Futterscheune , Vogelfutterhaus

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    10 €
  • Dauer
    2-3 Tage
  • Öffentliche Wertung

Ja , schon wieder ein Futterhaus für mein Garten :)

Mein Garten ist mehr als groß und ich liebe es wenn sich ganz viele Vögelchen bei mir satt essen können.

Mit der Zeit verwittern meine ganzen Futter und Vogelhäuser was ich auch zulasse , weil ich kann immer wieder neue bauen und habe somit auch immer neue Gartendeko .

Dazu sei noch gesagt , das dieses Futterhaus ausschließlich mit alten Materialien gebaut wurde. Also ein Upcycling Projekt

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PEX 300 AE  - Exzenterschleifer (elektrisch)
  • PSR 10,8 LI-2  - Bohrschrauber, Bohrmaschine, Schlagbohrschrauber (Akku)
  • PST 1000 PEL  - Stichsäge, Feinschnittsäge/Säge mit NanoBlade-Technologie (elektrisch)
  • PSM 200 AES  - Schwingschleifer, Multischleifer (elektrisch)
  • Mini-Handkreissäge
  • Zollstock , Bleistift , Zirkel
  • Tischlerwinkel
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Materialliste
  • ein x altes Regal | Fichte / Kiefer
  • etwas x Holzlasur | Lasur
  • Ein x wenig Buntlack | Farbe
  • 1 x Rundpfosten | Kiefer / Fichte (150 x 6 cm)
  • 1 x Zierleiste

Los geht's - Schritt für Schritt

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Zeichnung und Zuschnitt Giebel und Seitenteile

Meine Kritzeleien also Vorlage
Giebel aufzeichnen
Giebel zusägen
Duplikat zusägen
Die Höhe des Giebel ergibt sich immer aus dem Dachwinkel wie man es wünscht
Ja hier sieht man das es ein Regal war
passende Dübel auf die Dicke des Materials sägen und einleimen , hinterher glatt schleifen
Seitenteile schleifen
Seitenteile auf Maß zusägen
Nun werden die Futteröffnungen ausgesägt

Ich hatte dieses Häuschen mal im WWW gesehen und das fand ich so süß , das ich sowas haben musste . Also zuerst habe ich mir eine Zeichnung erstellt .

Da ich zu 80 Prozent aus altem Material meine Häuschen baue war auch hier wieder ein altes Regal mein Material .
Die Größe wurde also dem zur Verfügung stehenden Material angepasst, was nicht schlecht ist denn sonst würde ich wahrscheinlich viel zu groß bauen

Also zuerst habe ich den Giebel aufgezeichnet und mit der Mini Kreissäge und der Handstichsäge ausgesägt.
Danach habe ich um exakt die gleichen Maße zu bekommen den ersten Giebel auf ein neues Brett gelegt , angezeichnet und ebenfalls ausgesägt.
Per Hand ist das alles nicht immer so einfach wie mit einer Tischkreissäge . Egal wie sehr ich mich anstrenge , ich habe immer irgendwo eine kleine Lücke oder der Winkel ist nicht genau weil das Blöde Stichsägeblatt unten weg rutscht.

So , jetzt weiter ... ich habe ich die beiden Teile erst mal mittels Exenterschleifer und 80er Korn vom alten Lack befreit. Sollte die Scheune doch einen anderen anstrich erhalten.

In altem Holz sind natürlich auch mal Bohr und Dübellöcher.
Die verschließe ich einfach indem ich passende Dübel auf die Stärke des Materials zusäge / 2mm länger und dann in die Löcher einleime und hinterher das Brett und somit die Dübel plan schleife .
Löcher bohre ich zb auf die nächst große Dübelgröße zu und versehe sie ebenfalls mit einem Dübel. Kleinere Löcher bekommen von mir eine mit Sägemehl und Leim hergestellte Paste die dann zugeschmiert werden. Natürlich wird dann alles wieder glatt geschliffen.

Danach kann man dann die beiden Seiten mit 26x15 cm zugesägt werden.

Wie auf dem Foto zu sehen werden nun die Futteröffnungen angezeichnet und ausgesägt .

Danach habe ich am Giebel die Bohrungen für die Seitenwände angezeichnet , vorgebohrt und versenkt .



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Bodenplatte , Leisten für Bodenplatte und Stützpfosten

Stützpfosten zusägen
Pfosten schleifen
Bodenplatte
Leisten für Bodenplatte
Materialstärke Bodenplatte anzeichnen
Löcher markieren
Bohren und versenken

Als nächstes habe ich die Stützpfosten für die Scheune angezeichnet zugesägt und geschliffen. Es ist nicht schlimm wenn sie leichte Abweichungen haben in der breite , eine Scheune ist ja auch nicht immer perfekt gerade .Diese kommen erst mal zur Seite bis das wir sie wieder brauchen.


Als nächstes habe ich die Bodenplatte zugesägt und geschliffen.
33 x 26,5 x 1,6 cm

Damit die Vögelchen nicht das Futter wild umher werfen können , muss natürlich auch ein Rand um die Bodenplatte gefertigt werden .

Dazu habe ich Holzleisten 3,5 cm hoch genommen und die Stärke der Bodenplatte (1,6 cm) markiert . Mittig der Markierung habe ich die Löcher für die Befestigung an der Bodenplatte angezeichnet , gebohrt und versenkt .


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Die Futterschüttung

BITTE BEACHTET DEN NÄCHSTEN ARBEITSCHRITT BEVOR IHR DIE SCHÜTTUNG BAUT

Tja , die Futterschüttung habe ich nach Gefühl gebaut wie sowas aussehen könnte .
Ich habe von einer alten Weinkiste noch den Deckel gehabt , dieser passte wie "oh Wunder "genau in mein Häuschen rein . Der Deckel hatte sogar die richtige Materialstärke

Ich habe den Deckel erst mal geschliffen und dann nur noch in der Höhe geschnitten . Pi mal Daumen etwas niedriger als die Scheunenhöhe.
Ich weiß nicht ob es klappt so wie ich es mir vorgestellt habe , der Test wird es zeigen . Falls nicht dann kann ich später immer noch die Schütte übers Dach rausholen und verbessern /abändern.

Ich habe kleine Dreiecke zugesägt und mittig der Schütte angeleimt. Im Nachhinein würde ich jetzt eher auf jeder Seite 2 Dreiecke an den Ecken jeder Seite leimen . So lassen sich die Schüttleisten besser anleimen.

Später habe ich dann die kleinen Schüttleisten zugesägt und auf die Dreiecke geleimt. Sorry , davon habe ich vergessen Fotos zu machen . Auf beiden Seiten sollten die Leisten ca 45 Grad schräge haben damit sie an der Schüttwand anliegen-

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Schüttung áusgebessert

Testlauf fehlgeschlagen
Plexiglas 5 cm höhe 24 cm breit
Anpassen
Polymerkleber
Trocknen lassen
Funktionierende Futterschütte
Schüttung Mittelplatte auf 15 cm höhe einkürzen

Ja ich hatte es mir schon fast gedacht und doch das beste gehofft.

Das Futter drückt zu stark durch die kleinen Fenster und überfüllt die vordere Lade.

Also habe ich hinterher noch 2 Plexiglasstreifen /5 x 24 cm zugesägt und mit Polymerkleber von innen vor die Schüttung geklebt.
Ich hätte es auch mit Holz machen können , aber so hätte ich die Optik verschandelt .

Dann kam noch ein 2ter kleiner Fehler zum Vorschein. Die Mittelplatte von der Schüttung war zu hoch , so kam ich nur schwer an die Hintere Schüttung zum befüllen dran .

Also habe ich die Mittelplatte auf 15 cm höhe eingekürzt , dann klappte das Befüllen sehr gut .

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Dachflächen zusägen

Untere Dachflächen
Obere Dachflächen

Nun habe ich die Dachflächen zugesägt.

Zuerst für die Untere Dachflächen die untere Abdeckung. Also die Decke vom Vorbau oder der Boden vom Dach oder ... Keine Ahnung wie man das nennt , deshalb habe ich es auf meinem Foto eingezeichnet .

Danach habe ich die kleinen unteren Dachflächen zugesägt . Maße entnehmt ihr bitte den Bildern.

Für die oberen Dachflächen ist es wichtig zu wissen , das ich sie auf Stoss zugesägt habe . Das heißt , eine obere Dachhälfte muss um die Materialstärke länger sein als die andere . Bei mir sind es 1,6 cm

Ihr könnt den First natürlich auch auf Winkel sägen , was ich mit der Handstichsäge vermeiden wollte da das Blatt bei Gehrungsschnitten immer verläuft. Meine kleine Handkreissäge schaffte die Stärke des Materials leider auch nicht also musste ich hier auf Stoss arbeiten.

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Scheunenlook

Lattung anzeichnen
Mit Handkreissäge oder Oberfräse eine Nut sägen

Bevor es weiter gehen konnte , musste ich erst mal mit einer Zwinge die beiden Gieblteile und Seitenteile zusammensetzen .

Danach habe ich sie auf die Bodenplatte gestellt und so vermittelt das ich überall den gleichen Abstand zum Rand hin hatte,
Anschließend habe ich überall wo ich das Haus an der Grundplatte befestigen wollte mittig auf der Bodenplatte markiert . Dann habe ich die Umrandung von der Scheune mittels Bleistift auf die Bodenplatte nachgezeichnet .
Nun konnte ich mit einem kleinen Bohrer mittig der Materialstärke an den Markierungspunkten die Löcher von oben vorbohren und von unter der Bodenplatte versenken .
Noch wird die Scheune aber nicht zusammengebaut , denn es fehlt noch was .

Genau das typische für eine Scheune , die Vertikal-Lattung. Diese habe ich nachdem ich zuerst die Linien aufgezeichnet habe mit meiner Minihandkreissäge als Nut eingesägt . Hier ist es egal ob gleich breit oder mal breiter mal schmaler gesägt wird .

Dieses macht man dann auf beide Seitenteile und auf den Gieblteilen
Anschließend werden alle Teile nochmal fein geschliffen

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Fenster und Tore zusägen

Tore aussägen
Tor und Fensterrahmen streichen
Rahmen zusägen

Für die Tore und Fenster habe ich ebenfalls ein Dünnes Brett von 0,8 cm genommen.

Fenster und Türen aufzeichnen und aussägen .
Alle Sägekanten natürlich schleifen .
Nachdem ich die Tore mit Lasurund die Fenster mit weißem Lack gestrichen habe , konnte ich mich den Rahmenhölzern widmen.
Diese habe ich nur von oben gestrichen damit sie besser anleimen.
Danach habe ich die Hölzer wie auf den Bildern zu sehen zugeschnitten und anschließend als die Tore und Fenster trocken warn aufgeleimt.

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Lasieren und lackieren

Lasur
lasieren
Kleine Fenster und Dachflächen schwarz lackieren

Jetzt kommt endlich der Schritt wo ich das Haus lasieren und lackieren konnte .

Alle Dachflächen und die kleinen Fenster habe ich mit einem schwarzem Buntlack gestrichen, weil er einfach Wetterfester als Lasur ist.
Die Restliche Scheune habe ich mit einer Holzschutzlasur gestrichen
Die Bodenplatte und die Randhölzer der Bodenplatte habe ich lediglich mit Leinölfirnis getränkt.

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Zusammenbau

Dachhälften anzwingen und vorbohren
Löcher für Tore von vorne vorbohren
Tor von hinten mit Leim beschmieren und anleimen
Tor von hinten mit kleinen Schrauben verschrauben
Fenster vorbohren
Fenster verleimen und anschrauben
Untere Dachhälften verschrauben
Obere Dachfläche
Zierleiste

Zuerst wird das Haus auf die Bodenplatte geschraubt .

Danach habe ich die unteren Dachschrägen ( die mit dem 45°Winkel) mit Zwingen befestigt und vorgebohrt , versenkt und anschließend verschraubt.
Das mit beiden Teilen machen

Zwischendurch , ich weiß nicht mehr wann , was auch uninteressant ist habe ich die Ränder der Bodenplatte angeschraubt.

Anschließend habe ich die Vordachpfosten von oben und unten mit Leim bestrichen und unterm Vordach eingeleimt. Man könnte sie auch von unten verschrauben ,ist aber nicht nötig weil sie recht eng sitzen.

Danach habe ich die untere kleinere Dachhälfte angeschraubt .
Darüber die kürzere der beiden oberen Dachhälften ( SIehe Fotos)

Bei der letzten längeren Dachhälfte habe ich mit Dübel gearbeitet.
Ich habe als erstes 6er Dübel vorne die Schräge abgesägt.
Danach habe ich die Dachhälfte vermittelt , befestigt und mit einem 6er Bohrer und den Dübelmaster pro Seite 2 Löcher von oben durch das Brett in den Giebel gebohrt.
Anschließend werden die Dübel mit der Flachen abgesägten Seite bündig in das Dachbrett geleimt.
Darauf achten das beim Leimen die Dübel bündig anliegen.
Wenn der Leim getrocknet ist , kann man die Dübel von oben ebenfalls schwarz nachstreichen.
Nun kann man dieses Brett von oben abnehmen und die Futterscheune Füllen.

Damit von oben durch den First kein Regenwasser laufen kann , habe ich mir mit 2 Zierleisten einen dichten First gebaut.
Dazu habe ich die Zierleisten etwas länger als das Dach abgelängt . Anschließend 2 Dreiecke zugesägt . Nun wird die Erste Leiste bündig auf die Dreiecke geleimt und anschließend die 2te Leiste.
Damit durch den Raum zwischen den Leisten kein Regenwasser kommt , habe ich in dem V von innen etwas Wasserfesten Leim gegeben um so alles fest zu verschließen.

Wenn die Leisten getrocknet sind , können sie nun auch mit Buntlack nur von oben gestrichen werden . Außerhalb der Dachfläche kann man sie auch schwarz streichen , ebenso die Dreicke.
Jetzt wird die Zierleiste auf einer Seite auf den First geleimt .
Auf die Dachhälfte mit den Dübeln kommt die Seite mit dem Leim.
Alles gut trocknen lassen und fertig ist der First.
Nun konnte ich die Dachhälfte inklusiven First zum befüllen abnehmen und anschließend durch die Dübel wieder aufsetzen.


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Haltepfosten und Platte und Schriftzug

Zum Schluss noch der Standpfosten für das Futterhaus.

Da es doch durch das dicke Massivholz recht schwer ist , habe ich mir für einen Rundpfosten entschieden.
Um ihn von unten befestigen zu können habe ich aus Restholz 3 stk. 10x10 cm Quadrate ausgesägt.

Anschließend habe ich mit der Löchsäge für den Pfosten die größtmögliche Größe ausgesucht und Löcher mittig der Quadrate gesägt .
Damit der Pfosten auch exakt sitzt , musste ich ihn noch etwas oben mit dem Schleifer runter schleifen -
Da man per Hand mit der Löchsäge nie genau gerade sägen kann habe ich hinterher nochmal mit dem Schleifer die überstehenden Kanten der Platten Plan geschliffen.
Um den Halteklotz genau mittig unterm Haus schrauben zu können , habe ich ihn von innen mittig ausgerichtet und angezeichnet.
Anschließend habe ich die Bohrlöcher markiert und von innen nach außen vorgebohrt und versenkt.
Die Schrauben durch die Bohrlöcher so weit geschraubt das gerade die Spitzen unten am Boden zu sehen warn .
Dann habe ich den Halteklotz genommen genau auf die Schraubenspitzen gedrückt . Anschließend habe ich die Schrauben von innen festgezogen.

Nun kann der Rundpfosten von unten in den Halteklotz geschoben werden . Wer möchte kann ihn einleimen , ich hingegen befestige ihn lieber mit einer Schaube , so kann ich jederzeit den Pfosten ersetzen oder abschrauben.

Den Schriftzug FUTTERSCHEUNE habe ich auf Reststücke Zierleiste die ich zuerst pimaldaumen abgelängt habe geschrieben,
Vorher habe ich nur die Vorderseite mit Buntlack gestrichen . Anschließend habe ich mit Bleistift den Schriftzug aufgezeichnet und mit schwarzem Bundlack nachgezeichnet .
Nachdem alles getrocknet war , konnte ich sie auf die Seiten aufleimen



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