Frästisch für kleine Werkstätten und schmalen Geldbeutel

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Klein aber nützlich.
Platzsparend vor die Böcke gehängt
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    25 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Öffentliche Wertung

Ich habe meinen selbst gebauten Frästisch mit zusätzlichem Maßband ausgestattet und dabei wieder mal festgestellt wie leicht doch die Konstruktion herzustellen ist und wie praktisch dieser Tisch doch ist. Leider habe ich vom Bau des Tisches keine weiteren Bilder außer der Nachrüstung der Maßbänder. Da aber der Tisch so etwas von Praktisch ist für kleine Werkstätten oder auf der Baustelle. Habe ich Euch Detailaufnahmen von dem Tisch gemacht, so dass Ihr Ihn mit etwas Geschick nachbauen könnt. Die Idee zum Tisch stammt nicht von mir sondern habe ich als Bild bei Printerest gesehen und anhand des Bildes den Nachbau getätigt. Die Größe liegt in Eurer Entscheidung wie groß er halt werden soll. Ich wollte eigentlich am Anschlag noch Federkämme anbringen, dies habe ich aber unterlassen da ich meine TKS noch zum Frästisch erweitern möchte und die Kämme dann dort verbauen möchte.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Grundplatte und Rahmen

Grundplatte von unten
Aussparungen zum fest Zwingen
Grundplatte mit Loch für Fräserdurchlass von oben
Fräsung für die Maßbänder

Ich habe eine 9 mm Siebdruckplatte für die Grundplatte gewählt dort habe ich mittig im Letzten Drittel ein 40 mm Loch für die Fräser gebohrt (Größe je nach späterer möglichen Fräsergröße) und als Rahmen 40 x 60 mm Rahmenholz genommen auf einer Seite (Spätere Frässeite) habe ich an zwei Stellen das Rahmenholz um 4 x 2 cm ausgeklinkt und dann mit der Ausklinkung zur Platte hin durch die Platte mit Senkkopfschrauben an die Platte geschraubt. Auf der Oberseite habe ich nachträglich noch zwei 2mm Tiefe Nuten links und rechts mit einer kleinen Handfräse und Anschlag eingefräst und dort jeweils ein Maßband eingeklebt. Diese kann man im Netzt für relativ wenig Geld bestellen.

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Anschalg mit Absaugung

Anschlag mit Absaugung
Fräseröffnung am Anschlag
Langloch/ Schlitz für die Verstellung vom Anschlag
Flügelmutter und Unterlegscheibe zum fest ziehen
Stockschraube zum befestigen und verstellen des Anschlages.
Absaugkasten mit HT-Anschlussstutzen

Der Anschlag ist auch aus 16 mm Siebdruckplatte. Dafür wurden zwei Stücke im rechten Winkel verschraubt. Vorher wurde mit einem 50 mm Lochsenker mittig ein Loch geschnitten und vom Rand des Loches angezeichnet und gerade ausgeschnitten. Das gleiche wurde auf dem Auflagebrett am Rand jeweils links und rechts für die Befestigung und Verstellschraube in 8 mm durchgeführt. Der Absaugkasten ist aus 12 mm Siebdruckplatte hergestellt und wurde mit Senkkopfschrauben an den Anschlag mittig im L festgeschraubt. Als Stutzen habe ich einen DN 40 Rohr mit Muffe nach außen verwendet und vor dem Zuschrauben innen und außen jeweils Moosgummi rum geklebt welches das Loch abdichtet und verhindert das der Stutzen rausrutscht. Der Anschlag wird dann mit Hilfe von zwei Flügelmuttern und Unterlegscheibe auf die Grundplatte gesetzt und kann in den Langlöchern/ Stockschraube verstellt werden bzw. festgesetzt werden.

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Befestigung der Fräse

Fräse an der Unterseite des Tisches
Fräsöffnung von oben

Die Fräse wird nun von der Oberseite der Grundplatte mit vier Senkkopfgewindeschrauben und vier Muttern mittig vom Fräsloch unterhalb fest geschraubt.

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Befestigung des Frästisches

Befestigung mit Zwingen an der Tischkannte

Der Frästisch kann nun mit zwei Zwingen an der Tischkante und den beiden Ausschnitten im Rahmenholz unterhalb befestigt werden. Da mein Arbeitstisch teilbar ist und auch auseinander geschoben werden kann ist der Frästisch auf der anderen Seite gestützt. solltet ihr dies nicht haben könnt Ihr den Tisch mit einem Kantholz oder einer Telekopstange abstützen oder größere Zwingen verwenden bzw. einen stärkeren Rahmen bauen.

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Fazit

Klein aber sehr nützlich

Dieser Frästisch ist nicht zu vergleichen mit einem Professionellen/ gekauften oder der Variante in der TKS. Aber er ist trotzdem sehr gut zu händeln und auch schnell montiert und abgebaut und man kann Ihn ohne Probleme Transportieren. Ein weiterer Vorteil ist das er kaum Platz weg nimmt, noch weniger, wenn man die Fräse demontieren würde.
Auch so finde ich, ist der Anschaffungspreis für das Material recht moderat.

Über Kommentare und konstruktive Kritik würde ich mich wie immer sehr freuen.

Grüße aus dem Norden euer Krusse



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