Erneuerung eines Gartentisches

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Endergebnis
Vorher: Spröde und verwitterte Tischplatte aus Plastik
  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    10 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Unser alter Gartentisch begleitet meine Familie seit nunmehr 25 Jahren. Er hat Grillfeste, Kaffeekränzchen und Geburtstagsfeste von drei Generationen bei jeder Witterung bereitwillig ertragen. Bei so vielen guten Erinnerungen hat er sich eine Runderneuerung also absolut verdient.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PTS 10  - Tischsäge, Unterflur-Zugsäge
  • PSM 18 LI  - Multischleifer (Akku)
  • Akku-Schrauber
  • Kapp- und Gehrungssäge
  • Oberfräse
  • Flachdübelfräse
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Materialliste
  • 1 x Universalbrett | Douglasie (21x145x3000 mm)
  • 42 x Schrauben | Edelstahl (4x30 mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Tischplatte

Zuschnitt der Elemente und einfräsen der Flachdübel für den äußeren Ring
Verleimen des Rings mit D4 Leim
Anpassen der Leisten zum Tragen der Füllung
Genaues Einpassen der vier Brettchen für die Füllung
Ölen des Rings und der Leisten
Ölen der Füllung
Jede Leiste ist mit vier Schrauben befestigt
Jedes Brettchen der Füllung ist mit sechs Schrauben an den Leisten befestigt
Fertige Tischplatte

Da die Tischplatte aus Plastik bestand und in all den Jahren spröde geworden und verwittert ist, war sie leider nicht mehr zu retten und musste ersetzt werden. Ich entschied mich sie als Hexagon auszuführen.

Um eine möglichst ebene Tischfläche mit möglichst wenig Fugen zu erhalten, habe ich die Bretter für den äußeren Ring auf 135 Millimeter Breite zugesägt und anschließend einen 30 Grad Winkel an die Stirnseiten geschnitten. Damit die Leimfuge stabilisiert und das Verleimen vereinfacht wird, habe ich 20er Flachdübel mit wasserfestem D4 Leim eingeleimt. Da ich die Füllung gerne von unten verschrauben wollte, fertigte ich drei passende Leisten an und schrägte sie an den Stirnseiten ab. Anschließend passte ich die Füllung bestehend aus vier Brettchen genau ein. Darauf folgte das Schleifen aller Teile mit K180, die erste Ölung, ein Zwischenschliff mit K240 und eine zweite Ölung.

Abschließend wurden zuerst die drei Leisten mit jeweils vier Schrauben und zu guter Letzt die Brettchen der Füllung mit jeweils sechs Schrauben befestigt.

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Gestell und Zusammenbau

Der Tisch im alten Zustand
Farbe der Beine ausgeblichen und verwittert
Alte Farbe angeschliffen und Oberfläche gereinigt
Der Abstandshalter wird aus Holz nachgebaut
Montage der neu gestrichenen Beine an den Abstandshalter
Passt
Montage der Tischplatte mit drei Schrauben von unten
Fertiges Ergebnis

Das Gestell war verglichen mit der Tischplatte in einem guten, rostfreien Zustand. Aus diesem Grund wurde die Farbe der Beine nur angeschliffen, anschließend entfettet und mit einem Dickschichtlack in Weinrot zweimal lackiert.

Da der Abstandshalter des Gestells vorher aus Kunststoff bestand und nicht mehr mit der neuen Tischplatte harmonierte, sägte ich kurzerhand die Form mit einer Dekupiersäge aus einem Schnittrest aus und schliff sie passend.

Nachdem auch der Abstandshalter geölt war, befestigte ich die drei Beine wieder an ihm und anschließend die Beine an den drei Leisten der Tischplatte. Nun konnte der fertige Tisch wieder seinen angestammten Platz beziehen.


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