die ich aus 18mm Leimholzbretter aus Kiefer gesägt habe.

Wie ich oben bereits schrieb, ergeben sich die Maße, je nach der gewünschten Größe des Schrankes.
Die schmalen 2 Steinenteile, 1 Boden- und ein Deckteil werden dann mit Sandpapier glatt schliffen.

Die Seitenteile legt man passend nebeneinander und kann nun mit einem Winkel dort Linien quer anzeichnen, wo die Regaleinlagen später eingebaut werden sollen.
Es ist dabei zu achten, dass der Raum zwischen den Regalen größer ist, als die verwendeten Dosen. Denn wenn man eine Dose entnimmt, dann geschied das meist, indem man sie kippt, Daher benötigt man entsprechend Platz, damit man sie nicht zwischen den Regalen verkantet.

Boden- und Deckteil muss in der Tiefe 3mm kürzer sein (Platz für die Rückwand)
Dort wo an den Seitenteilen die Rückwand später befestigt wird, habe ich 3mm tief und 9mm breit das Material abgefräst (siehe Handskizze).

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Regalböden

Wie man die Regalböden befestigt, hängt vom Geschick des Heimwerkers und seinen Werkzeugen ab.

Ich habe Nuten entsprechend der Regalstärke in die Seitenwände gefräst (Möglichkeit 1). Man kann sie aber auch mit Holzdübel oder Schrauben befestigen. Das Anbringen von Leisten, auf die man die Regale dann leimt, ist die einfachste Möglichkeit (2).

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Schrankrahmen zusammenbauen

Ich habe die Seitenteile mit dem Boden- und Deckenteil gedübelt und verleimt. Boden- und Deckenteil sind hierbei 'innen' angebracht, heißt, dass man diese Teile nicht 'auf' die Seitenteile befestigt.


Wem das Dübeln zu schwer erscheint, da man hierbei sehr genau arbeiten muss, der kann Boden- und Deckenteil auch durch die Seitenteile hindurch verschrauben. Dazu muss unbedingt vorgebohrt werden, um ein Reißen des Holzes zu verhindern. Die Schrauben werden versenkt und diese später mit Holzmasse zugespachtelt und plan geschliffen.

Die Teile müssen genau im rechten Winkel mit einander verbunden werden. Ob beim Dübeln oder Schrauben, sollte auch Holzleim verwendet werden.
Hierbei kann es hilfreich sein, wenn man die Rückwand bereits in der richtigen Größe rechtwinklig zugeschnitten hat und mit anlegt, wenn die Teile verschraubt, bzw. mit Zwingen verleimt werden.

Nach dem Trocknen und nochmaligen Feinschleifen, kann man den Rahmen und die Regale streichen.
Dies natürlich wie es jedem persönlich am besten gefällt.

Die Türen habe ich auch aus 9mm Birkensperrholz gefertigt. Dieses Holz ist recht leicht.

Ob man die Türen, wie in meiner Version oben geschwungen sägt oder gerade, kann jeder für sich selbst entscheiden.

Auch die Türen werden geschliffen und lackiert.

Ist die Farbe getrocknet, werden die Regale verleimt,

Für die Aufhängung habe ich Metallwinkel von Ikea verwendet.
Man legt den Rahmen auf die Rückwand, hält die Winkel an und zeichnet das große Loch für die Wandhaken auf die Rückwand.
Die Winkel werden innen festgeschraubt, die beiden Löcher in die Rückwand gebohrt und anschließend wird sie aufgenagelt.

Die Türen werden mit den Scharnieren an den Seitenwänden befestigt.

Anstatt Tafelfarbe, habe ich mich für Tafelfolie entschieden.
Diese lässt sich leicht zuschneiden und ist selbstklebend. zudem ergibt es eine sehr gleichmäßige Fläche.

Nachtrag: Ich habe beim Aufräumen noch eine mattschwarze Klebefolie gefunden. Auf der Rückseite Anwendung in diversen Sprachen, aber kein Hersteller, also no name. Ich glaube, die hatte ich vor sehr langer Zeit mal im Sonderpostenmarkt erstanden. Auch hier kann man mit Kreide drauf schreiben und natürlich besser, wenn man sie vorher leicht anfeuchtet.


Den Schriftzug habe ich am PC erstellt und auf Papier gedruckt, dass bereits eingefärbt war. Dieses hatte ich noch liegen. Man bekommt solche Papiere im Künstlerbedarf.



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