Gartenprojekt (mein größtes bisher)

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Der Grund meines Projektes
  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    9000 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Ich freue mich mein, nun bis dato größtes Projekt vorstellen zu dürfen.
Dieses Projekt zog sich über 2 Monate und alleine die Auswahl der Fotos war schon eine große Arbeit, weil ich insgesamt 113 Fotos machten und natürlich nicht alle hier publizierten möchte.
Grund dieses Projektes waren meine 2 lieben Malteser Hunde.
Auf der einen Seite zum Nachbarn war alter morscher Zaun welcher nur aus Brettern bestand, welche große Abstände hatten, sodass meine Hunde durch diese Öffnungen durchschlüpfen konnten.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Die Übergangfslösung 1

Die Übergangfslösung 1
Die Übergangfslösung 2
Die Übergangfslösung 3
Die Übergangfslösung 4

Als Übergangslösung bis ich dieses Projekt beginnen konnte stellte ich ein Baustellengitter auf welches ich zusätzlich noch mit einem Sichtschutz versehen hatte.
Der Sichtschutz diente dazu die großen Öffnungen beim Baustellengitter zu zudecken um die Hunde nicht durchzulassen.
Wir haben einen schmalen Wiesenstreifen welcher bergab führt.
Genau dort stellte ich das Baustellengitter auf, um den Weg zu den lückenhaften Zaun zu versperren.

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Die Wünsche meiner lieben Frau

Eigentlich war für dieses Vorhaben 1 Woche geplant doch dann wollte meine liebe Frau auch einen schönen neuen Zaun samt Fundament auf der anderen Seite zum anderen Nachbarn, danach fiel ihr ein, es wären doch auch Randsteine schön und wie es für einen braven Ehemann so ist wekte ich vor mich hin.
Während ich vor mich hin werkte hörte ich plötzlich die Stimme meiner Frau: Du Schatzerl könntest du mir bitte auch bei der Mauer zum Wald hin ein schönes Platzerl machen.
Du Schatzerl, das Platzerl wünsche ich mir schon seit Jahren. Ich dachte mir nur: oh Gott, dass artet aber aus, aber selbstverständlich erfüllte ich meiner Frau auch diesen Wunsch.
Aber nun alles der Reihe nach:

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Die Bewässerungsanlage

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Am Anfang ich möchte mal sagen Teil 1 musste ich die Bewässerungsanlage ausgraben und versetzen des Weiteren entlang des alten Holzzaunes in die Tiefe graben und da stieß sich auch schon auf das erste Problem.
Leider kann man es auf den Fotos nicht so gut erkennen, aber an der Grundstücksgrenze zum Nachbarn fällt das Erdreich ca. einen knappen Meter tief ab.
Nachbars Bäume sind ihm heilig, daher war es schwierig für das Betonfundament eine Schalung zu machen weil jede Art des Abstützens der Nachbar nicht erlaubte.

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Die glorreiche Idee

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Folgende Idee half mir bei meinem Projekt: In regelmäßigen Abständen grub ich eine Furche Garten einwärts, um dann eine Metallfläche in L- Form dort einzugraben.
Das darauf geschüttete Erdreich verhinderte durch das Gewicht der Erde, das meine Schalung in Nachbarsgarten rutschte, gleichzeitig war der kurze Teil des L, der Rand welche die Löffelsteine festhielt.

Diese Idee funktionierte sehr gut und ich bin richtig stolz über diesen Einfall.
Wie auf den Fotos ersichtlich wurden dann Löffelsteine in 2 Reihen übereinander aufgestellt welche mit Beton ausgegossen wurden um die Steher für einen Maschendrahtzaun einzubetonieren. Nachdem ich das Ganze 2 Tage trocknen lies habe ich den Maschendrahtzaun eingespannt, und konnte nun endlich das Baustellengitter entfernen weil die Hunde nicht mehr in Nachbars Garten entweichen konnten.
Somit wäre eigentlich das ursprüngliche Projekt beendet gewesen, wenn nicht noch die Zusatzaufgaben dazugekommen wären.

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Zusatzaufgabe 1 der Zaun zum anderen Nachbarn

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Der andere Nachbar hatte zwar einen Maschendrahtzaun, aber dieser war alt und rostig, und bog sich in unsere Hälfte durch. Wenn dann im Frühling und Sommer seine Sträucher in die Höhe wuchsen bog sich sein Zaun noch mehr in unseren Garten durch. Nachdem meine Frau schon länger dort einen neuen Zaun wollte und auch einen Sichtschutz fing ich mit dieser Zusatzaufgabe an.
Vom Prinzip her ging ich es genauso an wie beim ersten Zaun.
Der Unterschied bestand darin, dass ich die Idee mit dem L nicht benötigte, weil dieser Nachbar eine Betonwand hat auf der sein rostiger Maschendrahtzaun befestigt ist.
Neben dieser Wand stellte ich Steine namens Rasenfassung: 20x100 5cm auf. Zwischen den Mähkanten (Rasenfassung) gab ich Beton und befestigte auch die Steher für den Maschendrahtzaun.
Sobald der Beton trocken war, konnte auch der Sichtschutz befestigt werden.

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Zusatzaufgabe 2 die Randsteine

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Hütte

Ich muß zugeben, dass diese Idee für die Optik schon etwas hergibt, aber zu diesem Zeitpunkt wollte ich einfach nicht mehr, aber meine Frau ließ nicht locker.
Zuerst legte ich lose die Randsteine entlang des gesamten Grundstückes, um sie danach mit Baumit Pflasterfugenmörtel zu verarbeiten.
Die Randsteine selbst fixierte ich mit einer Sondermischung aus: Schotter mit Zement Wasser 4:1 erdfeucht.
Schon lange wünschte ich mir eine Gartenhütte,
Bei dieser Gelegenheit machte ich auch gleich die Begrenzung zu der zukünftigen Hütte welche ich bei einer bekannten oberösterreichischen Firma bestellte (falls jemand den namen der Firma wissen möchte bitte ich um eine Nachricht per PN).

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Zusatzaufgabe 3 - das Platzerl

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7 fertig
8 mit Erde

Dieses sogenannte Platzerl ist ein schon sehr lang gehegter Wunsch meiner Frau.
Ich verwende hier absichtlich keine Größenangaben, da dies von Garten zu Garten platzabhängig ist.
Wo?: entscheidet die Frau
Wie groß?: entscheidet die Frau
Nachdem der Platz gewählt wurde, habe ich eine Grasnarbe ausgegraben. anschließend wieder die Sondermischung aufgetragen und die schönsten Steine daraufgelegt. Diese mit dem Gummihammer beklopft. Als alles getrocknet war, habe ich die Spalten mit Pflasterfugenmörtel geschlossen.
Dann habe ich 2 Tage gewartet und die Fläche imprägniert, damit die Oberfläche der Steine auch schön bleibt.
Zu guter letzt habe ich den Rand mit Erdreich abgeglichen.

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Zusatzaufgabe 4 - das Feigenbaumeck

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Dort wo die Beiden Grundstücke der Nachbarn zusammenkommen, habe ich ein Eck für einen Feigenbaum geplant.
Eine Freundin hat einmal einen Trieb eines Feigenbaumes aus Kroatien mitgebracht und diesen in ihrem Garten eingesetzt. Nach vielen vielen Jahren wurde dieser sehr sehr groß und zeigt sich jedes Jahr dankbar mit einer reichhaltigen Ernte von Feigen.
Von diesem Feigenbaum bekamen wir letzen Sommer auch einen Trieb geschenkt.
Bis jetzt war der Kleine noch in einem Topf, aber heuer werde ich ihm im vorbereitetem Eck einplanzen.
Umsetzen werde ich dieses Vorhaben Ende Mai.
Da hat es der der Kleine schön warm und er kann seine neue Freiheit voll genießen.

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Das Ende

Gemeinsam mit einem Freund haben wir etwas mehr als 2 Monate an diesem Projekt gearbeitet. Es gab viel zu graben, sehr viel zu schleppen und so manches Problem konnte erfolgreich gelöst werden.
Das Ende freut uns sehr. Die Hunde haben nun den ganzen Garten zur Verfügung und wir menschen freuen uns über das Ergebnis.
Letztes Jahr half ich diesem freund beim Bau seines Schwimmingpools, auch damals wurde viel geschleppt und geschwitzt.
Damals wurden wir nachher zum Grillen eingeladen, nun sind wir zum Grillen an der Reihe.
Ich hoffe euch gefllt mein Projekt.
Alles Liebe Samir


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