Geschenk zur Bootstaufe - Fretwork

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Drei mal Maritimes
Anker
Lightfire
Man of Sea
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    4 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Öffentliche Wertung

3 Projekte: Anker, Man of Sea und Lightfire
Da ich derzeit wegen OP nicht autofahren darf aber für eine Bootstaufe dringend ein Geschenk benötigte, mußte etwas selbstgemachtes her.
Zuerst überlegte ich mir, was wohl zu solch einer Bootstaufe passen würde, und dachte an einen gesägten Anker oder ein passendes fretwork mit Seemannsmotiv.  Da das Schiff eine Kajütte und viel Platz hat, sollte das Geschenk zum an die Wand hängen sein. Ich beschreibe jetzt  nicht für jedes Projekte die Schritte dreifach, da die Vorgehensweise bei allen drei gleich ist und ich Euch nicht langweilen möchte. Alle Vorlagen  sind von scrollsaw-workshop, den Anker habe ich noch für meine Zwecke umgeändert und ergänzt.
Zu allem möchte ich noch sagen, daß das erst  mein zweites Projekt ist und ich hier noch so ein richtiger Grünschnabel bin.
Weitere interessante Projekte von mir gibt es HIER

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PBD 40  - Bohrmaschine (stationär)
  • PSM Primo  - Schwingschleifer, Multischleifer (elektrisch)
  • Dekupiersäge,  Multicut S2
  • Tesaband zum abkleben des Holzes, Sprühkleber, Schleifpapier in unterschiedlicher Körnung, Zahnseide, Beize, Mohnöl
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Materialliste
  • 3 x Multiplex/Sperrholz | Holzplatte (DIN A 4)
  • 3 x verschiedene Sägeblätter (Nr. 3+ Nr. 1 + Nr 2/0)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorbereitung der Vorlage

Vorlage erstellen

Mit Photoshop habe ich die Vorlage aus dem Internet abgeändert, die Initialen der beiden Eigner "H + J" eingesetzt und den Bootsnamen "Perle". Vorlage 1 war somit fertig. Ebenfalls Vorlage Lightfire und Vorlage Man of Sea ausgedruckt, passende Multiplexplatten/Birken+Buchensperrholz hergesucht, Holz mit Tesa abgeklebt, Vorlage mit Sprühkleber aufgebracht.
Natürlich kann man statt Multiplex und Birken/Buchensperrholz auch anderes nehmen.

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Bohren der Löcher für Innenschnitt

Löcher bohren

Anschließend habe ich mit der Ständerbohrmaschine alle Innenschnitte gebohrt. Ich habe mit einem Dreier Bohrer zuerst die Löcher in den größeren Innenstücken gebohrt, dann mit immer kleineren Bohrern bis hin zu den winzigen Möven und Wellen. Ich bin manchmal etwas bequem und deshalb nehme ich immer den größt möglichsten Bohrer um anschließend schneller einfädeln zu können.

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Rückseite glätten

Beim Anker (Multiplex) war ein Glätten der Rückseite nicht nötig, aber beim Lighthouse und dem Man of sea (Birkensperrholz) mußte ich nach dem Löcher bohren ordentlich die Rückseite glätten, damit später bei den Innenschnitten das Drehen des Holzes gut rutscht und nirgendwo an einer Holzfaser hängen bleibt.

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das Ausschneiden geht los

Innenschnitte aussägen

Ich habe mit den kleinsten Innenschnittstückchen begonnen und ganz vorsichtig gesägt. Ich fing mit den kompliziertesten Stücken an, da ich dachte, wenn doch etwas ausreißt, hast du wenigstens nicht all zu viel umsonst gesägt.Hierfür habe ich das schmälste Sägeblatt 2/0 genommen, für wenig difisiles das 1er und fürs Grobe das 3er. Danach habe ich die größeren Teile innen ausgesägt.

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Schleifen und glätten

Schleifpapier, Zahnseide, Nagelfeile

Als ich alles gesägt hatte, habe ich ganz vorsichtig die Vorlage vom Holz abgezogen, die Rückseite des Holzes vorsichtig mit der Schleifmaus bearbeitet, danach mit 400er Schleifpapier und  klein geschnittener Papiernagelfeile alles innen fein gesäubert. Die ganz engen Schnitte habe ich mit Zahnseide poliert.

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Ölen - Lighthouse

Lightfire schön geölt

Nachdem alle drei Teile schön glatt geschliffen waren, habe ich das Lightfire nur noch mit Mohnöl geölt, da das Buchensperrholz dadurch einen sehr schönen satten Ton bekommt. Hierzu habe ich das Öl mit Pinsel oder weichem Lappen aufgetragen und nach ca 10 min. alles überschüssige wieder abgerieben. Danach habe ich mit einem weichen Tuch das Werkstück feste poliert.

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Beizen des Ankers

Anker ungebeizt
Anker gebeizt

Den fertig gesägten und geschliffenen Anker habe ich mit einem feuchten Küchenschwamm mehrfach bestrichen, trocknen lassen, geschliffen, bestrichen, trocknen lassen, geschliffen. Anschließend habe ich von Clou die Farbe Mahagoni (ganz wenig - ist sehr dunkel) und die Farbe Eiche (großer Anteil) gemischt, ca. im Verhältnis 1:5. Das ergab dann einen schönen warmen Braunton, den ich wieder mit weichem Lappen auf dem Holz aufbrachte. Überschüssige beize habe ich sofort abgewischt und dann alles gut trocknen lassen.

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Verpacken

Die Geschenke habe ich in durchsichtige Folie gepackt, oben mit einer Kordel zugebunden und noch einen kleinen Anker 2x2 cm groß als Anhängsel mit eingebunden. Die Freude der Freunde war sehr groß und ich freute mich, daß sie sich freuten.....


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Zugabe nur für mich

und weil das Sägen so viel Spaß gemacht hatte, habe ich noch für meine Werkstatt dieses Stück gesägt (Vorgehensweise wie oben beschrieben) Ich glaube mich hat der Sägevirus befallen.....


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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