Fellbacher Wedderschdoi (Fellbacher Wetterstein)

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Schwäbischer Wetterstein
  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    1 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Es war mal wieder Wichtelzeit. Und als ich meinen Wichtelempfänger erfahren habe, musste ich mir natürlich was passenden ausdenken.

Ich hatte die Idee einen Wetterstein zu bauen und zeige hier die Entstehung.

(Für die ungeduldigen Leser enthält der erste Arbeitsschritt eine Kurzbeschreibung)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Kurzbeschreibung

Die Grundplatte schnitt ich aus Kiefernsperrholz zu, Querbalken und Rückenstütze aus einer Dachlatte.
Die Rundungen des Querbalken schnitt ich mit der Dekupiersäge, die Nut zum Verbinden mit der Tafel mit der TKS.
Auf der Rückseite befestigte ich zu Stabilität noch eine Stützlatte.
Die Schrift übertrug ich mit Kohlepapier und malte sie mit Abtönfarbe nach.
Zum Schluss befestigte ich den Stein an einer Kette und diese am Querbalken.
Der Wetterstein kann mit Winkel an der Rückseite auf einem Pfosten befestigt werden.

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Vorlage

Die Vorlage für den Text des Wettersteins habe ich mir am Rechner erstellt.
Die Schriftart ist dabei nicht so wichtig, mir ging es darum, Zeichen und Zeilen in den richtigen Abständen zu haben … und meine Handschrift ist jetzt auch nicht die dekorativste …

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Material

Die Basistafel habe ich aus einem Kiefernsperrholz geschnitten, das schon einigermaßen wetterfest ist.
Der obere Querbalken entstand aus einer Dachlatte.
Das wichtigste: der Stein!
Etwas Kleinmetall wurde noch verbaut: eine Kette und zwei Winkel.
Zum Übertragen der Schrift etwas Kohlepapier und schließlich etwas Farbe.

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Holzzuschnitt

Die Kiefernsperrholzplatte war gleich zugeschnitten. Ich habe ca. das Format A3, also 30cmx40cm gewählt. Das Format war auch dem geschuldet, dass das Ganze auch noch verschickt werden musste.

Die Dachlatte habe ich erst einmal grob auf Länge geschnitten.

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Der Querbalken

Die Dachlatte wollte ich nicht einfach in der ursprünglichen Form lassen. Aber zu verschnörkelt sollte es nicht werden. Ziel war eine einfach gehaltene, aber doch dekorative Form.
Mit dem Zirkel zeichnete ich an den Enden also Rundungen an, die ich später an der Dekupiersäge ausschneiden wollte.

Der Querbalken sollte den Stein tragen. Aber die Gesamtkonstruktion wird an der Rückseite der Tafel hängen. Also müssen Tafel und Querbalken gut miteinander verbunden sein.
Dazu schnitt ich an der TKS in die Dachlatte ein Nut von der Stärke des Sperrholzes, um sie später zu verleimen und zu verschrauben.

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Stützlatte

Auf der Rückseite der Tafel wollte ich noch eine Stützlatte anbringen. Sie sollte für zusätzliche Stabilität sorgen und daran soll der Wetterstein später auch aufgehängt werden.

Ich längte noch ein Stück Dachlatte so ab, dass es etwa eine Handbreit oberhalb der Unterkante der Tafel enden sollte.
Ich wollte nicht die komplette Stärke der Dachlatte, also trennte ich sie noch einmal längs auf.

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Schleifen

Nun, da der Zuschnitt soweit abgeschlossen war, ging es ans Schleifen, um auch schöne Oberflächen zu haben.

Dabei habe ich an die Stützlatte noch eine Abflachung geschliffen, um sie von der Stärke an den Anschluss zum Querbalken anzupassen.

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Verleimen von Tafel und Querbalken

Nun verleimte ich den Tafel und Querbalken. Dazu gab ich großzügig Leim in die gesägte Nut und verstrich den Leim darin gleichmäßig.
Für den Außenbereich nahm ich natürlich wasserfesten Holzleim.
Mit Zwingen musste der Leim dann erst einmal abbinden.

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Stützlatte anbringen und Querbalken verschrauben

Die Stützlatte sollte auf der Rückseite der Tafel mittig sitzen.
Nachdem ich alles ausgemessen und angezeichnet hatte bohrte ich erst einmal die Löcher vor uns senkte sie etwas.
Da ich hier ja nur relativ kurze Schrauben verwenden konnte, das Sperrholz hat ja nur 8mm, habe ich zur Stabilität 8 Schrauben verwendet. Die Hebelwirkung, die der Stein an der Kette später haben wird, wenn er sich vielleicht noch im Wind bewegt, ist nicht zu unterschätzen.

Dann leimte ich die Stütze fest, bevor ich sie verschraubte.
In dem Zuge verschraubte ich dann auch noch den Querbalken, zusätzlich zur Verleimung, mit der Tafel.

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Es wird weiß

Zum einen aus optischen Gründen, andererseits zum Schutz strich ich die Konstruktion nun mit weißer Wetterschutzlasur.
Die Lasur ist nicht deckend, so dass die Maserung noch schön zu erkennen ist.

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Beschriften

Die ausgedruckte Vorlage habe ich mit Kohlepapier auf die Tafel übertragen. Vorlage, Kohlepapier und Tafel habe ich dafür mit Kreppband gegen Verrutschen gesichert.
Ich habe mir als Hilfe eine kleine Handballenauflage gebaut, dass ich mit der Hand nicht zu viel Kohleabrieb auf die Tafel verschmiere.

Mit einem dünnen Pinsel und Abtönfarbe für den Außenbereich habe ich dann die Schrift nachgemalt.

Einen Kalligraphiewettbewerb werde ich damit nicht gewinnen, aber ich denke, man kann den Text entziffern.

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Stein aufhängen

Den Stein habe ich erst mal von ziemlich viel Dreck befreit.
Nachdem ich eine passende Position gefunden habe, wie er gut hängen könnte, habe ich mit einem einfachen Steinbohrer und der Schlagbohrmaschine ein Loch gebohrt und einen Dübel darin versenkt.
In den Dübel schraubte ich eine Ringschraube.
Mit einer Zange bog ich die Öse etwas auf, um die Kette einzufädeln und bog sie dann wieder zu.
Das gleiche machte ich mit einer Ringschraube am anderen Ende der Kette, die ich dann in den Querbalken von unten einschraubte, nachdem ich auch dort vorgebohrt hatte.

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Winkel anbringen und Tafel aufhängen

An die vorgesehene Position schraubte ich nun auf der rückwärtigen Stützlatte die Trägerwinkel an.
Hier zeigt sich auch, warum ich die Stützlatte benötigte: die Winkel hätte ich mit zu kurzen Schrauben in dem 8mm Sperrholz nicht ausreichend stabil befestigen können..

Probeweise schraubte ich den Wetterstein dann auf ein Stück Pfosten, das ich noch rum liegen hatte.

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Fertig

Nun war mein Wichtelgeschenk fertig.
Ich hoffe, dass es am Zielort einen schönen Platz im Garten finden wird.


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