Erweiterung Arbeitstisch Kappsäge GCM 8 SJL + GTA 2600 - Version 2.0

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Erweiterung des Kappsägen-Arbeitstisches um seitlich verschiebbare Auflageflächen mit Stauboxen, entnehmbare mittlere Auflageflächen, untere Ablage und Utensilienbox
die seitlichen Auflageflächen lassen sich stufenlos in jede beliebige Postionen verschieben
zum Verstellen der Gehrungswinkel können die mittleren Auflageflächen mit einfacher Handhabung abgenommen und wieder aufgesetzt werden
beidseitig stufenlos verstellbare Auflageflächen
beidseitig zu öffnende Auflageflächen
die seitlichen Auflageflächen können als zusätzlicher Stauraum für Kleinwerkzeuge, Maßbänder usw. genutzt werden
verschieben oder Entnehmen - der Möglichkeit sind keine Grenzen gesetzt und somit jede Einsatzmöglichkeit garantiert
die Möglichkeit, die Kappsäge auf den maximalen Winkel einzustellen, ist weiterhin gegeben
die Möglichkeit, die Kappsäge auf den maximalen Winkel einzustellen, ist weiterhin gegeben
weiterhin volle und uneingeschränkte Nutzbarkeit der Kappsäge auch ohne die Auflageflächen
verschieben der Seitenauflagen in jede beliebige Postion
verschieben der Seitenauflagen in jede beliebige Postion
zusätzliche Ablagefläche unterhalb der Kappsäge
Utensilienbox für den direkten Zugriff auf Bleistifte, Maßband etc.
Übrigens > im Bedarfsfall, z.B. für den Transport zu anderen Baustellen o.ä., lassen sie alle Elemente relativ schnell und einfach ab- und wieder anbauen!
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    60 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Wie in meinem am 10.12.2018 veröffentlichten Projekt  "Erweiterung Arbeitstisch Kappsäge GCM 8 SJL - Version 1.0" bereits angekündigt, hier nun die von mir weiter entwickelte und verbesserte Variante der Erweiterung für die Bosch Professional Kappsäge GCM 8 SJL inkl. des Arbeitstisches GTA 2600 als Version 2.0


Nachdem ich die erste Ausfertigung fertig und das erste Mal richtig in Gebrauch genommen hatte, habe ich festgestellt, dass das Handling zum Versetzen der Auflageflächen seitlich der Sägeplatte nicht ausreichend genug durchgedacht gewesen und noch verbesserungswürdig ist. Zudem hatte ich beim Festlegen der Löcher zum Verstellen der linken Auflagefläche nicht aufgepasst, so dass diese beim Einsetzen in die vordere Position nicht bündig an dem Sägetisch anliegt. Auch hätte ich mir durch das Fräsen einer entspr. tiefen Nut an den Innenkanten der Deckplatten von unten auf der gesamten Länge das doch recht umständliche Ausstemmen der Auskerbungen mit dem Stechbeitel sparen können.

Die Lösung zur Perfektionierung hatte ich auch dieses mal wieder direkt vor Augen:
ein Schienensystem für die Auflageflächen

Vorteile und Verbesserungen:

  • die Auflageflächen müssen zum Verstellen der Positionen nicht mehr herausgenommen und wieder eingesetzt werden
  • anstelle der bisher nur drei möglichen Verstellpositionen können die Auflageflächen auf jede beliebige Position geschoben werden
  • indem die Deckel der Auflageflächen nicht fest mit den Sockeln verbunden, sondern mit Scharniere versehen werden, entsteht zusätzlicher Stauraum zur Aufbewahrung und Unterbringung von kleineren Werkzeugen, Messschieber u.ä. oder Dingen, die auf die Schnelle niemand anderes finden soll (Kronjuwelen, Schwarzgeld, geheime Tagebücher usw. - kleiner Scherz meinerseits :-D )

Mit dem Wissen, was ich verbessern kann, habe ich mich im ersten Schritt an dem PC gesetzt und genaue Skizzen und bemaßte Zeichnungen entworfen. Vorher sich die Zeit zum Planen zu nehmen, spart nicht nur hinterher Zeit und Ärger wegen evtl. Fehler, sondern sind und waren immer hilfreich, um

  1. eine genaue Aufstellung der benötigten Materialien und somit auch der Kosten zu bekommen
  2. die Größen der benötigten einzelnen Holzplatten zu ermitteln und u.a. daraus eine Skizze zu erstellen, aus der hervorgeht, wie ich diese aus einer großen Holzplatte mit möglichst wenig Verschnitt erhalte
  3. plangemäß das gewünschte Ergebnis zu erzielen 
  4. und letztendlich diese in die einzelnen Arbeitsschritte der Projektbeschreibung zum besseren Verständnis für alle Interessierten mit einzubringen

Du brauchst

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Werkzeuge
  • POF 1200 AE  - Fräse (elektrisch)
  • PST Universal+  - Stichsäge, Feinschnittsäge/Säge mit NanoBlade-Technologie (elekt
  • PSR 14,4 LI-2  - Bohrschrauber, Bohrmaschine, Schlagbohrschrauber (Akku)
  • PSM Primo  - Schwingschleifer, Multischleifer (elektrisch)
  • PBS 75 A  - Band- und Varioschleifer (elektrisch)
  • Mehrzwecksauger WD 6 P Premium
  • GTA 2600
  • GCM 8 SJL Paneelsäge
  • PTS 10 T Tischkreissäge
  • Zollstock
  • Maßband
  • Holzleim
  • Metallkleber
  • Pinsel für Lacke
  • Holzhammer/Tischlerhammer
  • Metallfeile
  • Metallbohrer
  • Holzbohrer
  • Anreißstift
  • Senkbohrer
  • Wasserwaage
  • Messschieber
  • Winkellineal
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Materialliste
  • 1 x Multiplexplatte 15mm | Holz (1000 x 450 mm)
  • 4 x Siebdruckplatte 15mm | Holz (56 x 245 mm)
  • 4 x Siebdruckplatte 15mm | Holz (56 x 470 mm)
  • 2 x Siebdruckplatte 15mm | Holz (202 x 500 mm)
  • 2 x Siebdruckplatte 15mm | Holz (285 x 500 mm)
  • 4 x Siebdruckplatte 15mm | Holz (40 x 500 mm)
  • 2 x beliebige Holzplatte (Spanplatte o.ä.) | Holz (215 x 470 mm)
  • 1 x Siebdruckplatte 15mm | Holz (227 x 446 mm)
  • 4 x Siebdruckplatte 15mm | Holz (71 x 71 mm)
  • 4 x Siebdruckplatte 15mm | Holz (71 x 160 mm)
  • 1 x Multiplexplatte 15mm | Holz (400 x 900 mm)
  • 2 x Kantholz Fichte/Kiefer 34x34mm | Holz (400 mm)
  • 2 x Kantholz Fichte/Kiefer 34x34mm | Holz (283 mm)
  • 4 x Kantholz Fichte/Kiefer 34x34mm | Holz (260 mm)
  • 1 x Multiplexplatte 15mm | Holz (110 x 250 mm)
  • 2 x Multiplexplatte 15mm | Holz (90 x 250 mm)
  • 2 x Multiplexplatte 15mm | Holz (33 x 140 mm)
  • 4 x Alu-L-Winkel 1,5 x 15 x 15mm | Metall (500 mm)
  • 20 x Senkkopfschrauben | Metall (2,5 x 20 mm)
  • 20 x Senkkopfschrauben | Metall (4,0 x 40 mm)
  • 20 x Senkkopfschrauben | Metall (3,5 x 25 mm)
  • 6 x Senkkopfschrauben | Metall (5,0 x 40 mm)
  • 4 x Senkkopfschrauben | Metall (6,0 x 60 mm)
  • 2 x Schlossschrauben M6 | Metall (6 x 45 mm)
  • 86 x Holzdübel | Holz (6,0 x 30 mm)
  • 4 x Klappscharniere | Metall (40 x 60 mm)
  • 2 x Möbel-Klappverschlüsse | Metall
  • 1 x Holzleim | Klebstoff
  • 1 x Klarlack / Parkettlack | Farben & Lacke
  • 1 x Metallkleber | Klebstoffe

Los geht's - Schritt für Schritt

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Anmerkung zum Umfang der einzelnen Arbeitsschritte

Weil es mir zur Erklärung vorweg wichtig zu schreiben ist und es aufgrund der eigeschränkten, maximal möglichen Zeichenanzahl in der Projektbeschreibung nicht möglich war, es dort noch mit unterbringen, hier eine Anmerkung meinerseits zum Umfang der einzelnen Arbeitsschritte:


Wenn sich evtl. auch der eine oder andere daran stoßen sollte, dass ich recht viele Fotos in den Arbeitsschritten eingestellt habe, kann ich dazu erklären, "Bilder sagen oftmals mehr, als Worte" und sicherlich fällt es einigen einfacher, die einzelnen Arbeitsschritte anhand von Bildern nachzuvollziehen, als sich durch die Erklärungen zu lesen. Zudem ist es mein Ziel, auch den Usern mit geringen Vorkenntnissen meine Projektbeschreibungen folgen und evtl. daraus etwas lernen zu können.

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Anbringen der Grundplatte auf den Bosch Professional Arbeitstisch GTA 2600

Skizze 1.0 - Vorgabe der Bohrungen
Außenmaße der Kappsäge ermitteln
Eckmarkierungen auf die Grundplatte auszeichnen
Kappsäge zwischen die Markierungen aufsetzen und mit einem Anreißstift die Bohrungen auf der Grundplatte markieren
werkseitig beiliegenden M6x25mm Schrauben gegen M6x40mm Schlossschrauben austauschen und bei denen das Gewinde bis nach unten nachschneiden
Grundplatte auf die Auflagen des Arbeitstisches GTA 2600 auflegen
Kappsäge durch die Schrauben auf die Grundplatte aufsetzen und mit den Muttern fest verschrauben
Bosch Professional Arbeitstisch GTA 2600 mit Erweiterung um die Grundplatte

Material
  • 1 Multiplexplatte 15x550x1000mm
  • 2 Schlossschrauben M8 x 45mm - Vollgewinde

Anmerkung:
Da die Kappsäge auf die Aufnahmen des Arbeitstisches GTA 2600 um die 15mm dickere Multiplexplatte höher zu stehen kommt, müssen die beiden vorderen M8x26mm Originalschrauben gegen 40mm längere M8 Schlossschrauben ausgetauscht werden.

Arbeitsschritte Step-by-Step

  1. Kappsäge von dem Arbeitstisch GTA 2600 abnehmen und zu den Seiten mittig auf die Multiplexplatte aufsetzen (Bild 2)
  2. äußere Maße der Kappsäge ausmessen
  3. den Abstand festlegen, den die Kappsäge vorne auf der Grundplatte haben soll
  4. die exakten Markierungen an beiden Seiten anzeichnen
  5. mit einem Anreißstift die Montage-Bohrungen auf die Multiplexplatte markieren
  6. an den Markierungen 8,5mm große Löcher durchbohren (also 0,5mm größer, als die Schraube)
  7. bei den beiden neuen, 45mm langen 8mm Schlossschrauben mit einem Gewindeschneider das Gewinde bis nach unten eindrehen und gegen die Originalschrauben in Aufnahmen der GTA 2600 austauschen
  8. Multiplexplatte mit Klarlack lackieren (siehe Arbeitsschritt 3 - Tipp zum Lackieren von Holz)
  9. Multiplexplatte durch die Bohrungen über die Schrauben auf die Aufnahmen der GTA 2600 aufsetzen, dann die Kappsäge und mit den Unterlegscheiben und Muttern festschrauben

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Grundsätzliches zu den seitlichen und mittigen Auflageflächen

Die seitlichen Auflageflächen dienen zur Vergrößerung der Sägeplatte der Kappsäge. Zwar kann man bei der GCM 8 SJL die Seitenteile herausziehen und damit die Auflagefläche verlängern, jedoch sind diese Seitenteile recht klein. Zudem haben gerade breitere Holzstücke eine zu kleine Auflagefläche und kippen beim Sägen schnell weg, was durch diese Erweiterungen verhindert wird.

Lösungen dieser Probleme sind die bündig verlaufenden, seitlichen und die mittleren Auflageflächen.

Dadurch, dass alle Elemente einzeln stufenlos verschiebbar sind und/oder entnommen werden können, gibt es keine Einschränkungen bei den Winkeleinstellungen der Kappsäge.


Durch die Verbindung der Deckel auf die Sockel der seitlichen Auflageflächen mit Scharnieren erhält man zusätzlichen Stauraum für Kleinteile u.ä.

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seitliche Auflageflächen - Teil 1: Führungsschienen und Bodenplatte

Skizze 2.1 - Zuschnitt der einzelnen Elemente
Skizze 2.2 - Führungsschienen und Bodenplatte
20mm breite und 3mm tiefe Nut in die untere Längsseite der Führungsschienen fräsen
Alu-L-Winkel an einer Seite vorbohren und die Löcher senken
Alu-L-Winkel mit Metallkleber an die Bodenplatte kleben
die Alu-Winkel mit Hilfe der Führungsschienen und Schraubzwingen fest an die Bodenplatte pressen bis der Kleber einigermaßen getrocknet ist
Führungsschienen an die Kappsäge anlegen und fixieren
Bodenplatte mit dem Alu-Winkel unter die Nut der Führungsschiene schieben
Bodenplatte bis an die Führungsschiene anlegen
äußere, vorgebohrte Führungsschiene anlegen und verschrauben
bündig in der Führungsschiene laufende Bodenplatte
bündig in der Führungsschiene laufende Bodenplatte
die Stellen auf der Führungsschiene anzeichnen, wo die Auszugsschienen der Kappe entlangführen
die markierten Stellen aussägen und wieder auf der Grundplatte festschrauben
Seitenteile der Kappsäge lassen sich so immer noch komplett herausziehen
Bodenplatte zwischen die Führungsschienen einsetzen

Material

  • 1 Siebdruckplatte 15mm 830x1250mm
  • 4 Alu-L-Winkel 1,5x15x15mm
  • 28 Senkkopfschrauben 2,5x20mm
  • 20 Senkkopfschrauben 3,0x25mm
  • Metallkleber

Arbeitsschritte Step-by-Step
zu verwenden Elemente: C + E
  1. die einzelnen Elemente wie in Skizze 2.1 angegeben zuschneiden
  2. in die untere Längsseite der Führungsschienen (E) jeweils eine 20mm breite und 3mm tiefe Nut fräsen
  3. die Alu-L-Winkel an einer Seite vorbohren und die Löcher senken
  4. mit Metallkleber die Alu-L-Winkel an die Längsseiten der Bodenplatte (C) kleben
  5. mit Hilfe der Führungsschienen (E) und Schraubzwingen fest an die Bodenplatte (C) pressen bis der Kleber einigermaßen getrocknet  ist
  6. anschließend mit 2,5x20mm Senkkopfschrauben die Alu-Winkel zusätzlich an die Bodenplatte festschrauben
  7. Führungsschienen mit einem 3mm Bohrer vorbohren und senken
  8. eine Führungsschiene (E) auf die Grundplatte an die Kappsäge anlegen und fixieren
  9. Bodenplatte (C) mit dem Alu-Winkel unter die Nut der Führungsschiene schieben
  10. äußere, vorgebohrte Führungsschiene (E) anlegen und mit 3,0x25mm Senkkopfschrauben festschrauben
  11. die Stellen auf der Führungsschiene anzeichnen, wo die Auszugsschienen der Kappe entlangführen
  12. die markierten Stellen aussägen und wieder auf der Grundplatte festschrauben
  13. Bodenplatte (C) wieder zwischen die Führungsschienen einsetzen

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seitliche Auflageflächen - Teil 2: Stützfuß-Schraube anpassen

höhenverstellbarer Standfuß als zusätzlichen Kippschutz stößt gegen die Führungsschienen
höhenverstellbarer Standfuß als zusätzlichen Kippschutz stößt gegen die Führungsschienen
kürzen der Standfußes um ca. 5mm
problemloses Verstellen der Gehrungswinkel nach Kürzung des Standfußes

Erklärung

An der Bosch Professional GCM 8 SJL befindet sich werkseins vorn dem Hebel für die Gehrungswinkelvoreinstellung ein höhenverstellbarer Standfuß als zusätzlichen Kippschutz.

Dieser Standfuß kann allerdings nicht tief genug geschraubt werden, als dass er beim Verstellen des Gehrungswinkels über die Führungsschienen passt. Aus diesem Grund muss das Schraubengewinde des Standfußes um ca. 5mm gekürzt werden.

Nichts leichter, als das und somit
  1. einfach den Standfuß herausschrauben
  2. die Feder abnehmen
  3. das Schraubgewinde mit einer Eisensäge um ca. 8mm kürzen
  4. Feder aufstecken und den Standfuß wieder unter den Gehrungswinkeleinsteller einschrauben.
Die Länge des Standfußes reicht immer noch aus, um diesen bis auf die Grundplatte herunterschrauben.

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seitliche Auflageflächen - Teil 3: Sockel

Skizze 2.3 - Zusammensetzen des Sockels
Festlegen der exakten Sockelhöhe
einzelne Elemente für die beide seitlichen Auflageflächen inkl. Führungsschienen
die Längsseiten des Sockels müssen auf der verschiebbaren Bodenplatte aufliegen, die Vorher- und Rückseiten liegen in gleichmäßigen Abständen bis an die äußeren Kanten der Füuhrungsschíenen
es empfiehlt sich, die einzelnen Elemente zu beschriften, falls man die beiden Sockel nicht auf den Millimeter genau gleich zusammensetzt
Abstand für das Festlegen der Holzdübel-Bohrungen ausmessen
vorderen und hinteren Elemente (A) mit einem 6mm Bohrer 10mm tief einbohren und die Bohrlöcher mit Dübelmarkierer auf die Seitenelemente (B) übertragen
um beim Andrücken der Dübelmarkierer den festgelegten Abstand zu garantieren, die Seitenteile (B) an die auf das passende Innenmaß des Sockels zugesägten Holz-/Hilfsplatten legen - 20mm tiefe 6mm Löcher an den Markierungen in die Seitenteile bohren
Holzleim auftragen, Dübel einstecken und die Elemente so miteinander verbinden
die in die Sockel gelegtenHilfsbretter (F) garantieren, dass die Sockel beim Zusammenpressen mit Schraubzwingen im rechten Winkel bleiben
in die Sockel von einer Seite 20mm tiefe 6mm Löcher bohren, mit Dübelmarkierer auf die Bodenplatte (C) übertragen, 10mm tief bohren, Holzleim auftragen,Holzdübel einstecken, die Sockel mit den Bodenplatten verbinden und mit Schraubzwingen zusammenpressen
fertig mit der Bodenplatte verbundener Sockel (Vorderansicht)
fertig mit der Bodenplatte verbundener Sockel (Seitenansicht)

Material

  • Elemente A + B
  • beliebiges Holzbrett 15-30mm 215x470mm (die Breite muss nachher noch angepasst werden)
  • 16 Holzdübel 6x30mm
  • Dübelmarkierer
  • Holzleim
Arbeitsschritte Step-by-Step
  1. zum Festlegen der exakten Höhe der Sockel zunächst den Deckel (D) auf die Führungsschienen (F) auflegen und mit einem Messschieber den Abstand zwischen der Auflage der Kappsäge und den auf den Führungsschienen aufliegenden Deckel aufmessen
  2. um die Sockelelemente richtig zusammenzusetzen, müssen diese zunächst auf die Bodenplatte und den Führungsschienen in gleichmäßigen Abständen aufgelegt werden
  3. dabei müssen die Seitenelemente (B) mit etwas Abstand nach Innen auf der Bodenplatte (C) aufliegen, die vorderen und hinteren Elemente (A)  müssen die gleiche Breite wie die äußeren Abstände der Führungsschienen haben
  4. den Abstand der Seitenelemente (C) zu den Seiten der vorderen und hinteren Elemente (D) nachmessen und anschließend auf die Innenseiten der Elemente D aufzeichnen
  5. in beide Seiten der Elemente D jeweils zwei 10mm tiefe 6mm Löcher bohren
  6. Dübelmarkierer in die Löcher stecken und mit Tesa fixieren (dadurch fallen dieses beim Kippen nicht heraus)
  7. die Seitenteile (B) an die auf das passende Innenmaß des Sockels zugesägten Holz-/Hilfsplatten legen und die mit den Duübelmarkiern versehenen Elemente D fest andrücken
  8.  an den Markierungen 20mm tiefe 6mm Löcher bohren
  9. Holzleim auftragen, Dübel einstecken und die Elemente so miteinander verbinden
  10. mit Schraubzwingen von beiden Seiten gleichmäßig zusammenpressen bis der Leim getrocknet ist (die in die Sockel gelegten Hilfsbretter (F) garantieren dabei, dass die Sockel beim Zusammenpressen mit Schraubzwingen im rechten Winkel bleiben und sich die Sockel nicht verziehen)
  11. in die Sockel von einer Seite 20mm tiefe 6mm Löcher bohren
  12.  mit Dübelmarkierer auf die Bodenplatte (C) übertragen und 10mm tief bohren
  13. Holzleim auftragen, Holzdübel einstecken und die Sockel mit den Bodenplatten verbinden
  14. mit Schraubzwingen zusammenpressen bis der Leim getrocknet ist

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seitliche Auflageflächen - Teil 4: Deckel

den Abstand zwischen der Außenkante der Vorher- und der Rückseite der Sockel zu den Seitenteilen ausmessen
die Deckel auf die Sockel auflagen, um sicherheitshalber nochmals die exakte Breite der Deckel zu überprüfen
die Holzstücke mit Holzdübeln an die oberen Kanten der Sockel-Außenseiten verleimen
Seitenansicht der Sockel mit den Holzstücken für die Scharniere
Deckel mit den Scharnieren an den Holzstücken mit den Sockeln verbinden
kleine Möbel-Klappverschlüsse als Feststellhilfe
fertige seitliche, stufenlos verstellbare und zu öffnenden Auflageflächen
die Deckel der seitlichen Auflageflächen lassen sich problemlos öffnen und schließen
zu öffnende Seitenauflagen
stufenlos und schnell verstellbare Seitenflächen
stufenlos und schnell verstellbare Seitenflächen

Material

  • Elemente D
  • 4 Holzklötze Länge 80mm - Höhe 30mm - Tiefe ca. 50mm
  • 4 Scharniere 40x60mm
  • 20 Senkkopfschrauben 4,0x40mm
  • 8 Holzdübel 6x30mm

Arbeitsschritte Step-by-Step
  1. an einer Längsseite der Deckel (Unterseite) eine ca. 10mm breite und 5mm tiefe Nut fräsen
  2. den Abstand zwischen der Außenkante der Vorher- und der Rückseite der Sockel zu den Seitenteilen ausmessen
  3. dieses Maß wird für die Tiefe der Holzstücke benötigt, an die die Scharniere für die Deckel befestigt werden
  4. die Holzstücke mit Holzdübeln an den Außenseiten der Sockel verleimen
  5. da die Scharniere mit 20mm an einer Seite um 5mm höher sind, als der Deckel mit 15mm, müssen die Scharniere mit einem Winkelschleifer oder einer Eisensäge um diese 5mm gekürzt werden
  6. die Deckel auf die Sockel mit der genuteten Seite nach innen (zur Kappsäge hin) aufgelegt und mit Schraubzwingen fixieren
  7. Scharniere an die Holzklötze und den Deckeln mit 4,0x40mm Senkkopfschrauben festschrauben
Anmerkung
Die nun fertigen, seitlichen Auflagen wandern zwar beim Sägen mit der Kappsäge nicht beliebig hin und her, dennoch habe ich als kleine Feststellhilfe vorne an die Bodenplatten und der Grundplatte kleine Möbel-Klappverschlüsse angebracht.

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mittlere Auflageflächen

Skizze 3.1 - Zuschnitt der einzelnen Elemente
Skizze 3.2 - Zusammenbau der mittleren Auflageflächen
Deckplatten für den Zuschnitt aus Skizze 3.1 auf die Siebdruckplatte übertragen
einzelnen Elemente der mittleren Auflageflächen
zusammengesetzte mittlere Auflageflächen
zusammengesetzte mittlere Auflageflächen
Bohrungen in der Grundplatte zum Einstecken der mittleren Auflageflächen

Material:

  • 1 Siebdruckplatte 15x227x446mm (Nr.6)
  • 4 Siebdruckplatten 15x71x160mm (Nr.4)
  • 4 Siebdruckplatten 15x71x69mm (Nr.5)
  • 20 Holzdübel 6x30mm
  • Holzleim

Arbeitsschritte Step-by-Step
  1. Deckplatten für den Zuschnitt aus der Skizze auf die Siebdruckplatte übertragen und mit der Stichsäge aussägen
  2. die Sockelstücke zu einen Sockelrahmen mit Holzdübel zusammensetzen (wie bei den seitlichen Auflageflächen im 5. Arbeitsschritt)
  3. die Sockelrahmen wie in Skizze 3.2 angegeben auf die Deckplatten mit Holzdübeln verleimen
  4. in die Sockelrahmen jeweils zwei 15-20mm tiefe 6mm-Löcher bohren
  5. Dübel-Markierer in die Löcher stecken und mit Teststreifen fixieren
  6. Auflageflächen auf die Grundplatte zwischen den seitlichen Auflageflächen und der auf 0° eingestellten Kappsäge anlegen und fest aufdrücken
  7. durch die so auf der Grundplatte markierten Stellen mit einem 6mm-Bohrer Löcher durchbohren
  8. 6mm Holzdübel in die vier Löcher des Sockelrahmens verleimen und die Dübel an den Enden etwas anschleifen

Die mittleren Auflageflächen können nun mit einfachen Handgriffe an die Kappsäge angesetzt bzw. entnommen werden, wenn die Winkeleinstellungen der Kappsäge es erforderlich machen.

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untere Ablagefläche

Skizze 4.1 - Zuschnitt der einzelnen Elemente für die untere Ablage
Skizze 4.2 - Seitenansicht Zusammenbau der unteren Ablage - Draufsicht
Skizze 4.3 - Seitenansicht Zusammenbau der unteren Ablage - Seitenansicht
Skizze 4.4 - Anbau an die obere Ablageplatte/Grundplatte - Draufsicht
Skizze 4.5 - Anbau an die obere Ablageplatte/Grundplatte - Seitenansicht
400mm Kanthölzer (Nr.2) mit Holzdübeln an die Seiten der Multiplexplatte verleimen
mit Schraubzwingen fest zusammenpressen bis der Leim getrocknet ist
seitlich versetzt je zwei 6mm Löcher (tiefe 15mm) bohren
260mm Kanthölzer (Nr.4) mit Holzdübel verleimen
Ansicht der unteren Ablagefläche mit den Querstreben
unter der Grundplatte platzierte untere Ablagefläche zum Bestimmen der oberen Halterung
Position der Querstreben markieren
genaue Position auf die Grundplatte aufzeichnen
283mm Kanthölzer (Nr.5) mit Holzdübeln zwischen den Markierungen verleimen und mit Schraubzwingen fest zusammenpressen
Position der Kanthölzer (Nr.5) auf die Oberfläche aufzeichnen
mittig mit drei 5x40mm Senkkopfschrauben zusätzlich festschrauben
an den Enden von Kantholz Nr. 5 jeweils ein 5mm Loch bohren und senken
die untere Ablage mit 5x60mm Senkkopfschrauben an die Halterung der oberen Grundplatte verschrauben
Ansicht der fertigen unteren Ablagefläche

Material

  • 1 Multiplexplatte 15mm 400x900mm (Nr.1)
  • 2 Kanthölzer Fichte-Kiefer 34x34x400mm (Nr.2)
  • 2 Kanthölzer Fichte-Kiefer 34x34x283mm (Nr.3)
  • 4 Kanthölzer Fichte-Kiefer 34x34x260mm (Nr.4)
  • 2 Kanthölzer Fichte-Kiefer 34x34x284mm (Nr.5)
  • 24 Holzdübel 6x30mm
  • 6 Senkkopfschrauben 5x40mm
  • 4 Senkkopfschrauben 5x60mm
  • Holzleim

Arbeitsschritte Step-by-Step
  1. die Kanthölzer laut Skizze 4.1 zuschneiden
  2. die beiden 400mm langen Kanthölzer (Nr.2) an die Enden der Multiplexplatte (Nr.1) mit Holzdübel verleimen
  3. mit Schraubzwingen fest andrücken, bis der Holzleim getrocknet ist
  4. an den Enden jeweils zwei 6mm-Löcher (Tiefe 15mm) bohren
  5. mit Dübel-Markierer die Bohrungen an die 260mm langen Kanthölzer (Nr.4) markieren und mit Holzdübel miteinander verleimen
  6. die unteren Ablagefläche mit den Querstreben mittig unter die Grundplatte der Kappsäge positionieren und die Positionen der Querstreben anzeichnen
  7. Position auf die Grundplatte einzeichnen
  8. die 283mm langen Kanthölzer (Nr.5) mit Holzdübeln zwischen den Markierungen auf der Unterseite der Grundplatte verleimen und mit Schraubzwingen fest andrücken
  9. Position der Kanthölzer auf die Oberseite der Grundplatte anzeichnen
  10. mittig mit drei 5x40mm Senkkopfschrauben zusätzlich verschrauben
  11. an den Enden jeweils ein 5mm Loch für die Verschraubungen vorbohren
  12. die untere Ablage mit 5x60mm Senkkopfschrauben an die obere Ablage/Grundplatte verschrauben

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Utensilienbox

Skizze 5.1 - Zuschnitt der einzelnen Elemente für die Utensilienbox
Skizze 5.2 - Zuschneideplan der einzelnen Elemente für die Utensilienbox
Skizze 5.3 - Zusammenbau der Utensilienbox
einzelne Elemente der Utensilienbox
Einzelteile miteinander verleimen
mit Schraubzwingen fest zusammenpressen bis der Holzleim getrocknet ist
mit einem Schmiergelschwamm glatt schleifen und mit Klarlack lackieren
Ansicht der Utensilienbox
Ansicht der Utensilienbox
Ansicht der Utensilienbox
mit Holzleim an die obere Grundplatte verleimen; dabei mit Schraubzwingen fest zusammenpressen bis der Leim getrocknet ist
fertige Utensilienbox

Material

  • 1 Multiplexplatte 15mm 308x250mm
  • Holzleim

Arbeitsschritte Step-by-Step
  1. einzelnen Elemente laut Skizze 5.1 zuschneiden
  2. diese mit Holzleim miteinander verleimen
  3. mit Schraubzwingen fest zusammenpressen bis der Holzleim getrocknet ist
  4. fertige Utensilienbox mit einem Schmirgelschwamm glatt schleifen
  5. mit Klarlack lackieren
  6. mit Holzleim unter die obere Ablageplatte verleimen; dabei mit Schraubzwingen fest anpressen bis der Holzleim getrocknet ist


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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