Fototransfer auf Holz

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    5 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Öffentliche Wertung

Ich möchte euch heute mal die Technik Fototransfer auf Holz näher bringen. Ich weiß, auf YouTube gibt es jede Menge Videos über das Thema. Ich wollte es einfach mal selbst ausprobieren, außerdem bekam ich ein Transferset von Aldi mal geschenkt. Ich habe für den ersten Versuch mein Lieblingsfoto aus Hamburg Speicherstadt ausgesucht. Auf dem Foto ist das Wasserschloss zu sehen, welches ein Teekontor beherbergt. Es handelt sich hier um eine Nachtaufnahme mit Langzeitbelichtung. Ich finde das Foto sehr gut gelungen, und bin auch sehr stolz auf dieses Foto.
Ich möchte noch meine eigenen Eindrücke über das Projekt einbringen. Für den ersten Versuch bin ich schon mal recht glücklich über das Ergebnis. Sieht in Original besser aus, als auf dem Bild. Da sind Reflexionen, die einen schlechten Eindruck ermitteln. Ich denke mal, Foto´s mit mehr hellen oder weißen Flächen sind für diese Technik besser geeignet, denn an den hellen Stellen kommt dann eher das Holz und die Maserung durch. Denn dort ist ja keine Farbe. Bei sehr dunklen Bilder wie meines, wird alles überdeckt

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorbereitung der benötigten Utensilien

die benötigten Hauptutensilien für mein Vorhaben

Ich suchte für mein Vorhaben folgende Gegenstände zusammen. Das wären z.B. ein gr. Plastikdeckel für die Nassarbeit, ein Fichtenleimholzrest in etwa der Größe DIN A4, das Fotopotch für den Fototransfer, ein Pinsel für den Auftrag des Mittels, eine Plastikkarte (Tankkarte), Ein Wasserbehälter und ein kleiner Topfschwamm. Natürlich darf das wichtigste nicht fehlen, das Foto, welches ich mit einem Fotokopierer ausgedruckt habe. Wichtig ist, das es sich um einen Laserausdruck handelt, der kann aus einem Drucker oder Fotokopierer sein. Und das allerwichtigste habe ich noch vergessen. Das Bild muß gespiegelt ausgedruckt werden, damit es auf dem Holz wieder richtig aussieht

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Und so habe ich es gemacht. Aufbringen der Vorlage auf Holz

Schleifen des Restholzes
Die Papiergröße aufs Holz übertragen
Fotopotch auf das Holz geben
gleichmäßig verteilen
Ebenso das Foto mit der Foto Potch bestrichen
Das ausgedruckte Bild mit der Fotoseite nach unten auf das Holz gelegt
Die Vorlage mit einer Plastikkarte vorsichtig angedrückt, und gleichzeitig die Luftbasen entfernt
Da ist ein kleiner Unfall passiert. Hier zeigt sich, warum man das Papier nicht bestreichen sollte. Es weicht auf, und ist dann extrem empfindlich

Als erstes habe ich mein Restholz etwas geschliffen, damit die Oberfläche nicht so uneben ist.Das Foto Potch aus der Tube auf´s Holz aufgetragen, und mit einem Pinsel verteilt. Ich habe zusätzlich das Foto bestrichen, was sich aber als nicht so vorteilhaft herrausstellte, da das Papier sehr aufgeweicht ist. Das Bild habe ich dann mit einer Plastikkarte vorsichtig angepresst, damit des plan und ohne Blasen aufgeklebt ist. Oben am Eck konnte man schön sehen, wie empfindlich das nasse Papier war. Beim nächsten Versuch werde ich das Papier nicht mehr bestreichen. Das ganze habe ich dann ca. 24 Std. trocknen lassen

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Freilegen des Bildes

Mit Wasser und einem Schwamm habe ich das Papier aufgeweicht
Wenn es geklappt hat, sieht das Papier richtig dunkel aus
Nun vorsichtig das Papier mit dem Finger weggerubbelt
Die ersten Erfolge sind sichtbar
Ich habe auch mal mit dem Schwamm gerubbelt, was sehr gut ging
Hier kann man noch Papierreste sehen, die sich einfach nicht entfernen liesen. Ich denke mal, der Grund liegt am beschichten des Papiers mit dem Foto Potch. Wieder was gelern
Das sollte natürlich auch nicht passieren. Hier habe ich zuviel gerubbelt, und man sieht das Holz durchscheinen

Nachdem das Bild jetzt absolut ausgetrocknet ist, habe ich mit einem Topfschwamm die Rückseite angefeuchtet, bis es komplett durchgeweicht war. Kann man schön an den dunklen Stellen sehen. Nun habe ich das komplette Papier vorsichtig abgerubbelt.An einigen Stellen wollte sich das Papier einfach nicht entfernen lassen. Ich denke mal, der Grund liegt beim Auftragen der Potche auf das Bild. Sagte ja bereits, ich hätte es nicht machen sollen. Leider ist an einigen Stellen auch vorgekommen, das ich zuviel gerubbelt habe, da schien dann das Holz durch.

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Besäumen des Bildes mit der Handkreissäge

Bild mit Säge besäumt
Kanten schleifen

Zum Schluß habe ich das Bild mit der Handkreissäge noch besäumt. So hatte ich die Möglichkeit, die Fehlerstelle an Rand und Ecken einfach weg zu sägen. Natürlich das Holz noch etwas geschliffen

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Lackieren für den Oberflächenschutz

Hierfür verwendete ich ein wasseröslicher Lack seidenmatt
Mit Flachpinsel den Lack aufgetragen
Sieht noch etwas ungleichmäßig aus
So sieht nun das fertige Ergebnis aus

Mit einem wasserlöslichen Lack habe ich die Oberfläche noch satt bestrichen. Das ganze hat zwei wichtige Gründe. Zum einen soll natürlich die Oberfäche geschützt werden, zum anderen verschwinden die milchig hellen Stellen, die von ganz dünnen Papierresten hervorgerufen wird. Nach dem lackieren sind sie komplett verschwunden


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