Eisbilder in 3 D - Fischeaquarium - kleines Projekt mit Kindern (eßbar)

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    5 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Für den Wettbewerb Eisbilder hatte ich einige Eisbilder gemacht und auf dem Balkon zum Frieren stehen. Als meine Enkel zu Besuch da waren sahen sie die Schalen und als sie hörten, daß das Eisbilder werden sollten, wollten sie unbedingt auch welche machen.

Da ja nur Wasser in eine Schale füllen und etwas hineinlegen für Kinder sehr langweilig wäre, hatte ich mir überlegt, daß man das irgendwie ändern müßte.
Zum einen, dass die Kinder schon bei den Zutaten, also den Dekogegenständen, Spaß hätten und zum anderen auch, dass man das naschen können sollte - welches Kind will mit Eis panschen ohne zu naschen..
So hat sich meine Grundidee bei der Durchführung irgendwie verselbständigt und dabei ist ein essbares Eis-3D-Bild daraus geworden. Da ich das nirgendwo im Internet gefunden habe und mehrfach gefragt worden bin, wie ich denn das gemacht hätte, habe ich ein kleines Projekt daraus gemacht.
Da ich bei dem Eis-Bastelnachmittag mit den Enkeln nicht fotografiert hatte, (damals dachte ich noch nicht an ein Projekt) habe ich alles nochmals zuhause nachgestellt), nur Lebensmittelfarbe hatte ich keine mehr, dafür habe ich Acrylfarbe genommen. Das ging jetzt auch, weil niemand dabei war, der von dem Eis schleckte. Ich zeige jetzt auch nur anhand von Fischen wie es geht. Ursprünglich hatten wir Formen mit Ananas, Banane, Muscheln, Fische,Muffin mini.
Für alle, die Kinder oder Enkel haben, kann ich die Nachahmung wärmstens empfehlen - es macht riesigen Spaß.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Pinsel
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Materialliste
  • 2 x Gefrierschalen | was der Haushalt hat (beliebig)
  • 1 x eckige Schale (beliebig)
  • Speisefarben | diverse flüssig
  • Zitronensaft
  • Himbeersoße
  • Schokosoße
  • Bananen
  • Orangensaft
  • alternativ Acrylfarbe

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorbereitung für die Tiere oder andere Figuren

Da ich das Eisbild mit meinen Enkeln machen wollte und die so richtig ihren Spaß haben sollte, habe ich etwas modifizierte Materialien verwendet.

Wir haben die Farben zusammen so angerührt:
Ananas: Zitronensaft verrührt mit gelber Lebensmittelfarbe
Ananas: Orangensaft mit Milch verührt
Bananen: Bananenmus mit Milch verrührt
Fische: Kiwisaft verrührt mit grüner Lebensmittelfarbe
Muscheln und andere Tiere: rote Himbeersoße verrührt mit roter Lebensmittelfarbe
Minimuffin: Schokosoße verrührt mit Kakao
Natürlich mußte jede fertige Farbe erst einmal verkostet werden, ob das auch wirklich gut so wäre. Da gab es schon die ersten verschmierten Münder und strahlende Gesichter.
Wir haben drei Silikonformen für Eiswürfel, also habe ich sofort zu Beginn 2 eckige Schalen als Grundform in das Gefrierfach gestellt und auf höchste Kältestufe runter gedreht. Eine dritte Schale fand leider keinen Platz mehr

Ein großer Tisch wird mit Wachstuch und Zeitungspapier abgedeckt, mehrere Küchenrollentücher griffbereit gelegt.
Die Kinder bekommen die Gefrierschalen mit unterschiedlichen Motiven (meine sind aus Silikon) und bestreichen die Formen mit den angerührten "Farbsäften" bzw. versuchen den Saft in die Formen zu gießen. 
Man kann natürlich auch nur gefärbtes Wasser nehmen, aber ich kenne doch meine Enkel - ein bißerl Naschen muß da schon möglich sein. Daher haben wir alle Farbsäfte mit Lebensmittelfarben und einem normalen Lebensmittel gefärbt oder nur Lebensmittel wie Obst genommen, damit die Kinder das Eis auch schlecken können.
Hier läuft natürlich auch oft etwas über (meine Enkel sind noch klein und können das noch nicht so genau,) aber dafür gibt es Küchenrollen.

Alle ausgefüllten Silikonschalen, bei uns 3 Stück, kommen dann ins Gefrierfach. Aus Platzmangel mußte gestapelt werden.

So, jetzt heißt es etwas warten, denn die Formen und die Grundplatten müssen gefrieren. Diese Zeit kann man gut nutzen um einigermaßen wieder Ordnung zu schaffen, die Kinderhände und Münder wieder zu waschen und mit einem warmen Tee die kalt gewordenen Händchen wieder wärmen.

Dann werden etliche Geschichten gelesen und zwischendurch immer kontrolliert, wie weit unsere Figuren schon gefroren sind.

Da ich für das Nachstellen des Projektes keine Lebensmittelfarbe mehr hatte, habe ich Acrylfarbe genommen, die Formen damit dick eingepinselt und mit Wasser aufgegossen.

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Figuren ins Aquarium

Endlich ist es soweit. Unsere Eisformen sind durchgehärtet. Wir haben die Silikonformen aus dem Gefrierfach genommen und vorsichtig über dem Spülbecken etwas Wasser darüber laufen lassen um sie auszulösen. Zum Glück hatten wir sehr viele Formen. Da meine Enkel das Ausleeren unbedingt auch machen wollten, sind hier etliche Figuren leider zerbrochen. Ich bin mir nicht sicher, ob das die tappigen Kinderhände waren oder ein bißerl Schlitzohrigkeit meines älteren Enkels. Denn ein Teil des Eisbruchs verschwand auf unerklärliche Weise in den Mündern meiner Enkel. Besonders die Bananenformen aus Bananenmus mit Milch verrührt zerbrachen fast alle.Ich mußte letztendlich aufpassen, dass sie nicht zu viel von den gefrorenen Figuren naschen. Und weil meine Enkel ihre Oma lieben, haben sie mir großzügig von dem Bruch auch angeboten und ich kam nicht drum rum das auch zu versuchen. Naja, reines Milcheis vom Italiener schmeckt mir besser, aber man konnte es schon essen.

Dann werden die Grundschalen aus dem Gefrierfach genommen und die ausgelösten Fische, Ananas, Bananen etc. auf die Grundeisplatte gelegt und zu einem Bild arrangiert. Dann kommt wieder alles ins Gefrierfach. Nach wenigen Minuten, wenn die Formen gerade an der Grundeisplatte angefroren sind,  gibt man noch etwas Wasser dazu. Man gibt so viel Wasser dazu, wie man möchte. Bei den Fischen waren die Enkel der Meinung, die müssen schwimmen, also wurde die Schale randvoll gemacht, bei den Bananen guckte die zweite Hälfte noch aus dem Wasser heraus.
Dann läßt man alles nochmals gut durch frieren.
Zwischenzeitlich haben wir noch zu Abend gegessen, damit alles wirklich hart gefroren ist.

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Eisbilder fertig

Endlich war es soweit. die Kleinen zappelten schon und fragten ständig, wie lange noch. Wir nahmen die Eisschalen aus dem Gefrierfach und ich löste die Eisplatten vorsichtig aus den Grundformen.

Dort, wo die Schale komplett gefüllt worden war, sah man grüne Fische in weißem Wasser schwimmen. Durch den Schnellgefriergang ist das Wasser nicht klar gefroren sondern etwas trübe geworden.
Dort, wo man nur wenig Wasser aufgefüllt hatte, war noch wie ein Relief die Hälfte der Form, die aus dem Eis herausragte, zu sehen.

Meine Enkel waren begeistert. Natürlich fuhr auch schnell mal so eine kleine Zunge über das Eisbild um erstaunt festzustellen, dass da nichts abgeht. 
Wir trugen dann alle Bilder auf den kalten Balkon, damit sie am nächsten Morgen noch existieren - oder auch nicht.

Das ist ein kleines Projekt, das viel Spaß macht. Aber man darf auch nicht zimperlich sein und sollte sich vorher als Oma mit der Mutter absprechen.
Es wird nämlich ganz schön geschmiert mit all den Farben und die Vorbereitung dauert mit so Kleinen schon länger, Von der Enkelin mußten nachher Pulli und Hose in die Waschmaschine, da sie sich voll geschmiert hatte und nicht jede Mamma findet es gut, wenn ihre Kinder gepanschtes Eis naschen.

Aber ich durfte und wir hatten unseren Spaß und werden das nächsten Winter sicherlich wiederholen oder vielleicht sogar im Sommer, weil da Eis einfach besser schmeckt..


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