Ein Ritterzimmer für unseren Sohn

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    100 €
  • Dauer
    2-3 Tage
  • Öffentliche Wertung

Unser Sohnemann hatte das kleinste Zimmer im Haus und nach einiger Überlegung und Planung haben wir dann einfach den Entschluss gefasst, die Wand zu versetzen. Wir haben zwar etwas weniger Platz im Schlafzimmer, aber das Kinderzimmer ist um einiges größer. Und unser Sohn stellte sich das ganze dann so vor - Mama, wenn wir jetzt hier schon bauen, dann möchte ich gerne ein Ritterzimmer. Ok - also nochmal planen und die Freundin mit Zeichentalent dazugeholt und ein Ritterzimmer an die Wand gezaubert. Wand rausreißen und versetzen, neue Tapeten ran, Ritterbemalung und und und - wir haben alles in 2 1/2 Tagen geschafft.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Los gehts

Schritt 1
Die alten Rigipswände mussten raus. Also durfte jeder mal seine "Wut rauslassen" und die Wände zertrümmern. Die Rigipswände sind an Träger geschraubt und diese waren das einzige was noch blieb.

Schritt 2
Die alten Träger wurden abgebaut und ein Stück versetzt. Träger an Boden und Decke geschraubt und die senkrechten Träger einfach eingesetzt. Sodann mussten die neuen Rigipsplatten angeschraubt (Rigipsplatten und -schrauben gibts in jedem Baumarkt) werden - wir haben die Platten doppelt gesetzt, dann ist der Lärmschutz etwas höher und auch ein Bild kann mal angebracht werden.

Schritt 3
Nun musste das ganze neu tapeziert werden. Kennt ja jeder, denk ich.

Schritt 4
Nach dem Trocknen der Tapeten wurde mit Bleistift die Grundform für die Ritterburg aufgemalt. Unser Sohn hatte ja gewisse Vorstellungen - der Turm musste z. B. in die Ecke.
Die Farbe wurde dann einfach mit Abtönfarbe angemischt und schon gings los. Zuerst der hellblaue Himmel und dann die hellbraune Burgmauer. Der Turm und die einzelnen wieder aufgenommen Steinelemente wurden mit einem kleinen Pinsel und grauer, schwarzer und weißer Farbe aufgetragen und das Dach rot angemalt. Mit einem kleinen Pinsel dann noch die Dachziegel eingezeichnet und nach dem Trocknen des Himmels mit einem Schwamm kleine Wolken aufgetupft. Die Umrandung der Burg in einem dunkleren Braunton durfte auch nicht fehlen - da hat dann auch unsere "große" Tochter mitgemacht. Eine Fahne gehört natürlich auch auf jede Ritterburg.

Zum Abschluss hat mein Mann unter die Dachschräge Schränke eingebaut, um den Platz optimal nutzen zu können. Es wurden Rittervorhänge genäht und fertig war das Ritterzimmer. Unser Sohn fühlt sich wohl dort.


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