Fotohalter mit Teelicht

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    5 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Für meine Mama gibts auch etwas selbstgebautes.

Die mag Kerzen sehr gerne und natürlich auch ihren Enkel. Also...tadaaa ein Fotohalter mit Teelicht :)
Ursprünglich hatte ich gedacht man könne es andersrum aufstellen, sodass das Teelicht das Foto von hinten beleuchtet. Aber das Fotopapier ist zu stark dafür. Man könnte aber dünneres Papier wählen oder etwas anderes als ein Foto einspannen.
Der Abstand zur Kerze ist übrigens ausreichend groß. Also sofern nur ein Teelicht verwendet wird, wird das Acrylglas nicht heiß.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Schrauber
  • Oberfräse
  • Japansäge
  • Lochsäge
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Materialliste
  • 1 x Holzblock (Rest) | Konstruktionsholz (etwa 10 x 10 x 10 cm)
  • 1 x Acrylglas | Acrylglas (PMMA) (10 x 16 cm)
  • 1 x Holzstück | Konstruktionsholz (10 x 1 x 1 cm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Nut in Holzblock sägen

Ich bin - wie ihr vielleicht schon bemerkt habt - ein absoluter Japansägen-Fan.

Diese Säge arbeitet so präzise, das ist wirklich toll.
Ich hätte diese Nut auch mit der Oberfräse herstellen können, aber grundsätzlich bin ich doch auch nach wie vor ein Fan von Handarbeit und habe daher die Handsäge bevorzugt.
Die Nut sollte halbwegs gerade sein und von der Dicke her so, dass ich zwei der dünnen Acrylglasplatten einklemmen kann und diese halten ohne sie nochmal separat befestigen zu müssen.

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Aussparung für Teelicht sägen/bohren/fräsen

Vor lauter Frust habe ich leider keine Fotos vom Herstellprozess gemacht.

Aber so bin ich vorgegangen:
Der Plan war mit dem Forstnerbohrer die 40-45 mm für das Teelicht auszubohren. Da mein größter Forstnerbohrer aber nur 35 mm ist hatte sich das schnell erledigt. Also habe ich Lochsäge ins Bohrfutter gespannt und wollte damit schonmal den Rahmen aussägen. Mittendrin ist das aber kaputtgegangen, also die runde Sägeblattaufnahme hat nicht mehr am Zentrierbohrer gehalten, sodass es sich nicht mehr mitdreht.
Also habe ich doch die Oberfräse rausgeholt und schnell die Aussparung ausgefräst. Ich dachte nur das wäre mit Kanonen auf Spatzen geschossen, aber gut.

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Alles abschleifen und fertig - dachte ich

Die Acrylglasscheiben habe ich übrigens mit dem Cuttermesser zugeschnitten, da ich nicht wollte dass es zu sehr ausfranst. Und das wäre mit der Stichsäge bestimmt passiert.

So, dann noch alles etwas abschleifen, Foto dazwischenklemmen und fertig. Dachte ich.
Naja, nicht ganz. Die beiden Acrylscheiben haben sich nach oben hin aufgebogen. Demnach brauche ich eine Idee um die Scheiben oben zusammenzuhalten. Vielleicht eine Schnur oder ein Gummi?
Ach komm...ich säge mir schnell ein Stückchen Holz zurecht, da ich ebenfalls mit einer kleinen Nut versehe und stecke es oben auf die beiden Scheiben.
Und siehe da - es funktioniert...zwar anders als gedacht, aber okay.
Ich hätte es auch zukleben/-schweißen können, aber ich wollte die Möglichkeit offen halten, dass man das Bild auswechseln kann.


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