Geocache-Versteck als Vogelfutterhaus

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    30 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Als begeisterter Geocacher wollte ich irgendwann nicht mehr nur suchen, sondern auch verstecken. Damit gleich etwas Sinnvolles damit verbunden ist, gibt es zusätzlich zum Dosenversteck ein Fach für Vogelfutter, das im Winter befüllt werden kann.

Wer mehr über Geocaching wissen möchte, möge sich bitte anderweitig belesen, da ich nicht den Rahmen des Projektes sprengen will. :-)

Vor fast fünf Jahren baute ich die erste Version dieses Versteckes (ein Foto hiervon gibt's zum Schluss). Mittlerweile sieht das Holz nicht mehr schön aus und auch von der restlichen Optik her gefiel es mir nicht mehr – so kam es zu diesem Neubau.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Stichsäge
  • Akku-Schrauber
  • Meisterdübler
  • Cuttermesser
  • Zwingen & Spanngurt
  • Brandmalkolben
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Materialliste
  • Fichtenleimholz (1200x500x18 mm)
  • Dachschindeln für Vogelhaus
  • „Ziegel- und Firstfest“
  • Holzleim
  • Holzdübel (30x6 mm)
  • Schraub-Ösen
  • Holzlasur

Los geht's - Schritt für Schritt

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Konstruieren

Zunächst wurde alles im kostenlosen 3D-Programm „Blender“ am PC modelliert.
Die Maße des Vogelfutterhauses wurden an die bereits gekaufte Dose - die später Geocache-Tauschgegenstände und ein Logbuch enthält - angepasst.

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Sägen

Mit der Stichsäge wurden nach dem Kauf der notwendigen Materialien alle Holzteile zugesägt.
Da meine Frau und ich noch nicht in unser zukünftiges Haus mit Werkstatt können, wurde notgedrungen in der Wohnung gebastelt.
Später würde ich auch eine Kreissäge bevorzugen, da die Stichsägeergebnisse mit einer einfachen Führungsschiene nicht zu 100% überzeugen. Vor allem die Gehrungsschnitte an den Seitenwänden lassen zu wünschen übrig.

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Dübeln

Um sichtbare Schrauben diesmal zu vermeiden (und um es für spätere Projekte schon mal zu testen), verwendete ich erstmals Holzdübel als Verbindung.
Dabei kam auch der neu erworbene „Meisterdübler“ zum Einsatz – damit konnte sogar ich gerade und mittige Dübellöcher mit dem Akkuschrauber bohren, die auch mit der Gegenseite übereinstimmen.

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Verleimen

Beim Verleimen musste darauf geachtet werden, dass nicht auch die Klappe eingekleistert wird (Bild 2), hinter der sich die Geocache-Dose verbirgt.

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Schindeln anbringen

Auf das Dach klebte ich mit „Ziegel- und Firstfest“ Schindeln, welche ich zuvor mit dem Cuttermesser zuschnitt.

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Ösen & Abstandshalter anbringen

Um das Häuschen baumschonend aufhängen zu können, gibt es an der Rückseite noch zwei Schraub-Ösen (vor dem Anbringen wurde das Holz vorgebohrt), durch die dann ein großer Kabelbinder gezogen wird.
Die Ösen sorgen wiederum dafür, dass das Häuschen schief am Baum hängen würde, weswegen ich unten noch einen Abstandshalter-Klotz anleimte.

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Befestigen im Freien

Ein kleines, rund gesägtes Klötzchen vorn an der Klappe hilft, diese besser öffnen zu können. Mittels Brandmalkolben hat meine Frau hier noch ein kleines Geocaching-Logo aufgebrannt; außerdem hat sie das zweimalige Lasieren des Futterhauses übernommen.

Im zweiten Bild sieht man die Klappe im geöffneten Zustand mit dahinter verborgener Dose.

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Vorher / Nachher

Zum Schluss gibt es noch ein Vergleichsfoto, das die fünf Jahre alte und die aktuell gebaute Version zeigt.


Viele Grüße,
eisie


Rechtlicher Hinweis

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