Fenstereinbau und Holzverkleidung - Teil 2 "Umbau einer Werkstatt"

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    300 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Öffentliche Wertung

Nachdem ich in Teil 1 „Umbau einer Werkstatt“ mir eine Werkbank gebaut habe, die ich zu allen Arbeiten auch benötige, folgt nun die Hauptarbeit mit Einbau eines Fensters und Stellen einer Holzverkleidung für die Innenwände. Ich habe mich für eine Holzwand entschieden, weil man gerade in der Werkstatt frei ist, allerlei Gegenstände an die Wand zu hängen bzw. zu platzieren.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Schlagbohrmaschine
  • Akku-Schrauber
  • Kapp- und Gehrungssäge
  • Steinbohrer
  • Holzklötze und Keile
  • Schrauben
  • Dübel
  • Hammer
  • Wasserwaage
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Materialliste
  • 1 x Fenster (1000 x 750 mm)
  • 6 x Metallrahmendübel (10 x 152 mm)
  • 1 x Fenstergriff (ist meistens nicht enthalten)
  • 1 x Montageschaum (1 Dose)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Entfernen der vorhandenen Glasbausteine

1.) erst einmal musste ich die Glasbausteine vorsichtig entfernen. (Die hatte ich von Anfang an nicht gemocht.) Zum Glück waren die beiden senkrechten Seiten gerade und im Wasser. Da das Fenster 2-3 mm zu groß für die entstandene Öffnung war, musste ich auch die darunter vermauerte 11,5ér Kalksandsteine entfernen. !!Achtet bitte darauf, dass um das neu einzubauende Fester einige cm. Luft verbleiben!!(nicht so wie bei mir – bin kein großer Verputzer) Das Fenster arbeitet bei großer Hitzeeinwirkung noch etwas nach. Bei mir durch langes Vordach geschützt.

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Einbauen und fixieren

2.) Um das neue Fenster leichter einbauen zu können, trennte ich Rahmen und Flügel. (Griff einbauen und wie hier bei einem Dreh-/ Kippfenster den oberen Splint nach unten herausziehen. Das Fenster öffnen und ab kippen. Jetzt kann man auch den Flügel vom unteren Splint entfernen. 3.) Die Löcher habe ich im Rahmen erst, nach Vorgabe des Herstellers, vor gebohrt und dann den Rahmen in der Öffnung, 5 cm vom Außenrand, leicht mit Keilen fixiert. Mit der Wasserwaage wurde nun das Ganze senkrecht und waagrecht ausgerichtet. Wichtig dabei ist allerdings, dass die Keile den Rahmen tatsächlich nur fixieren und es nicht zu Spannungen kommt, durch die sich der Rahmen verziehen könnte.

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Kontrolieren, Befestigen, Nachjustieren

4.) Nachdem ich, mit einem ausreichend langen Steinbohrer die Löcher in die Wand gebohrt hatte, konnte ich den Rahmen mit 6 Metallrahmendübel (10 x 152 mm) endgültig befestigen. Den Flügel dann in umgekehrter Reihenfolge wieder eingebaut. !!Achtung die Dübel kann man ganz schwer wieder entfernen. Daher vorher alles noch einmal nach kontrollieren.!! Zum Schluss füllte ich die Zwischenräume mit Montageschaum aus. Am nächsten Morgen schnitt ich dann den überstehende Schaum bündig mit einem Messer ab..

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Fensterumrandung Innen

5.) Da ich die Holzwand innen schon soweit fertig hatte, konnte ich dann ohne große Schwierigkeiten die Fensterbank sowie die Umrandung anbringen und verschrauben. Später werde ich, mit Holzwinkel-Leisten, die Fenster-Umrandung noch farblich absetzen.

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Innenwandverkleidung

6.)Zuerst dübelte ich alle 50 cm Dachlatten senkrecht an die Wand. – Als Abstandshalter verwendete ich 2 Styroporplatten. Diese eignen sich besonders gut, wenn man alleine arbeitet. Wegen der eventuellen entstehenden Feuchtigkeit (Wärmegefälle) verlegte ich die OSB- Platten waagrecht mit einem Boden- und Deckenabstand von ca. 2-3 cm. Die Luft kann dann hinter der Wand zirkulieren. (Bild folgt)


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