Filmlicht

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Das Filmlicht
Filmlicht Filmleuchte Videolicht Videoleuchte Filmscheinwerfer Videoscheinwerfer
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    30 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

In meinem neuen Bastelkeller habe ich zwar ordentlich Deckenbeleuchtung installiert, allerdings habe ich feststellen müssen, dass in manchen Situationen die Belichtungssituation für’s Filmen suboptimal ist.

Nun ist es ja eigentlich state of the art, dass man sich hierzu ein LED-Panel auf ein Stativ setzt. Aber diese LED-Panel, wenn sie einen brauchbaren Lichtstrom abgeben sollen, sind auch nicht ganz preisgünstig. Mit den beiden Energiesparlampen habe ich immerhin fast 5000 Lumen.
So suchte ich nach einer Lösung, wie ich mir ein Filmlicht günstig bauen kann.

Im Fundus meines anderen Hobbys hatte ich noch ein Vorschaltgerät für Kompaktleuchtstofflampen rumliegen, das mal zu einem Aquarium gehörte, das ich außer Betrieb genommen habe. Uund auch entsprechende Röhren hatte ich noch vorrätig.

Ebenso in meinem Fundus, man weiß ja nie, wozu man es mal braucht, hatte ich einen Fuß und die passende Stange eines alten Deckenfluters. Dieser sollte mir hier als Stativ dienen.

Noch etwas Restholz, und der Bau konnte beginnen.

Die Röhren und der Reflektor waren neu, der Rest gebrauchtes Material, so schätze ich die Projektkosten mal auch ca. 30€

Die hier verwendeten Röhren hatte ich noch aus der Aquaristik übrig und sie haben einen warmen, leichten rötlichen Farbton. Tageslichtröhren hatte ich nicht mehr zur Hand, werde mir die aber bei Gelegenheit besorgen und ausprobieren.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Bohrschrauber
  • Tischkreissäge
  • Tischbohrmaschine
  • Dremel
  • Dekupiersäge
  • Metallsäge
  • Feilen
  • Schraubstock
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Materialliste
  • Kantholz
  • diverse Holzreste
  • Schlossschrauben M8
  • Energiesparlampen | 36W
  • Vorschaltgerät
  • Aquariumreflektor
  • Standfuß eines Deckenfluters

Los geht's - Schritt für Schritt

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Zentrale Befestigungseinheit

Das Kantholz
Der Standfuß
anzeichnen
anzeichnen
Bohren mit Forstnerbohrer
Passprobe
Stirnseite anzeichnen
Ständer zu klein
Ständerumbau
Ständer einspannen
ausrichten
bohren
Schraubenlöcher anzeichnen
Schraubenlöcher anzeichnen
Schraubenlöcher bohren
Zentrales Schraubenloch bohren
der "Gewindeschneider"
Gewinde einschneiden
Gewinde einschneiden
das sitzt
senken für Gewindeeinsätze
Gewindeeinsätze einsetzen
Gewindeeinsätze eindrehen
Schrauben eindrehen
warum schief?

Ein Stück Kantholz aus der Restekiste hatte genau die richtigen Maße, um es für die zentrale Befestigungseinheit zu nutzen.

Zentralloch
Mit einem Forstnerbohrer (40mm) bohrte ich ein Loch, um den Block auf die Lampenstange schieben zu können.

Auslegerlöcher
Um seitlich die Auslegerstangen einschieben zu können, musste ich relativ lange Löcher gerade in den Block bohren. Die maximale Höhe meines Bohrständers reichte dazu nicht aus.
Also musste ich erst mal meinen Bohrständer umbauen, damit auf der „Rückseite“ bohren konnte. Den Bohrständer befestigte ich dann auf dem Werktisch so, dass der Bohrer über dem am Werktisch integrierten Schraubstock positioniert war. Dadurch wurde der Bohrständer zwar nicht höher, aber ich konnte das Werkstück absenken.

Das Kantholz spannte ich mit Hilfe eines Winkels genau senkrecht ein, und so konnte ich mit dem 16mm Schlangenbohrer die Löcher bohren.

Damit die Ausleger fixiert werden können, mussten jeweils noch senkrecht zu den Löchern für die Auslegerstangen Löcher für die Schrauben gebohrt werden.

Fixierungsschrauben
An der zentralen Befestigungseinheit brauche ich drei Schrauben. Eine zentrale Schraube, um den Block an der Mittelstange zu befestigen, und zwei für die Ausleger.

Für die zentrale Schraube, so überlegte ich mir, müsste ein Holzgewinde ausreichend sein. Auch weil die Rest-Materialstärke am Kantholz die Verwendung der Eindrehgewindebuchsen nicht erlaubte. Das Gewinde schnitt ich einfach mit einer normalen Schraube vor.

Die Fixierschrauben für die Ausleger sollten aber Eindrehgewindebuchsen erhalten. Auch wenn ich mit diesen Teilen etwas auf Kriegsfuß stehe: hat jemand einen Tipp, wie man die gerade in das Holz bekommt? Das Führungsloch war definitiv gerade.

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Lampenhalterung

Zuschnitt aus Kantholz
Mitte anzeichnen
Durchgangslöcher bohren
Die Lampen
Reflektor
Reflektor abmessen
und anzeichnen
auseinander trennen mit dem Dremel
auseinander trennen mit dem Dremel
auseinander trennen mit dem Dremel
auseinander trennen mit dem Dremel
Kanten entgraten
Stabilisierungsbrett
Brettchenzuschnitt
Brettchenzuschnitt
Brettchenzuschnitt
Brettchenzuschnitt
Brettchenzuschnitt
Brettchenzuschnitt
Brettchenzuschnitt
Brettchenzuschnitt
Brettchen und Auslegerblock zusammenbauen
markieren
fixiert und verschraubt
verschrauben
senken
Eindrehgewindeeinsatz
Gewindeeinsatz einschrauben
Reflektor befestigen

Auslegerblöcke
Aus einem weiteren Stück Kantholz sägte ich noch zwei kleinere Blöcke für die Ausleger.
In diese wurden durchgängig Löcher zur Durchführung der Auslegerstangen gebohrt und auch wieder senkrecht dazu Löcher für Schrauben zur Fixierung

Reflektor zuschneiden
Damit nicht ein Teil des Lichtes, das nach hinten abgestrahlt wird, ungenutzt zu lassen, wollte ich hinter die Röhren noch Reflektoren setzen.
Ich hatte noch einen Aquarienreflektor, der allerdings zu lang für eine Röhre war. Allerdings war er mehr als doppelt so lang. Also schnitt ich mit der kleinen Dremel-Trennscheibe den großen Reflektor auf zwei kleine passende Reflektoren zurecht.

Tragebrettchen
Der Reflektor alleine ist nicht stabil genug, um die Lampe zu halten. Um die Konstruktion etwas steifer zu machen, wollte ich den Reflektor mit einem Brett unterfüttern.
In meinem Holzlager habe ich noch Bretter einer alten Holzedecke, Nut- und Feder-Material.

Daraus schnitt ich mir mit der Tischkreissäge passende Brettchen zurecht. Zunächst schnitt ich rechts und links Nut- und Feder ab, das dies eher stört. Dann brachte ich die Brettchen auf passende Länge und Breite.

Halterung zusammenfügen
Erst schraubte ich die Auslegerblöcke auf die Brettchen. Dazu markierte ich die von mir gewünschte Stelle, fixierte den Block mit einer Zwinge, und schraubte die beiden Teile mit einer Spanplattenschraube zusammen. Nach Lösen der Zwinge dann noch mit einer zweiten Schraube.

Um die Auslegerblöcke fixieren zu können, drehte ich in die dafür vorher gebohrten Löcher Eindrehgewinde.

Mit kurzen Rückwandschrauben schraubte ich dann die Reflektoren auf die Trägerbrettchen. Rückwandschrauben deshalb, weil die einen schönen flachen Kopf haben und der Leuchtstoffröhre somit nicht im Weg sind.
Dann bohrte ich noch die Löcher, um später auch die Röhren befestigen zu können. Jeweils zwei Stück an jedem Ende.

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Schraubenköpfe

Anzeichnen mit Schablone
bohren
ausschneiden mit der Dekupiersäge
Knopf könnte runder sein
Vorrichtung anzeichnen
Vorrichtung anzeichnen
bohren
Knopf einsetzen
schleifen
geschliffene Knöpfe
Schlossschrauben vorbereiten
Schrauben in Knopf einstecken
Unterlegscheibe
Mutter
Mutter angezogen
und Schraubenkopf eingezogen
Schrauben wieder eindrehen

Für die Fixierschrauben verwendete ich Schlossschrauben. Dafür brauchte ich aber noch handliche Griffe. Ich wollte keine aufwändige Rändelknöpfe bauen, einfache runde Knöpfe würden es auch tun.

Ich nahm wieder von dem Nut- und Federholz, das ich schon für die Brettchen genutzt hatte und zeichnete mit einer Schablone Kreise auf. Bei den Kreisen markierte ich auch den Mittelpunkt und bohrte jeweils ein Loch für die Schrauben.
Die Kreise schnitt ich dann auf der Dekupiersäge aus.
Damit die Knöpfe noch etwas runder werden, habe ich sie an meinem selbstgebauten Tellerschleifer in Form gebracht.
Dazu montierte ich die Knöpfe auf ein Brettchen, das ich im richtigen Abstand fixierte und drehte damit die Knöpfe an der Schleifscheibe, bis sie rund waren.

Ich steckte die Schlossschrauben durch die Knöpfe. Auf das Gewinde steckte ich eine Unterlegscheibe und eine Mutter. Die Mutter drehte ich fest an, wodurch sich der Vierkant der Schlossschraube ins Holz zog und Drehknopf und Schraube damit verbunden waren.

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Auslegerstangen

Länge bestimmen
ablängen
entgraten

Für die Auslegerstangen fand ich in meinem Materialvorrat eine verchromte Metallstange. Die Herkunft weiß ich nicht mehr.
Die Stange maß ich ab und sägte sie mit einer Metallsäge zu. Die Enden habe ich noch mit einer kleinen Feile entgratet.

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Endmontage und Funktionserklärung

das fertige Gebilde von hinten
Die Auslegerstangen werden von den Schrauben gehalten
die Lampen können einzeln gekippt werden
und auch auf der Auslegerstange verschoben
Die Höhe der Beleuchtung kann angepasst werden.
Das Vorschaltgerät am Sockel
die losen Kabel
Befestigung der Röhren mit Kabelbindern
Die Lampe wird oben und unten in den Kabelbinderschlaufen gehalten
Die Lampe wird oben und unten in den Kabelbinderschlaufen gehalten
Die Rückwandschrauben
Assymetrische Reflektoren
fertige Filmleuchte

Von der Endmontage ist mir leider Bildmaterial durch einen technischen Fehler verloren gegangen. Ich versuche es aber am fertigen Objekt zu erklären. (Näheres in den Bildunterschriften.)

Die Ausleger habe ich mit den dafür zugeschnittenen Stangen an der zentralen Befestigungseinheit fixiert.

Die Energiesparlampen sind einfach mit Kabelbindern befestigt. Die Fassung der Lampen habe ich oben vorgesehen, damit die Lampen nicht nach unten aus den Kabelbindern schlüpfen können.

Das Vorschaltgerät habe ich unten am Sockel des ehemaligen Deckenfluters befestigt, auch hier kamen wieder einfache Kabelbinder zum Einsatz.
Mit den losen Kabeln sieht das zwar etwas unordentlich aus, was mich auch etwas stört, aber damit habe ich die größtmögliche Flexibilität was die Höhenverstellung, die Weitenverstellung und auch den Austausch der Ausleger angeht. Im Nachhinein habe ich zumindest noch die beiden Kabel zusammengebunden, dass es nicht ganz so wild aussieht und auch die Gefahr geringer ist, dass ich den Kabeln hängen bleibe.

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Warnhinweis!

Elektroarbeiten sollten nur von Fachleuten durchgeführt werden oder von einem Fachmann überprüft werden!

Das Vorschaltgerät für die Leuchtstoffröhren wurde in diesem Projekt nicht technisch verändert und die Leuchtstoffröhren werden mit den vorgesehenen Fassungen des Vorschaltgerätes betrieben.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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