Einfaches Vogelfutterhaus

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    5 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Öffentliche Wertung

Hallo meine Heimwerkerfreunde!

Ich habe die bisher einzigen schönen Tage in diesem tristen Jahresanfang genutzt, um meiner Mutter ein neues Vogelfutterhaus zu bauen.
Sie wünschte sich eines und ich nutzte dieses "kleine" Projekt, und meine Resthölzer die ich wahrscheinlich eh nicht mehr benutzt hätte, um ihr was Schönes zu bauen.

Nun, es sind Reste und deswegen ist es ein besonderes Projekt. Weil hier kam kunterbunt alles zusammen. Also seid bitte nicht allzu kritisch, da ich es als ein Recyclingprojekt betrachte und in diesem Fall nicht auf einheitliches Aussehen und Prestige achten will und möchte.
Um es vorab zu erwähnen hier kamen viele Holzsorten und Reststücke zusammen. ;)

Du brauchst

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Werkzeuge
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Materialliste
  • 1 x Grundplatte | Holz (25 x 30 cm)
  • 4 x Randleisten angeschrägt | Holz (ca. 30 x 35 cm)
  • 4 x Dachstützen | Holz (12,5 X 2 X 2 cm)
  • 6 x Dachbretter | Holz (ca. 38 x 1,8 x 7,5 cm)
  • 4 x Querriegel | Holz (ca. 22,5 x 1,5 x 0,5 cm)
  • 6 x Hartfaser-Restplatten | Hartfaser (ca. 38 x 10 x 0,3 cm)
  • 1 x Firstleiste | Holz (ca. 38 x 1,5 x 0,5 cm)
  • 1 x Firstleiste | Holz (ca. 38 x 2,0 x 0,5 cm)
  • 1 x Firstleiste | Holz (ca. 38 x 2,0 x 0,5 cm)
  • 4 x Traufenleisten | Holz (ca. 22,5 x 2 x 0,5 cm)
  • 2 x Fußbretter | Holz (ca. 45 x 12 x 1,8 cm)
  • 1 x Ständerholz | Holz (ca. 140 x 4,5 x 4,5 cm)
  • 11 x kleine Winkel Schrauben | Stahl verzinkt (3,5 x 3,5)
  • 10 x Torxschrauben | Stahl verzinkt (4 x 40 mm)
  • 1 x Rest Dauerschutzimprägmierung | Imprägmierung (Flüssig)
  • 1 x Rest Schutzlasur | Lasur (Flüssig)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Aufbau

Seitenansicht
Frontansicht
Innenansicht

Es ist eine grobe Beschreibung.
Da das Häuschen selber schnell gebaut ist und nicht viel Können erfordert, werde ich den Aufbau beschreiben.

  • Als erstes, habe ich eine alte Buchenplatte (Bucheleimholz) für die Grundplatte verwendet. Die habe ich mit Winkel eingemessen und schiefe Kanten abgeschnitten. Die Maße sind 25 x 30 cm

  • Um die nun rechteckige Grundplatte, habe ich alte Restleisten aus Fichtenholz angebracht. Diese habe ich zuvor etwas schräg angeschnitten, damit die Piepmätze besseren Halt finden. Für die jeweilige Länge der Einzelleisten, habe ich die Grundplatte mit der Leistenstärke addiert. Dann habe ich mit einem Elektrotacker die Leisten an die Grundplatte genagelt. Für eine sichere Verbindung sorgten dann 4 x 40´er Schrauben.

  • Der nächste Schritt waren dann die Stützen für das Dach. Wieder alte Abschnittreste, nur in diesem Fall aus Lärchenholz. Diese habe ich an einem Ende in einem 45° Winkel abgeschnitten und an die Seitenleisten angebaut (mit Elektrotacker).

Nun kommen wir zum Dach:
  • Dieses habe ich aus Restbrettern hergestellt, sie waren aus Fichte und ich habe die Breite (die sich dirch den Winkel von 45° ergibt) einfach abgemessen. Damit die Grundplatte nicht nass wird, habe ich die Dachbretter etwas überstehen lassen (Bild 3).

  • Um die Bretter zu fixieren habe ich von meinem Tabletttisch die Kieferleisten als Querriegel untergebaut und mit dem Tacker geheftet.

  • Um einen schönen Winkel zu erhalten habe ich einfach 3 kleine Winkel in den "First" des kleinen Daches eingeschraubt, zuvor habe ich den Stoß im First auf 45° abgesägt.

  • Um ein Durchregnen größtenteils zu verhindern, habe ich Hartfaserplattenreste, die ich aus einer Möbellieferung zur Seite gelegt habe, verwendet. Nun habe ich die Breite des Daches angenommen, die Platten auf Länge abgeschnitten und dann von unten, nach oben aufgenagelt mit dem Elektrotacker.

  • Die Firstspitze habe ich, wie ihr sehen könnt, mit zwei Leisten abgedeckt und neben Holzleim auch mit dem Tacker geheftet.

  • Um am Rand die Bretterenden etwas zu schützen und um es schicker aussehen zu lassen habe ich etwas breitere Kieferleisten von meinem Tabletttisch rausgekramt und diese dann als eine Art "Traufenbretter" an die Enden/Stirn der Dachbretter genagelt. Damit es schöner aussieht habe ich diese ebenfalls wie die Dachbretter an der Spitze auf 45° abgeschnitten.

Fertig ist das Dach.

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Ständer und Fuß

Fuß

Weil gerade kein Baum da ist, wo man meine Mutter die Vögel füttern möchte und dennoch dabei zuschauen will, wie sie fressen, habe ich einen einfachen Fuß gebaut.

  • Als erstes habe ich mal wieder Restbretter verwendet um ein Kreuzfuß herzustellen. Die Bretter waren in meinem Fall aus Fichtenholz und um die 45 cm lang. Ich habe in der Mitte der Bretter die jeweiligen Breiten der Bretter eingezeichnet und dann mit der Handkreissäge die Bretter ausgeklingt. Damit meine ich, das ich die Bretter in der Dicke um die Hälfte eingeschnitten habe.

  • Die Bretter habe ich verleimt und mit 20´er Torxschrauben verschraubt.

  • Ich hatte noch ein 4,5 x 4,5 cm kesseldruckimprägmiertes Kantholz von einem alten Projekt über. Es ist 1,40 Meter Lang gewesen, also perfekt um es so wie es ist an den Fuß zu schrauben. ;o)

  • Also erneut kleine Winkel geschnappt und Ständer sowie den getrockneten Fuß zusammengeschraubt.

  • Nun blieb nur noch, das Häuschen mit dem Standfuß zu verschrauben. Hierzu habe ich ebenfals wieder kleine Winkel verwendet.

  • Im 1.Arbeitsschritt, sieht man sehr gut auf Bild 1, wie ich das Vogelfutterhäuschen mit Schutzlasur bestrichen habe. Das war der letzte Schritt, ein guter und ergiebiger Schutz für das der Witterung ausgesetzte Häuschen.

3 3

Finale

Ich habe es insgesamt 4x bestrichen zum einen mit einer Imprägmierung gegen Insekten (2x) und zum anderen mit einer Schutzlasur gegen Feuchtigkeit (auch 2x).
Das Ergebnis ist dann klar.
Mehr Platz in der Garage, (sprich etwas Frühjahrputz betrieben) und zudem habe ich eine Riesenfreude bei meiner Mutter ausgelöst. :oD

Fertig

PS.: Die Vögel fühlen sich super wohl und kommen zu Scharen in das Häuschen zum Fressen. ;o)
Sie interessiert es nicht im geringsten, dass das Häuschen aus gefühlten 20 verschieden Holzsorten besteht. *lach* Einfach klasse!


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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