Ein Lichterbild für meine süße kleine Nachbarin

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Mein Licht geht an.... meine süße, kleine Nachbarin.
  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    5 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Ein Licht geht an....., so heißt der neue und letzte Projekt – Wettbewerb für dieses Jahr.

Eigentlich hatte ich nicht vor mein
Fensterbild als Projekt einzustellen. Darum gibt es auch nicht ganz so viele Fotos, von der Entstehung. Ihr werdet aber auch so verstehen, was ich mit der Beschreibung meine.
Ich habe mir eine neue Dekupiersäge gekauft und diese musste auf die Probe gestellt werden.
Angefangen habe ich damit, Sternchen aus 3 mm Sperrholz zu sägen.
Dann ist mir im Web ein Fensterbild von einem Weihnachtsmann mit einem seiner Rentiere über den Bildschirm gelaufen. Ich dachte mir, dass es nicht so schwer sein
So habe ich das Bild vorher auf einem A4 Blatt ausgedruckt.
Zu Beginn hatte ich vor, es nur als Fensterbild, also zum Aufhängen, zu fertigen. Wie ihr es aber bestimmt auch kennt, wurde der Plan dann etwas abgeändert.
Also los geht's.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Ausdrucken. des Bildes uns Sichtung meiner Holzbestände.

Zuerst habe ich mir am Laptop das Bild auf meine gewählte Größe von A4, gebracht. Ich dachte, das ist groß genug für ein Fensterbild. War es ja auch.

Das Sperrholz hatte ich mir erst vor kurzem gekauft. Immer wenn ich nach Coburg zum Arzt muss, führt mich mein Weg an die Restekiste des, auf der Strecke liegenden, Baumarkt es vorbei. Die müssen da einen Magneten, mit einer magischen Anziehung eingebaut haben.
Ich hätte Glück. Eine sehr nette Dame ha gerade den Restewagen neu bestückt.
Sie war so freundlich und hat mir aus ihrem Vorrat, alles was ich wollte herausgesucht und berechnet.
Mit meinen neuen Resten, angefangen von 3 mm Sperrholz, bis 1, 5 cm MDF, kleinere und größer Stücken, war alles dabei.
Über meinen neuen Zuwachs war ich stolz, wie Oskar.

Nach dem Ausdruck des Fensterbild ging ich ab in den Keller, um zu sehen, welches Stück Sperrholz ich verwenden könnte.
Viel kann ich nicht lagern, da der Keller für das gesamte Haus ist.
Unter dem neu erworbenen Reststücken befand sich auch Sperrholz, in der Stärke von 3 mm, wie oben schon erwähnt.
Mit der neuen Scheppach Dekupiersäge habe ich mir ein etwas größeres Stück, als A4 ausgesägt..
Das Stück wurde mit Klebeband abgeklebt und mein Bild darauf fixiert.
Ich denke, das ist auch ohne Fotos verständlich.
Nun ging es an Arbeitsschritt 2.



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Bohen,Sägen und Rückenplatte bemalen

Einfädeln des Sägeblattes
Zugesägtes Bild

Nachdem das Holz vorbereitet war, habe ich begonnen, dort Löcher in das Holz zu bohren, wo ich sägen musste. Ich muss sagen, da ich kein Profi bin, habe ich mir ein leichtes Bild ausgesucht. Mit irgend etwas muss man ja anfangen.

Die meisten Löcher, die ich bohren musste, konnte ich mit einem größeren Bohrer erledigen.
Die anderen waren immer noch so groß dass ich bequem, beim Einsatz eines kleineren Bohrers, ein Stiftsägeblatt einfädeln konnte.
Beim Kauf der Dekupiersäge waren schon 6x 10 Sägeblätter dabei und so konnte ich mir ein passendes aussuchen.

Bei 3 mm Sperrholz habe ich mich für ein fein verzahntes entschieden.
Man kann in die Maschine auch Laubsägeblätter einspannen, aber davon hatte ich keines.
Mit meinem feinen Sägeblatt ging es aber ganz gut. Die Geschwindigkeit hatte ich gedrosselt und langsam, Stück für Stück ausgesägt.

Vielleicht ein kleiner Tipp für den Wechsel der Sägeblätter. Es stellt sich, trotz angebrachte Licht heraus, dass der Wechsel eine ziemliche Fummelarbeit ist. Dann bin ich auf die Idee gekommen, den Teller, weiß jetzt nicht ob es so heißt, aber dieses Teil aus der Auflagefläche herauszunehmen, mein Sägeblatt einzufädeln und dann den Teller wieder einsetzen. So sieht man genau, an welcher Stelle, welche Blätter Laubsägeblätter, oder Stiftsäge Blätter, eingesetzt werden müssen und man tut sich viel, viel leichter.

Begonnen habe ich mit den Teilen, die Innerhalb des Rahmens lagen. Stück für Stück habe ich so herausgearbeitet und mich gefreut, dass man so langsam erkennen kommt, was es werden sollte.
Als ich mit den Innenschnitten fertig war, habe ich mich an den Rand des äußeren Rahmens gemacht und das Bild komplett aus meinem Stück heraus gesägt.
Sah doch schon mal nicht schlecht aus, aber ganz zufriedenstellend war es noch nicht.
schöner wäre es, wenn es von hinten beleuchtet wäre.
Also kurz mal nachgedacht und mir das ausgesägte Bild auf ein weiteres Stück Sperrholz gelegt, die äußeren Umrisse aufgezeichnet und innerhalb der Umrisse einen Abendhimmel mit verschiedenen Blautönen aufgemalt.
Natürlich musste der Himmel einen Mond bekommen. diesen habe ich mithilfe eines zugeschnittenen Kreises abgedeckt und drum herum den Himmel gemalt.

Auch Sterne mussten an den Himmel. Hierfür hab ich mir eine alte Zahnbürste genommen, in weiße Acrylfarbe getaucht, meinen Tisch abgedeckt und leicht über die Borsten der Zahnbürste gestrichen. So verteilte sich die Farbe, als ob kleine Sterne am Himmel wären.

Wieder im Keller habe ich für das geplante Fensterbild einen ebenfalls ausgedruckten Stern mit Schweif ausgesägt. Er sollte oben am Bild angebracht werden.

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Fertigstellen

Mit gelber Farbe habe ich ihn bemalt und später auf das Bild, mit Holzleim, aufgeklebt.

Die, mit Nachthimmel bemalte, hintere Platte, konnte nun nach den Umrissen ausgesägt.werden.

So, nun hatte ich 2 Teile. Wie ich die zusammenbringen würde, konnte ich mir beim Bemalen des vorderen Teiles, also den Nikolaus und sein Rentier, sowie den Fensterrahmen überlegen.
Ein bisschen Glitzerschnee aus der Tube musste auch noch sein.

Die LED Lichterkette sollte nun auch dazwischen.

Nach dem Bemalen bin ich wieder in den Keller und ich wusste, dass ich irgendwo Leisten hatte, in die eine Nut eingefräst war. Wenn die Nut gut 3 mm hätte, wäre ich fein aus dem Spiel.
Und so war es. Die Leiste hat für 2 Stücken gereicht. Die Leisten habe ich nach Maß des Bildes zugesägt.
Ich musste sie nicht einmal abschleifen. Nur sauber machen und dann mit Farbe bemalen. Hier habe ich, da ich sie als Fensterbrett nutzen wollte, mit weißer Farbe angestrichen.

Mittlerweile war mir auch eingefallen, dass ich Vorder- und Hinterteil mit Holzklötzchen zusammen leimen könnte, die ich jeweils von hinten auf ein Fensterkreuz, mit Holzleim, anbringen konnte.

Bei der Lichterkette habe ich mich für eine 20er LED entschieden. Diese wurde mit der Heißklebepistole auf die vordere Rückenplatte festgeklebt.

Beide Platten wurden in die Nut gesteckt, in die ich vorher etwas Holzleim gegeben hatte. Nun konnten die Holzklötze
zwischen die Fensterkreuze geklebt werden.
Auch zwischen den unteren Leisten habe ich Holzleim aufgebracht und alles mit Schraubzwingen fixiert.

Als alles getrocknet war habe ich das Fensterbrett noch etwas dekoriert.

Nun war es kein Fensterbild mehr, sondern war zum Stellen gedacht.
Als ich es für meine kleine Nach vorbei gebracht habe, war leider nur der Papa zu Hause, ich habe ihm gesagt, das man es auch beleuchten kann und da meinte er nur, dann gefällt es ihr unbesehen, sie liebt alles, was leuchtet.

Ich hoffe, meine wenigen Bilder können Euch zeigen, wie das Bild entstanden ist und es gefällt Euch ein wenig.

Noch 8 min. zum Bilder einfügen. Wow,, das wird knapp.



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